Medium


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf
:: Staffel Sechs
:: Staffel Sieben


:: 1x01 Pilot
:: 1x02 Suspicions and Certainties
:: 1x03 A Couple of Choices
:: 1x04 Night of the Wolf
:: 1x05 In Sickness and Adultery
:: 1x06 Coming Soon
:: 1x07 Jump Start
:: 1x08 Lucky
:: 1x09 Coded
:: 1x10 The Other Side of the Tracks
:: 1x11 I Married a Mind Reader
:: 1x12 A Doctor, a Priest and a Medium Walk into an Execution Chamber
:: 1x13 Being Mrs. O'Leary's Cow
:: 1x14 In the Rough
:: 1x15 Penny for Your Thoughts
:: 1x16 When Push Comes to Shove - Part 1


Episodenguide


1x14 "In the Rough"

[Lebendig begraben]


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Regie:
Duane Clark
Drehbuch:
René Echevarria

Hauptdarsteller:
Patricia Arquette (Allison Dubois)
Jake Weber (Joe Dubois)
Sofia Vassilieva (Ariel Dubois)
Maria Lark (Bridgette Dubois)
Miguel Sandoval (Staatsanwalt Devalos)
David Cubitt (Det. Lee Scanlon)

Gaststars:
Paul Adelstein (Craig)
Kathy Baker (Marjorie Dubois)
Bruce Gray (Joe's Dad)
Tina DiJoseph (The Mayor's Liaison)
Dean Norris (Det. Rickey)
John Montana (Rickey's Partner)
Evan Parke (Owen Butler)
Samantha Quan (Deborah)
Paul Norwood (Puzzled Man)
Mary Strong (Sportreporterin)
Todd Malta (Admirer #1)
Daniel von Lennep (Admirer #2)

 Kurzinhalt
In einer Horrorvision sieht Allison sich selbst als kleines Mädchen. Ein fremder Mann nimmt sie im Auto mit und begräbt sie lebendig in einem Loch. Wenig später begegnet sie dem Mann aus ihrer Vision in der Realität. Es ist Owen Butler, seit zehn Jahren wegen Mordes an einem Drogendealer in Haft, dessen Fall neu aufgerollt wird. Tatsächlich stellt sich heraus, dass Butler an dem Mord, dessen er angeklagt wurde, unschuldig war. Doch in einem anderen Fall ist er schuldig...


 Inhalt
Ein Mann fährt in einem Auto und spricht unterdessen mit einem Kind auf der Rückbank. Als er eine Polizeikontrolle sieht befiehlt er dem Kind, leise zu sein. Der Officer will die Papiere sehen, fragt nach dem Kind, das der Mann als seine Nichte vorstellt und empfiehlt dem Mann dann, das totmüde Kind schnell nach Hause zu bringen. In der nächsten Sequenz vergräbt der Mann das Mädchen bei lebendigem Leibe

Allison erwacht heftig hustend aus ihrem Traum.

Beim Frühstück spricht man über Joes Mutter, die ihren Besuch angekündigt hat. Allison scheint von der Aussicht nicht übermäßig begeistert. Plötzlich erscheint Allison ihr verstorbener Schwiegervater, der einen nicht sehr positiven Vortrag über seine Frau hält - Allison schmeißt ihn schließlich raus.

Staatsanwalt Devalos befindet sich in einer Konferenz in der es um die Wiederaufnahme eines 10 Jahre alten Falles geht. Owen Butler sei seinerzeit ohne ausreichende Beweise des Mordes an einem Mann schuldig gesprochen und zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Devalos findet nach wie vor, die Waffe Butlers, aus der der Schuss abgegeben wurde und die man in dessen Auto fand, sei ausreichend, dennoch sollte man ihm Bescheid geben, wenn man etwas anders finden würde.

Devalos erzählt Allison die Geschichte des cracksüchtigen Butler, in dessen Wohnung ein erschossener Dealer, mit dem er Geschäfte machte, gefunden wurde. Er brauche jemanden, der zwischen ihm und dem Anwalt, der das Verfahren wieder aufrollen wolle, vermittle.

Joe holt unterdessen seine Mutter vom Flugplatz ab, die von ihrem Leben - zwar in Luxus, aber allein - ein wenig frustriert zu sein scheint.

Allison hört die Vernehmungsprotokolle im Fall Butler ab als der Verteidiger erscheint und ihr weitere Unterlagen überreicht. Sie besuchen Butler im Gefängnis und Allison hat, als sie ihn sieht, ein Flashback zu ihrem Traum.

Beim Abendessen bringt Joes Mutter das Gespräch auf Allisons Balance zwischen Job und Familie und erwähnt, dass die Familie gut eine Haushaltshilfe brauchen könne. Kurz danach erscheint Allison wieder ihr Schwiegervater und steckt ihr, dass seine Frau diese Familienhilfe sein wolle, sie sei einsam und plane, nach Phoenix zu ziehen.

Allison und der Anwalt sprechen mit Beteiligten des damaligen Falls. Ein Detektiv berichtet, er habe die Wohnung Butlers, in der die Leiche gefunden wurde, untersucht. Alles habe auf einen Kampf hingewiesen. Die Nachbarn hätten Butler allerdings seit Tagen nicht gesehen gehabt.

Als nächster wird Det. Scanlon befragt, der das Opfer gefunden hat. Allison sieht während seines Berichts allerdings, dass er nicht die Wahrheit sagt und einige Manipulationen am Tatort vorgenommen hatte. So versuchte er keine Wiederbelebung, nahm die Pistole, die am Boden neben der Leiche lag an sich und schlug eine Scheibe ein.

