Lost


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf
:: Staffel Sechs


:: 6x01 LA X Part 1
:: 6x02 LA X Part 2
:: 6x03 What Kate does
:: 6x04 The Substitute
:: 6x05 Lighthouse
:: 6x06 Sundown
:: 6x07 Dr. Linus
:: 6x08 Recon
:: 6x09 Ab Aeterno
:: 6x10 The Package
:: 6x11 Happily ever after
:: 6x12 Everybody Loves Hugo
:: 6x13 The last Recruit
:: 6x14 The Candidate
:: 6x15 Across the Sea
:: 6x16 What they Died for


Episodenguide


6x01 "LA X Part 1"

[Los Angeles - Teil 1]


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 Synopsis
Die blutüberströmte Juliet schlägt mit einem Gesteinsbrocken verzweifelt auf die Bombe ein...

Das weiße Licht manifestiert sich in Wolken, auf die Jack von seinem Flugzeugsitz aus schaut. Als er Flugbegleiterin Cindy nicht wirklich bestätigen kann, dass sein Drink geschmeckt hat, reicht sie ihm schnell noch ein Fläschchen mit der Bitte um Verschwiegenheit. Als Jack dessen Inhalt in den Becher geben will, wird das Flugzeug von Turbulenzen gerüttelt. Rose, zu seiner Rechten sitzend, beruhigt Jack indem sie ihm sagt, das sei normal und ihr Mann, der gerade auf der Toilette ist, sage immer, Flugzeuge wollten in der Luft bleiben. Tatsächlich beruhigt sich die Lage wieder und Rose bedeutet Jack, der seine Armlehnen noch umklammert, er könne nun loslassen. Jack kann seine Panik nur mühsam überwinden, doch er lächelt schließlich und bemerkt: "Sieht aus als hätten wir's geschafft." Das kann Rose nur bestätigen. Der Captain (Norris) beruhigt seine Passagiere und verspricht desweiteren einen ruhigen Flug. Bernard kommt zu seinem Platz zurück und er und Rose wechseln ein paar liebevolle Worte und Gesten. Jetzt geht Jack zur Toilette, betrachtet sich im Spiegel und bemerkt eine kleine blutige Stelle an seinem Hals, die er mit einem Papiertuch abtupft.

Als er zurückkommt, sitzt Desmond in seiner Reihe. Er lässt Jack auf seinen Sitz durch und erklärt, er hätte wegen eines schnarchenden Nachbarn den Sitzplatz gewechselt. Jack betrachtet den Mann verstohlen und fragt ihn schließlich, ob sie sich irgendwo her kennen würden. Desmond meint nicht, dass sie sich schon einmal begegnet wären, reicht Jack aber die Hand mit den Worten: "Desmond. Schön, Sie kennenzulernen" und fügt lächelnd hinzu: "oder wiederzusehen." Auch Jack stellt sich vor.

Die Blickrichtung schweift nun zum Fenster, durchdringt die Wolken, fährt hinein ins Meer, über den Meeresboden, durch Pflanzen und Fischgruppen über die Ruinen eines versunkenen Dorfes, zwischen Bäumen hindurch, an einem Hai mit einem DHARMA-Logo vorbei hin zu der bekannten Vier-Zehen-Fuß-Statue, die mit Meeresflora bewachsen ist.



Die blutüberströmte Juliet schlägt mit einem Gesteinsbrocken verzweifelt auf die Bombe ein, das Bild wird grellweiß.

Kate öffnet die Augen. Als sie sich bewegen will muss sie erschrocken feststellen, dass sie sich in der Krone eines hohen Baums befindet und einen dicken Ast umklammert. Irgendwas stimmt mit ihren Ohren nicht, alle Geräusche sind leise und dumpf. Sie klettert herab und läuft rufend durch den Dschungel in der Hoffnung, irgendwen zu finden. Sie erschreckt sich, als Miles sie von hinten anlangt. Auch sein Gehör ist geschädigt, er kann Kates Frage, wo sie seien, nicht verstehen. Kate schaut sich um und läuft verblüfft auf eine vermeindliche Felswand zu, in der sie die Hintertür der Schwan-Station entdeckt. "Wir sind zurück", stellt sie fest und bevor Miles erfährt, wo zurück, rennt sie los.

