Lost


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf
:: Staffel Sechs


:: 6x01 LA X Part 1
:: 6x02 LA X Part 2
:: 6x03 What Kate does
:: 6x04 The Substitute
:: 6x05 Lighthouse
:: 6x06 Sundown
:: 6x07 Dr. Linus
:: 6x08 Recon
:: 6x09 Ab Aeterno
:: 6x10 The Package
:: 6x11 Happily ever after
:: 6x12 Everybody Loves Hugo
:: 6x13 The last Recruit
:: 6x14 The Candidate
:: 6x15 Across the Sea
:: 6x16 What they Died for


Episodenguide


6x02 "LA X Part 2"

[Los Angeles - Teil 2]


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 Synopsis
Jin und Jack tragen Sayid aus dem Bully, Sawyer hüllt Juliets Leiche in eine Decke. Miles betrachtet Hurley mit dem Gitarrenkoffer und fragt, ob er auf dem Weg 'Kum Ba Yah' singen wolle. Hurley klärt ihn auf, dass sich in dem Koffer keine Gitarre befände. Sawyer antwortet Kate, dass er nicht mitginge, sondern Juliet begraben werde. Ihre Hilfe lehnt er ab. Statt dessen fordert er Miles auf, ihn zu begleiten. Die Grüppchen ziehen in unterschiedliche Richtung davon.


Jack wird zum Schalter von Oceanic Airlines gerufen. Der Angestellte druckst ein wenig herum, bis Jack erfährt, dass der Sarg mit der Leiche seines Vaters verloren gegangen ist. Er sei nie in dem Flugzeug gewesen und man habe auch keine Ahnung, wo er gelandet sei. Das passt Jack überhaupt nicht, denn er hat die Trauerfeier bereits in zwei Stunden angesetzt.


Der Trupp mit Sayid hat das Loch in der Mauer erreicht. Sie bringen Sayid hinunter, vorbei an dem einarmigen Skelett, dessen Herkunft Jin erklären kann. Kate findet bei ihm eine Fackel, die sie entzündet. Vorsichtig drücken sie sich an dem Loch im Boden (in das Ben bei seinem 'Monsterbesuch' gefallen war) vorbei. Kate, die vorangeht, ist plötzlich nicht mehr zu finden. Dann ist auch Hurley weg. Jack sucht nach allen Seiten, dann hört er das Flüstern und schließlich wird er von irgendwem überwältigt. Als er durch eine Tür geschoben wird, befindet er sich mit seinen Gefährten und einer Reihe 'Anderer' in einer Art Innenregion mit Blick auf ein altes Gebäude. "Ich schätze, wir haben den den Tempel gefunden", stellt Hurley beeindruckt fest.


Im Flughafen geht der Marshal mit Kate durch die Zollabfertigung. Nachdrücklich bittet sie, auf die Toilette gehen zu dürfen. Der Marshal gibt nach und als sie in der Kabine ist, fischt Kate einen Kuli aus ihrer Jackentasche. Beim Auseinanderdrehen fällt die Feder herunter, doch Kate muss eilig mit der Mine im Schloss der Handschellen stochern, der Marshal gab ihr nur zwei Minuten. Als er nach dem Händewaschen die Feder findet, kommt er schon zu spät. Kate stößt die Tür auf, die den Marshal voll erwischt und verpasst ihm noch eine, sodass er schließlich zu Boden geht. Sie nimmt seine Pistole, zieht ihm das Jackett aus, legt es sich über den Arm mit der verbliebenen Handschelle und erklärt zwei Frauen, die hereinkommen, er habe sie angreifen wollen. Dann verlässt sie eilig den Raum.

Kate läuft schnell zu den Aufzügen, kann gerade noch eine abfahrbereite Kabine erwischen und stößt hier auf Sawyer. Der begrüßt sie mit "Willkommen an Bord" und weiß, sie waren auf demselben Flug. Er bemerkt ihre Handschellen, die sie nicht richtig verdeckt hat. Als zwei Sicherheitsmänner zusteigen, die einen kodierten Funkspruch erhalten, sorgt er mit dem Spruch "Ladies first" dafür, dass beim nächsten Stopp Kate zuerst hinausgehen kann. Er verabschiedet sie, als sie leise "Danke" sagt, mit einem "Take care".


