Schon seit über 50 Jahren ist "Nielsen" der unangefochtene Quotenmessdienst in Amerika. Mit Stichprobenerhebungen berechnet sie die Quoten der Fernsehsendungen. Doch dieses Verfahren könnte bald der Vergangenheit angehören - denn mit der Digitalisierung des Fernsehens eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten. Der Titel dieses Teichblicks: Goodbye, Nielsen?
Der Teichblick ist die US-Quotenkolumne von und mit Matthias Pohlmann. Jede Woche analysiert der Fernsehexperte die Quoten der amerikanischen Fernsehserien. Dabei geht es vor allem um den Bezug zu Deutschland, denn in Zeiten, in denen amerikanische Serien das deutsche Fernsehen bestimmen, ist der Blick über den Teich entscheidend für das deutsche Fernsehprogramm.
Diese Woche: "Goodbye, Nielsen?"
Schon kurz nach dem Ende des zweiten Weltkrieges begann die Firma Nielsen Media Research – beziehungsweise ihr Vorgänger – mit den Quotenmessungen in den USA. Praktisch jeder kennt die Einschaltquoten aus den USA deshalb unter dem Namen „Nielsen Ratings“. Doch dank der Digitalisierung der Medien sieht sich Nielsen plötzlich der Möglichkeit ernsthafter Konkurrenz ausgesetzt.
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Moderation: Matthias Pohlmann | Archiv-Link
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