Als sie mit Miles am Rande eines großen Kraters steht erklärt sie ihm, dass es sich nicht um die Baustelle handele, sondern der durch Desmonds Werk implodierten Station. Kate sieht Sawyer und Jack im Gras liegend und spricht Letzteren an. Kaum hat er erkannt, wo sie sich befinden, bekommt er auch schon von Sawyer, der stinkwütend ist, eine verpasst und landet am Boden des Kraters. Sawyer brüllt ihn an, denn auch er hat erkannt, dass sie genau wieder an der implodierten Station sind. Dies sei nicht LAX, schimpft er, alles wäre wie zuvor, nur Juliet sei tot, weil Jack falsch gelegen habe. Jack versucht eine Entschuldigung, er habe gedacht, sie seien dazu berufen, es würde funktionieren.


Erneut an der Toilette, sieht Jack den Marshal davor stehen der erklärt, er warte nur auf seine Freundin. Da kommt Kate aus der Kabine und rempelt Jack an. Sie entschuldigt sich und wird zurück auf ihren Platz geführt, wo gerade das Essen gereicht wird. Zu ihrer Lasagne bekommt Kate vom Marshal allerdings weder Messer noch Gabel. Sawyer stößt im Vorbeigehen den Marshal an und bemerkt, als er sich entschuldigt, Kate, die ihre gefesselten Hände unter dem Tisch versteckt.

Unterdessen nervt Leslie Arzt Hurley mit seiner Bitte, den Slogan aus dem Mr. Clucks-Werbespot mit australischem Akzent zum Besten zu geben. Schließlich gibt Hurley nach und Arzt schüttet sich aus vor Lachen. Sawyer, der in der Nähe sitzt, kann das nicht nachvollziehen. Arzt klärt ihn begeistert auf, dass der Besitzer von Mr. Clucks hier direkt unter ihnen säße. Dann fragt er Hurley, wie er dazu geworden sei. Hurley antwortet: "Ich habe im Lotto gewonnen und ich mag Hühnchen. Also habe ich es gekauft." Sawyer empfiehlt ihm, mit der Lotto-Auskunft zurückhaltender zu sein, doch Hurley hat damit kein Problem. Ihm würde nichts Schlechtes widerfahren, ist er sicher, er sei der größte Glückspilz der Welt.



Hurley sitzt hinter dem bewusstlosen Sayid am DHARMA-Bully. Er ist verwirrt und fragt Jin, was das gerade gewesen sei. Da Jin schon mehrere Zeitsprünge hinter sich hat, tippt er auf einen erneuten. Da hören sie Sawyers Brüllen in einiger Entfernung und Jin erklärt, er werde nachsehen, während Hurley bei Sayid bleiben soll.

Am Rande des Kraters unterbricht Jin den Streit und erinnert daran, dass Sayid Hilfe brauche. Da hört Kate eine leises Rufen aus der Mitte des Kraters, wo die angezogenen Metalldinge sich um ein Loch gruppieren. Sie geht auf die Stelle zu und kann einen Hilferuf ausmachen. Sawyer rennt sofort zu ihr und schreit: "Juliet!". Alle helfen, das Metallzeug zur Seite zu räumen.

Unterdessen kommt Sayid zu Bewusstsein, hustet und röchelt, dass es Hurley ganz anders wird. Leise und schwach bekennt er: "Ich habe so viele Leute gefoltert, wo immer ich hingehe, es kann kein schöner Ort sein. Ich verdiene es." Da hört Hurley im Dschungel etwas rascheln. Er springt auf und greift sich die Pistole, die im Bully liegt. Ganz offensichtlich kann er nicht damit umgehen, doch er posaunt hinaus, er habe eine Waffe und wisse damit zu schießen. Mit erhobener Waffe stakst er in Richtung Dickicht, bis er angstvoll bemerkt, dass jemand hinter ihm steht. "Hallo Hugo, hast du eine Minute?" will Jacob wissen.


Lächelnd beobachtet Sun das weiter vorne sitzende offensichtlich glückliche Paar Rose und Bernard. Jin kann mit ihrer Beobachtung nichts anfangen und fordert seine Frau auf, den obersten Knopf ihrer Jacke zu schließen.

Noch weiter vorn sitzen Locke und Boone, den schlafenden Neil (Froghurt) zwischen sich. Locke studiert eine Broschüre, in der es um das Verhalten bei Notlandungen geht. Boone findet, das sei Zeitverschwendung. Doch Locke weiß, dass ein guter Pilot durchaus imstande ist, ein Flugzeug auch auf einer Wasserfläche so notzulanden, dass die Passagiere ein Überlebenschance haben. Sie unterhalten sich über ihre Reise. Boone wollte seine Schwester aus einer unglückliche Beziehung heraus holen, doch sie zog es vor, zu bleiben. Locke erzählt von seinem Walkabaut, den er unternommen habe. Boone hofft, dass Locke ihn mit dieser Geschichte nicht nur aufziehen wollte (OT: "You're not pulling my leg, are ya?" - insofern wichtig, als es bei Boone ja auf der Insel tatsächlich um eine Beinamputation ging). Locke fragt, warum er das wohl tun solle und Boone beschließt, sich im Falle eines Unglücks an Locke zu halten.



