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Lost


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:: 4x06 The Other Woman
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:: 4x09 The Shape of Things to Come
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:: 4x12 There's No Place Like Home (1)
:: 4x13 There's No Place Like Home (2)
:: 4x14 There's No Place Like Home (3)


Episodenguide


4x06 "The Other Woman"

[dt. Titel noch nicht festgelegt]


 « Kurzinhalt :: Inhalt :: Synopsis :: Review :: Aha-Effekte :: Zitate :: Flaschenpost (80) » 

 Synopsis
Juliet sitzt in 'Othertown' im Haus der Psychotherapeutin, die nun hereinkommt. Sie stellt sich als Harper vor und macht Juliet darauf aufmerksam, dass dies erstmal nur ein Kennenlerngespräch sei. Juliet merkt an, dass sie nicht denke, Psychotherapie zu benötigen. Sie könnten es auch einfach als Unterhaltung bezeichnen, schlägt Harper vor.

Juliet, seit einer Woche auf der Insel, stellt fest, es gefalle ihr nicht, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen, dass gebe ihr ein Gefühl der Isolation. Sie müsse sich keine Gedanken machen, erklärt Harper, sie werde schon bald merken, dass sie nicht anders sei als alle anderen hier. Nun klopft es und Tom steht vor der Tür, entschuldigt sich für die Unterbrechung, doch er solle Juliet in Bens Auftrag abholen.

Auf dem Weg verliert Tom ein paar humorvolle Worte über seine eigenen Erfahrungen mit der Therapie, dann sehen sie Ben auf der Veranda eines Hauses, in der Hand einen Blumenstrauß. Er begrüßt Juliet an ihrer zukünftigen Wohnstätte. Juliet ist verwundert, dass sie ein ganzes Haus bekommt - voll ausgestattet, mit zwei Schlafzimmern und einer CD-Collektion klassischer Musik, die sie, wie Ben weiß, liebt, obwohl sie doch nur sechs Monate bleibe. Schließlich werde sie sehr wichtige Untersuchungen für sie in Angriff nehmen, rechtfertigt Ben den Aufwand, und sie solle sich zuhause fühlen.


Als Juliet am Abend mit Suns Hilfe ihre Behausung stabilisiert, kommt Jack aufgeregt dazu und fragt, ob sie weiß, wo Charlotte und Daniel sind. Sie seien einschließlich ihrer Sachen verschwunden. Weder sie noch Sun haben eine Idee, doch Jin sah sie in den Dschungel gehen. Als Jack wissen will, warum er ihn nicht darüber informiert habe erwidert Jin, Jack hätte gesagt, sie seien Freunde. Auf ihre Frage, ob das nicht stimme, bekommt Sun keine Antwort.

Mit Fackeln 'bewaffnet' gehen die zwei Paare verschiedene Wege, um die Gäste zu suchen. Im strömenden Regen ist Juliet Jack ein Stück voraus, als sie plötzlich ein Wispern von verschiedenen Stimmen hört. Dann steht auf einmal Harper hinter ihr. Sie begrüßt Juliet mit den Worten, sie hätten sich lange nicht gesehen. Sie käme um eine Botschaft von Ben zu überbringen.

Carlotte und Daniel seien auf dem Weg zum 'Tempest' und wenn es ihnen gelänge, das Gas herauszulassen, würde jeder auf dieser Insel sterben. Juliets Frage, warum sie das nicht selbst in die Hand nähme beantwortet Harper damit, Ben habe Juliet dafür vorgesehen. Wie Ben überhaupt wissen könne, wohin sie gingen, wenn er doch gefangen wäre. Ben sei genau dort, erklärt Harper, wo er zu sein wünsche. Wie sie das anstellen solle, will Juliet jetzt wissen und Harper antwortet schlicht, indem sie sie erschieße.

Jetzt hat Jack aufgeschlossen und richtet seine Waffe auf Harper. Sie erklärt, sie sei eine alte Freundin von Juliet und habe ihr gerade gesagt, wo die Leute, die sie suchten, hingegangen seien. Vielleicht könne er mit seiner Pistole mit dorthin gehen. Das Flüstern ist wieder zu hören und Jack dreht sich erschrocken, mit der Waffe im Anschlag in alle Richtungen, doch da ist niemand - auch Harper ist verschwunden.

