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Episodenguide |
4x09 "The Shape of Things to Come"
[dt. Titel noch nicht festgelegt]
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Jack sucht sich aus dem Medikamentenvorrat ein Antibiotikum. als Kate zu ihm kommt und fragt, ob er ein Rezept dafür hätte. Das habe er sich selbst ausgestellt, scherzt Jack zurück. Er habe sich wohl irgend ein Bazillus im Verdauungstrakt eingefangen, erklärt er. Er solle Cracker essen, rät Kate, das würde ihr immer helfen. Dann wird sie ernst und fragt, warum sie noch nicht vom Schiff zurück seien. Sayid habe gesagt, die Maschine sei kaputt, vielleicht würden sie bei der Reparatur helfen, beruhigt Jack sie und versichert, er mache sich keinerlei Sorgen.
Sie hören Hilferufe von Bernard und Vincents wildes Bellen und laufen zum Meer. Auch die übrigen Leute kommen angerannt und helfen, einen angespülten Körper aus dem Wasser zu ziehen. Daniel klärt sie auf, dass es sich um Ray handelt , den Arzt vom Frachter. Seine Kehle wurde durchgeschnitten.
Hurley, mit Aaron auf dem Schoß, Locke und Sawyer vertreiben sich die Zeit mit dem Brettspiel 'Risiko'. Unterdessen wird Alex von einer Gruppe von Söldnern bis an den Verteidigungs-Zaun der Siedlung getrieben. Man fordert sie auf, in abzuschalten. Sie bittet daran zu denken, dass ein Baby bei den Leuten sei, doch schon spürt sie eine Waffe im Nacken und hat keine Wahl. Sie tippt die Ziffern 1,6,2,3 ein. In Bens Haus klingelt ein etwas altertümliches Telefon. Nach kurzem Zögern hebt Locke ab und eine Frauenstimme verkündet 'Code 14J'. Das schiene für Ben zu sein, mutmaßt Locke auf Hurleys Nachfrage.
Der sitzt nebenan am Klavier und spielt Rachmaninov, als Locke ihn mit der Frage, was Code 14J sei, unterbricht. Ben ist alarmiert, als er hört, wo Locke das gehört hat. Er reicht Sawyer eine Waffe, die er aus dem Klavierschemel holt und fordert sie auf, ins Nebenhaus zu gehen, um sich besser in Stellung zu bringen. Lockes Frage, was das soll beantwortet er mit einem knappen: "Sie sind hier!"
Ben erwacht - mit einem Atemzug, als sei er kurz vor dem Ersticken - in der Sahara. Er liegt auf dem Rücken, bekleidet mit einem Parka der das Logo einer unbekannten DHARMA-Station und den Namen 'Halliwax' zeigt. Er richtet sich auf, bekämpft einen Anflug von Übelkeit und Panik, inspiziert eine Verletzung, offenbar ein Schnitt, am Oberarm und schaut in Richtung einer Düne, hinter der er Hufgetrappel hört. Zwei bewaffnete Beduinen reiten auf ihn zu. Ben sagt, er könne es erklären und fragt, ob sie englisch sprechen. Dann versucht er es mit arabisch, schließlich türkisch, doch sie gehen nicht darauf ein.
Einer der Männer steigt von seinem Pferd und klopft Ben auf Waffen ab. Als er schließlich etwas in dessen Hosentasche ausmacht, tut Ben unbedarft. Er zieht einen harmlos erscheinenden, schmalen, zylindrischen Gegenstand hervor, hält ihn hoch, dreht sich dann blitzschnell, wobei er den Teleskop-Schlagstock ausfährt und den hinter ihm stehenden Mann niederschlägt und ihm die Waffe entreißt. Er feuert sie auf den Mann auf dem Pferd ab und richtet sie auf den anderen. "Surrender!" ruft der flehend. "Ach, du sprichst also englisch," stellt Ben fest und schlägt ihm das Ende der Waffe gegen den Schädel. Dann bindet er sich mit einem der Kopftücher den Arm ab, besteigt ein Pferd und reitet davon.