In der Fuß-Statue schneidet der falsche Locke ein Stück eines Teppichs ab, um damit Jacobs Blut von seinem Messer abzuwischen. "Warum hat er sich nicht gewehrt? Warum hat er sich einfach von mir töten lassen?" Ben starrt in das Feuer und versteht die Welt nicht mehr. "Ich schätze er wusste, dass er geschlagen war", erklärt Fake-Locke. Dann bittet er Ben, Richard zu holen, mit dem er etwas Persönliches zu besprechen habe.

Draußen diskutieren Ilana und Bram mit Richard. Sun will wissen, wer sie seien und Frank berichtet, wie sie ihn hergebracht haben und dass sie gesagt hätten, sie seien die Guten, doch er ist, wie Sun auch, äußerst skeptisch. Unterdessen wird die Diskusion hitziger und Richard erklärt Ilana, dass er es nicht erlauben werde, dass sie einfach Jacobs Unterschlupf betreten. Jetzt kommt Ben auf Richard zu und richtet ihm Fake-Lockes Wunsch aus. Als Ilana fragt, ob mit Jacob alles in Ordnung sei, bestätigt Ben das. Doch Richard greift Ben am Arm und zerrt ihn Richtung Kiste. Er werde gern mit John sprechen, erklärt er dabei, wenn Ben es zuerst tun würde. Dann drückt er Ben vor Lockes Leichnam zu Boden.

In dem Schwan-Krater räumen die Leute immer noch Metallkram beiseite, doch ein Träger lässt sich bei aller Anstrengung nicht bewegen. Unterdessen geht Hurley mit Jacob zum Bully zurück und redet auf ihn ein, was das alles zu bedeuten habe. Er bekommt keine Antwort. Jacob schaut sich Sayid an und macht Hurley klar, dass ihn außer ihm niemand sehen könne, weil er vor einer Stunde gestorben sei. Hurley bedauert das. Er sei von der Hand eines alten Freundes gestorben, berichtet Jacob, der seiner Gesellschaft überdrüssig geworden sei. Er wolle sicher, mutmaßt Hurley, dass er wieder irgendwas Verrücktes täte. Doch Jacob erklärt, er müsse Sayid retten, indem er ihn zum Tempel bringe. Dort seien auch die übrigen sicher. Jin wisse, wo der Tempel sei. Durch das Loch, an dem er mit dem französichen Team war, gelange man dorthin. Hurley solle den Gitarrenkoffer mitnehmen. Jetzt will Hurley wissen, mit wem er es eigentlich zu tun hat. Als er "Ich bin Jacob" vernimmt, weiten sich seine Augen in Erstaunen.

Jetzt kommt Jin angelaufen, der den Bully holen will, um damit den Metallträger zu ziehen. Mit Hurley legt er Sayid in den Wagen und beantwortet unterwegs Hurleys Frage, ob er etwas mit einem Loch in der Wand, wo er mit dem französichen Team war, anfangen könne, positiv. Am Kraterrand verbinden sie vermittels einer Kette den Metallträger mit der Stoßstange des Bullys. Sawyer schwört Kate, wenn Juliet doch noch stürbe, würde er Jack töten.


Cindy fragt per Durchsage nach einem Arzt an Bord. Jack meldet sich und Cindy bringt ihn zu den Toiletten, wo ein Passagier seit geraumer Zeit eingeschlossen ist und sich nicht meldet. Sayid, der das mitbekommt, bietet seine Hilfe an und öffnet die Tür mit einem Tritt. Drinnen liegt Charlie, leblos. Jack stellt fest, dass ihgendetwas seine Atemwege blockiert. Hack kann weder etwas Scharfes (an Bord verboten), noch einen Kuli bekommen, um in die Luftröhre zu gelangen (man beachte die Parallele zur Pilotfolge). Schließlich geling es Jack, den blockierneden Gegenstand mit den Fingern zu greifen - er befördert ein Herointütchen aus Charlies Rachen hervor. Charlie kommt zu sich, doch scheint nicht begeistert, noch am Leben zu sein.


