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Lost


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Episodenguide


4x05 "The Constant"

[dt. Titel noch nicht festgelegt]


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 Synopsis
An Bord des Hubschraubers betrachtet Desmond liebevoll das Foto mit Penny, während Frank sich streng an der Aufzeichnung orientiert, die Daniel ihm mit auf den Weg gegeben hat. Sayid fragt ihn, ob er nicht wisse, wo sein Schiff sei, doch Frank versichert, er wisse es. Vor dem Hubschrauber tut sich nun eine Unwetterfront auf, in die Frank genau hineinsteuert. Als Sayid sich darüber wundert erbittet Frank sich, ihn seinen Job machen zu lassen.

Also fragt Sayid Desmond, ob das Penelope sei, was er nickend bestätigt. Sie habe Charlie gesagt, sie wisse nichts von dem Boot, fragt Sayid rethorisch. Was er zu finden hoffe, wenn sie dort wären, fügt er hinzu. "Antworten", lautet Desmonds knappe Erwiderung.

Das Unwetter ist nun ziemlich heftig und Frank hat Mühe, den Kurs zu halten. Desmond klammert sich an seinen Sitz und...

...erwacht in einem Kasernenbett, sich an die Matratze klammernd, durch die brüllende Stimme seines Sergeanten. Da er der letzte in der Reihe ist fragt der Sergeant, worauf er warte, was los sei. Desmond antwortet, er habe geträumt, er wäre in einem Hubschrauber, der in einen Sturm geraten sei. Er ist sichtlich verwirrt. Dann sei es ja wenigstens ein verdammter militätischer Traum gewesen, stellt der Sergeant fest. Er kommandiert die Truppe ab ins Freie und sie könnten Private Hume danken, dass sie das auch noch doppelt so schnell erledigen dürften.

Bei strömendem Regen muss die Truppe ihre Liegestütze und Situps absolvieren. Sein Nachbar 'bedankt' sich bei Desmond dafür, doch der entschuldigt sich, es sei ein so außerordentlich realistischer Traum gewesen. Da steht auch schon sein Seargeant neben ihm und brüllt ihn erneut an, was er zu reden hätte...


Mit schreckgeweiteten Augen starrt Desmond aus dem Helikopter in das Unwetter. Während Frank das Ende der Wetterfront schon ausmachen kann, reißt sich Desmond die Kopfhörer herunter und will den Sicherheitsgurt lösen. Sayid fragt ihn, ob alles in Ordnung sei, Desmond starrt ihn entsetzt an und fragt, wer er sei und woher er seinen Namen kenne.

Am Strand macht sich Ratlosigkeit breit. Sie seien vor einem Tag losgeflogen, warum sie sich noch nicht gemeldet hätten, will Jack wissen. Charlotte erklärt, was sie schon vorher gesagt hätte, sie wisse es nicht. Er hätte doch genau das gleiche gehört wie sie, als sie auf dem Schiff angerufen hätten. Wieso er glaube, sie wisse etwas. Weil sie kein bisschen besorgt sei, antwortet jetzt Juliet. Das Schiff sei etwa 20 Minuten Flugzeit entfernt, warum sie dann nicht beunruhigt sei. Ob sie nun händeringend dasitzen und beten solle, fragt Charlotte sarkastisch als Daniel sie bremst - vielleicht sollten sie es einfach erzählen.

Jack greift das sofort auf, doch Charlotte warnt Daniel mit den Worten, er solle nicht alle durcheinanderbringen. Wenn er langsam sprechen würde, wendet Juliet sich nun an Dan, wären sie vielleicht fähig, ihm zu folgen. Ihre Vorstellung, wie lang sie schon fort seien, versucht es Daniel, stimme nicht zwingend damit überein, wie lange sie fort wären. Was das bedeuten solle, fragt Jack. Alles wäre in Ordnung, räumt Daniel ein, solange sich Frank an seine Flugroute hielte sei alles okay. Und was, entgegnet Jack, wenn er das nicht täte? Dann, räumt Daniel ein, könne es Nebenwirkungen geben.

Im Helikopter, der jetzt wieder unter strahlend blauem Himmel fliegt, gibt es ein großes Durcheinandergeschrei, weil Desmond total ausflippt und sich nicht beruhigen lässt von dem 'Fremden'. Frank erklärt zum Durchhalten, sie seien in zwei Minuten da. Desmond holt noch einmal das völlig verknickte Foto hervor, um es zu betrachten.

