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Lost


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:: 4x12 There's No Place Like Home (1)
:: 4x13 There's No Place Like Home (2)
:: 4x14 There's No Place Like Home (3)


Episodenguide


4x08 "Meet Kevin Johnson"

[dt. Titel noch nicht festgelegt]


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 Synopsis
In Lockes Haus haben sich seine Mitstreiter versammelt. Offensichtlich warten sie auf etwas. Schließlich erscheint Locke mit Miles. Er dankt den Leuten für ihre Geduld und verkündet, es habe ein paar Tage gebraucht, bis er sich klar geworden wäre, was als nächstes zu tun sei. Doch er hätte erst mehr über ihre Situation erfahren wollen. Nun verdienten sie, dass es keine Geheimnisse mehr gäbe und er sein Wissen mit ihnen teile. Er habe Miles im Bootshaus untergebracht, damit er sage, warum genau sie hier wären.

Sie seien wegen ihm hier, erklärt Miles und weist auf Ben. Das hätten sie bereits gewusst, stellt Hurley fest und Sawyer fragt, wann sie Ben überstellen würden. Das genau könnten sie nicht tun, klärt Locke ihn auf. Weil sie nämlich den Befehl hätten, dann jeden auf der Insel zu töten, weiß Ben. Claire kann nicht glauben, dass Ben jetzt sozusagen einer von ihnen sein soll. Und das, wo er versucht habe, Locke zu töten und nicht offenbaren wolle, übernimmt Hurley, wer sein Spion auf dem Schiff sei. "Es ist Michael", löst Ben dieses Problem. Der Michael, der zwei Frauen getötet und dann diesen kleinen Bastard befreit und sie alle verkauft hätte, um von der Insel zu gelangen, vergewissert sich Sawyer. Locke bestätigt das.

Ein Alarm weckt Sayid und Desmond in ihrem Quartier. Sie laufen an Deck und sehen, wie der Kapitän auf Mitglieder der Mannschaft einprügelt und feststellt, niemand verließe das Schiff ohne seine Anweisung. Er schlage sie, ergänzt er, um ihr Leben zu retten. Mit Blick auf das Beiboot erinnert er an Minkowski und was mit denen geschehen sei, die es benutzt hätten. Sobald die Maschinen repariert seien, könnten sie wieder aktiv werden, bis dahin solle jeder abwarten. Er fordert Johnson auf, aufzuräumen. Während sich die Mannschaft verkrümelt und der Kapitän wieder hineingeht, spricht Sayid Michael an. Der flüstert nur: " Nicht jetzt, Mann", doch Sayid lässt sich nicht beeindrucken. Er will wissen, warum Michael auf diesem Schiff ist. Die Antwort lautet: "Ich bin hier, um zu sterben."

Als Locke Miles wieder wegbringt, folgt Sawyer ihnen. Er will wissen, warum Locke, wenn er schon mit den Geheimnissen aufhören wolle, nichts von dem Erpressungsversuch Miles' Ben gegenüber erwähnt hat. Da es keine Bank auf der Insel gäbe, verteidigt sich Locke, habe er es nicht für erwähnenswert gehalten. Miles lacht und Sawyer fragt ihn, was so lustig sei. Linus würde einen Weg finden, es zu bekommen, stellt Miles fest, weil er überleben wolle. Und wenn man mal bedenke, dass er noch vor einer Woche eine Pistole auf den Kopf gerichtet hatte und heute fröhlich mit ihnen zusammensitze, würde er mal behaupten, er sei ein Kerl, der kriege was er wolle.

Unterdessen nimmt Ben Alex, Karl und Danielle beiseite und reicht ihnen einen Lageplan vom Tempel. Es sei ein Heiligtum, erklärt er, vielleicht der letzte sichere Platz auf der Insel. Karl wundert sich, dass sie davon nichts wusste, doch Ben unterweist sie, dass es kein Heiligtum mehr sei, wenn er jedem davon erzählt hätte. Die übrigen Leute wären bereits dort, fährt er fort, sie könnten in anderthalb Tagen da sein, wenn sie jetzt gingen. Auf Karls Frage, warum, wenn es dort sicher sei, nicht alle mitkämen, sagt er: "Der Ort ist nicht für sie, nur für uns."

