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4x04 "Eggtown"
[dt. Titel noch nicht festgelegt]
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Locke erwacht in Bens ehemaligem Bett. Er geht in die Küche, brät Spiegeleier, zerkleinert eine Papaya, drapiert alles, einschließlich des Romans 'Valis' aus Bens Bücherregal auf einem Tablett und begibt sich damit in den Keller. Er öffnet ein Vorhängeschloss an einer Tür und reicht Ben, mit dem Hinweis, das seien die letzten zwei Eier, sein Frühstück. Ben stellt fest, dass er das Buch bereits gelesen habe, doch John denkt, es könne ihm die Zeit vertreiben und beim zweiten Mal zu neuen Erkenntnissen führen [Anmerkung: dieses Buch soll einen recht schwierigen, skurrilen Inhalt haben].
Ben will wissen, warum John ihn in diesen Raum brachte, was jener beantwortet mit "Ich wollte dich unter meinem eigenen Dach haben." John versucht, Bens Kooperation zu erlangen und etwas über dessen Spion auf dem Schiff zu erfahren. Doch Ben reagiert auf seine eigene Art. Er erklärt Locke, dass er mit ihm fühle. Er würde sich total verrennen. Er fände die Hütte nicht, könne keinen Kontakt mit Jacob herstellen, er sei so verzweifelt, herauszufinden was er zu tun habe, dass er selbst ihn, Ben, um Hilfe bitte. Locke versucht, gelassen zu bleiben. Es sei also wieder genau wie in alten Zeiten, fährt Ben fort, nur dass er ein anderes Gefängnis hätte und Locke verlorener sei denn je.
Er wisse, was er vorhabe, entgegnet Locke, doch es würde nicht funktionieren. Ben reagiert sarkastisch. Ob er sein Frühstück nicht wolle, fragt Locke und entreißt Ben das Tablett, verlässt den Raum und verschließt ihn. Im Korridor kann er allerdings seinen Frust nicht mehr bei sich behalten und schmettert das Tablett an die Wand, was Ben sehr wohl registriert.
Kate sieht Locke aus dem Haus kommen, als sie mit Claire und Aaron auf der Veranda ihrer Unterkunft sitzt. Sie versuchen gar nicht, zu ergründen, was mit diesem Mann los ist. Sawyer kommt dazu und stellt fest, dass der Kaffe gut dufte. Claire geht ins Haus, um ihm auch eine Tasse zu holen. Sawyer setzt sich auf die Stufe und stellt fest, dass es schon verrückt sei, hier säßen sie auf der Veranda, tränken Kaffee aus Tassen. Er deutet an, dass Kate, auch wenn Hurley zurzeit noch sein Hausgenosse sei, bei ihm wohnen könne. Doch ihre Reaktion macht ihm klar, dass sie nicht seinetwegen geblieben ist und ihm überdies nicht traut. Sawyer mutmaßt, das das etwas mit der Schwangerschaft zu tun habe, worauf Kate unterkühlt sagt, er solle nach Hause gehen. Sawyer folgt ihrer Aufforderung.
Kate sitzt, elegant gekleidet, in einem Auto. Der Mann neben ihr fragt sie, ob sie bereit sei. Zwar wünscht sich Kate, durch einen Hintereingang gehen zu können, doch das ist nicht möglich. Also steigen die beiden aus und bahnen sich den Weg durch Reportermassen.
Die Gerichtsverhandlung beginnt. Kate wird verschiedenster Verbrechen, bis hin zu Mord, angeklagt, doch sie plädiert auf 'nicht schuldig'. Auch wenn der Anwalt versucht, es zu verhindern, schließlich sei sie eines der bekanntesten Gesichter der Staaten, wohin sie wohl gehen sollte, wird sie bis zur Verhandlung in Haft genommen.
Als Sun und Jin gerade überlegen, ob sie in Amerika oder Korea leben und ihr Kind aufziehen sollten, kommen Jack und Co. zurück. Er stellt Charlotte und Daniel vor und berichtet von dem Helikopterflug. Auf Sun Frage muss er eingestehen, dass Kate jetzt bei Locke ist.
Sie klopft auch gerade an seine Tür, die er mit blutigen Fingern öffnet, weil er ein Huhn geschlachtet hat. Sie erklärt, sie wolle mit Miles sprechen. Locke will wissen, wozu. Das sei privat, entgegnet sie und Locke reagiert mit einem schlichten "nein!" Wieso er das eigentlich entscheiden könne, will sie wissen. Locke erklärt, hier liefe es nicht wie bei Jack, das hier sei keine Demokratie. Dann kann es nach Kates Dafürhalten nur eine Diktatur sein, doch Locke bemerkt, wenn es das wäre würde er sie einfach erschießen. Um sechs gäbe es Abendessen, lässt er sie wissen, bevor er die Tür schließt.