Mit dem Bully gelingt es, den Matallträger von dem Loch fort zu ziehen. Sawyer bahnt sich den Weg durch weiteres Gerümpel, bis er auf Juliet trifft. Sie lebt noch, braucht aber einen Moment, um sich zu orientieren. Es habe nicht geklappt, stellt sie dann fest, sie seien immer noch auf der Insel. Sawyer beruhigt sie und nimmt sie in den Arm. Sie hätte auf die Bombe geschlagen und er sei immer noch da, moniert Juliet. Sawyer ist fassungslos. Warum sie das getan hätte, will er wissen. Sie hätte ihm die Möglichkeit geben wollen, heimzukehren, sie habe es so hinbiegen wollen, das er nie auf diese verdammte Insel gekommen wäre. Sawyer redet beruhigend auf sie ein und verspricht, sie dort herauszuholen und dann gingen sie alle zusammen heim.

Unterdessen untersucht Jack im Bully Sayid. Nachdem klar ist, dass er nichts für ihn tun kann, übernimmt Hurley die Regie und erklärt, er könne. Nach einer etwas krausen Erklärung über Jacob und den Tempel bittet er einfach nur darum, es tun zu dürfen. Jack nickt.

Richard beschwört Ben, ihm zu sagen, was im Innern der Statue vor sich gegangen sei. Doch da kommt auch schon Bram, greift sich Ben und zerrt ihn, begleitet von seinen Männern, in Richtung Statue. Ben wird vorausgeschickt und F-Locke wird gewahr, dass nicht Richard, sondern ein paar Männner mit Waffen zu ihm kommen. Bram will wissen, wo Jacob ist und F-Locke vermittelt ihm, Jacob sei tot. Wer er sei, will Bram wissen, doch F-Locke sagt, darum sollten sie sich nicht kümmern. Er vermute, sie seien sowas wie Jacobs Bodyguards. In dem Falle könnten sie jetzt gehen, denn es gäbe nichts mehr für sie, zu beschützen. Er lächelt: "Ihr könnt gehen, ihr seid frei." Jetzt spannen die Männer ihre Waffen und feuern auf F-Locke ein. Jener wird von mehreren Kugeln getroffen, bevor er hinter einem Pfeiler verschwindet. Bram hebt verwirrt eine Kugel vom Boden auf. Da hört man das bekannte Rasseln und das Rauchmonster fährt in den Raum, greift sich die Männer und schmettert sie zu Boden. Bram streut geistesgegenwärtig Asche aus einem kleinen Beutel in einem Kreis um sich herum. Das Monster stoppt, doch dann schlägt es Gestein aus der Wand, des Bram trifft und ihn aus dem Kreis stolpern lässt. Das Moster greift ihn und schmettert ihn in einen Webrahmen. Dann ist es verschwunden.

Ben, der sich in eine Ecke gekauert hatte, schaut sich verstört um und schleicht Richtung Ausgang. Doch er merkt, dass jemand hinter ihm ist. Er dreht sich ängstlich um und schaut F-Locke ins Gesicht. "Es tut mir Leid, das du mich so sehen musstest", entschuldigt der sich.

Sawyer schafft es, Juliet von behindernden Metallteilen zu befreien und sie in den Arm zu nehmen. Doch sie ist sehr schwach und redet wirres Zeug. Sawyer gelingt es, sie zu erinnern, wer er ist und sie bittet ihn, sie zu küssen. Dann erklärt sie, dass sie ihm etwas sehr Wichtiges zu sagen habe. Doch sie stirbt, bevor Sawyer erfährt, was es ist. Er trägt ihren Körper hinaus und raunzt Jack an, er habe das zu verantworten.


Charlie wird mit Handschellen gefesselt und beschwert sich im Vorbeigehen bei Jack: "Sie hätten das nicht geschehen lassen dürfen, ich war ausersehen, zu sterben." Jack kehrt auf seinen Platz zurück, Desmond ist nicht mehr da. Rose hat nichts gesehen, sie habe geschlafen. "Schnallen Sie sich an, wir sind gleich zu Hause", empfiehlt sie, als Captain Norris die Landung ankündigt. Hurley nimmt seine Kopfhörer ab und richtet den Sitz auf, Sayid betrachtet ein Foto von Nadia, Jin die Uhr von Suns Vater. Boone klappt den Tisch hoch, Neil nimmt seine Schlafmaske ab. Gleich nach der Landung betreten zwei Polizisten das Flugzeug. Kate schaut besorgt, doch sie gehen weiter und führen Charlie hinaus. Die anderen Passagiere folgen. Boone verabschiedet sich per Handschlag von Locke. Jack und Locke sind die Letzten. Locke muss warten, bis zwei Männer ihn in einen Rollstuhl hiefen. Locke lächelt Jack kurz leicht resignierend an, Jack nickt ihm verstehend zu. Dann wird auch Locke aus dem Flieger geschoben.