Juliet sitzt weinend auf dem Boden eines medizinischen Arbeitsraums, als sie ein Geräusch hört. Im Nebenraum entdeckt sie den ihr noch unbekannten Goodwin, der erklärt, er suche nach Verbandsstoff. Er zeigt ihr eine Vebrennung am Arm, die er sich an einem heißen Transformator zugezogen hätte. Juliet will das Verbinden übernehmen und er stellt fest, sie sei wohl Burke, der Babydoktor. Er sieht, dass sie der Verlust, den sie an diesem Tag zu beklagen hat, sehr mitnimmt. Er tröstet sie, es sei nicht ihr Fehler gewesen. Das Problem könne nicht über Nacht in Ordnung gebracht werden.

Ob sie hier jemanden habe, fährt er fort, mit dem sie darüber sprechen könne - Freunde oder Harper vielleicht. Juliet macht ihm klar, dass sie Vorbehalte gegenüber Harper hat, sie schiene Juliet nicht zu mögen und sei gemein und gehässig. Goodwin klärt sie auf, dass Harper seine Frau ist. Als Juliet sich entschuldigt sagt er, es sei schon in Ordnung. Er wisse, dass dieser Ort schwierig sein könne und wenn sie jemanden zum Reden brauche, sei er da. Das sei gut zu wissen, bedankt sich Juliet und bittet ihn um das Versprechen, Harper nichts von ihren Bemerkungen zu erzählen. Im Gegenzug werde sie sich auch nicht über seine Lüge bezüglich der Verletzung auslassen - sie erkenne eine Verätzung, wenn sie eine sähe. Goodwin lächelt und bestätigt, dass sie einen Deal hätten. Dann nennt er ihr im Gehen noch seinen Namen.


Auf dem weiteren Weg erklärt Juliet Jack, mit der Vorwarnung, es sei besser er wisse nicht zuviel darüber, dass die Gesuchten auf dem Weg zum 'Tempest', einer elektischen Station, die die Insel mit Energie versorgt, seien. Jack baut sich vor ihr auf und ermahnt sie, wenn es etwas gäbe, das er wissen müsse, sei jetzt sie Zeit, es ihm zu erzählen. Was sie wirklich brauche sei, gesteht Juliet eindringlich, dass Jack ihr helfe. Wenn sie die Nacht durch gingen könnten sie sie vielleicht abfangen.

An einem Bach haben Charlotte und Daniel Rast gemacht und studieren eine kleine Karte, um ihr Ziel zu finden. Daniel überkommen Zweifel. Was wäre, wenn er es nicht tun könnte, fragt er. Doch Charlotte ermutigt ihn, sie sei sicher, er schaffe es. Als sie aufstehen um weiterzugehen, kommt plötzlich Kate hinter ihnen aus dem Wald. Charlotte hat sofort die Waffe im Anschlag, doch Daniel bremst sie, es sei okay, das sei Kate.

Sie hätten also Miles, resümiert Daniel Kates Bericht. Das schon, aber sie würden ihn gut behandeln, entgegnet sie. Sie wundert sich, was die beiden allein hier draußen machen. Charlotte improvisiert, Jack hätte mit dem Frachter kommunizieren wollen, doch das Telefon habe keinen Saft mehr, sei total tot. Während Kates Blick auf das grüne Bereitschaftslicht des Gerätes in Dans Tasche wirft fährt sie fort, sie sollten frische Batterien aus dem Gepäck holen, dass sie aus dem Helikopter geworfen hätten. Mit einem weiteren Blick auf eine Reisetasche fragt Kate, wenn sie das Gepäck aus dem Chopper geworfen hätten, was das dann sei. Die sei nur geliehen, versucht Dan sich herauszureden. Kate will einen Blick hineinwerfen und Charlotte hat nichts dagegen. Als Kate sich zu der Tasche bückt, in der sich unter anderem die Gasmasken befinden, die Jack schon in der Box gesehen hatte, zieht Charlotte ihr eins mit ihrer Pistole über. Dan ist sprachlos.

Unterdessen fragt Jack Juliet nach Harper. Sie korrigiert, sie sei keine Freundin, sondern ihre Therapeutin gewesen. Es wäre nicht einfach, mit den 'Anderen' zu leben. Jack findet, das höre sich feindselig an. Es gäbe sicher auch Dinge in seiner Vergangenheit, über die er nicht reden wolle, stellt Juliet fest. Sie hätte darüber in seiner Akte gelesen, bemerkt Jack ironisch. Er könne sicher sein, dass er ihre Akte nicht lesen wolle, setzt Juliet nach.