Auf dem Frachter kommen zwei Männer heran die ganz und gar nicht begeistert sind, dass Frank zwei Überlebende des Flugzeugabsturzes mitgebracht hat. Desmond, wieder total aufgebracht, behauptet steif und fest, er kenne Sayid und Frank nicht. Frank erklärt einem der Männer, es sei ihm gut gegangen, als sie losgeflogen wären. Dann seien sie in ein Wetter geraten, Faraday habe ihm gesagt, solang er sich an den Kurs hielte... Franks Gegenüber winkt ab.

Er wendet sich an Sayid, fragt nach seinem Namen und erklärt, sie würden seinen Freund mitnehmen in die Krankenstation. Sayids Feststellung, er werde mitkommen, wehrt er ab. Er solle erst den Doktor nach ihm sehen lassen, dann könne er nachkommen. Er gibt Sayid sein Wort und als Frank ihm zunickt, zeigt Sayid sich einverstanden. Als die beiden Männer, Keamy und Omar, Desmond mitnehmen wollen erklärt er aufgebracht, das sei alles ein Irrtum, "Ich sollte gar nicht hier...

...sein" beendet er den Satz im strömenden Regen auf dem Exerzierplatz in Schottland, wo ihn sein Sergeant anbrüllt, weil er nicht richtig mitmacht. Zur Strafe für sein Verhalten muss nun die ganze Kompanie noch eine Runde laufen. Später erzählt er einem offensichtlich vertrauten Mitsoldaten beim Beladen eines LKW, dass er während des Drills weg gewesen sei. Er wäre auf einem Schiff gewesen und dann wieder zurück auf dem Platz. Es sei wirklich so gewesen, versichert er dem skeptischen Kumpel. Ob auf dem Schiff jemand war, den er gekannt hätte, fragt der andere. "Penny!" ruft Desmond aus. Da sei ein Foto gewesen auf dem Penny zu sehen war. Damit lässt er seinen Kollegen stehen und läuft zu einer Telefonzelle. Er hat gerade etwas Kleingeld aus der Tasche geholt, als ein anderer Soldat ihn - zum Dank für den Morgen - anrempelt, dass die Münzen zu Boden fallen. Desmond bückt sich um sei aufzuheben...


...und greift auf den leeren Holzboden des Schiffes, wo Keamy, der denkt, er sei gestolpert, ihn stützt um ihn wieder aufzurichten. Er sei nicht hier, murmelt Desmond, das sei nicht wirklich. Doch Keamy versichert ihm, er sie hier und es passiere. Sie würden sich um ihn kümmern. Sie führen Des ins Innere des Schiffes, nennen ihre Namen, geben aber keine Auskunft über ihre genaue Tätigkeit und bringen ihn in einen Ambulanzraum. Dort erklärt Keamy, der Arzt würde gleich nach ihm schauen und ihm ein paar Fragen stellen, damit schließen sie ihn ein. Desmond schlägt verzweifelt gegen die Tür und brüllt, es sei nicht vorgesehen, dass er hier wäre, sie sollten die Tür öffnen. Dann hört er etwas. Hinter einer Trennwand liegt ein krank aussehender Mannn angebunden auf einer Liege. Er sagt: "Es ist dir auch passiert, nichtwahr?"

An Deck inspiziert Sayid die Umgebung und beobachtet, wie Keamy und Frank miteinander debattieren. Frank kommt zu ihm und Sayid will wissen, was mit Des passiere. Frank erwidert, sie würden ihm nicht alles mitteilen. Weiter interessiert Sayid, wie es sein kann, dass sie in der Dämmerung losgeflogen und am Mittag gelandet seien. Auch dafür kann Frank keine Erklärung liefern. Dafür sagt er aber leise und mahnend, er versuche, ihnen zu helfen. Wenn er das wolle, entgegnet Sayid, solle er ihm das Telefon geben und ihr seine Leute anrufen lassen. Frank stimmt dem, im Austausch mit Sayids Waffe, zu. Er wählt die Nummer und ermahnt ihn, sich zu beeilen.

