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4x14 "There's No Place Like Home (3) "
[dt. Titel noch nicht festgelegt]
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In der Dunkelheit sitzt ein Mann in seinem Auto vor der Santa Rosa-Klinik und schaut in eine Zeitung. Jemand klopft an die Scheibe und als der Mann sie herunterkurbelt hört man Sayid sich entschuldigen - ob er ihm sagen könne, wie spät es sei. Als er Mann auf die Uhr schaut und die Zeit nennt, treffen ihn zwei lautlose Schüsse. Sayid steckt die Waffe wieder weg und sucht Hurley auf, der sich gerade mit einer Schachpartie beschäftigt.
Sayid eröffnet ihm, dass er gekommen sei, um ihn an einen sicheren Ort mitzunehmen. Warum er wohl mitkommen solle, fragt Hurley, wo er ihn doch seit einer Ewigkeit nicht gesehen hätte. Die Umstände hätten sich geändert, erklärt Sayid, Hurley sei hier nicht mehr sicher, weil Bentham gestorben sei, angeblich durch Selbstmord. Hurley wundert sich, dass Sayid den Namen Bentham benutzt, er hieße... doch der schneidet Hurley das Wort ab mit dem Hinweis, sie würden beobachtet. Das scheint Hurley etwas paranoid, doch Sayid macht ihm klar, dass es durchaus so ist. Hurley versichert sich ängstlich, dass sie doch wohl nicht zurück gingen. Sayid kann ihn beruhigen, sie gingen nur an einen sicheren Ort. Bevor Hurley ihm folgt, setzt er noch kurz Mr. Eko schachmatt.
Im Chopper kann Frank den Frachter nicht ausmachen, obgleich er auf Kurs geblieben ist. Während alle Ausschau halten und Frank erklärt, der Sprit reiche nicht mehr sehr lange, versichtert Jack Kate, dass sie sobald als möglich zur Insel zurückkehrten, um Sawyer zu holen. Schließlich sichtet Hurley das Schiff.
Locke versucht verzweifelt, Keamys Blutungen zum Stillstand zu bringen. Ben, den er auffordert, zu helfen, sieht die Leute auf dem Frachter nicht als sein Problem. Keamy bringt keuchend heraus, dass Widmore Ben überall finden werde. "Nicht, wenn ich ihn zuerst finde". stellt Ben regungslos fest. Locke gelingt es nicht, etwas zu bewirken und die Lämpchen an Keamys Arm wechseln von grün auf rot - ebenso wie an der Batterie auf dem Frachter.
Michael befiehlt, das Schiff zu evakuieren, es gäbe nur noch für etwa fünf Minuten Stickstoff. Jin will bleiben und ihm helfen, so rennt Desmond los, während sich der Chopper im Anflug befindet. Desmond stellt sich auf die Landefläche und winkt verzweifelt und brüllt, sie könnten nicht landen. Doch Frank ignoriert die Warnung, er kann den Chopper nicht länger in der Luft halten.
Desmond erklärt die Situation, alles muss nun rasend schnell gehen. Frank flickt das eine und lässt Des das andere Loch im Tank zustopfen, während Jack sich um das Auftanken kümmert. Einige andere Leute an Bord greifen sich Rettungswesten. Sun will nach Jin sehen, denn, erklärt sie Kate, sie werde ihn keinesfalls zurücklassen. Kate bittet sie, mit dem Baby in den Chopper zu steigen, sie werde nach Jin sehen.
Unten ist der letzte Rest Stickstoff verbraucht. Michael erklärt Jin, er müsse gehen, sie könnten nichts mehr tun. Schließlich werde er Vater, überzeugt er ihn, an Deck zu gehen. Jin dankt ihm und läuft los, während Frank den Rotator anlaufen lässt und ermahnt, einzusteigen. Die meisten Menschen an Bord haben sich indessen mit Rettungswesten versehen. Jack läuft zu Kate, die ihm erklärt, sie müsse nach Jin sehen. Doch Jack zieht sie mit sich indem er einwendet, er werde nicht ohne sie gehen. In dem ganzen Getöse kommt Jin an Deck, als der Chopper mit der vorherigen Besatzung, plus Desmond und Aaron, gerade abhebt. Sun kreischt entsetzt seinen Namen und gemahnt, sie müssten zurückkehren.