Ben geht mit Sawyer und Locke zu 'seinem' Haus hinüber und erklärt, dass dieser Anruf bedeute, dass sie einen seiner Leute geschnappt hätten, der ihn über den Sicherheitszaun-Code gewarnt habe. Sawyer will, bevor sie in dem Haus verschwinden, entgegen Bens Warnung die anderen aus dem Nachbarhaus herüberholen. Ben erklärt, dass er Alex, Ben und Danielle am Vorabend weggeschickt habe. Sawyer versucht gar nicht erst, das weiter zu ergründen sondern geht los, um Claire zu holen. Ben hält Locke zurück mit der Erklärung, es sei sehr wichtig, dass er das, was passieren würde, überlebe und in seiner Gegenwart sei er sicher, da sie es nicht riskierten, ihm etwas anzutun.
Unterdessen erfahren Jack und Co., dass Daniel und Charlotte keine Ahnung haben, was da passiert sein kann mit Ray. Daniel räumt ein, dass er versuchen könne, das Telefon mit dem kaputten Mikro wieder soweit brauchbar zu machen, dass man es zumindest als Telegrafen benutzen könnte, um Verbindung zum Frachter aufzunehmen. Kate nimmt ihm mit, um bei den Sachen aus dem Wrack nach Material dafür zu suchen. Jack fragt Bernard, ob er einen Moment Zeit hätte.
In Othertown verbarrikadieren Ben und Locke die Tür zu Bens Haus. Ben gesteht, dass er Angst von den Leuten hat, die kommen werden. Hurley kommt mit dem schreienden Aaron dazu und Locke fordert ihn auf, sich vom Fenster fern zu halten. Als er wissen will, wie Sawyer wieder reinkommen sollte lautet die Antwort, gar nicht. Draußen wird mittlerweile auf Sawyer geschossen. Er will drei andere Leute, die aus 'ihrem' Haus kommen um zu sehen, was da vor sich geht, zurückschicken, doch da werden sie bereits von Kugeln getroffen. Sawyer gelingt es, bis knapp an Claires Haus zu kommen, als eine Granate darauf geworfen wird und es in Flammen aufgeht.
Ben hat in Tunesien den Ort Tozeur erreicht. Er geht in einem Hotel zur Rezeption und erklärt der Angestellten dort, dass er eine Reservierung unter dem Namen Dean Moriarty habe. Die Angestellte scheint sich zu wundern, dass das der etwas mitgenommene Mann sein soll, doch sie wird sehr freundlich. Die Frage, ob er schonmal in Tunesien war beantwortet er mit es sei lange her. Ben fragt nach dem Datum, das sie ihm verrät. Dann setzt er nach, etwas verlegen-entschuldigend lächelnd, es sei doch das Jahr 2005? Auch das kann sie bestätigen und reicht ihm die Schlüssel. Im Umdrehen zur Treppe fällt Bens Blick auf einen Fernseher, in dem gerade Sayid, umringt von einer Schar Reporter, in ein Auto steigt. Er gibt lediglich die Erklärung ab, er wolle nur seine Frau in Frieden begraben.
Hurley steht mit dem schreienden Aaron an Fenster und schaut auf das zerstörte Haus, während Ben und Locke weiter die Tür verbarrikadieren. Locke will von Ben wissen, was dort nun eigentlich vorginge. Sie würden, erläutert Ben, durch diesen Überfall versuchen, ihn zu bewegen, sich zu ergeben. Locke wundert sich, dass sie nun aufhören zu schießen und Hurley stellt fest, das sei Claires Haus gewesen und sie sei darin. Locke fordert ihn erneut auf, mit dem Baby vom Fenster wegzugehen. Locke fragt Ben, aus welchem Grund er überleben müsse und Ben erwidert, der einzige der jetzt noch helfen könne sei Jacob und sie müssten zusammen zu ihm gehen. Er wissen nichtmal, wo seine Hütte sei, räumt Locke ein. Das wisse aber Hurley, erklärt Ben.