Jack ist sehr erleichtert, als er Sayids Stimme hört. Jener erläutert, während des Fluges sei etwas passiert. Desmond sei jetzt in deren Krankenstation. Jack stellt das Telefon auf Lautsprecher. In dem Helikopter sei etwas mit Desmond geschehen, fährt Sayid fort. Er habe Sayid nicht mehr erkannt und nicht gewusst, wo er sei. Jack schaut zu Daniel, der sichtlich gequält ist. "Nebenwirkungen?" fragt er. Daniel übernimmt die Konversation. Ob Desmond vor Kurzem größeren Mengen von radioaktiver oder elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt gewesen sei, will er wissen.

Jack und Juliet schauen einander an, sagen aber nichts. Daniel fährt fort, auf dem Weg zur Insel oder zurück gerieten manche Menschen etwas durcheinander. Dann sei es eine Amnesie, fragt Juliet. Nein, das sei es nicht erwidert Daniel ernst.

Unterdessen steht Demond an der Liege und versucht, den offensichtlich weggetretenen Mann anzusprechen. Als der gerade wieder 'zurückkommt' ganz offenbar auch aus einer anderen Zeit, betritt der Arzt den Raum. Er sei nicht verrückt, begrüßt ihn der Mann, es passiere Des auch. Es könne dem Arzt passieren, es könnte jedem passieren, der auf die Insel ginge. Der Arzt zieht unterdessen ein Beruhigungsmittel in einer Spritze auf und verabreicht es dem protestierenden Mann.

Desmond geht sofort in Abwehrstellung. Was hier vorginge, brüllt er den Arzt an, der ihm versichert, ihn nicht stechen zu wollen. Er will nur seine Augenreflexe kontrollieren. Des lässt es über sich ergehen und der Arzt fragt, was das letzte sei, an das er sich erinnere.

Nachdem er die Münzen wieder aufgesammelt hat, betritt Private Hume die Telefonzelle und ruft Penny an. Er erklärt ihr, dass er in Schwierigkeiten sei und mit ihr sprechen müsse. Doch Penny wünscht nicht, dass er sie anruft, nachdem er sie verlassen hat und zur Armee gegangen ist. Außerdem sei sie umgezogen. Mehr will sie nicht verraten und obwohl Desmond bittet, ihm zuzuhören, legt sie auf. "Nein, nein, Penny", versucht er es,"leg' nicht auf"....

..."ich brauche dich...", die Taschenlampe des Arztes leuchtet ihm in die Augen. Ob er gerade ein 'Erlebnis' gehabt hätte, fragt der Arzt, als die Tür aufgestoßen wird und Frank mit Sayid hereinkommt. Er sollte nicht hierherkommen, weist der Arzt ihn zurecht, schon gar nicht mit Sayid. Sie müssten mit Desmond sprechen, erklärt Frank und bevor der Doc sich versieht hat Sayid ihn schon am Kragen und drückt ihn gegen die Tür. Der Arzt kann noch den Alarmknopf drücken, bevor Sayid Frank auffordert, Desmond das Telefon zu geben.

Daniel fragt ihn, was er denke, welches Jahr sie schreiben. Desmond entgegnet erstaunt:"1996". Wo er sei, will Daniel wissen und präzisiert, im Jahre 1996. Desmond nennt den Namen der Militärbasis in Schottland. Wenn es wieder passiere, erläutert Daniel eindringlich, müsse er mit dem Zug nach Oxford fahren und zum Queens Collage zum Fachbereich Physik kommen. "Warum?" fragt Desmond. Daniels Antwort lautet: "Weil du unbedingt mich finden musst."

Daniel kramt in seiner Tasche und sucht nach einem Aufzeichnungsbuch. Warum Desmond denke, er sei in 1996, will Jack wissen. Das kann Daniel nicht beantworten, es sei ein zufälliger Effekt. Manchmal seien es Stunden, manchmal Jahre. Dann, insistiert Jack, sei soetwas also schonmal passiert.

Am Ambulanzraum versucht unterdessen jemand, von außen die Tür zu öffnen. Sayid hat Schwierigkeiten, sie verschlossen zu halten. Daniel sucht eine Seite in seinem Journal und erklärt Desmond, dass er ihm in Oxford eine Botschaft überbringen müsse. Er nennt ein paar Zahlen, die Des mit einem Stift in seiner Handfläche notiert. Falls die Zahlen ihm nichts sagen würden, müsse Desmond hinzufügen, dass er über Eloise Bescheid wisse. In diesem Moment stürmen Omar und Keamy den Raum und reißen Desmond das Telefon...

