Lost


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel FŁnf
:: Staffel Sechs


:: 6x01 LA X Part 1
:: 6x02 LA X Part 2
:: 6x03 What Kate does
:: 6x04 The Substitute
:: 6x05 Lighthouse
:: 6x06 Sundown
:: 6x07 Dr. Linus
:: 6x08 Recon
:: 6x09 Ab Aeterno
:: 6x10 The Package
:: 6x11 Happily ever after
:: 6x12 Everybody Loves Hugo
:: 6x13 The last Recruit
:: 6x14 The Candidate
:: 6x15 Across the Sea
:: 6x16 What they Died for
:: 6x17 The End, Part 1
:: 6x18 The End, Part 2


Episodenguide


6x14 "The Candidate"

[dt. Titel noch nicht festgelegt]


 ę Kurzinhalt :: Inhalt :: Synopsis :: Review :: Aha-Effekte :: Zitate :: Flaschenpost (45) Ľ 

 Synopsis
Als Locke nach der OP in seinem Krankenzimmer erwacht berichtet ihm Jack, dass er einen Unfall hatte, die OP aber gut verlaufen sei. Er hat auch einen Blick auf die Ursache der Behinderung geworfen und bietet Locke an, ihm mit einer neuen Operationstechnik das Gef√ľhl in seinen Beinen wiederzugeben. Wom√∂glich werde er sogar wieder laufen k√∂nnen. Aber Locke lehnt Jacks Hilfsangebot trotz des sehr geringen Risikos schlichtweg ab. Helen kommt herein, gl√ľcklich ihren Zuk√ľnftigen so wohlauf zu sehen. Sie dankt Jack √ľberschwenglich.

Jack erwacht im Auslegerboot auf der n√§chtlichen Hydra-Insel aus seiner Bewusstlosigkeit. Sayid l√§sst ihn wissen, dass Schmock ihn vor Widmores Angriffen gerettet habe und wo sie sich befinden. Schmock kommt gerade vom Beobachtungstrip zur√ľck. Er will jetzt Sawyer und Co. holen, die von Widmore, der genau √ľber die Kandidatenlisten informiert zu sein scheint und bekundete, es sei zu ihrer eigenen Sicherheit, in die altbekannten B√§renk√§fige gesperrt hat. Die DHARMA-Einrichtung wurde mit dem Sonarzaun umstellt. Jack ist bereit, mitzuhelfen, obgleich er nach wie vor die Insel nicht verlassen will. Schmock weist Sayid an, die Stromzufuhr zu kappen und macht sich als Rauchmonster √ľber Widmores Sicherheitsleute her. Jack befreit seine Gef√§hrten und erkl√§rt ihnen, dass er mit Schmock dort sei. Die Gruppe begibt sich zum Ajira-Flieger.

Jack besucht Bernard Nadler in dessen Praxis. Er erkl√§rt sein Anliegen: Er sei Chirurg im St. Sebastians Hospital und wisse aus den Unterlagen seines Patienten John Locke, dass jener vor drei Jahren wegen eines kieferchirurgischen Notfalls von Bernard behandelt wurde. Er wolle wissen, wie Locke verletzt wurde. Bernard bezieht sich auf seine Schweigepflicht (Anm.: Was nat√ľrlich zwischen zwei √Ąrzten v√∂lliger Unfug ist...), erinnert sich jedoch, mit Jack im gleichen Flugzeug gewesen zu sein. Das einzige, was er Jack verr√§t, ist, dass ein zweiter Mann in den Unfall verwickelt war: Anthony Cooper. Er w√ľnscht Jack viel Gl√ľck dabei, zu finden, wonach er suche.

Auf dem Weg zum Flugzeug bricht der Tag an. Kate hofft, dass Jack doch mit ihnen einsteigen werde. Doch Jack muss sie entt√§uschen. "Ich bin nicht dazu bestimmt, von hier wegzugehen" erkl√§rt er. Als Sayid auftaucht werden die Waffen gez√ľckt, doch Jack beruhigt die Gef√§hrten, Sayid geh√∂re zu ihnen, er habe die Generatoren abgestellt. Sayid verk√ľndet, Schmock warte bereits.