Im Labor diskutiert Juliet die Probleme mit den Schwangerschaften mit Ben, als Goodwin hereinplatzt. Er hatte Ben dort nicht erwartet. Er schwenkt eine Papiertüte, Ethan sei krank, er hätte einen Eiersalat über, ob Juliet den wollte. Juliet lehnt dankend ab, sie habe früh gegessen und im Übrigen in 10 Minuten ein Treffen mit seiner Frau. Ben, der das dann ihm gemachte Angebot ebenfalls ablehnt, bemerkt den ausgesprochen vertrauten Ton zwischen den beiden.

In der Therapiestunde fragt Harper Juliet, was sie über Ben denke. Juliet äußert sich positiv über ihn, er behandele sie gut. Natürlich täte er das, stellt Hatrper fest, sie sähe ihr sehr ähnlich. Juliet versteht nicht, doch Harper spricht jetzt Goodwin an und konfrontiert Juliet damit, dass sie wisse, dass sie eine Affaire mit ihm hätte, sie sei ihnen gefolgt und habe sie beobachtet. Sie warnt Juliet, dass es Konsequenzen haben würde, wenn sie damit fortführen und sie wolle nicht, dass Goodwin etwas zustieße. Juliet bemerkt, dass sie ihm niemals wehtun werde, doch Harper klärt sie auf, dass Ben es täte, wenn er es herausfände.


Hinter dem Haus ist Locke damit beschäftigt, ein Kaninchen auszunehmen, als Claire zu ihm kommt. Sie möchte wissen, was mit Miles ist und Locke erklärt, derzeit würde er ihn nur mit Wasser und Nahrung versorgen, bis er sich entschließe, zu reden. Claire macht ihm den Vorschlag, dass sie das übernehmen könne. Ob sie ihm nicht zutraue, herauszukriegen was sie wissen wollten, fragt Locke skeptisch. Das, versichert Claire, sei nicht der Grund. Doch ihr Verhalten - Locke habe eine getötet, Ben habe auf eine geschossen, jetzt hielten sie einen gefangen - das könnte doch ziemlich feindselig wirken. Sie selbst sei vielleicht weniger einschüchternd. Doch Locke will davon nichts hören. Ob sie nicht erinnere, was Charlie über die Leute auf dem Frachter gesagt hatte. Doch Claire korrigiert ihn, Charlie habe lediglich mitgeteilt, wessen Schiff es nicht sei, ob er nicht wissen wolle, wessen es tatsächlich ist. Darauf weiß Locke nicht mehr, zu reagieren.

Locke bringt Ben das Essen. Ben murmelt, dass das Kaninchen wohl keine Nummer getragen habe, was Locke nicht einordnen kann. Er fordert Ben auf, die Wäsche zu wechseln, er käme in 15 Minuten zurück. Als er die Tür schließen will fragt Ben, ob die Revolution begonnen habe. So hält er Locke wiedermal zurück. Er habe die Leitung übernommen, stellt Ben fest und jetzt mit einer Reihe von Leuten zu tun, die dauernd seine Entscheidungen hinterfragen würden. Erst eine Frage hier, eine Anmerkung da und wenn er nicht aufpasse, habe er es ruckzuck mit einer ausgewachsenen Revolte zu tun. Und er könne ihm glauben, seine Leute würden sehr ärgerlich wenn sie herausfänden, dass Locke immer noch keinen Plan habe.

Er hätte also einen Plan, unterstellt Locke Ben. Er hätte immer einen Plan, bestätigt Ben. Darauf hat Locke nur eine ironische Entgegnung bezüglich der 3.2 Millionen Dollar, die Ben ja beschaffen müsse, worauf er ihm eine Dollarnote für den Start reicht. Er könnte ihm helfen, fährt Ben jetzt ernsthaft fort. Sie hätten gemeinsame Interessen, oder doch zumindest gemeinsame Feinde. Ob er sich damit auf die Leute vom Frachter bezöge, will Locke wissen. Eher auf den, der diese Leute für sich arbeiten ließe, korrigiert Ben. Für ein bisschen Freiheit, wieder normal im Haus zu leben, will Ben Locke alles verraten, was er über den Auftraggeber weiß. Das Problem sei nur, erklärt Locke, dass er Ben nicht traue. Dann müsse er es ihm wohl zeigen, beschließt Ben.