Michael hört ein Flüstern um sich herum und als er aufblickt steht Christian Shephard dort und sagt: " Du kannst jetzt gehen, Michael." "Wer sind Sie?" fragt Michael irritiert. Doch da explodiert die Landung, die Chopperbesatzung wird durchgerüttelt und blickt in einen Feuerball und das damit versinkende Schiff. Sun kreischt hysterisch und muss von Hurley und Jack festgehalten werden. Sie will zurück, um Jin zu finden. Jack versucht, ihr klarzumachen, dass dort unten niemand mehr sei.
Doch Sun will das nicht glauben. Er könne das von hier nicht beurteilen, findet sie und ist sicher, dass Jin noch lebt. Frank versucht das Ganze abzukürzen indem er erklärt, dass sie dafür gar nicht genug Treibstoff hätten. Doch Sun ist völlig aufgelöst und schreit weiter. Schließlich macht Jack der für alle kaum erträglichen Szene ein Ende indem er unmissverständlich feststellt, dass Jin tot sei. Im Hintergrund hört man Aaron schreien und nun gibt Sun schockiert Ruhe und beginnt, zu weinen. Als Jack Frank anweist, sie zur Insel zurückzufliegen, beginnt sie noch einmal laut zu scheien.
Sun ist in London, wo sie auf ihrem Handy einen Anruf von ihrer Mutter bekommt, die dann ihre Enkeltochter ein paar Worte mit ihrer Mama sprechen lässt. Dann erklärt Sun ihrer Mutter wo sie ist, dass sie noch etwas Geschäftliches zu tun hätte und nachts zurückflöge. Dann widmet sie ihre Aufmerksamkeit Charles Widmore, der sich gerade vor einem Restaurant von ein paar Männern verabschiedet. Sun spricht ihn an und stellt sich ihm als Geschäftsführende Direktorin von Paik Industries vor.
Widmore erkundigt sich nach ihrem Vater und spricht über ihr letztes Golfspiel. Sun fragt, ob er ihr tatsächlich vormachen wolle, nicht zu wissen, wer sie sei. Widmore stellt sich weiter unwissend und Sun setzt nach, er wisse auch, warum sie die ganze Zeit darüber lügen würden, wo sie waren und was dort geschehen sei. Sie denke, ergänzt sie dann, sie hätten gemeinsame Interessen. Sie reicht ihm ihre Karte mit den Worten, wenn er bereits sei, darüber zu sprechen, möge er sie anrufen. Wie er wisse, ergänzt sie im Gehen, seien sie nicht die einzigen, die die Insel verlassen hätten. Widmores Frage, warum sie ihm helfen wolle, lässt sie unbeantwortet.
In der Orchid versucht Locke zu erfahren, warum Ben das getan habe mit dem Wissen, dass es jeden auf dem Schiff töten würde. Manchmal, räumt Ben ein, während er weiteres Zeug in die Kammer räumt ohne John zu erklären, wozu, würden die besten strategischen Überlegungen von schlechten Gefühlen übertrumpft. Er sei sicher, John würde es besser hinkriegen, das auseinanderzuhalten, als er es je gekonnt habe. Dann empfiehlt er ihm, immer noch ohne Johns Frage, was er mache, zu beantworten, sich hinter einem Tisch zu ducken. Er verschließt die Tür der Kammer und betätigt einen Knopf, woraufhin es in der Kammer zu scheppern beginnt und grelle Lichtblitze ausgesendet werden. Er werde sich dann besser umziehen, meint Ben, als es wieder ruhig ist.
Juliet sitzt mit einer Flasche Rum am Strand und schaut erstaunt auf Sawyer, der aus dem Wasser steigt. Auf ihre Frage, was er hier mache entgegnet er grinsend, es sei ein schöner Tag zum schwimmen, also habe er beschlossen, einmal reinzutauchen. Was sie feiere, will er wissen doch Juliet feiert keineswegs. Sie weist nur mit dem Kopf auf das Mer, wo in der Ferne eine Rauchsäule aufsteigt. Ob das ihr Schiff sei, fragt Sawyer irritiert. Das sei es gewesen, stellt Juliet richtig.
Ben fischt einen Parka aus einem Spind, was Locke verwundert. Er brauche den, erläutert Ben, weil er wo hin ginge, wo es kalt sei. Auf die Frage nach seinem Mantel erfährt Locke, dass er nicht mitkommen werde. John insistiert, dass Jacob ihm einen Auftrag gegeben habe. Er hätte gesagt, was, aber nicht wie, stellt Ben fest, weil er gewollt habe, dass Ben die Konsequenzen trage. Wer immer die Insel bewege, könne niemals zurückkehren, klärt er John auf.