Desmond starrt den Telefonhörer in der Zelle auf der Basis an und dann seine - allesdings leere - Handfläche. Am Queens College trifft Desmond Daniel, die beiden sind einander offensichtlich unbekannt. Er erklärt, er sei hierherbestellt worden, er glaube, er sei in der Zukunft gewesen. Daniel erkundigt sich erstaunt, ob er richtig verstanden hat. Er hätte ihn dort getroffen, fährt Desmond fort, und er habe ihn gebeten, herzukommen und mit ihm zu sprechen, er könne ihm helfen.

Daniel fragt, warum er das dann dort nicht getan hätte, so sei es doch etwas umständlich. Da hätten sich seine College-Kollegen etwas Besseres ausdenken sollen um ihn hochzunehmen. Nun nennt Desmond die Zahlen und Daniel fragt, wer ihm die gegeben hätte. Dass er das gewesen sei, findet er lächerlich. Er wisse von Eloise, setzt Desmond nach. Nun nimmt Faraday ihn mit in seinen Arbeitsraum. Desmond ist erstaunt über die Aufbauten dort und Daniel erläutert, hier täte er das, worüber Oxford die Stirn runzele. Er fragt nach den Daten, die sein Zukunfts-Ich Des gegeben habe.

Ob er sich an ihn und an das, was er hier täte erinnere, will Daniel wissen, doch Des muss das verneinen. Vielleicht habe er es vergessen, mutmaßt Des und Daniel bestätigt, er wisse, wie das passieren könne. Während Daniel sich eine Strahlenschutzschürze umlegt fragt Des, ob er hier die Zukunft verändern würde. Die Zukunft könne man nicht verändern, erläutert Daniel und weist Desmonds Frage, ob er auch eine Schürze bekäme zurück, er brauche keine. Er selber dagegen sei dem häufig ausgesetzt, er mache das mehrmals täglich. Die frage, warum er nichts auf den Kopf setzt, wischt er weg. Dann stellt er die Daten an einem Gerät ein, holt eine Ratte aus einem Käfig, die er als 'Eloise' vorstellt, setzt sie in ein Holzlabyrinth und setzt sie einer hohen Strahlendosis aus (Anmerkung: wobei die Geräteeinstellung und das Glühen für radioaktive Strahlung allerdings recht seltsam sind).

Dann entfernt er, nachdem das Tier sich erholt hat, ein Kläppchen und Eloise läuft rattenflink und mit traumwandlerischer Sicherheit den korrekten Weg zum anderen Ende. Daniel verfolgt die Sache aufgeregt. "Es hat funktioniert!" ruft er erfreut. Was an einer Ratte, die durch ein Labyrinth liefe, so unfassbar sei, wundert sich Desmond. Das Unfassbare wäre, erwidert Daniel, dass er das Labyrinth erst am Morgen fertiggestellt hätte. Ihr beizubringen, wie es zu bewältigen sei, hätte er erst in einer Stunde vorgehabt. Er habe sie also in die Zukunft geschickt, schließt Desmond daraus. Ihr Bewusstsein, korrigiert Daniel.

Wie ihm das nun helfen könne, fragt Des, während Daniel zu einer Tafel rennt und beginnt, sie abzuwischen. Daniel kommt darauf, dass er Des wohl hierhergeschickt haben müsse, damit er ihm hilft. Er wisse nicht, erwidert Des erbost, warum er ihn hergeschickt habe, er wisse nur, dass er auf einer verdammten Insel gewesen sei. Daniel wundert sich, warum er wohl auf eine Insel gegangen sei...


Desmond ringt mit Keamy um das Telefon. Es bricht ein ziemlicher Tumult aus, weil Desmond mit Faraday gesprochen hat, Schulterzuckend erklärt Frank, er habe gesagt, er könne helfen. Er könne nichtmal sich selber helfen, stellt der Arzt fest. Keamy schickt Fank zum Kapitän, der ihn zu sprechen wünsche. Sayid fordert, auch mit dem Kapitän zu sprechen, worauf Keamy ironisch feststellt, er werde es ihn wissen lassen und die Tür verschließt. Desmond greift verzweifelt nach der Taschenlampe des Arztes um sich zurückzubefördern. Er hätte gesagt, er könne helfen.