Er malt ein schwarzes Bild von den Leuten, die ihn haben wollen und ergänzt, wenn sie wüssten, dass Alex seine Tochter ist würden sie sie benutzen, um an ihn heranzukommen. Vielleicht habe er Recht, sagt Karl und Danielle, die bei ihnen steht ergänzt, sie sei einverstanden, sie sollten gehen. "Diese Leute sind gefährlich", rekapituliert Alex, "gefährlicher als du?" "Ja," entgegnet Ben schlicht und ergänzt: "deine Mutter wird dich beschützen. Also geht jetzt!". Alex, Danielle und Karl verlassen das Haus durch den Hintereingang.

Sayid und Desmond erfahren, dass Michael im Maschinenraum tätig ist und suchen ihn dort auf. Da er nicht allein ist behaupten sie, sie seien geschickt worden, um zu helfen. Michael bittet seinen Kollegen, ein Werkzeug zu besorgen, dass sie brauchten. Als er gegangen ist sagt Michael zu Sayid, sie sollten nicht hier sein. Doch Sayid nimmt ihn am Kragen und fordert ihn auf, von Anfang an zu erzählen, wie er auf dieses Schiff gekommen sei.

Michael sitzt in einem unaufgeräumten Appartement in New York und schreibt etwas auf einen Notizzettel. Er geht aus dem Haus, setzt sich in sein Auto schaltet das Radio ein, aus dem das offenbar so gar nicht zu seiner Stimmung passende Lied "It's getting better" von (Mama) Cass Elliot erschallt. Er heftet sich den zusammengefalteten Zettel mit einer Sicherheitsnadel an sein Hemd und fährt los. Er fährt durch die nächtlichen Straßen zum Hafen, wo er den Wagen stark beschleunigt, "es tut mir Leid", murmelt und steuert das Auto frontal in einen Container.

Michael erwacht in einem Intensivbett im Krankenhaus. Eine Schwester kommt herein - es handelt sich um Libby - und entschuldigt sich, sie habe ihn nicht wecken wollen. Michael will wissen, was mit ihm passiert ist und er erfährt, er habe einen Unfall gehabt und es sei ein Wunder, dass er noch lebe. Und jetzt müsse er sich ausruhen. Als er realisiert, wen er vor sich hat, bekommt Michael einen Riesenschreck, doch Libby bemerkt nur, sie habe ihm ein paar Extradecken mitgebracht, es sei eine kalte Nacht. Michael schreit.

Eine Schwester kommt herein und stellt fest, sie habe jemanden schreien hören. Ob er okay sei, fragt sie, Michael seufzt nur. Er könne froh sein, dass er überlebt habe, erfährt er erneut. Man habe ihn in einem Autowrack gefunden mit einer Notiz an seiner Brust. Allerdings ohne jegliche Ausweispapiere. Ob er ihr seinen Namen nennen wolle, versucht sie es um sofort zu bemerken, dass das wohl nicht der Fall ist. Ob sie Walt anrufen solle, fragt sie weiter. Als Michael sich darüber wundert sagt sie, die Notiz sei an 'Walt' gerichtet gewesen, ob sie ihn anrufen solle. Michel verneint das und die Schwester verlässt den Raum.

Michael klopft an die Tür eines weihnachtlich geschmückten Hauses. Eine ältere Frau öffnet und Michael begrüßt sie mit: "Hey Ma!" Er fragt, ob er hereinkommen kann, doch sie tritt hinaus und zieht die Tür von außen zu mit dem Hinweis, er kenne die Antwort. Er wolle ihn sehen, begehrt Michael, doch die Antwort ist "Nein!" Er wolle nur reden, versucht Michael es erneut, er sei sein Sohn, er habe das Recht. Doch seine Mutter stellt fest, sie wisse nicht, was er ihm erzählt habe, doch was immer es gewesen sei, er wolle ihn nicht sehen.

