Medium


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf
:: Staffel Sechs
:: Staffel Sieben


:: 1x01 Pilot
:: 1x02 Suspicions and Certainties
:: 1x03 A Couple of Choices
:: 1x04 Night of the Wolf
:: 1x05 In Sickness and Adultery
:: 1x06 Coming Soon
:: 1x07 Jump Start
:: 1x08 Lucky
:: 1x09 Coded
:: 1x10 The Other Side of the Tracks
:: 1x11 I Married a Mind Reader
:: 1x12 A Doctor, a Priest and a Medium Walk into an Execution Chamber
:: 1x13 Being Mrs. O'Leary's Cow
:: 1x14 In the Rough
:: 1x15 Penny for Your Thoughts
:: 1x16 When Push Comes to Shove - Part 1


Episodenguide


1x08 "Lucky"

[Lucky]


 « Kurzinhalt :: Inhalt :: Synopsis :: Review :: Aha-Effekte :: Zitate :: Leserkommentare (1) » 

Regie:
Peter Werner
Drehbuch:
David Folwell

Hauptdarsteller:
Patricia Arquette (Allison Dubois)
Jake Weber (Joe Dubois)
Sofia Vassilieva (Ariel Dubois)
Maria Lark (Bridgette Dubois)
Miguel Sandoval (Staatsanwalt Devalos)

Gaststars:
Ryan Hurst (Michael Benoit)
Jay Ferguson (Tommy Lehane)
Colby French (Sgt. David Chadway)
Susan Beaubian (Nurse)
Blaine Saunders (9-year-old Girl)
Ingrid Coree (Widow)

 Kurzinhalt
Allison bekommt Besuch von ihrem Bruder Michael, der gerade aus der Army entlassen wurde. Ganz unbeschwert kann sie die Situation aber nicht genießen, denn kurz vorher hatte sie getrĂ€umt, dass er bei einem feindlichen Angriff ums Leben kommt. Außerdem verhĂ€lt Michael sich irgendwie eigenartig. Zur gleichen Zeit wird Allison bei einem Fall von Brandstiftung zu Rate gezogen.


 Inhalt
Allison macht sich Sorgen um ihren Bruder. Sie versucht herauszubekommen, ob mit der Division, bei der er als Soldat in Afganistan dient, etwas passiert ist. Sie weiß nicht ob ihr entsprechender Traum die Vegangenheit oder Zukunft zeigte und Ă€rgert sich furchtbar, dass sie bei den entsprechenden Behörden keinen GesprĂ€chspartner ans Telefon bekommt. Joe versucht, die auf den Boden zurĂŒck zu holen indem er darauf hinweist, dass ihr halb-geschwisterliches VerhĂ€ltnis - sie haben die gleicht Mutter- nie besonders gut gewesen sei, vor allem deshalb, weil er entschieden zuviel trinke.

Allison erscheint bei Staatsanwalt Devalos, der ihr von einem Fall von Brandstiftung erzĂ€hlt, den er zu untersuchen habe. Allison fĂ€hrt zu dem Haus, einer halb abgebrannten Ruine. Doch sie kann noch hineingehen und trifft auf ein MĂ€dchen, dass in der KĂŒche am Tisch sitzt. Allison fragt sie, wer sie sei und das MĂ€dchen antwortet, es wohne dort. Es hĂ€lt Allison fĂŒr die Geliebte ihres Vaters, wegen der die Eltern zerstritten waren. Der Vater sei seit dem Brand fort. Dann lĂ€uft das MĂ€dchen auf sein Zimmer in der oberen Etage.

Von Develos erfĂ€hrt Allison, dass das MĂ€dchen bei dem Brand umgekommen sei, die Mutter liege seitdem im Koma. Allison erzĂ€hlt ihm, das MĂ€dchen hĂ€tte gesagt, es habe Eheprobleme gegeben. Den Staatsanwalt wundert inzwischen gar nichts mehr und er macht sich ein wenig lustig ĂŒber Allisons GesprĂ€ch mit dem toten MĂ€dchen. Dann schlĂ€gt er vor, Allison solle die komatöse Mutter im Krankenhaus besuchen. Vielleicht könne sie etwas herausfinden.