Als Sawyer Juliets Grab zugeschaufelt hat offenbart er, warum er Miles dabei haben wollte. Er soll in Erfahrung bringen, was Juliet Sawyer nicht mehr sagen konnte. So funktioniere das nicht, versucht Miles ihm klarzumachen, doch Sawyer drückt ihn auf dem frischen Grab verbissen zu Boden. Schließlich gibt Miles kleinbei. Er kniet sich hin und konzentriert sich. Er hört Geräuschfetzen wie von Flugturbulenzen, dann sagt er erstaunt: "Es hat funktioniert!" Was sie denn gesagt habe, will Sawyer wissen und Miles stellt klar, genau das: 'es hat funktioniert'. Sawyer kann damit nichts anfangen und verlässt enttäuscht die Grabstätte.

Die Gruppe mit Sayid wird zum Eingang des Tempels geführt, aus dem ein Japaner (Dogen) kommt, einen anderen Mann im Schlepptau, der dessen Japanisch übersetzen muss. Als er wissen will, wen er vor sich hat, meldet sich Cindy zu Wort. Es seien Passagiere des ersten Fluges, mit dem auch sie kam. Dogen gibt kurzerhand den Befehl, sie zu erschießen. Die Gewehre werden gespannt, doch Hurley fällt gerade noch das Richtige ein: "Jacob schickt uns! Er sagte, ihr könnt unserem Freund helfen." Dogen verlangt einen Beweis für Hurlys Worte. Da kommt der Gitarrenkoffer ins Spiel. Dogen öffnet ihn und findet darin einen großen hölzernen Ankh. Er zerbricht ihn, im Inneren befindet sich ein Zettel, den er liest. Dann verlangt er, die Namen der Leute zu hören, die er offensichtlich mit denen auf dem Zettel abgleicht. Schließlich befiehlt er, Sayid in den Tempel zu bringen. Hurley will, nachdem er nun schon die ganze Zeit den Koffer mit sich rumgeschleppt hat, wenigstens wissen, was auf dem Zettel steht. Lennon, der Übersetzer, fasst zusammen, wenn Sayid sterbe gerieten sie alle in ziemliche Schwierigkeiten.


Jin hat Probleme bei der Zollabfertigung. Mr. Paiks Schriftstück besagt, die teure Uhr sei ein Werbegeschenk, doch Jin vermag die Frage, in welcher Branche er tätig sei, wegen der Sprachbarriere nicht zu beantworten. Außerdem hat er deutlich mehr Bargeld bei sich, als er einführen darf, was auch Sun verwundert. Während Jin abgeführt wird, soll Sun im Wartebereich Platz nehmen. Man fordert sie auf, und dabei wird sie mit Ms Paik angesprochen, falls es sich um ein Missverständnis handele und sie die Sprache verstünde, dieses aufzuklären. Nach einem Moment des Zögerns behauptet Sun: "Kein Englisch."


Man bringt Sayid durch einen Innenhof in einen Raum mit einem Bassin, in dem sich seltsam bräunlich gefärbtes sprudelndes Wasser befindet. Lennon stellt fest, dass das Wasser nicht klar sei und will von Dogen wissen, was passiert ist. Doch der hat keine Antwort. Er steigt ein paar Stufen zum Wasser hinab und ritzt sich mit einem Messer in die Handfläche. Er taucht die Hand ein, doch nichts passiert. Dogen steigt wieder hoch und erklärt Jack, der für Sayid verantwortlich zeichnet, es gäbe Risiken, wenn sie es täten. Er möge tun, was zu tun sei, gibt Jack grünes Licht. Drei Männer bringen Sayid ins Wasser und tauchen ihn unter, während Dogen eine überdimensionierte Sanduhr umdreht. Jack gibt auf Hurleys Frage die Auskunft, dass Bewusstlose nicht die Luft anhalten können.