Sie hätte geglaubt, fährt sie fort, sie wären tot. Man habe gesagt, das Flugzeug sei über dem Ozean abgestürzt. Dann seien sie aufgetaucht, frisch und munter, nur dürfe sie das niemandem erzählen, ihn und Walt nichtmal bei ihren richtigen Namen nennen. Er spräche nicht viel mit ihr, doch er erwache in der Nacht schreiend und sie sei diejenige, die ihm erzählen müsse, alles sei in Ordnung. Bevor er also nicht sagen würde, was geschehen sei und wo sie über zwei Monate lang gesteckt hätten, habe er jedes Recht verloren. Ob sie ihm sagen wolle, dass er ihn liebe, fragt Michael und seine Mutter bejaht das und geht ins Haus zurück. Im Weggehen sieht Michael Walt oben an einem Fenster, doch der Junge zieht schnell die Vorhänge zu.

Michael sucht einen Pfandleiher auf und reicht ihm seine Uhr mit der Frage, was er dafür bekäme. Der Mann schaut sich die Gravur auf der Rückseite an und stellt fest, dass da etwas auf chinesisch stünde. Es sei koreanisch, korrigiert Michael, von dem Typen, der sie ihm geschenkt habe. Der Mann will Michael 300 Dollar geben, doch der möchte kein Geld, sondern eine Waffe mit Kugeln.

Michael geht in eine kleine Gasse, setzt sich hinter einen Müllcontainer und lädt hektisch seine neue Errungenschaft. Er setzt sich den Lauf unter sein Kinn, als er unterbrochen wird. Ein Mann in einem langen Mantel steht vor ihm und sagt: "Entschuldigen Sie, mein Herr, können sie mir sagen, wie spät es ist?" "Nein, Mann, nein!" antwortet Michael, nimmt schnell die Waffe runter und schau mit verschränkten Armen zu Boden. "Komm schon, Michael", hört er und schaut erstaunt hoch, "nichtmal für einen alten Freund?"

Tom Friendly steht lächelnd vor ihm und bemerkt, Manhattan - er habe also eine Insel verlassen dürfen und ginge auf eine andere. Michael springt auf und schießt, verfehlt Tom, der sich durchaus zu wehren weiß, jedoch. Ob er sich nicht beruhigen wolle, versucht es Tom, er sei nur gekommen um... Doch weiter kommt er erstmal nicht, weil Michael ihn erneut angreift. Doch er ist Tom nicht gewachsen. Als jener fragt, ob sie sich nun wie Erwachsene unterhalten könnten, zeigt Michael sich einverstanden, greift jedoch nach einer zerbrochenen Flasche. Bevor er den Arm noch richtig heben kann, setzt Tom ihm die Waffe an die Schläfe. Michael fordert ihn auf, es zu tun, doch Tom entgegnet nur, das würde ihm wohl so passen.

Die Frage, wie sie ihn gefunden hätten, findet Tom fast lächerlich. Sie hätten sie nach Hause geschickt, ob er ernsthaft denke, sie behielten sie nicht im Auge. Was er von ihm wolle, fragt Michael und Tom erwidert: "Deine Hilfe." Michael weiß nicht, warum er jemandem helfen solle, der seinen Sohn gekidnapped habe, doch Tom erwidert, sie hätten ihm Walt heil zurückgegeben, er selber hätte ihn verloren. Tom scheint klar zu werden, wie es sich verhalten hat. Michael hätte die Schuld am Tod der beiden Frauen wohl nicht allein tragen können und habe sie mit einem 10-jährigen Kind geteilt. Ob das der Grund sei, aus dem er sich umbringen wolle? Weil Walt ihn jetzt als Mörder ansähe? Er solle gehen, brüllt Michael Tom an. Doch so schnell kommt er nicht davon, denn Tom hat schlechte Neuigkeiten für ihn. Er könne sich nicht umbringen, die Insel würde das nicht zulassen, es könne nicht geschehen. Er gibt Michael die Waffe zurück. Er hätte noch etwas zu erledigen, klärt er ihn auf. Er sagt Michael, wo er zu finden sei, wenn er das begriffen hätte.