Besuch im Hause Dubois: zwei Soldaten werden von Joe in Empfang genommen, wĂ€hrend Allison, in Erwartung schlechter Nachrichten, verĂ€ngsigt dreinblickt. Schließlich ist sie heilfroh, ihren Bruder in die Arme schließen zu können, der, frisch vom MilitĂ€r entlassen, mit einem Kumpel auf dem Weg nach Hause ist. Auf der Durchreise wollle er jedoch erst seiner Schwester einen Besuch abstatten.

WĂ€hrend die beiden jungen MĂ€nner ihre Geschichten erzĂ€hlen und ĂŒber ihre Zukunft reden erwĂ€hnt der Freund, dass "Lucky", wie er den Bruder nennt, sein GlĂŒcksbringer sei. Lucky, der dem Akohol reichlich zugesprochen hat, ĂŒbernachtet im Wohnzimmer, wĂ€hrend der Freund sich in ein Hotel begibt.

Am folgenden Morgen besucht Allison gemeinsam mit Devalos das komatöse Brandopfer. Allison berĂŒhrt die Hand der mit reichlich VerbĂ€nden versehenen Frau und - fĂ€llt in Ohnmacht. Dieser Versuch ist also grĂŒndlich fehlgeschlagen.

Als Allison heim kommt, sitzen ihr Bruder und sein Freund auf der Terrasse und trinken Bier. Allison ist verwundert ĂŒber das Verhalten ihres Bruders, der seinen Freund jedesmal wenn er etwas von Luckys Leistungen erzĂ€hlen will, brutal abwĂŒrgt. In einer Vision sieht sie, wie der nette junge Mann einen seiner MilitĂ€rkameraden erschießt. Sie hat ein Problem damit, ihm solch eine Tat zuzuordnen. Abends beim Zubettgehen hört sie eine fremde Stimme aus dem Wohnzimmer. Sie geht hinunter und erklĂ€rt ihrem Bruder, sie habe ihn mit jemandem reden hören. Doch Lucky stellt nur fest, sie sĂ€he doch, dass er allein sei.

Am nĂ€chsten Morgen begleitet der Bruder Allison, als sie die Kinder zur Schule fĂ€hrt. Auf dem RĂŒckweg fĂ€hrt sie zu dem abgebrannten Haus. WĂ€hrend ihr Bruder am Auto wartet, geht sie noch einmal hinein. Das MĂ€dchen ist wieder da. Allison fragt es, ob sie wisse, wer den Brand gelegt habe, ob es der Vater gewesen sei. Doch das MĂ€dchen antwortet nicht, sondern rennt wieder in sein Zimmer.

Als Allison wieder hinausgeht sieht sie, dass ihr Bruder sich irgendwie seltsam verhĂ€lt. "Du siehst sie", sagt sie, doch der Bruder streitet vehemment ab, irgendwen zu sehen. Nun erzĂ€hlt Allison ihm von ihrem Job bei der Staatsanwaltschaft und weshalb sie ihn bekommen habe. Der Bruder zieht ihre FĂ€higkeiten ins LĂ€cherliche und ein Streit bricht vom Zaun. Allison erklĂ€rt schließlich, sie wisse, warum er den Spitznamen trĂŒge. Doch Lucky behauptet, es sei reiner Zufall gewesen, dass er etwas behauptet habe, dass tatsĂ€chlich eingetreten sei. Zu 50 % habe man mit so etwas immer Recht. Hier z.B. wĂŒrde er infach mal behaupten, die Frau habe den Brand gelegt. Damit habe er eine 50 %ige Chance.

Jetzt sieht Allison ihren Bruder in Afghanistan, wo er den negativen Ausgang eines Kampfes voraussagt. Sein Freund berichtet es dem Sergeant mit der Forderung, er mĂŒsse den Kampf absagen. Doch der hĂ€lt dagegen, er könne unmöglich einen Kampf canceln aufgrund der Aussage eines Alkoholikers.

In der Nacht erwacht Allison und hört die Stimme des Sergeants. Sie geht hinunter und sieht ihn vor sich stehen. "Sie können mich sehen und hören, nichtwahr", stellt der Mann fest.