Nach einem Augenblick fängt Sayid an zu zappeln, sein Körper will sich aufbäumen, doch die Männer halten ihn unter Wasser. Jack fordert sie auf, ihn herauszulassen, er sei wach, doch Dogen schaut auf den noch nicht durchgelaufenen Sand und die Männer halten Sayid weiter unter Wasser. Unter den Losties kommt es zum Aufruhr, doch man hält sie ab, einzugreifen. Das Zappeln wird heftiger, dann ist der Körper ruhig und einen Moment später der Sand durchgelaufen. Dogan gibt ein Handzeichen, Sayid herauszubringen. Man legt ihn auf eine Decke und Dogan überprüft ihn kurz, um dann abrupt und offenbar aufgebracht aufzustehen und sich mit den Worten: "Er ist gestorben!" abzuwenden und zu gehen. Die Losties sind sprachlos. Jack versucht eine Reanimation bis Kate ihn nachdrücklich auffordert, es zu lassen, Sayid sei tot.


Während er am Gepäckband steht, betrachtet Sayid noch einmal das Bild von Nadia. Kate stiehlt sich unterdessen durch das Flughafengebäude, und sucht nach einem Fluchtweg. Sie beobachtet die Codeeingabe an einer Personaltür, gibt kurz darauf die gemerkten Ziffern ein und kann so aus dem Gebäude entkommen. Draußen will sie schleunigst in ein Taxi steigen, doch Neil hält sie zurück und bedeutet ihr, sich in der Schlange anzustellen. Kate stellt sich hinter Hurley, doch sieht dann nicht weit entfernt den Marshal. Als er sie auch entdeckt, läuft sie zum nächstbesten Taxi und springt hinein. "Ich habe schon einen Fahrgast", pfeift der Fahrer sie zurück, doch schon spürt er die Waffe an seinem Kopf. "Was machen Sie da?", fragt Claire, die neben Kate sitzt, aufgebracht. Doch da fährt der Wagen auch schon los und der Marshal hat das Nachsehen.


Cindy erscheint mit Emma und Zack in der Therme, um den Losties etwas zu essen und trinken anzubieten. Gleich darauf werden Sawyer und Miles hereingeschleppt. Da Sawyer sich gewehrt hatte, haben sie ihn ausgeknockt. Kate kümmert sich um ihn, während Hurley von Lennon aufgefordert wird, mitzukommen. Er bringt ihn zu Dogen, der mit der Pfege einiger Pflanzen beschäftigt ist. Er will wissen, was Jacob Hurley gesagt hat. Er solle mit Sayid hierherkommen, damit er gerettet werde, erwidert Hurley. Es sei schon zu spät dafür gewesen, erfährt Hurley von Lennon und dabei fällt ihm auf, dass die Übersetzungen nicht vollständig sind, Dogen ihn also sehr wohl verstünde. Der bestätigt, doch behauptet, er könne den Geschmack des Englischen nicht vertragen. Er will wissen, wann Jacob selber käme, doch Hurley bemerkt, dass das nicht passieren werde, weil Jacob tot sei. Er staunt, dass sie das noch nicht wussten.

Jetzt gerät das Tempelvolk in Hektik. Alle werden angewiesen ihre Posten einzunehmen. Eine Leuchtrakete wird abgefeuert, Asche um den Tempel gestreut, Eingänge verrammelt. Jetzt kämen sie hier so schnell wohl nicht wieder raus, mutmaßt Hurley sorgenvoll. Das sei nicht, klärt Lennon ihn auf, um sie einzusperren, sondern um ihn auszusperren. Welchen 'ihm' erfährt Hurley zumindest vorerst nicht.

F-Locke lagert die Leichen um die Feuerstelle. Der nach wie vor fassungslose Ben fragt ihn: "Was bist du?" Er sei kein was, er sei ein wer, stellt F-Locke richtig. Er sei das Monster setzt Ben nach, doch F-Locke lehnt es ab, sich in Schimpfworten zu ergehen. Er habe ihn benutzt, ihn dazu gebracht, Jacob umzubringen, weil er es selbst nicht hätte tun können, konstatiert Ben. Doch F-Locke behauptet, ihn zu gar nichts gebracht zu haben. Doch es gäbe etwas, das er wissen solle. Er sei sehr verwirrt gewesen, als er ihn umgebracht habe. Ben ist sich sicher, dass Jacob niemals verwirrt war. Doch sein Gegenüber spricht von John Locke. "Willst du wissen, was er gedacht hat, als du ihn zu Tode gewürgt hast, Benjamin? Was der letzte Gedanke war, der ihm durch den Kopf ging?" Er fährt fort: "'Ich verstehe nicht.' Ist das nicht das Traurigste, was du je gehört hast? Doch irgendwie passt es, denn als John damals zum ersten Mal auf die Insel kam, war er ein sehr trauriger Mann. Ein Opfer. Brüllte alle Welt an, weil ihm gesagt wurde, was er alles nicht tun könne, obwohl sie Recht hatten. Er war schwach und erbärmlich und irreparabel zerstört. Und doch war da etwas Bewundernswertes an ihm. Er war der Einzige von ihnen allen, der nicht von hier weg wollte. Der Einzige, dem klar war, wie bedauernswert das Leben, das sie zurückgelassen hatten, tatsächlich war." "Was willst du?" fragt Ben nun. Das sei hier die große Ironie, stellt F-Locke fest, denn er wolle die eine Sache, die John Locke nicht wollte. Er wolle zurück nach Hause.