Also möge John hinauffahren und sich zu Richard und seinen Leuten begeben, die zwei Meilen östlich der Station darauf warteten, alles was sie wüssten mit ihm zu teilen und jedem seiner Worte bereitwillig Folge zu leisten. Er möge ihm verzeihen, fügt er ernsthaft hinzu, während er ihm die Hand zum Abschied reicht, dass er John das Leben so schwer gemacht habe. Was er den Leuten denn sagen solle, möchte Locke noch erfahren, doch Ben stellt fest, Locke werde seinen Weg finden, wie er es immer täte.
In der vorgegebenen Richtung gelangt Locke an eine Mulde, in der sich die 'Anderen' notdürftig eingerichtet haben. Richard entdeckt ihn. "Hallo John, willkommen zuhause", begrüßt er ihn.
Ben räumt die lädierten Gegenstände in der Kammer beiseite und tritt in einen Tunnel, der sich hinter der Vault auftut. Gebückt bahnt er sich seinen Weg, bis er an eine Leiter kommt, die ihn in die Tiefe führt. Er kommt an ein zugefrorenes Loch, dessen Eis er eintritt, um über eine weitere vereiste Leiter noch tiefer zu steigen. Dann bricht eine Sprosse und er fällt den Rest hinunter, wobei er sich an einem mitgeführten Eisenhaken den Arm verletzt. Jetzt zündet er in der eingefrorenen Grube, in der er gelandet ist, eine Pertoleumlampe an. Sein Blick richtet sich auf ein zur Hälfte waagerecht aus der Wand ragendes Rad mit nach außen gerichteten Streben.
"Ich hoffe, du bist jetzt glücklich, Jacob", sagt er mit nach oben gerichtetem Blick. Dann versucht er, das Rad zu drehen, doch es ist eingefroren. Er entfernt mit seinem Eisenhaken einiges Eis und benutzt ihn dann als Hebel, bis das Rad nach kräftiger Anstrengung schließlich einzurasten scheint. Nun klemmt er sich hinter eine der Streben und dreht das riesige, schwere Rad langsam und mühevoll und schließlich mit den Tränen kämpfend weiter.
Auf der Insel, im Schlauchboot und im Chopper hören die Leute plötzlich ein Geräusch wie es seinerzeit bei der Implosion der Schwan-Station zu hören war. Verbissen dreht Ben weiter, seine Füße finden kaum Halt auf dem glatten Boden. In dem Spalt, wo das Rad durch die Wand läuft, ist heller werdendes Licht zu sehen. Ein gelber Nebel wabbert durch, dann wird das Licht gleißend hell und erhebt sich aus der Mitte der Insel, so dass alle an den verschiedenen Orten - auf der Insel, im Schlauchboot mit dem Daniel mit den Leuten noch unterwegs ist und im Chopper - die Augen abschirmen müssen. Als es wieder verschwindet sind dort, wo sich vorher die Insel befand, nur noch konzentrische Kreiswellen im Meer zu sehen.
Frank ist total irritiert. "Wo ist die Insel?" fragt er, "wo zur Hölle ist die Insel?" "Sie ist nicht mehr da," stellt Hurley fest. Jack erklärt Frank, er könne auf einer kleineren Nebeninsel landen, wo man sie einmal hingebracht hatte. Doch Frank hat schlechte Nachrichten, da unten ist gar nichts mehr, außer Wasser. Und nun ist das Benzin endgültig zuende. Während der Rotor austrudelt, befiehlt Frank den Leuten, die Rettungswesten zu nehmen und sich vorzubereiten. Sayid lässt sich von Desmond die Rettungsinsel geben, offnet das Ventil und wirft sie ins Wasser. Dann schlägt der Chopper auf der Wasseroberfläche auf.
Als Jack ohne Rettungsweste aus der Tiefe empor taucht, kann er die Stimmen der übrigen hören. Kate reicht Hurley, der schon in der Rettungsinsel ist, das unversehrte Baby und klettert ebenfalls hinein. Die Übrigen schwimmen auf das Raft zu, nur Desmond treibt mit dem Gesicht nach unten auf dem Wasser. Frank greift ihn und schleppt ihn zum Raft. Man zieht ihn hinein und Jack beginnt sofort mit der Reanimation. Nach ein paar bangen Sekunden schießt das Wasser aus Desmonds Lungen und er kommt zu sich. Nach einem kurzen Moment der Erleichterung, macht sich Ratlosigkeit ob ihrer Lage breit. Es sei okay, sie wären am Leben, stellt Jack fest, doch er kann nicht wirklich Zuversicht vermitteln.