Sawyer läuft in die Trümmer des zerstörten Hauses und ruft nach Claire. Er findet sie schließlich, sie erwacht aus einer Bewusstlosigkeit und fragt: "Charlie?" dann, als Sawyer sie hochhebt nach Aaron. Sawyer versichert, er sei okay und trägt sie zu Bens Haus. Hurley hat unterdessen Aaron in einen Wäschekorb mit Kissen gepackt. Sawyer ruft und tritt mit dem Fuß gegen die verrammelte Tür, doch niemand bewegt sich, um zu helfen. Schließlich greift sich Hurley ein Möbelstück, mit dem er die Scheibe eines Fensters einwirft. Er nimmt Sawyer Claire ab, so dass auch er einsteigen kann.
Sawyer will von Ben wissen, warum sie Leute geschossen haben, warum sie Leute abschlachteten ohne überhaupt zu sagen, was sie wollen. Das hätten sie getan, damit Sawyer wütend wird und hereinstürmen würde, um ihn den Wölfen zum Fraß vorzuwerfen. Das höre sich nach einem guten Plan an, findet Sawyer und fragt Locke, was er davon hielte. Da klingelt die Türglocke. Alle stutzen, Locke geht zur Tür und entgegen Bens Warnung hilft Sawyer ihm, die Barrikade wegzuräumen. Sie öffnen mit angeschlagenen Waffen und Miles kommt herein. Die Leute hätten ihm das gegeben, sagt er, ein Walkie-Talkie hochhaltend, sie wollten reden.
Während der Trauerzug mit dem Sarg von Nadia durch die Straßen von Tikrit, Irak, zieht, steigt Ben, versehen mit Schal, Sonnenbrille und Sonnenhut aus einem Auto. Er begibt sich auf einen erhöhten Aussichtspunkt in einem Gebäude, holt eine Kamera mit Teleobjektiv aus der Tasche und visiert einen Mann an, der an einer Ecke steht. Er macht ein paar Fotos. Dann visiert er Sayid an, doch der schaut gerade in seine Richtung. Ben rennt die Treppen hinunter, doch als er das Gebäude verlässt ergreift ihn Sayid, wirft ihn zu Boden und brüllt wütend: "Ihr Geier, ihr spioniert mir nach?"
Doch jetzt sieht er, dass er es nicht mit einem Paparazzo zu tun hat. Was er hier tue, will Sayid erstaunt wissen. Er sei hier, erklärt Ben, um den Mann zu finden, der Sayids Frau umgebracht habe. Sayid zieht ihn am Kragen hoch und schubst ihn in eine Ecke. Wie er hergekommen sei, wie von der Insel, fragt Sayid. Ben behauptet, mit dem Segelboot von Desmond bis Fiji gesegelt zu sein, dort habe er einen Flug gechartert. Sayid will wissen, warum jetzt. Ob er sich an Charles Widmore erinnere fragt Ben. Bei Nadias Trauerzug habe ein Mann gestanden, Ishmael Bakir, der für ihn arbeite. Vor fünf Tagen sei er in Los Angeles gewesen, er zeigt Sayid ein Foto einer Verkehrs-Kamera, ein paar Blocks von dem Ort entfernt, wo Nadia getötet wurde. Warum diese Leute sie getötet haben, weiß Ben auch nicht, aber sie hätten es getan.
Miles erklärt, es seien etwa sechs Leute, von denen man ihm auf dem Schiff gesagt habe, sie seien nur Sicherheitskräfte, die Ben, wenn sie ihn hätten, zum Festland geleiten sollten. Sähe nicht so aus, stellt Ben fest, als wolle Miles seine 3.2 Millionen einsammeln. Er möge mit ihnen reden, fordert Miles Ben auf. Der sieht keine Veranlassung. Sie hätten eine Geisel, klärt Miles ihn auf. Alle seine Leute seien bereit, räumt Ben ein, im Dienste der Insel zu sterben. Es sei seine Tochter, muss Miles ihn enttäuschen. Ben schaut verstört, nimmt das Walkie und meldet sich. Keamy stellt sich vor als Mitarbeiter von Charles Widmore. Er fordert Ben auf, aus dem Fenster zu ihm hinüberzuschauen.