"Mach's gut, Alter", verabschiedet sich Hurley leise von Sayid. Wenn er jemanden zum Reden brauche, fügt er hinzu, er sei da. Hurley schaut Miles an, der stirnrunzelnd aufmerkt. Es sei nichts, schmettert er Hurleys Frage ab. Sawyer glaubt, als Kate ihm erklärt, sie seien im Tempel, die 'Anderen' hätten sie schon wieder gefangen. Doch jetzt wohl, erläutert Kate, um sie zu beschützen. Als Kate seine Drohung vom Schwan-Krater anspricht erklärt Sawyer mit Blick auf den gebrochenen Mann, er werde Jack nicht töten. Er verdiene es, genauso zu leiden wie sie.


Beim Oceanic-Schalter telefonierte Jack mit seiner Mutter, um ihr die Situation zu erklären. Locke ist gerade mit dem Ausfüllen von Formularen fertig und fragt Jack, was ihm abhanden gekommen sei. "Mein Vater", lautet Jacks Antwort. Er sei in Australien gestorben und er habe ihn holen wollen. Doch sie hätten keine Ahnung, wo er jetzt sei. Woher sie das auch wissen sollten, fragt Locke. Als Jack den Vorgang weiter ausführt räumt Locke ein, dass es nicht um den Sarg ginge. Sie hätten nur seinen Körper verloren, nicht Jacks Vater. Jack nickt verstehend und Locke lächelt. Er erzählt von seinem verlorenen Messerkoffer, der ja gar nichts gegen Jacks Geschichte sei. Beim Abschied fragt Jack, und erklärt es mit beruflichem Interesse, was Locke in den Rollstuhl gebracht habe. Locke lässt ihn wissen, dass eine Operation nicht helfen könne, es sei irreversibel. "Nichts ist irreversibel", weiß Jack und reicht Locke die Karte mit seiner Klinik-Telefonnummer mit dem Hinweis, er könne ihn gern konsultieren. Nachdem er Jacks Namen weiß, stellt Locke sich auch vor und sie verabschieden sich.


Richard schaut alarmiert in den Himmel, wo er die Leuchtrakete wahrnimmt. Jetzt werden Gewehre gespannt und auf F-Locke gerichtet, der mit Ben von der Statue kommt. "Nicht auf ihn schießen!" befiehlt Richard. Frank kann nicht glauben, was er sieht. F-Locke bleibt vor Richard stehen und sagt: "Hallo Richard, schön, dich ohne diese Ketten zu sehen." Richards Augen weiten sich: "Du?" "Ich", bestätigt sein Gegenüber und schlägt ihn umgehend bewusstlos. Er dreht sich zu den Leuten um und sagt mit Nachdruck: "Ich bin sehr enttäuscht - von euch allen." Dann lädt er sich Richard auf die Schulter und zieht, an Lockes Leiche vorbei, von dannen.

In der Therme spricht Lennon Jack an und bittet ihn, zu einer vertraulichen Unterredung mitzukommen. Doch Jack weigert sich, er könne hier sagen, was er wolle. Lennon macht Jack klar, dass die höfliche Aufforderung nur eine freundliche Geste war. Notfalls würde er ihn auch rausschleifen lassen. Als Jack ergriffen werden soll, geht er in Kampfposition. Die Aufmerksamkeit von Hurley und Lennon wird jedoch von etwas anderem in Anspruch genommen. "Jack!" brüllt Hurley und alle wenden sich in seine Richtung. Vor ihm beginnt Sayid, sich aufzurichten. Erstaunt fragt er:" Was ist passiert?"