Kate erwacht mitten in der Nacht durch das Klingeln ihres Telefons. Was am anderen Ende der Leitung gesagt wird, ist unverständlich. Dann hört sie das Quietschen von Türangeln. Sie springt aus dem Bett, nimmt eine Pistole aus dem Schrank und geht zu Aarons Zimmer. Jemand sitzt am Kinderbett und hält die Hand des schlafenden Kindes. "Hände weg von meinem Sohn", brüllt Kate mit angelegter Waffe. Dann erkennt sie Claire. "Bring ihn nicht zurück", sagt sie, steht auf und wiederholt entschieden: "Wage es nicht, ihn zurückzubringen!" - Kate schreckt in ihrem Bett hoch. Sie steht auf und geht zum Kinderzimmer, wo Aaron friedlich schläft. Sie streichelt seine Hand, fängt an zu weinen und sagt: "Es tut mir Leid. Es tut mir Leid."
Unterdessen ist es Nacht geworden. Hurleys Frage nach Baby Aarons Befinden kann Kate positiv beantworten, denn der Kleine ist quietschfidel. Es sei ein Wunder, stellt Kate fest. Er könne nicht glauben, dass er es wirklich getan hätte, stellt Hurley fest, dass Locke die Insel tatsächlich verschoben habe. Jack will es immer noch nicht wahrhaben, aber da die Insel von einem auf den anderen Moment veschwunden war, kann er schwerlich gegenargumentieren.
Jetzt macht Frank die anderen aufgeregt aufmerksam, dass in der Dunkelheit ein Schiff zu sehen ist. Tatsächlich kann man Suchscheinwerfer ausmachen und einige fangen an zu schreien und zu winken. Das Schiff reagiert, ändert den Kurs und kommt auf die Rettungsinsel zu. Doch Jack ist ganz still und murmelt: "Wir werden lügen müssen." Als Sayid nachhakt erklärt er, sie würden über alles lügen müssen von dem Moment an, an dem das Flugzeug auf der Insel bruchlandete.
Frank versteht Jacks Verhalten nun ganz und gar nicht. Dies, bemerkt er, müsse doch normalerweise der Moment sein, in dem sich alle voller Freude in die Arme fallen. Jack versucht eine Erklärung: Die Leute vom Frachter seien gekommen, sie zu töten. Es habe geheißen, das Flugzeugwrack sei auf dem Meeresboden gefunden worden. Irgendwer habe es dort deponiert um alle denken zu lassen, sie seien tot. Was also würde passieren, wenn sie erklärten, es sei gar nicht ihr Flugzeug. Was würde mit ihnen passieren und mit denen, die sie zurückgelassen hätten? Kate findet, dass sie das nicht tun könnten, doch Jack bittet sie, ihm das Reden zu überlassen. Alle sind nachdenklich geworden und keiner widerspricht.
Als sie längsseits des Schiffes sind, hören sie Zurufe in einer fremden Sprache. Alle schauen sie gebannt zur Reling. Dort sehen sie jetzt einen junger Mann - es handelt sich um einen der beiden aus Pennys arktischer Forschungsstation - der sich Richtung Brücke wendet und nach Miss Widmore ruft. Oben erscheint Penny und befiehlt, ihnen ein Tau zuzuwerfen und sie zur Strickleiter zu ziehen. Desmond starrt ungläubig hinauf.
"Penny?" ruft er und sie starrt ebenso ungläubig hinunter. "Penny, Penny" wiederholt er, greift nach der Strickleiter und klettert hinauf, während Penny losläuft, ihm entgegen. Dann stehen sie sich gegenüber, vollkommen überwältigt, fallen sich in die Arme und küssen sich. Unentschieden, ob sie vor lauter Glück lachen oder weinen sollen, schauen sie einander an. Penny registriert, dass es ihm gut geht und Desmond will wissen, wie sie ihn gefunden hat. "Dein Anruf", entgegnet Penny, "ich habe eine Ortungsstation", fügt sie hinzu. "Ich liebe dich, Penny", bekennt Desmond aus tiefstm Herzen, "und ich werde dich nie wieder verlassen!" Erneut umarmen und küssen sie sich.