In seinem Appartement setzt sich Michael die Waffe an die Schläfe und drückt ab, doch nichts passiert. Er kontrolliert die Waffenkammern, doch sie sind alle geladen. Er setzt neu an, doch dann hört er im Fernsehn die Nachricht über den Fund des Wracks der Oceanic 815, die er mit wachsendem Erstaunen verfolgt.

Er sucht Tom in dessen Hotelsuite auf. So schnell habe er ihn nicht erwartet, begrüßt ihn Tom amüsiert und schickt dann einen jungen Mann, der bei ihm ist und von dem er sich mit einem Kuss verabschiedet, etwas frische Luft schnappen, er habe mit Michael Geschäftliches zu besprechen. Er sei nicht oft auf dem Festland, erklärt Tom Michael das luxoriöse Ambiente, und wenn, wolle er sich auch etwas gönnen. Michael ist erstaunt, dass die 'Anderen' einfach so auf's Festland gelangen können und Tom erklärt, das gelte nur für einige von ihnen.

Er bietet Michel einen Drink an, doch Michael interessiert nur eines, was sein Flugzeug auf dem Grund des Ozeans mache. Es sei eine Fälschung, klärt Tom ihn auf, die ein Mann namens Widmore dorthin verfrachtet habe weil er nicht wolle, dass irgendwer das echte Wrack fände.

Das ist für Michael natürlich schwer zu glauben, doch Tom fragt nur, wie es geschehen sei, dass er sich nicht erschießen konnte. Michael verlangt Beweise und Tom reicht ihm eine Akte mit Unterlagen, Fotos von einem thailändischen Friedhof, wo die Leichen ausgegraben worden seien und Rechnungen. Michael will wissen, was Tom nun von ihm erwarte. Tom erklärt, in einigen Tagen würde ein Frachter in Fiji festmachen. Es sei Widmores Schiff. Sie hätten Grund zur Annahme, dass er die Koordinaten der Insel herausgefunden habe und das Schiff dorthinschicken wolle.

Damit, verdeutlicht er Michael, sei sein Landurlaub beendet. Er hätte einen Job auf dem Schiff, fährt er fort, er möge Kevin Johnson kennenlernen. Damit reicht er ihm einen Pass auf diesen Namen, der ansonsten Michaels Bild und Daten enthält. Er werde in Fiji an Bord gehen und der Crew als Deckhelfer zur Hand gehen, erklärt Tom. Warum er wohl für die 'Anderen' undercover arbeiten solle, will Michael wissen. Weil, erwidert Tom, es aus sei für die Leute auf der Insel, wenn Widmore dort hin gelange. Er würde sie alle töten ohne mit der Wimper zu zucken. Dies sei Michaels Chance, seine Schuld auszugleichen, er könne all ihre Leben retten. Michael springt auf und sage, er könne nicht zurückgehen auf die Insel. Doch das soll er auch gar nicht. Er soll auch keine Decks schrubben, er soll die gesammte Crew töten.

Michael steigt in dem geschäftigen Hafen, in dem die 'Kahana' nahezu bereit ist, auszulaufen, aus einem Taxi. Minkowski begrüßt ihn und schickt ihn zu Naomi zum Einchecken. Sie wechseln ein paar freundliche Worte und Michael geht an Bord. Dort trifft er auf Miles, der auf einer Kiste sitzt, eine Orange pellt und lässig bemerkt, Michaels Name sei nicht Kevin Johnson. Dann lächelt er und sagt, er solle sich nichts draus machen, 80 Prozent der Leute auf dem Schiff hätten wegen irgendwas gelogen.

