Medium


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf
:: Staffel Sechs
:: Staffel Sieben


:: 1x01 Pilot
:: 1x02 Suspicions and Certainties
:: 1x03 A Couple of Choices
:: 1x04 Night of the Wolf
:: 1x05 In Sickness and Adultery
:: 1x06 Coming Soon
:: 1x07 Jump Start
:: 1x08 Lucky
:: 1x09 Coded
:: 1x10 The Other Side of the Tracks
:: 1x11 I Married a Mind Reader
:: 1x12 A Doctor, a Priest and a Medium Walk into an Execution Chamber
:: 1x13 Being Mrs. O'Leary's Cow
:: 1x14 In the Rough
:: 1x15 Penny for Your Thoughts
:: 1x16 When Push Comes to Shove - Part 1


Episodenguide


1x11 "I Married a Mind Reader"

[Meine Frau, die Hellseherin]


 « Kurzinhalt :: Inhalt :: Synopsis :: Review :: Aha-Effekte :: Zitate :: Leserkommentare (1) » 

Regie:
Duane Clark
Drehbuch:
René Echevarria

Hauptdarsteller:
Patricia Arquette (Allison Dubois)
Jake Weber (Joe Dubois)
Sofia Vassilieva (Ariel Dubois)
Maria Lark (Bridgette Dubois)
Miguel Sandoval (Staatsanwalt Devalos)

Gaststars:
Frances Fisher (Abigail Marsh)
Neil Vipond (Older Henry Stoller)
Phil Abrams (Director)
Kerry Leigh Michaels (Aide)
Christopher Michael (Guard)
Janet Rotblatt (Old Woman)
Paul Blackthorne (Henry Stoller)

 Kurzinhalt
Allison ist schwer erkältet und kommt nicht darum herum, ein Medikament zu nehmen. Sie tut das nicht gern, denn eine Nebenwirkung bei ihr ist, dass sie ziemlich wirres hellseherisches Zeug träumt, das kaum zuzuordnen ist. Auch dieses mal träumt sie sich, vor dem Fernseher einschlafend, als Mitwirkende in das Aufnahmeset der jahrealten Produktion "Meine Frau die Hellseherin"...


 Inhalt
Wenn Allison Dubois unter Medikamenteneinfluss steht, geraten ihre Träume meistens in ein chaotisches Durcheinander. Sie träumt nicht von einzelnen Personen, die ihr etwas vermitteln wollen, sondern es scheint, als ob sich dann alle möglichen Verstorbenen an sie wenden würden. Das führt zu einer totalen Überflutung, die sie nicht zu ordnen vermag.

Doch Allison hat eine so schwere Erkältung, dass sie sich gezwungen sieht, etwas einzunehmen. Als ihre Familie nach dem Frühstück das Haus verlässt, legt sie sich auf die Couch und schaltet den Fernseher ein. Dort läuft die 60-Jahre Comedy-Serie "Meine Frau die Hellseherin". Die Show war lange nicht wiederholt worden, weil der Hauptdarsteller Henry Stoller seine Frau umgebraucht hatte.

Als sie während des Zusehens einnickt, findet Allison sich als Dorothy, Assistentin der Hauptdarstellerin in dem Produktionsset wieder. Sie erlebt die Hauptdarsteller, ein Ehepaar, als nicht sehr zugewand miteinander umgehend. Und sie erlebt sich - Dorothy - als offensichtliche Geliebte von Henry Stoller. In dem Moment wird sie aus dem Traum gerissen, der ihr nicht schlecht gefallen hat, weil sie seinerzeit für diesen Star schwärmte. Ihre Familie ist wieder zuhause.

Abends fahndet Allison im Internet nach informationen über die Serie und stellt fest, dass es in der Crew tatsächlich eine Dorothy gab. Joe vermutet, sie hätte den Namen wohl irgenwie einmal im Abspann aufgeschnappt, doch Allison hält das für ausgeschlossen.

Der nächste Vormittag verläuft ähnlich. Als ihre Familie außer Haus ist, träumt Allison sich wieder in die Serie. Das Ehepaar streitet hinter den Kulissen miteinander. Die Frau will nach Hause fahren und rät Dorothy etwas schnippisch, sie könne sicher ihrem Mann noch zur Hand gehen. Sie solle dann erst am Abend zu ihr kommen, um den Text durchzugehen. Abends hält der Wagen mit Henry und Dorothy vor dem Haus des Ehepaares an. Dorothy sagt zu Henry, sie sei sicher, dass sie es wisse und er solle es jetzt hinter sich bringen. Er sei doch nur der Show wegen noch mit ihr zusammen. Doch Henry sagt, er könne es nicht. Dann werde sie es tun, beschließt Dorothy und geht zu der Frau ins Haus. Die Silhouetten der beiden Frauen hinter dem Vorhang lassen ein Gespräch erkennen. Dann ertönt ein Schuss - und Allison erwacht.

Am darauffolgenden Tag, Allison geht es schon deutlich besser, sucht sie Devalos auf. Sie erzählt ihm, was sie erlebt hat und dass diese Dorothy die Frau Stollers erschossen hätte. Der Staatsanwalt wendet ein, dass Ganze sei 40 Jahre her, in Kalifornien passiert und er habe keinerlei Befugnisse, den Fall wieder aufzurollen. Allison bittet ihn, sich um jemanden zu bemühen, der das tun könne.