Nun stellt Allison ihren Bruder erneut zur Rede. Man mĂŒsse den Angehörigen des Sergeants die Wahrheit sagen, nĂ€mlich, dass er keinen Selbstmord verĂŒbte. Lucky lĂ€sst sich nicht darauf ein. Am nĂ€chsten Morgen erscheint sein Freund und registriert, dass Lucky völlig fertig ist. Jetzt, gibt er bekannt, wolle er einmal Lucky helfen. Er werde allein zur Trauerfeier fĂŒr den Sergeant fahren, Lucky wĂŒrde das gar nicht durchstehen können. Er solle dann nach Californien nachkommen, wo die beiden ein neues GeschĂ€ft aufbauen wollen.

Allison beschwört ihren Bruder, sich der Sache zu stellen. Sein Freund, weiß sie, habe den Sergeant erschossen, weil er den Kampf, bei dem alle Kameraden gestorben wĂ€ren, nicht abblasen wollte. Lucky wĂŒrde niemals damit fertig werden, wenn er weglaufe.

Lucky erscheint bei der Trauergesellschaft. Sein Freund fĂ€hrt ihn an, er solle ja nichts verraten. Schließlich beschimpft er ihn sogar als Versager. Doch Lucky erklĂ€rt ihm, er wolle nur einfach nicht irgendwann verrĂŒckt werden.

Am Telefon unterrichtet Devalos Allison darĂŒber, dass die Frau aus dem Koma erwacht sei und ausgesagt habe, sie selber hĂ€tte den Brand gelegt.

An der Busstation verabschiedet Lucky sich von seiner Schwester. Er will nach Californien aufbrechen und zwar ohne seinen Freund, den er ja nun verprellt hat. Er wird jetzt seinen eigenen Weg gehen. Er hĂ€tte ĂŒbrigens Recht gehabt, lĂ€sst Allison ihn noch wissen, die Frau habe den Brand gelegt. Nach noch zwei, drei Scherzereien umarmen sich die Geschwister zum Abschied herzlich.


 Episodenreview
von Gisa von Delft

Hier gab es jetzt wieder eine Dubois'sche Familiengeschichte. Nun gut, vielleicht ist das ja so, dass sich eine solche FĂ€higkeit dominant weitervererbt. Mir ist das langsam etwas viel des Übersinnlichen. Nicht nur das Töchterchen, auch noch der Bruder.

Nun lĂ€sst sich wohl vorstellen, dass es nicht einfach ist, mit einer solchen Gabe zu leben. FĂŒr nichts auf der Welt wĂŒrde ich sie haben wollen. Dennoch wird das Thema in dieser Serie einfach ĂŒberreizt und wirklich nicht besonders mitreißend ĂŒbergebracht. Es ist eher langweilig.

Und selbst wenn wir uns hier in einer Psycho-Ratgeber-Sendung befĂ€nden: Allisons DrĂ€ngen, der Bruder möge die Wahrheit ĂŒber den Tod des Sergeanten eröffnen, weil er sonst mit dieser Sache nicht leben könne, erscheint mir recht fragwĂŒrdig. Im Grunde hat der Bruder ja selbst gar nicht Hand angelegt und durch die Tat seines Freundes wurden schließlich die Leben vieler Kameraden gerettet. Da sollte er mit dem Verschweigen der Wahrheit, vielleicht auch anders umgehen können.

Interessant war dagegen die Sache mit dem Alkohol. Auch Allison, erfahren wir, habe zuviel getrunken, bevor sie lernte, mit ihren ĂŒbersinnlichen KrĂ€ften umzugehen. Durchaus nachvollziehbar, dass man soetwas gerne betĂ€uben wĂŒrde.

Wie auch immer, diese winzigen Szenen um den Fall der Staatsanwaltschaft waren fast ĂŒberflĂŒssig in dieser Episode - aber da das ja wohl zum Konzept der Serie gehört, musste er vermutlich irgendwo am Rande noch irgendwie stattfinden.

Nein, begeistert hat mich diese Soap-Ausgabe wirklich nicht. Hoffentlich ist Allisons Restfamilie ĂŒberschaubar...
Da war ich doch ganz froh, direkt im Anschluss noch eine Serie geboten zu kriegen, in der man das Thema ĂŒbersinnliche FĂ€higkeiten um LĂ€ngen besser umgesetzt hat.