Sein Handy klingelt und Tom erkundigt sich nach dem Stand der Dinge. Er stelltfest, dass Michael, nachdem er einige Leute kennengelernt hat, kalte Füße kriegt. So ruft er ihm noch einmal die Mitgestrandeten auf der Insel in Erinnerung und das Sühnen seiner Schuld. Michael bestätigt, dass die Kiste die man ihm zugedacht hat, an Bord ist und er dabei wäre. Er entsorgt sein Handy im Meer.

Während der Überfahrt steht Michael an der Reling, während im Hintergrung Naomi und Frank miteinander sprechen. Naomi erklärt, dass sie zuerst gehen werde, Frank findet das nicht gut, da er der erfahrenere Pilot ist. Doch Naomi macht ihm klar, dass er das Wissenschafts-Team zu kutschieren habe und was sie täte, müsse er nicht wissen. Frank kommt zu Michael an die Reling und unterhält sich mit ihm. Auf die Frage, warum er dabei sei antwortet Michael, Abenteuerlust. Wie ihm das dann gefalle, setzt Frank an, ob er je von Oceanic 815 gehört habe. Michael bestätigt das und Frank fährt fort, was wäre, wenn er ihm sage, das echte Wrack, das man gefunden habe, sei gar nicht diese Maschine. Was es dann wäre, fragt Michael. Es sei eine Fälschung, klärt Frank ihn auf und der Besitzer dieses Schiffes, Charles Widmore, glaube ihm das. Deshalb sei er dabei. Er glaube ihm, dass das Wrack noch irgendwo da draußen sein müsse. Ob er sich vorstellen könne was passieren würde, beendet er verschwörerisch, wenn sie welche von diesen Leuten lebend fänden.

Michael sitzt in seinem Quartier vor der Kiste und dreht den Schüssel in seiner Hand hin und her. Dann entschließt er sich, sie verschlossen zu lassen.

Während Michael seinen Deckdienst versieht beobachtet er ein paar Männer, unter ihnen Keamy, bei Schießübungen. Er erkundigt sich was sie da täten, obgleich es offensichtlich ist und bemerkt dann, er habe gedacht, sie seien auf einer Rettungsmission. Einige der Söldner lachen und Keamy fragt Michael, ob er nicht noch etwas zu putzen hätte. Dann fährt er fort mit den Schießübungen.

Nun öffnet Michael die Kiste und entnimmt ihr einen Koffer. Er geht damit in den Maschinenraum, legt ihn neben eine Benzinleitung und öffnet ihn. Unter einer Platte mit Werkzeug versteckt befindet sich eine Zeitzünderbombe. Indem er sich selbst ermutigt gibt er die Zahlenkombination ein. Doch als er zögert, den Execute-Knopf zu drücken, hört er plötzlich einen Hauch des Liedes von Cass Elliot und Libbys Stimme, die sagt, er solle es nicht tun. Er dreht sich um und sieht Libby. Doch schon ist der Spuk wieder vorbei. Erschrocken dreht er sich noch ein paar mal um. Dann wendet er sich wieder der Bombe zu und nach einem Moment drückt er entschlossen den Knopf. Während des Countdowns schließt er die Augen zund murmelt:" Ich liebe dich, Walt!" Dann ist der Countdown durch, doch nur eine kleine Fahne ist aufgepoppt an der er ein Zettelchen mit den Worten 'jetzt nicht' findet.

Michael sitzt auf seiner Koje und wirft einen kleinen Ball gegen die Wand, als Minkowski hereinkommt. Er hat Michael mitzuteilen, dass es einen Anruf für ihn gebe und er mit in den Funkraum kommen solle. Michael sagt, dass niemand wisse, dass er hier sei. Doch Minkowski sagt, er würde dringend verlangt von jemandem, der Walt heiße.

Im Funkraum lässt Minkowski Michael auf dessen Bitte hin allen. Michael nimmt den Anruf entgegen: "Walt?" Doch eine andere, allerdings auch vertraute Stimme antwortet. Es täte ihm Leid, doch der sei immer noch in New York, er müsse also mit ihm vorlieb nehmen. Ben sitzt im Rollstuhl in dem geheimen Raum seines Hauses und spricht in ein Mikrofon. Michael ist wütend, dass er ihn auf diese Mission geschickt habe und die Bombe dann ein Witz sei. Ben scheint zufrieden, dass Michael sie zumindest gezündet hat.