Als Joe heim kommt, packt Allison bereits ihre Sachen, um nach Kalifornien zu fliegen. Es entbrennt ein Streit um die Kinderbetreuung, die Joe somit noch länger übernehmen muss, doch Allison besteht darauf, zu gehen.

Im Gefängnis trifft sie den alten, im Rollstuhl sitzenden Stoller und erklärt ihm, dass sie den Mord an seiner Frau untersuche, der wegen eines wahrscheinlichen Justizirrtums wieder aufgerollt worden sei. Stoller will davon allerdings gar nichts wissen und behauptet unbeirrt, er habe seine Frau erschossen.

Bereits am Abend kehrt Allison zurück und Joe berichtet ihr, das Büro des Staatsanwalts habe angerufen. Sie hätten Dorothy Graybridge gefunden. Als Allison in dem besagten Pflegeheim ankommt erfährt sie, dass Dorothy am Vortag gestorben sei, nachdem sie längere Zeit im Koma lag. Doch ihr fällt ein junger Mann auf, der dabei ist, Dorothys Sachen aus dem Heim zu holen. Dorothy spricht mit dem jungen Mann.

Anschließend geht sie noch einmal zu Stoller und erklärt ihm, sie habe seinen und Dorothys Sohn getroffen. Er wisse jedoch nicht, wer sein Vater sei. Nun muss Henry zugeben, dass Dorothy seinerzeit schwanger war. Erneut sieht man die Szene vor dem Haus der Stollers. Nun aber geht Henry, nachdem der Schuss fiel, hinein. Er findet seine Frau erschossen und Dorothy, in Tränen aufgelöst, behauptet, sie habe es nicht getan. Henry bemerkt, was er glaube, sei nicht wichtig, sondern was die Polizei glaube. Sie solle gehen, das Kind aufziehen und ihm niemals von ihm erzählen. Er habe dann die Schuld auf sich genommen, ergänzt Henry. Es sei das einzig Ehrenhafte gewesen, was er je tat und Allison solle es ihm nicht nehmen.

Allison berichtet Joe von ihrer Vermutung, dass sie wohl Dorothys Gedanken, die die ganzen Jahre die Schuld tragen musste, aufgenommen habe.

Am späten Abend geht Allison ins Wohnzimmer. Dort wartet die Frau Stollers und erklärt Allison, Dorothy sei keine Mörderin. Am Abend des Mordes hatte Dorothy versucht, der Frau zu erklären, dass sie von Henry schwanger sei, was sie aber längst vermutet hatte. So hatte die Frau sich selbst die tötliche Schusswunde beigebracht, um Dorothy als Schuldige darzustellen. Allison will wissen, warum sie das tat. Die Frau erklärt, ihre Liebe zu Henry sei ziemlich einseitig gewesen. Sie habe Lymphdrüsenkrebs gehabt und hatte nur noch kurze Zeit zu leben. Das habe sie Henry nicht offenbart, als sie von seiner Affaire erfahren habe. Allison müsse ihr einen Gefallen tun...

Allison erwacht und erklärt Joe, sie müsse noch einmal nach Kalifornien fliegen. Dort legt sie Henry Stoller die medizinischen Unterlagen seiner Frau vor und erklärt, was sie getan hat. Sie habe auch noch jemanden mitgebracht der ihn sehen wolle, eröffnet sie ihm. Henrys Sohn betritt den Raum.

Im Korridor des Gefängnisses bedankt sich ein alte, im Rollstuhl sitzende Frau bei Allison, deren Verhalten die Wachleute allerdings etwas irritiert, denn sie sind allein mit ihr auf dem Gang.


 Episodenreview
von Gisa von Delft

Hier hätten wir wiedermal eine recht unterhaltsame Geschichte der ungewöhnlichen Familie Dubois. Diesesmal ging es aber zumindest wieder um die besonderen Fähigkeiten von Allison und die übrigen Familienmitglieder verhielten sich relativ "normal". Zankende Kinder am Frühstückstisch und ein kleiner Zoff des Eltenpaares darum, wer eigentlich welchen Arbeitspart in der Familie zu leisten hätte - das entspricht dem wirklichen Leben.

Auch die Verknüpfung mit der alten Comedy-Serie war ansprechend gemacht, die Rückversetzung in die 60ger und der Bezug zur Jetztzeit gut gelungen. Ich frage mich nur, warum man, wenn Medikamente eine so unerwünschte Nebenwirkung zeigen, nicht zunächst auf bewährte Hausmittel zurückgreifen kann...Ach ja, dann hätte es ja diese Episode nicht geben können.

Allerdings ist es wohl kein großes Geheimnis mehr, dass ich dieser Serie auch nicht mehr als einen ganz netten Unterhaltungswert abgewinnen kann. Die Hauptdarsteller gefallen mir ganz gut und verkappte Propaganda, die mir die Serie verleiden könnte, kann ich bisher auch nicht wirklich erkennen.

Dennoch sehe ich nicht mehr - auch nicht weniger - als lockere Unterhaltung, nett erzählte Geschichten die mich aber nicht sonderlich fesseln. Für die Inhalte der einzelnen Episoden, seien es nun hellseherische Fähigkeiten oder, wie hier, die Aufklärung alter Mordfälle, gibt es für mich Serien, in denen das weitaus besser umgesetzt wurde.

Aber immerhin, man kann entspannt die Füße auf den Tisch legen und muss sich keinesfalls aufregen über schlecht gemachte Möchtegern-Unterhaltung, denn das ist sie nun wirklich nicht.