Nun werden die Übrigen an Bord geholt und Desmond stellt sie Penny nacheinander vor. Als letzter wird Jack von ihr begrüßt und er zerstört die freudige Stimmung mit den Worten: "Schön dich zu sehen, Penny, aber wir müssen reden."
Eine Woche später: Hurley und Sayid stehen an der Reling der 'Searcher' und Hurley rückversichert sich noch einmal, wie der Ort hieße. "Membata", antwortet Sayid. Warum sie das tun würden, Hurley scheint das alles nicht einzuleuchten, 3000 Milen zu einer anderen Insel schippern. "Weil es die einzige Möglichkeit ist", lautet Sayids Erklärung, "ihre Sicherheit zu wahren."
Am Heck des Schiffes wird nun ein Schlauchboot zu Wasser gelassen und Jack fragt Frank, wie lange es dauern werde, bis sie ankämen. Frank tippt auf acht bis neun Stunden, genügend Zeit um sich einen überzeugenden Sonnenbrand zu holen. Dann verabschieden sie sich voneinander in der Hoffnung, sich einmal wieder zu begegnen. Penny drückt Kate das Baby in den Arm, während Desmond Jack fragt, ob er sich über das alles sicher sei. Jack bestätigt das und Desmond erklärt, solange er bei Penny sei, wäre für ihn alles bestens. "Lass' ihn dich nicht finden, ich sehe dich in einem anderen Leben, Bruder", sind Jacks Abschiedsworte und Desmond bestätigt, das werde er ganz sicher. "Also dann", wendet sich Jack an seine Leute, "lasst uns heimgehen."
Mit Holzbalken als Paddel schippern die Oceancic Six über das Meer, bis sie schließlich die Insel Sumba erreichen, wo sofort einige der Bewohner angelaufen kommen, um ihr Boot aus dem Wasser zu ziehen. Erschöpft und mit offensichtlich gemischten Gefühlen gehen die ehemalig Gestrandeten ihrer Zukunft entgegen.
Jack ist am Abend mit lauter Musik in seinem Auto unterwegs. An dem Bestattungs-Institut Hoffs/Drawlar hält er an und verschafft sich Eintritt, indem er kurzerhand das Türschloss knackt. Auf dem Sarg von Jeremy Bentham liegt das unausgefüllte Freigabeformular. Jack läuft in offensichtlicher Überforderung auf und ab und rauft sich die Haare. Er legt das Formblatt zur Seite, öffnet den oberen Teildeckel des Sargs und schaut den Verstorbenen an. Ein Riesenschreck durchfährt ihn, als plötzlich eine Stimme sagt: "Hallo Jack."
Ben steht hinter ihm. Er habe ihn nicht erschrecken wollen, entschuldigt er sich und fragt, ob er Jack gesagt habe, dass er, Ben, von der Insel weg sei. Jack bestätigt das. Wann er mit ihm gesprochen habe, will Ben wissen und Jack erwidert, offensichlich benebelt von Drogen, das sei vor einem Monat gewesen. Auch das Bentham mit Kate gesprochen hat, kann er bestätigen. Ben möchte den Inhalt der Konversation wissen und Jack erklärt, er habe gesagt, dass einige sehr schlimme Dinge passiert seien, nachdem er die Insel verlassen habe und dass Jack dafür verantwortlich sei, weil er gegangen wäre und dass er zurückkommen müsse.
Ben lässt ihn wissen, dass er gehört habe, dass Jack Flugreisen unternähme in der Hoffnung, abzustürzen. "Es ist dunkel, Jack, sehr dunkel", fügt er hinzu. Warum er hier sei, möchte Jack jetzt von Ben erfahren. Er sei gekommen um ihm zu sagen, die Insel ließe ihn nicht allein zurückkehren, unterrichtet ihn Ben. Sie alle müssten zurückgehen. Jack haspelt herum, er wisse nichtmal wo Sayid sei, Hurley wäre verrückt, Sun mache ihn verantwortlich... Kate spreche nicht mehr mit ihm.
Vielleicht könne er ihm helfen, bietet Ben an. Es müsse unbedingt so geschehen, es sei der einzige Weg. Sie alle müssten zurück, wiederholt Ben eindringlich. Wie das gehen solle, will Jack wissen und Ben räumt ein, er habe ein paar Ideen. Jack seufzt und nickt. Doch da ist noch eine Sache. Alle, macht Ben ihm klar, bedeute, dass sie auch ihn - er weist auf den Sarg in dem sich die Leiche von John Locke befindet - zurückbringen müssten.
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