In der Rezeption eines Plegeheims erkundigt Jack sich nach Anthony Cooper, als Helen gerade hereinkommt. Er fragt sie nach Cooper und dem Unfall und Helen bittet ihn, die Sache ruhen zu lassen. Doch Jack ist es wichtig, den Grund f√ľr Lockes Ablehnung zu erfahren. Schlie√ülich nimmt Helen ihn mit in den Gemeinschaftsraum zu Anthony, Lockes Vater. Der arme Mann sitzt ebenfalls im Rollstuhl, doch er ist in keiner Weise reaktionsf√§hig, er befindet sich offenbar in einem Wachkoma.

Als Schmock, eine Weile vor der Gruppe um Jack, an der Maschine ankommt, t√∂tet er erstmal Widmores Wachm√§nner. Einem von ihnen nimmt er die Armbanduhr ab. Dann steigt er in den Flieger und inspiziert aufmerksam elektrische Leitungen, die an den Gep√§ckf√§chern √ľber den Sitzen entlanglaufen. Ein Fach √∂ffnet er. Schlie√ülich kommt die Jack-Gruppe ebenfalls an. Schmock geht ihnen entgegen und berichtet, dass die M√§nner die Maschine nur zum Schein bewacht h√§tten. Er habe im Innern der Maschine vier Bl√∂cke C4-Sprengstoff entdeckt - er holt sie zum Beweis aus seinem Rucksack. Widmore h√§tte sie alle sch√∂n zusammen an einem Ort in die Luft jagen wollen. Er k√∂nne sich gut vorstellen, dass dort noch mehr Sprengstoff plaziert sei, l√§sst er die Leute wissen. Deshalb sei die Benutzung der Maschine zu gef√§hrlich, man m√ľsse auf das U-Boot ausweichen.

Er habe ihnen nun bereits zum zweiten Mal das Leben gerettet, stellt Sawyer loyal fest. Doch auf dem Weg zum Anlegesteg nimmt er Jack, der wieder nur zum Helfen mitzukommen gedenkt, beiseite. Er erkl√§rt, dass er Schmock nicht im Geringsten traue und bittet Jack, daf√ľr zu sorgen, dass Schmock nicht in das U-Boot steige. Er solle ihn ins Wasser bef√∂rdern, Sawyer werde sich um den Rest k√ľmmern.

Jack steht an Lockes Bett, als jener im Schlaf murmelt: "Dr√ľck auf die Taste" und "Ich w√ľnschte, du h√§ttest mir geglaubt". Da sieht der Arzt im Korridor Claire. Er geht zu ihr und erf√§hrt, dass sie wegen ihm hier sei. Sie setzen sich in einen Aufenthaltsraum und Claire zeigt ihm, was das sie von ihrem Vater vererbt bekommen hat. Es handelt sich um eine h√∂lzerne Spieluhr. Ein K√§stchen, das beim √Ėffnen des Deckels das Lied 'Catch a Falling Star' spielt. Auch Jack hat keine Ahnung, warum er ihr dieses Kleinod vermacht haben k√∂nnte. Als sie wissen m√∂chte, wie ihr gemeinsamer Vater gestorben sei, erkl√§rt Jack, ihr Vater sei in einer Gasse in Sidney gefunden worden, er habe sich zu Tode gesoffen. Er sei in Sydney gewesen, um seinen Leichnam zu holen, doch der Sarg sei auf dem Heimflug verschwunden. Claire stellt erstaunt fest, dass sie im gleichen Flugzeug waren. Als sie sich nun verabschieden will bietet Jack ihr an, statt in einem Hotel bei ihm zu √ľbernachten, schlie√ülich seien sie keine Fremden, sondern geh√∂rten zu einer Familie.

Die Gruppe n√§hert sich vorsichtig dem Landungssteg an dem das U-Boot offenbar unbewacht liegt. Schmock vermutet jedoch, dass sich W√§chter in dem Boot befinden. Also werden Lapidus, Hurley, Jin und Sun von Sawyer beordert, als erste mitzukommen, w√§hrend sie andern nachr√ľcken sollen. Vorsichtig klettern sie in das U-Boot und k√∂nnen die zwei Besatzungsleute, einer davon ist der Kapit√§n, mit ihren Waffen in Schach halten. Unterdessen erkl√§rt Schmock, inzwischen auf dem Landungssteg, Jack, dass wer immer ihm zum Bleiben geraten habe, keine Ahnung h√§tte. Mit den Worten: "John Locke hat mir gesagt, ich m√ľsste bleiben", bef√∂rdert Jack Schmock mit einem kr√§ftigen Sto√ü ins Wasser. Kate dreht sich nach dem Wasserplatschen um und wird prompt von einer Kugel in die Schulter getroffen, die einer der zwischen den B√§umen lauernden Widmore-Leute abfeuert.