In einer verschwiegenen Bucht haben Juliet und Goodwin sich zu einem Picknick getroffen. Goodwin ärgert sich, dass sie ihre Beziehung geheim halten müssten, wo er doch seit einem Jahr auf der Couch übernachte. Er versteht nicht, warum Juliet es nicht öffentlich machen will und sie erklärt, es sei wegen Ben. Goodwin ist erstaunt, ob es deshalb sei, weil Ben ein Auge auf sie geworfen habe, fragt er. Jetzt ist Juliet perplex, wie er darauf kommt. Jeder auf der Insel wisse es, sagt er amüsiert, er würde ihr folgen wie ein Schoßhündchen.

Ob er denke, dann sei ihre Beziehung ein Problem, will Juliet wissen. Goodwin erörtert, er habe nicht weit entfernt mit Chemikalien zu tun, die jeden auf der Insel töten könnten, wenn er den falschen Schalter betätige. Ben hätte genug anderes zu beachten, das Letzte was ihn kümmern würde seien sie und er. Sie habe nur den Eindruck, bemerkt Juliet, dass es Ben aufregen könnte. Was er denn wohl tun könnte, räumt Goodwin ihre Bedenken aus.

Die Oceanic 815 zerbirst am Himmel über der Insel. Ben schickt Goodwin zur Hecksektion und Ethan zum Bug. Harper steht neben Goodwin als er geht, doch er verabschiedet sich per Augenkontakt nur von Juliet.


Jack und Juliet beeilen sich, ihr Ziel zu erreichen, als sie auf die gerade wieder zu sich kommende Kate stoßen. Jack ist schon bei ihr, Juliet sagt, offensichtlich nicht sehr begeistert von diesem Zwischenfall, sie werde etwas Wasser holen. Kate erzählt Jack, was ihr passiert ist. Jack informiert sie, das sie unterwegs seien zu einem Elektrizitätswerk. Sie haben Gasmasken bei sich, lässt Kate ihn wissen. Jack ruft nach Juliet, doch die ist verschwunden.

Unterdessen führt Locke den an den Handgelenken gefesselten Ben in dessen Wohnzimmer. Er mag ihm nach wie vor nicht trauen doch Ben erklärt ihm, er habe nicht vor, abzuhauen oder Ähnliches, sie hätten einen Deal und wenn seine Leute ihn noch wollten, wären sie längst hier gewesen. Er weist auf ein Bild, hinter dem Locke nachschauen soll. Er findet einen Safe und Ben nennt die Kombination. Innen befindet sich eine Videocassette, beschriftet mit 'Red Sox'. Er habe es überspielt, klärt Ben ihn auf. Locke legt die Cassette ein.

Man sieht einen Mann aus einem Auto steigen und Ben kommentiert: "Das ist Charles Widmore. Das ist der Mann, dessen Schiff vor der Küste geparkt ist. Das ist der Mann, der versucht, die Insel zu finden." Ein Mann mit verbundenen Augen wird nun aus aus dem Auto gezerrt und Ben erläutert, dass sei einer von seinen Männern, der leider aufgeflogen wäre. Woher Widmore von der Insel wisse, fragt Locke und Ben muss gestehen, keine Ahnung zu haben.

Jetzt versucht er, ihm etwas klar zu machen: Vor Kurzem habe es irgendwo angeblich eine Marienerscheinung gegeben und über 5000 Menschen seien dort hingepilgert. Er, Locke, habe einen Absturz überlebt. Er sei an einen Rollstuhl gefesselt gewesen und von einem Moment auf den anderen herumgesprungen. Wieviele Menschen er wohl glaube, würden ihn dann sehen wollen? Widmore wolle diese Insel ausschlachten und er tue alles in seiner Macht stehende, um sie zu besitzen.

Ben steht auf, geht an den Tresor und nimmt eine rote Akte heraus. Er reicht sie Locke mit den Worten, alles was er über Widmore wisse befände sich in dieser Akte. Manches sei Annahme, manches konkret. Er bedauere, es ihm nicht eher mitgeteilt zu haben, doch es sei der letzte Verhandlungstrumpf, der ihm gebleiben wäre. Eines gäbe es noch, was er wissen müsse, räumt Locke ein, wer sein Mann auf dem Schiff sei. "In Ordnung", stimmt Ben zu, "aber du solltest dich besser setzen".

Als sie weitergehen will Jack vor allem eines von Kate wissen: warum sie in 'Othertown' blieb. Sie eröffnet ihm, dass sie habe herausfinden wollen, ob man auf dem Frachter wisse, was sie getan habe und dass sie ein Flüchtling sei. Und sie wüssten es tatsächlich. Juliet hat unterdessen die Station erreicht. Sie öffnet den Eingang und bringt ihre Waffe in Anschlag, bevor sie hineingeht.