"Desmond", setzt Sayid an, könntest du bitte erklären... "Du bist Desmond?" mischt sich nun der Mann auf der Liege ein. Auf die Frage, woher er seinen Namen kenne stellt der Mann sich vor: er sei George Minkowski der Kommunikations-Offizier. Alle Anrufe zum und vom Schiff seien durch seinen Funkraum gegangen. Oft hätte er das Blinklicht eines eingehenden Anrufs gesehen. Sie hätten strikte Order gehabt, ihn niemals zu beantworten. Desmond versteht nicht, was das mit ihm zu tun hat. Diese Anrufe seien von seiner Freundin gekommen, Penelope Widmore.

Desmond sitzt in einem Sessel in Daniels Arbeitsraum, während der irgendwelche Formeln an die Tafel kritzelt. Daniel schaut auf die Uhr und murmelt, 75 Minuten. Er fragt Des dann, wie lange er in der Zukunft war, was Des mit fünf Minuten beantwortet, worauf Daniel wieder etwas schreibt. Was passieren würde, fragt Des und Daniel erwidert, er denke, in seinem Fall sei das Fortschreiten exponentiell. Bei jedem Sprung seines Bewusstseins würde es schwieriger. An seiner Stelle würde er aufpassen, wenn er eine Straße überquere. Jetzt sieht Desmond, dass die Ratte tot ist. Wie das passiert sei, will des wissen. Daniel vermutet, es war ein Gehirnaneurysma.

Ob ihm das auch passieren könne, fragt Des aufgebracht und Daniel muss gestehen, dass er es nicht weiß. Er hat allerdings die Theorie, dass Eloises Gehirn den Wechsel zwischen den Zeiten nicht verkraften konnte, da sie nicht wusste, was was war. Sie hätte keinen Anhaltspunkt gehabt, keinen Anker. Was er damit meine, fragt Des. Etwas Vertrautes in beiden Zeiten, erläutert Daniel, wenn es nicht im Chaos enden solle, müsse er eine Konstante finden, etwas dass ihm überaus wichtig sei und dort wie hier existiere. Ob diese Konstante eine Person sein könnte, fragt Des begreifend. Das wäre möglich, sagt Daniel, doch er müsse mit ihr in Kontakt sein. Desmond greift zum Telefon und als Daniel fragend schaut erklärt er, er rufe seine verdammte Konstante an. Doch der Anschluss von Penny existiert nicht mehr. Desmond rennt die Treppen hinunter, bricht zusammen...


...und hebt unter Sayids besorgtem Blick seinen Kopf von einer Tischplatte. Minkowsky begrüßt ihn zurück. Er müsse Penny anrufen, stellt Desmond fest. Seine Freundin anzurufen sei jetzt nicht vorrangig, bremst Sayid ihn. Er kenne ihn zwar nicht, sagt Desmond, doch wenn er behaupten könne, sie beide wären Freunde, brauche er jetzt seine Hilfe um Penny anzurufen. Minkowski unterbricht die beiden, vor zwei Tagen hätte jemand das Equipement zerstört, sie hätten jeglichen Kontakt zum Festland verloren. Er hätte es reparieren können, doch dann sei er durchgedreht - er weist auf seine Fesseln. Doch er könne sie zum Funkraum bringen, stellt er fest und wird sogleich von den beiden losgebunden. Wie sie hier herauskommen könnten, überlegt Sayid währenddessen und Minkowski antwortet ungerührt, durch die Tür. Und in der Tat steht sie Tür einen Spalt weit offen. Sie schienen einen Freund auf dem Schiff zu haben, stellt Minkowski fest, dem Desmond eine Taschentuch reicht, weil seine Nase blutet. Sayid stellt fest, dass die Luft auf dem Gang rein ist und sie losgehen können.

Desmond 'erwacht' auf dem Treppenabsatz in Oxford. Unterdessen kommt auf einer Southfield's Auktion ein Schriftstück zur Versteigerung. Es handelt sich um ein Journal des Bootsmanns der 'Black Rock'. Der Inhalt wurde nie veröffentlicht und ist nur den Mitgliedern der Familie des Verkäufers, Tovard Hanso, bekannt. Ersteigert wird das Stück von Charles Widmore für £380,000, während Desmond gerade den Raum betritt, jedoch nicht weiter vorgelassen wird.