Es entfacht sich ein Schusswechsel, nachdem noch mehr Widmore-Leute am Ufer feuern und Claire, Jack und Sayid dagegenhalten. Dann bringen Jack und Sayid die verletzte Kate in das Boot, w√§hrend Claire weiterfeuert und Schmock wieder aus dem Wasser klettert. Schie√üend l√§uft er, selber ja unverwundbar, auf die Widmore-M√§nner zu und erledigt sie. Inzwischen schaut Sawyer aus der Einstiegsluke und ruft nach Claire. Als jetzt statt ihrer Schmock auf das Boot zukommt, schlie√üt Sawyer schnell die Luke und befiehlt, abzutauchen. Claire rennt 'wartet!' schreiend in Richtung Boot, doch Schmock h√§lt sie zur√ľck mit den Worten: "Glaub mir, du willst nicht in diesem U-Boot sein."

Jack will sich um Kates Schusswunde k√ľmmern. Da Hurley keinen Erste-Hilfe-Kasten finden kann, will Jack in seinem Rucksack nach einem Shirt zum auf die Wunde dr√ľcken schauen. Erschrocken h√§lt er inne und holt eine C4-Bombe mit der Uhr des get√∂teten Bewachers als Zeitz√ľnder aus der Tasche. Der Countdown zeigt knappe 4 Minuten. Jack ist jetzt klar, dass sie, indem sie ohne ihn abfuhren, genau das getan hatten, was Schmock wollte. Sayid hat zwar eine Idee, wie die Bombe entsch√§rft werden kann, doch ganz sicher ist er nicht. Allerdings dauert der Auftauchprozess, der jetzt eingeleitet wird, etwa f√ľnf Minuten, also zu lange. Jack ordnet an, gar nichts zu tun und die Bombe in Ruhe zu lassen, es werde nichts passieren. Schmock selber d√ľrfe sie nicht t√∂ten, ist Jack sicher, er warte nur darauf, dass einer von ihnen jetzt eingreife. Es stimme nicht, dass er die Insel nur mit ihnen zusammen verlassen k√∂nne. Tats√§chlich ginge das nur, wenn sie alle tot w√§ren, also habe er daf√ľr gesorgt, dass sie sich sozusagen gegenseitig umbringen w√ľrden. Wenn sie jetzt die Bombe einfach liegen lie√üen, w√ľrde nichts passieren.

Doch Sawyer ist in dieser spannungsgeladenen Situation nicht in der Lage, Jacks Worten zu vertrauen. Er zieht die zwei von Sayid benannten Kabel aus der Bombe. Der Countdown stoppt tats√§chlich, doch nur, um zum Schrecken aller danach um so schneller weiterzulaufen. Sayid ergreift die Initiative. Er fordert Jack auf, genau zuzuh√∂ren und erkl√§rt: "Es gibt auf der Hauptinsel einen Brunnen, eine halbe Meile s√ľdlich von dem Camp, das wir gerade verlassen haben. Desmond sitzt da drin. Locke will, dass er stirbt, was bedeutet, das du ihn brauchen wirst. Hast du mich verstanden?" Jack fragt, warum Sayid ihm das erz√§hle. "Weil du es sein wirst, Jack", lautet Sayids Antwort. Damit greift er sich die Bombe, l√§uft in die G√§nge des U-Bootes und bringt sie so weit er kann von den Gef√§hrten weg, ehe sie detoniert.