Ben öffnet Juliet, die mit einem Korb voll Brötchen dasteht, die Tür zu seinem Haus. Dann eilt er in die Küche zurück. Er holt einen Braten aus dem Backofen und stellt ihn auf einen festlich für zwei gedeckten Tisch. Juliet ist verwirrt. Sie wurde zu einer Dinnerparty eingeladen und jetzt offenbart Ben: "Nur du und ich". Er hätte das vielleicht deutlicher machen müssen, fügt er hinzu doch Juliet sagt, es sei okay.

Beim Essen dankt Ben ihr dafür, dass sie so wunderbar mit Zack und Emma umginge. Es seien süße Kinder, wehrt Juliet ab, doch sie fragten nach ihrer Mutter in LA. Sie würden schon beizeiten damit aufhören, beruhigt Ben sie. Es seien Kinder, setzt Juliet nach, ob sie wirklich hierher gehörten. Sie stünden auf der Liste, erklärt Ben, und wer sie wären, die Liste in Frage zu stellen. Juliet will wissen, was mit Goodwin sei, da nun alle von der Liste aus der Hecksektion hier wären. Er suche noch Argumente für eine Frau, Ana Lucia, von der er glaube, sie passe in die Gemeinschaft, erklärt Ben mit einem aufgesetzten Lächeln. Er sähe das zwar nicht, doch Goodwin fühle sehr leidenschaftlich für sie, was ziemlich unpassend sei. Juliet hält es, nach dem Verlust Ethans, für riskant, dass er so lange dort bleibe. Das sieht Ben nicht so, er werde außerdem bald wieder zurück sein.


Im Korridor des 'Tempest' erschallt der Alarmton und die Frauenstimme vermeldet: Warnung! Der Computer wird auf Handbetrieb umgestellt! Dieser ist nicht berechtigt! Juliet kommt an den Eingang zu einem großen Werkraum, wo Daniel in voller Schutzmontur etwas in den Rechner eingibt. Die Alarmstimme vermeldet: Warnung! Manuelle Eingabekorrektur verweigert! Wiederholter Versuch auf die Speichertanks zuzugreifen wird zur Kontamination führen.

Juliet geht von hinten an Daniel heran und ruft: "Hey!" wobei sie die Waffe auf ihn richtet. Dan dreht sich um und sagt in bedauerndem Tonfall: "Juliet... was machst du denn hier?" Im Hintergrund die Alarmansage: Manuelle Korrektur fehlgeschlagen! "Geh' vom Computer weg," fordert Juliet ihn auf. "Es tut mir so Leid, das kann ich nicht tun," entgegnet Daniel. Alarmansage: Manuelle Korrektur fehlgeschlagen! Gegenmaßnahmen werden eingeleitet! Dan dreht sich um und tippt erneut fieberhaft auf der Tastatur. Alarm: Eine Minute bis zur Kontamination! "Du willst das Gas freisetzen? Du wirst mit uns anderen sterben!" warnt Juliet. Der Alarm-Countdown geht weiter. Jetzt zieht Daniel sich die Maske vom Gesicht und erklärt: "Ich will es nicht freisetzen, ich versuche, es zu inaktivieren. Juliet, ich will es nur sicher machen."

Doch jetzt ist Charlotte hinter Juliet und versucht, sie mit einem Stock außer Gefecht zu setzen. Ein Kampf entflammt zwischen den beiden Frauen, Daniel gibt währenddessen, sich immer wieder nach den kämpfenden Frauen umschauend, neue Befehle in den Rechner ein. Der Countdown geht bedrohlich weiter. Schließlich kann Juliet ihre Waffe erreichen und sich erheben. Sie zielt auf Charlotte und fordert sie auf, ihm zu sagen, dass er, was immer er täte, aufhören solle. Sie versuchten, entgegnet Charlotte beschwörend, es abzustellen, bevor er es gegen sie benutzen könne. Juliet möge ihr in die Augen schauen und ihr sagen, dass Benjamin Linus das Gas nicht benutzen würde, um jeden auf der Insel zutöten. Sie wüssten, dass er das bereits einmal getan hätte. Wenn sie sie stoppen wolle, müsse sie sie beide erschießen. Juliet ist verunsichert und hält inne, während Dan fieberhaft weiterarbeitet. Im allerletzten Moment gelingt es ihm, den Befehl zu überschreiben. Der Countdown stoppt, die Anlage fährt in den Ruhezustand zurück. "Das... das war verdammt eng", kommentiert Dan erleichtert.