Keamy nennt seine Bedingungen: Ben möge mit erhobenen Händen aus dem Haus und zu ihm hinüberkommen. Wenn er ihn habe garantiere er, dass den anderen Leuten nichts passieren werde. Sie wüssten doch wohl beide, dass ihn nichts abhalten würde, jeden auf der Insel zu töten. Was er wohl denke, was für ein Typ er sei, fragt Keamy. Nun rattert Ben dessen Vita als Soldat und späterem Söldner 1:1 runter. Er wisse also, mit wem er es zu tun habe. Keamy hat verstanden und pfeift nun einen Kollegen heran, der Alex mit sich bringt und vor Keamy auf die Knie zwingt. Ben soll nun herauskommen, Keamy plaziert die Waffe in Alex' Nacken, oder er werde seine Tochter töten. Ben überlegt einen Moment und offeriert ihm einen Gegenvorschlag. Er und seine Freunde mögen zum Helikopter zurückgehen, abfliegen und vergessen, dass sie je von dieser Insel gehört hätten.
Keamy reicht Alex das Walkie und fordert sie auf, ihrem Daddy Lebwohl zu sagen. Es sei ernst, schluchzt Alex, sie hätten Karl und ihre Mutter getötet. Er habe alles unter Kontrolle, versichert Ben ihr. Miles beginnt mit einem Countdown für Ben, doch der sagt: "Sie ist nicht meine Tochter." Er habe sie als Baby einer verrückten Frau gestolen. Sie sei nichts weiter als eine Spielfigur und bedeute ihm nichts. Er käme nicht aus dem Haus. Wenn Keamy sie töten wolle, solle er es ruhig tun. Kaum dass er zuende gesproche hat, ertönt ein Schuss und Alex kippt zur Seite. Schockgefroren starrt Ben aus dem Fenster.
Sie seien einfach in den Dschungel verschwunden, stellt Sawyer fest. Doch Locke ist sicher, dass sie, wenn in Kürze die Dunkelheit hereinbreche, wiederkämen um Ben zu holen. Dann sollten sie ihn ausliefern, findet Sawyer. Doch Locke ist der gleichen Meinung wie Ben, der immer noch sprachlos aus dem Fenster starrt, sie hätten keinen Grund, sie leben zu lassen. "Er hat die Regeln geändert," stellt Ben fassunslos fest. Auf die Frage, wer und welche Regeln, erhält Locke keine Antwort. Während Locke und Sawyer noch diskutieren, was zu tun sei, schiebt Ben ein Bücherregal zur Seite, verschwindet durch die verborgene Tür in seinem Geheimraum und schließt eine stählerne Sicherheitstür. Sawyers Klopfen und Rufen hilft nicht weiter.
Ben schiebt ein Bündel Kleidung auf der Stange beiseite und öffnet dahinter einen weiteren Durchlass, hinter dem sich eine alte Tür verbirgt, durch die er in irgendwelche Katakomben geht.
In einem Café beobachtet Ben Bakir und folgt ihm, als er geht, durch die Stadt. Schließlich verliert er ihn aus den Augen, doch Bakir taucht, die Waffe auf Bens Rücken richtend, hinter ihm wieder auf. Er will von Ben wissen, mit wem er es zu tun hat und warum er ihm gefolgt ist. Ben stellt sich vor, anscheinend sagt der Name Bakir etwas, und erklärt, er wolle, dass er Widmore eine Boschaft von ihm überbringe. Was für eine Botschaft das sei, fragt Bakir. Dann ertönt ein Schuss und Bakir geht zu Boden. Sayid steht auf der Straße und feuert nicht nur das Magazin auf ihn leer, sondern drückt auch noch einige Male leer ab, während er auf Ben zugeht.
Das sollte reichen, bemerkt Ben. Er wendet sich zum Gehen, doch Sayid lässt ihn nicht. Er hätte kein Leben mehr, zu dem er zurückkehren könne, lässt er Ben wissen. Auch Bens Rat, seinen Kummer nicht in Wut umschlagen zu lassen, denn dann würde er ihn nie wieder los, was Ben aus eigener Erfahrung weiß, schlägt er aus. Auch das dies Bens Krieg sei, nicht Sayids, will jener nicht gelten lassen. Nicht, nachdem er acht Jahre nach der Frau, die er geliebt habe, suchte und sie nun gestern begraben musste. Wer der Nächste sei, will er wissen. Ben sagt, er werde sich mit ihm in Verbindung setzen. Als er sich umdreht und geht, huscht ein süffisantes Lächeln über sein Gesicht.