Dann erklärt er, dass unschuldige Menschen auf dem Schiff seien, die keine Ahnung hätten, für was für ein Monster sie arbeiteten. Dieser Mann sei ein Killer ohne Gewissen oder Sinn für ein höheres Ziel. Er habe Michael den Unterschied zeigen wollen. Wenn er in den Krieg zöge, würde er alles tun, was nötig sei zu gewinnen, jedoch keine unschuldigen Menschen töten. Er weist noch einmal darauf hin, dass niemand verlangt habe, dass Michael Ana und Libby töten solle. Jetzt rückt er mit dem heraus, was er von Michael will. Er soll eine Liste mit den Namen aller Leute an Bord anfertigen und sie bei Bens nächstem Anruf durchgeben, danach soll er den Funkraum unbrauchbar machen und die Maschinen sabotieren. Auf diese Weise würden sie nie auf die Insel kommen und seine Freunde seien sicher. Michael versichert, das zu tun. In dem Fall, beendet Ben das Gespräch, dürfe Michael sich zu den Guten zählen. Michael legt die Hände vor sein Gesicht und beginnt, zu weinen.


Damit sage er also, fasst Sayid Michaels Ausführungen zusammen, er arbeite für Benjamin Linus. Michael bestätigt und Desmond kann es offensichtlich kaum fassen. Doch Sayid greift ungerührt Michaels Arm, dreht ihm den auf den Rücken und führt ihn, ohne auf Desmonds Einwand zu reagieren aus dem Maschinenraum.

Er bringt ihn direkt zu Kapitän Gault. Er klärt den Kapitän auf, dass dieser Mann nicht sei, was er denke. Er wäre ein Passagier der Oceanic 815 gewesen. Er habe zwei Monate mit ihm auf der Insel verbracht, bevor er sie betrogen hätte. Dies sei der Mann, der den Funkraum sabotiert und die Maschine zerstört habe. Sein Name sei nicht Kevin Johnson, er laute Michael Dawson und er sei ein Verräter.

Unterdessen sind Alex, Karl und Danielle schon ein Stück gewandert und befinden sich in einem mit hohem Gras und Palmen bewachsenen Areal der Insel. Danielle schlägt einen kleine Trinkpause vor. Alex und Karl setzen sich auf einen umgestürzten Baumstamm während Danielle ein paar Schritte weiter die Skizze herausholt um sich zu orientieren. Alex bemerkt, dass Karl sich irgendwie sorgt und fragt, was nicht stimme. Er habe einfach kein gutes Gefühl bei dieser Sache - was wäre, wenn Ben sie als Spielfiguren benutze. Doch Alex ist sicher, dass er das nicht täte. Er wolle genausowenig wie Karl, dass ihr etwas geschehe. Dann hätten sie ja wenigstens eine Gemeinsamkeit, scherzt Karl.

Dann ist ein kurzes, zischendes Geräusch zu hören. Karl hebt seine Wasserflasche, aus der durch ein Loch die Flüssigkeit ausläuft. Dann wird er selber in die Brust getroffen und fällt nach vorn. Als Alex sich, völlig außer sich, über ihn beugt, zieht Rousseau sie mit dem Kommentar, er sei tot, mit sich in Deckung. Sie versucht, ihre Tochter zu beruhigen und fordert sie auf, auf Kommando mit ihr loszurennen. Doch bereits im Aufstehen wird Danielle von einem weiteren Projektil getroffen. Alex hockt schockgefroren an einem Baum und lauscht auf die sie umgebenden Geräusche von raschelndem Gras. Sie ist offensichtlich umzingelt. Alex erhebt sich, streckt die Arme in die Luft und schreit: "Wartet, wartet, nicht! Ich bin Bens Tochter, ich bin seine Tochter!"