Als Widmore den Raum verlässt, spricht Des ihn an und sie gehen gemeinsam hinaus. Auf der Herrentoilette erklärt Desmond Widmore, dass er unbedingt mit Penny sprechen müsse und sie unter der alten Nummer nicht erreiche. Es gab eine Zeit, sagt Widmore, da sei er sicher gewesen, dass Penny ihn geheiratet hätte. Doch dann sei seine Feigheit wieder zum Zuge gekommen. Nun habe er womöglich Hintergedanken und hoffe, dass sie eine zweite Chance wolle. Warum er ihn sosehr hassen würde, fragt Desmond. Doch Widmore erwidert nur, er sei es nicht, der ihn hasse. Er schreibt Des Pennys neue Adresse auf, sie könne es ihm selbst sagen. Damit verlässt er den Raum. Desomd geht ans Waschbecken...


..und steht wieder an Minkowskis Liege. Er wisse, drückt Minkowski sein Mitgefühl aus, es käme schneller und würde schlimmer. Wie es ihm passiert sei, möchte Desmond auf dem Weg zum Funkraum von Minkowski erfahren. Als sie hier vor Anker lagen und auf ihre Befehle warteten, erläutert er, hätten sie sich zu Tode gelangweilt. So hätten er und Brandon das Beiboot genommen, sie wollten die Insel sehen. Doch dann hätte Brandon irgendwie durchgedreht und sie hätten umkehren müssen. Wo er jetzt sei, fragt Des. "In einem Leichensack", erwidert Minkowski.

Sie erreichen den verwüsteten Funkraum. Sayid fragt, wer das getan hat doch Minkowski weiß es nicht, derjenige täte ihm allerdings Leid, wenn der Kapitän es herausfände. Daraufhin schlägt sein Kopf auf eine Tischplatte. Nachdem er angerufen habe, fordert Sayid, müsse ihm jemand genau erklären, was hier vor sich ginge. Er beginnt mit seiner Arbeit und fragt Desmond dann, ob er die Nummer habe. Der rüttelt an Minkowski, um ihn zurückzuholen und antwortet, nicht mehr.

Dann solle er sich besser erinnern, empfiehlt Sayid, während Desmonds Blick auf einen Kalender fällt und er erkennt, dass sie das Jahr 2004 schreiben. Und sogar Weihnachten, ergänzt Sayid und sieht, dass auch Desmonds Nase blutet. In diesem Moment ruckt Minkowskis Körper, er blutet jetzt im ganzen Gesicht. "Ich kann nicht zurückkommen", stammelt er mühevoll, krampft und stirbt. Was ist mit ihm passiert, fragt Sayid fassungslos. "Dasselbe, was mit mir passieren wird", klärt Desmond ihn mit angstvollem Blick auf.

Desmond liegt am Boden der Herrentoilette, das Wasser läuft über den Waschbeckenrand. Er steht auf, schüttet sich von dem kalten Wasser ins Gesicht, hebt die Karte mit Pennys Adresse auf und geht dorthin. Er klopft mehrmals, bevor sie öffnet und erstaunt ist, ihn zu sehen. Was er wolle, fragt sie. Er erklärt, er habe versucht, sie anzurufen, doch die Nummer sei nicht mehr aktuell. Weil sie umgezogen sei, erklärt Penny das offensichtliche und fragt, ob er die Zeichen nicht verstehe. Sie habe eine saubere Trennung von ihm vollziehen wollen. Als sie die Tür schließen will, hält er sie ab. Er wolle nur ihre Telefonnummer, erklärt er. Er habe einen großen Fehler gemacht, als er sich von ihr trennte und es täte ihm Leid.

Penny wehrt ab, doch Desmond lässt sich nicht beirren. Er wisse, es sei zu spät, die Dinge zu ändern, doch sie müsse ihm zuhören. Auch wenn es sich lächerlich anhöre, es sei erforderlich, dass sie zuhöre. So lässt sie ihn schließlich hinein. Er möge sagen, was er zu sagen habe und dann gehen, fordert sie ihn auf. Er wisse, es ergebe keinen Sinn, setzt er an, noch nicht mal für ihn, aber in acht Jahren werde er sie anrufen müssen. Doch das könne er nicht, wenn er ihre Nummer nicht habe. "Was?" fragt sie nur. Desmond steht die Verzweiflung ins Gesicht geschrieben. Er wisse, er habe alles ruiniert und sie hätte sich neu geordnet. Doch wenn es irgendetwas in ihr gäbe, das noch an sie beide glaube, möge sie ihm nur ihre Nummer geben, fleht er jetzt.