In Bens Haus poltert Sawyer immer noch gegen die Geheimtür als Claire mit Aaron in den Raum kommt und wissen will, was dort los ist. Sie sei okay, beantwortet sie Sawyers Frage, etwas wacklig, aber sie werde es überleben. Na, da würde er sich nicht so sicher sein, wirft Miles sarkastisch ein. Da kommt Ben zurück, dreckig wie ein Schornsteinfeger nach getaner Arbeit. Er steckt das Walkie in seine Hosentasche und bittet darum, ihm zuzuhören, sie müssten nun genau tun, was er sage.
In einer Minute müssten alle aus dem Haus laufen und auf den Waldrand zu. Also genau dahin, wo die schießwütigen Typen wären, bemerkt Hurley. Nein, korrigiert Ben, so weit von ihnen weg, wie möglich. In diesem Moment beginnt das Haus zu beben und man hört ein Rasseln und Rauschen. Ben schaut aus dem Fenster und sieht ein dickes schwarzes Rauchband, das sich vor dem Waldrand herschiebt und wieder zurück bewegt. "Okay, raus, raus, jetzt!" befiehlt er.
Außerhalb des Hauses beobachten sie das Toben des Rauchmonsters am Waldrand. Es hilft nichts, dass die Söldner auf den Rauch schießen. Einer, der aus dem Dickicht gerannt kommt, wird von ihm ergriffen und in den Wald gezogen. "Geht, geht!" ruft Ben, "lauft zwischen die Bäume, ich komme nach." "Wohin willst du?" fragt Locke. Er müsse seiner Tochter 'Goodbye' sagen, klärt Ben ihn auf.
Während Locke sich zum Waldrand wendet, schlurft Ben, in der Haltung eines gebrochenen Mannes, in den Garten und kniet neben Alex' Leiche nieder. Unter Tränen schließt er ihr die Augen und küsst sie auf die Stirn.
Unterdessen ist es Daniel im Strandcamp gelungen, das Telefon soweit funktionstüchtig zu kriegen. Er sendet als Morsecode die Frage, was mit dem Doktor passiert sei. Tatsächlich wird eine Reihe von kurzen und langen Zeichen zurückgesendet. Sie hätten jetzt nicht genau auf die Frage geantwortet, erläutert er, aber ihren Freunden ginge es gut, sie kämen am kommenden Morgen mit dem Helikopter. Jetzt meldet sich Bernard zu Wort und erklärt, Daniel habe gelogen. Die Nachricht laute: Wovon sprichst du? Dem Doktor geht es gut. Jack nimmt Daniel am Kragen und fragt ihn, warum er lüge, ob er sie jemals von dieser Insel hätte bringen wollen. Daniel muss zugeben, dass das nicht der Fall war. Plötzlich dreht sich Jack in einer plötzlichen Schmerzattacke weg, bleibt etwas abseits stehen, krümmt sich und schnappt nach Luft.
Locke verteilt im Dschungel entzündete Fackeln, Miles beschließt, erstmal bei dieser Gruppe zu bleiben. Sie hören ein Rascheln und Locke und Sawyer zücken die Waffen. Doch es ist Ben, der zu ihnen kommt. Locke sagt, das mit Bens Tochter täte ihm Leid und Ben bedankt sich. Doch er habe ihn belogen, was das Rauchmonster anginge, setzt Locke nach. Er könne Jacob nach allem fragen, wenn sie seine Hütte gefunden hätten, vertröstet Ben ihn. Wer denn Jacob sei, will Sawyer wissen. Das sei der Mann, der ihnen sagen könne, was als nächstes zu tun sei, erklärt Ben.
Doch Sawyer will nichts mehr davon wissen. Er hätte gar nicht mit Locke gehen sollen, stellt er fest. Er werde zum Strand zurückgehen und Claire mitnehmen. Sie ist damit einverstanden und auch Miles will sich anschließen. "Du auch, Hurley," sagt Sawyer, doch Locke richtet nun seine Waffe auf ihn und sagt: "Hugo bleibt bei uns!". Ob er den Verstand verloren habe, fragt Sawyer entnervt und richtet nun seinerseits die Waffe auf Locke und stellt fest, er habe keine Chance.