Ben kommt zu Juliet in ihr Labor, wo sie gerade etwas liest. Auf Bens Nachfrage erwidert sie, Mikhail hätte Shephards Akte gebracht. Er sei ein ausgezeichneter Neurochirurg mit beträchtlicher Erfahrung in der Tumorentfernung. Ben will wissen, was das bedeute. Er könne ihm helfen, entgegnet Juliet und wundert sich, dass Ben nicht enthusiastischer reagiert. Doch er will, dass sie mit ihm kommt, damit er ihr etwas zeigen kann. Auf dem Weg erklärt er ihr, die Leute aus der Hecksektion hätten den Strand verlassen. Er habe Pickett und Tom geschickt, ihre Spur aufzunehmen und sie seien auf etwas gestoßen. Es täte ihm Leid, sagt er, als er vor einem Abhang stehen bleibt. Juliet versteht nicht, doch er weist nur nach unten.

Entsetzt eilt Juliet hinunter zu der aufgespießten Leiche Goodwins. Sie kniet neben ihm, umfasst ungläubig sein Gesicht. Dann fragt sie Ben, was geschehen sei. Sie wüssten es nicht, gesteht er, sie könnten nur vermuten, dass sie herausgefunden hätten, dass er nicht zu ihnen gehörte. Warum er ihr das zeige, will Juliet jetzt wissen. "Was?" erwidert Ben, "du meinst, anstatt seiner Frau?" Er habe es so gewollt, Juliet ist außer sich, er habe ihn extra geschickt weil er wusste, das soetwas passieren würde, er wollte, dass er tot sei. Warum? Sie frage warum, entgegnet Ben böse und verständnislos. Nach allem was er getan habe um sie herzubringen, sie hier zu halten, wie sie da nicht verstehen könne, dass sie ihm gehöre? Sie möge sich soviel Zeit nehmen, wie sie brauche, fügt er, wieder in normalem Tonfall, hinzu und lässt die nun vollkommen fassungslose Frau allein.


Juliet verlässt mit Charlotte die Station. Draußen kommen gerade Jack und Kate an. Kate richtet die Waffe auf Charlotte und auch Juliets Beschwichtigung, sie sei auf ihrer Seite, bringt sie nicht davon ab, schließlich hätte Charlotte sie zusammengeschlagen. Es täte ihr Leid, entschuldigt jene sich, sie habe keine Wahl gehabt. Daniel sei drinnen, um die Station sicher zu machen. Wenn sie mit ihr käme, fügt sie heftig hinzu, würde sie Kate mit Vergnügen erklären, wie sie gerade ihr Leben gerettet hätten.

"In Ordnung", erwidert Kate, "lass' uns gehen". Er glaube ihr, sagt Jack und wendet sich an Juliet um zu erfahren, ob sie okay ist. Sie bestätigt das, sieht aber nicht sehr überzeugend aus. Jack fährt vorsichtig mit der Hand über eine kleine Kopfwunde. Ben habe gewollt, dass sie die beiden töte, gesteht sie. Wie er ihr igendetwas auftragen könne, fragt Jack ärgerlich. Sie wisse es nicht, fährt sie resignierend fort, doch er habe gewusst, wie sie zu erreichen war. Er hätte gewusst, wo sie hinwollten und was sie taten. Ob er verstünde, fragt sie, diese Leute seien gekommen, Ben den Krieg zu erklären und Ben würde gewinnen. Und wenn das geschehe, würde Jack ganz sicher nicht in ihrer Nähe sein wollen. "Warum nicht?" fragt Jack. Weil Ben meine, sie gehöre ihm, erklärt Juliet, und er wisse, schluchzt sie, was sie für Jack empfinde. Jack fasst behutsam ihren Kopf und küsst sei. Er wisse, wo er ihn finde, sagt Jack und nimmt Juliet fest in den Arm.

Sawyer und Hurley vergnügen sich draußen beim Hufeisenwerfen, wo sich zu Sawyers Verdruss auch wieder Hurley als der Bessere erweist. Plötzlich merken sie auf, weil Ben mit einem Stapel Wäsche auf dem Arm aus einem Haus kommt. Was zum Teufel er draußen tue, will Sawyer von ihm wissen. Ben lächelt verbindlich: "Wir sehen uns zum Essen, Jungs", und verschwindet in einem anderen Haus.