Er würde sie acht Jahre lang nicht belästigen, räumt er ihre Widerstände aus. "Am 24. Dezember 2004" präzisiert er, "am Weihnachtsabend, ich verspreche es....bitte Pen." Penny schaut ihn einen Moment an, ihre aufgewühlten Gefühle offensichtlich mühsam beherrschend. "Wenn ich dir die Nummer gebe, wirst du dann gehen?" fragt sie. Er bestätigt das. Sie nennt die Nummer. Desmond murmelt die Nummer, um sie sich zu merken, zwei mal. Penny kann es nicht fassen, dass er all das tat, um dann die Nummer nichtmal aufzuschreiben. Das würde nichts bringen, murmelt er. Sie müsse diese Nummer behalten, beschwört Desmond sie dann, sie dürfe sie nicht ändern. Jetzt wird es Penny zuviel und sie komplementiert ihn hinaus. Er sei nicht verrückt, brüllt er vor der Tür, sie müsse ihm vertrauen.


"Ich vertraue dir ja", beruhigt Sayid Desmond im Funkraum, "aber du musst dich immer noch an die Nummer erinnern". Desmond nennt die Nummer - drei mal. Sayid wählt und erklärt, er habe es repariert, doch er wisse nicht, wie lange es funktioniere. Er hoffe sie sei da. Das hoffe er auch, sagt Desmond und nimmt das Telefon.

Desmond dreht sich auf der Straße vor Pennys Haus noch einmal um und sieht sie oben am Fenster stehen. Sie zieht die Vorhänge zu. Desmond geht nachdenklich weiter.

Es klingelt eine Weile, dann meldet sich eine weibliche Srimme. "Penny?" fragt Des, "Desmond?" kommt es zurück.

Desmond geht langsam weiter und ebenso langsam breitet sich ein Lächeln auf seinem Gesicht aus.

"Penny, Penny, antworte" bittet Desmond noch ganz ungläubig. Penny steht neben einem prächtig geschmückten Weihnachtsbaum und fragt: "Des, wo bist du?" "Ich bin auf einem Schiff", erwidert Desmond, mit seinen überflutenden Gefühlen kämpfend und auch Sayid scheint ergriffen. "Ich war auf einer Insel... mein Gott, Penny, bist du das wirklich?" Ebenso vor Freude mit den Tränen kämpfend antwortet sie: "Ja, ja, ich bin es". "Du glaubst mir", stellt Desmond glücklich fest, "du empfindest immer noch etwas für mich." Sie habe jetzt seit drei Jahren nach ihm gesucht, bestätigt sie unter Tränen strahlend, sie wisse von der Insel.

Es rauscht in der Verbindung und Desmond wird leicht panisch, doch dann kann er sie wieder verstehen. Dann, als sie mit seinem Freund Charlie gesprochen habe, hätte sie gewusst, das er noch lebt. Die Verbindung rauscht wieder ein wenig und diesesmal wird Penny nervös. "Ich liebe dich, Penny," gesteht Desmond aus tiefstem Herzen, "ich habe dich immer geliebt! - Es tut mir so leid." Jetzt können beide die Tränen nicht mehr zurückhalten. "Ich liebe dich auch", lässt Penny ihn wissen. Er wisse nicht, wo er sei, sagt Desmond, doch Penny erwidert schnell, sei werde ihn finden, was es auch koste. Jetzt überschlagen sich die Versprechen. Er werde zu ihr zurückkommen, sie wolle ihn wiederhaben, sie werde nicht aufgeben. "Ich liebe dich," heißt es noch einmal synchron, dann bricht die Verbindung endültig ab.

Es täte ihm Leid, entschuldigt Sayid, die Energie sei nur begrenzt gewesen. Desmond geht auf ihn zu, lächelt, streckt die Hand aus und sagt: "Ich danke dir, Sayid, es war genug." Ob jetzt alles in Ordnung sei mit ihm, will Sayid wissen. Desmond kann das voll und ganz bestätigen.

Auf der Insel blättert Daniel in seinem Aufzeichnungsbuch, bis er die passende Seite gefunden hat. Dort steht: 'Wenn irgendetwas schiefgeht, wird Desmond Hume meine Konstante sein'.