"Moment", zügelt Hurley sie, "lasst mich da raus!" Locke sagt, es täte ihm Leid, aber sie brauchten ihn, um die Hütte zu finden. Nocheinmal insistiert Sawyer, doch Hurley fordert die beiden auf, die Waffen runterzunehmen. Er ginge mit Locke und würde dann früher oder später zum Strand kommen. Wenn er Hurley auch nur ein einziges von seinen lockigen Haaren krümmen würde, warnt Sawyer Locke, werde er ihn töten. Das sei nur fair, zeigt Locke sich einverstanden. Sawyer drängt Claire und Miles zum Aufbruch. Welche Richtung, will Locke wissen und Ben antwortet: "Folgt mir!"
Ein Taxi hält am späten Abend vor einem Nobel-Hotel in London, Ben steigt aus. Er betritt das Hotel zügigen Schrittes Richtung Treppe, doch der Portier fragt, ob er etwas für ihn tun könne. Er sei gekommen, sagt Ben, um Mr. und Mrs. Kendrick in 4E zu sehen. Der Portier wundert sich über die Uhrzeit, doch Ben erwidert, sie würden ihn erwarten, er könne sie gerne anrufen. Hinter seinem Rücken hält Ben den Teleskopstock verborgen, den er in Tunesien benutzte. Der Portier hält das nicht für nötig und wünscht eine gute Nacht.
Im Lift manipuliert er die Steuerung mit einem Schlüssel um in die Penthouse-Suite zu gelangen. Dort geht er in den großzügigen Schlafraum und sagt: Wach auf, Charles." Eine Nachtischlampe wird angeknipst, Charles Widmore erhebt sich in seinem Bett und entgegnet: "Ich habe mich schon gefragt, wann du auftauchen würdest. Ich sehe, du hast ordentlich Sonne abbekommen." Im Irak sei es sehr schön um diese Zeit, erwidert Ben und setzt nach, seit wann er eine Flasche Scotch an seinem Bett habe. "Seit die Alpträume begonnen haben," lässt Charles ihn wissen.
Widmore schlägt die Bettdecke beiseite und gießt sich ein Glas MacCutcheon ein. Ob er gekommen sei, um ihn zu töten, fragt Widmore. "Wir beide wissen, dass ich das nicht tun kann," erwidert Ben. Warum er dann hier sei, will Widmore wissen. Er sei gekommen, erklärt Ben, weil Charles seine Tochter getötet habe. "Steh' nicht da und schau' mich mit deinen grausamen Augen an und und mach' mich verantwortlich für den Tod des armen Mädchens wenn wir beide sehr genau wissen, dass ich sie keineswegs getötet habe, Benjamin. Das hast du getan!" entgegnet Widmore. Das sei nicht wahr, wehrt sich Ben.
Doch, lässt Widmore nicht locker, das sei es. Er schleiche sich in dunkler Nacht wie eine Ratte in sein Schlafzimmer und besitze die Dreistigkeit zu behaupten, er sei das Opfer? fragt er. "Ich weiß wer du bist, Junge, was du bist. Alles was du hast, hast du von mit genommen." lässt Widmore sich nicht beirren. Er frage also noch einmal, warum er hier sei. Er sei hier, um ihm mitzuteilen, erklärt Ben, dass er seine Tochter Penelope töten werde. Und wenn sie tot sei, fährt Ben fort, würde Widmore verstehen, was er fühle. Und er würde sich wünschen, die Rollen nicht geändert zu haben. "Du wirst sie nicht finden," ist Widmore sicher. "Die Insel ist meine, Benjamin. Sie war es immer und wird es wieder sein. "Aber du wirst sie niemals finden," sagt Ben im Gehen. Dann vermute er, räumt Widmore ein, die Jagd sei für sie beide eröffnet. "Ich schätze, das ist sie," bestätigt Ben, "schlaf gut, Charles!" Ben verlässt den Raum und schließt die Tür hinter sich.
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