Als Allison nach Hause kommt, steht ein Festessen auf dem Tisch, die Küche ist vorbildlich aufgeräumt und die Kinder wurden von ihrer Grandma bestens betreut. Als die Kinder im Bett sind spricht Joes Mutter von ihrer Einsamkeit und dass ihr die Beschäftigung mit den Kindern sehr gut gefalle.

Auf dem Video eines Baseballspiels aus der Zeit des Mordes entdeckt Allison Butler in der Zuschauermenge. Da ihre Kinder bei Grandma in guten Händen sind, besucht Allison Scanlon und konfrontiert ihn mit dem Beweis, dass Butler die Tat nicht begehen konnte. Doch Butler, eröffnet Scanlon ihr jetzt, sei schuldig in einem andern Mord, dem an einem kleinen Mädchen. Scanlon war der Officer, der Butler, wie Allison es in ihrem Traum sah, seinerzeit angehalten hatte. Er hatte das Mädchen auf der Rückbank genau gesehen und sofort wiedererkannt, als es kurz darauf vermisst gemeldet wurde. Doch als Streifenpolizist hätte er nichts beweisen können. Von da an habe er Butler verfolgt bis er schließlich die Leiche in dessen Wohnung gefunden habe. Der Mann hätte sich selbst mit Butlers Waffe erschossen. Er hätte dann getan, was er einfach tun musste um Butler den Mord anzuhängen. Und er sei sicher, Allison hätte genau das gleiche getan.

Als sie zuhause ist erscheint Allison ihr Schwiegervater wieder und erklärt, er hätte gedacht, Allison würde seine Frau, nach allem was er über sie gesagt hätte, gleich wieder nach Hause schicken. Warum sie das hätte tun sollen, fragt Allison, sie schließlich offensichtlich einsam in ihrem Leben dort. Aber nur, stellt ihr Schwiegervater klar, weil sie diesen Mann aus dem Tennisclub, der ein Auge auf sie geworfen habe, noch nicht kennengelernt hätte. Mit ihm würde sie wieder viel Spaß am Leben haben. Allison ist fasziniert, dass man diese Dinge von dort, wo ihr Schwiegervater ist, vorhersehen kann.

Allison berichtet Joe, Scanlon habe gesagt, sie würde genauso gehandelt haben. Sie habe nun die Videokassette kommentarlos auf Devalos Tisch gelegt. Das würde Butlers Entlastung bedeuten, ohne Scanlon zu belasten. Es sei schlimm genug, dass Butler so aus dem Gefängnis käme.

Scanlon besucht gemeinsam mit Allison einen Golfplatz, auf dem Butler seinerzeit gearbeitet hatte. Dort findet Allison die Stelle, an der das Mädchen vergraben wurde.

Unterdessen wurde Butler freigelassen und bietet vor den Mikrofonen der Reporter seine Dienste als Gärtner an. Sein Anwalt bedankt sich bei Devalos für dessen Hilfe. Als Butler von den Mikrofonen wegtritt wartet Scanlon bereits auf ihn um ihn wegen des Mordes an dem kleinen Mädchen festzunehmen.

Joes Mutter ist abreisebereit als sie von Allison zum Abschied einen Tennisschläger geschenkt bekommt. Sie habe lange nicht gespielt, stellt sie fest, doch Allison ist sicher, dass der Club entsprechende Möglichkeiten bieten würde. Als sie einen Moment mit ihrem Sohn allein ist gesteht Mrs. Dubios ihm, dass sie noch nicht bereit sei, die ganze Zeit Grandma zu sein und sie hoffe, er sei nicht gekränkt. Sie lädt die Familie ein, sie möglichst bald zu besuchen und so löst sich auch diese Angelegenheit zu aller Zufriedenheit in Wohlgefallen auf.


 Episodenreview
von Gisa von Delft

Wieder mal eine gefällige Episode um eine schreckliche Geschichte. Dabei meine ich jetzt nicht den Schwiegertiger - das war einfach nur eine nette Einlage, die das Leben durchaus bereithält. Abgesehen von dem Schwiegervaterpart einfach das ganz normale Leben, glaubwürdig in Szene gesetzt. Vielleicht war Allisons Reaktion auf die Übergriffe der Schwiegermutter etwas untertrieben. Die Dame hätte fragen sollen, bevor sie das Zepter einfach an sich reißt.

Schrecklich war die Sache mit dem Mädchen. Verbrechen an Kindern sind wohl das Schlimmste schlechthin, aber die Idee, ein Kind werde lebendig begraben... Da wurde im Verhältnis zu der übrigen Story reichlich tief in die Verbrechenskiste gegriffen. Aber durch das Drumherum perlt das Grauen, das sich eigentlich angesichts einer solchen Tat breitmachen müsste, irgenwie mehr oder weniger vom Zuschauer ab.

Angesichts der Schilderung einer solch unsäglich grauenhaften Tat müsste beim Zuschauer viel mehr Betroffenheit zurückbleiben, wenn die Episode zuende ist. Hier ist das nicht der Fall, denn durch die "nette" Endszene im Familienkreise wird der Rest vollkommen aufgehoben. Was bleibt ist wieder flockige Unterhaltung und die kann man wirklich anders haben, dafür muss man nicht die schrecklichsten Dinge, die Menschen tun können, bemühen.

Ich bleibe also bei meiner Einschätzung: das Gesamtkonzept dieser Serie ist einfach nicht stimmig. Genremixe sind mittlerweile bei Serien üblich, doch in dieser ist es meiner Ansicht nach ausgesprochen schlecht gelungen. Da hätte man besser daran getan, tatsächlich eine lockere Familiencomedy daraus zu machen - das hätte vermutlich mit dem Potential, das diese Familie bietet, einwandfrei geklappt.