Durch den gewaltigen Druck entstehen Besch√§digungen am Boot. Frank wird von einer gelockerten Luke, die durch den Wasserdruck von au√üen in das Innere des Bootes gedr√ľckt wird, zu Boden geschmettert. Wasser ergie√üt sich in die G√§nge und R√§ume. Jack zieht die bewusstlose Kate an die Oberfl√§che und legt sie Hurley in die Arme mit der Aufforderung, sie an die Oberfl√§che zu bringen. Er dr√ľckt ihm eine Notfall-Sauerstoffflasche in die Hand. Sun wurde von einem schweren Stahlschrank eingeklemmt. Jin, Sawyer und Jack versuchen, das Monstrum wegzubewegen, was mit vereinten Kr√§ften auch gelingt. Doch es bringt sie nicht wirklich weiter, denn Sun ist mit den Beinen noch zwischen Rohren eingeklemmt. Als bei weiteren Befreiungsversuchen schlie√ülich Sawyer durch einen Gegenstand, der ihm auf den Kopf f√§llt, bewusstlos wird, fordert Jin Jack auf, sich darum zu k√ľmmern, Sawyer hinauszubringen. Jack gibt Jin ebenfalls eine Sauerstoffflasche und verschwindet mit Sawyer. Jin schafft es nicht, seine Frau zu befreien und wiedersetzt sich ihrer Aufforderung, sich zu retten. Er werde sie nie wieder verlassen versichert er ihr und so sterben sie schlie√ülich zusammen.

John Locke erkl√§rt dem Pfleger, der ihn in die Lobby des Krankenhauses fahren will, dass sich seine Verlobte wohl mit der Abholung etwas versp√§te, er sich mit dem Rollstuhl aber bestens selber fortbewegen k√∂nne. Jack erscheint nun, um sich von Locke zu verabschieden. Er offenbart ihm, das er seinen Vater gesehen habe. Er h√§tte herausfinden m√ľssen, was ihn bewegt habe, die Operation abzulehen. Locke ist nicht gerade begeistert, doch er erkl√§rt Jack jetzt, dass er mit dem Flugzeug abgest√ľrzt sei. Er habe gerade seine private Fluglizens gehabt und seinen Vater, der gro√üe Flugangst hatte, angefleht, sein erster Passagier zu sein - er k√∂nne ihm vertrauen. Kurz nach dem Start seien sie abgest√ľrzt. Er habe keine Ahnung, was er falsch machte, doch es sei zweifellos seine Schuld, dass der Mann, den er √ľber alles liebe, jetzt nicht mehr laufen und sprechen k√∂nne. Jack erinnert Locke an dessen Worte am Flugplatz, als es um das Verschwinden des Sarges ging. Auch Lockes Vater, f√§hrt er fort, sei nicht mehr da. Soviel er sich daf√ľr auch bestrafe, es w√ľrde ihn nicht zur√ľckbringen. Er r√§t Locke, loszulassen. Wieso Jack denke, das sei so einfach, will Locke wissen. Doch Jack muss eingestehen, dass er selber nicht die geringste Ahnung habe, wie man das anstelle und gehofft h√§tte, Locke k√∂nne es als erster tun. Dar√ľber muss John tats√§chlich lachen. Dann verabschiedet er sich seinem Arzt. "Ich kann Ihnen helfen, John", ruft Jack ihm hinterher, "ich w√ľnschte, Sie w√ľrden mir glauben." Einen Moment h√§lt Locke inne, doch dann setzt er seinen Rollstuhl wieder in Bewegung und verschwindet.

Es ist bereits dunkel, als Jack Sawyer an den Strand schleppt - bewusst, aber atmend. Hurley und Kate kommen heran. Kates Verletzung ist offenbar nicht erheblich, daf√ľr aber ihre Angst und Aufgebrachtheit. Als Jack auf die Frage nach Sun und Jin nur den Kopf sch√ľttelt, bricht sie in Tr√§nen aus. Auch Hurleys emotionaler Stress entl√§dt sich, indem er anf√§ngt, zu schluchzen. Jack steht auf, geht ein paar Schritte auf das Meer zu, schaut auf die Wellen, sch√ľttelt den Kopf, dann ist es auch mit seiner Fassung vorbei.

Schmock und Claire sind immer noch am Anlegesteg. Schmock schaut auf's Meer und stellt fest: "Es ist gesunken". Claire vergewissert sich, dass er von dem U-Boot spricht und stellt konsterniert fest, sie seien alle da drin gewesen. Sie √ľberlegt, ob sie wohl alle tot w√§ren. Nicht alle, wei√ü Schmock, bereit, zu gehen. Wohin er wolle, fragt Claire und Schmock erwidert: "Beenden, was ich angefangen habe".