Auf dem Rückweg zu ihrer Bleibe entdeckt Kate Hurley mit einem Essens-Tablett. Sie fragt ihn, ob er das zu Miles bringe. Als er bestätigt gibt sie vor, Locke habe gesagt, sie solle das übernehmen. Sie entlockt ihm auch Miles Standort und entschuldigt sich als Hurley feststellt, sie hätte ihn hereingelegt. Sie verspricht, weder Miles laufen zu lassen, noch Locke irgendwas zu verraten.
Kate trägt das Tablett zu einer Bootshütte, in der Miles gefesselt sitzt. Sie betritt die Hütte und setzt sich ihm gegenüber auf einen Stuhl. Sie fragt, ob er wisse, wer sie sei. Miles ist sichtlich irritiert. Ob er wisse, was sie getan habe, ergänzt sie. Miles uberlegt einen Moment, dann sagt er, er würde ihre Frage beantworten, aber erst müsse sie etwas für ihn tun. Er wolle nicht freigelassen werden, beruhigt er Kate. Er wolle eine Minute mit jemandem Reden. Kate solle ihn zu ihm bringen, sie wisse schon, wen er meine.
Ihr Anwalt besucht die inhaftierte Kate um ihr mitzuteilen, dass es sinnlos wäre auf 'unschuldig' zu plädieren. Sie könnten nur einen Kompromiss aushandeln. Man werde wohl 15 Jahre fordern und er hält eine Einigung auf sieben Jahre für realistisch. Kate will davon nichts wissen. Was er wohl tun solle, wenn ihre Mutter, die hauptzeugin, gegen sie aussage, will der Anwalt wissen. Doch er sieht eine andere Möglichkeit. Man müsse die Verteidigung nicht auf ihren Taten, sondern charakterbezogen aufbauen. Das bedeute, dass er ihn in den Gerichtssaal bringen müsse. Kate lehnt das kategorisch ab. Er werde ihn nicht in diese Sache hineinziehen, er werde ihren Sohn nicht benutzen!
Jack versucht vergeblich, auf dem Frachter anzurufen um zu erfahren, ob der Helikopter gut angekommen ist. Juliet meint, es wäre vielleicht eine andere Nummer notwendig, soetwas wie eine Notrufnummer. Sun ist erstaunt, dass Jack noch nichts von Sayid gehört hat, wo sie doch gestern losgeflogen wären. Was, fragt sie, wenn Locke recht hätte, wenn sie ihnen etwas antun wollten. Locke hätte keine Ahnung, was er tue, schmettert Jack ihre Bedenken ab. Warum Kate dann bei ihm sei, fragt Sun und erhält darauf keine Antwort.
In der Siedlung sind Claire und Kate, die offensichtlich sehr gut miteinander auskommen, dabei, Wäsche aufzuhängen. Sie sprechen darüber, dass Locke die ganze Zeit mit Kochen beschäftigt sei, da er sie alle zum Dinner eingeladen habe. Aaron in seinem Körbchen meldet sich und Claire fragt Kate, ob sie ihn nicht herausnehmen wolle. Doch Kate erwidert etwas verlegen, sie sei nicht sehr gut mit Kindern. So nimmt Claire ihr Baby auf den Arm und Kate stellt fest, dass sie so gut mit ihm umginge. Das Letzte, was sie von sich selbst gedacht habe, gibt Claire zu, sei, dass sie eine gute Mutter wäre. Sie solle es irgendwann mal selbst probieren, rät sie Kate.
Beim nächsten Gerichtstermin bittet ihr Anwalt Kate leise, ihn jetzt bitte nicht zu feuern. Er hat, weil er es hätte tun müssen, ohne ihr Wissen einen Zeugen vorgeladen: Dr. Jack Shephard. Der Richter lässt ihn als Zeugen zu, der eine Aussage bezüglich ihres Charakters machen dürfe. Nachdem er vereidigt ist fragt der Anwalt, wo er Miss Austen kennengelernt hat - mit Blick auf die Geschworenen fügt er scherzhaft hinzu, für alle, die keine Zeitung läsen oder kein Internet hätten.
Jack berichtet vom Flug 815 und dem Absturz. Ob er über den Grund ihres Anbordseins Bescheid gewusst hätte, will der Anwalt wissen. Jack bestätigt das, allerdings nicht durch den Marshall, der sei bei dem Absturz ums Leben gekommen, er habe nie mit ihm gesprochen. Miss Austen habe ihm selber erzählt, warum sie in dem Flugzeug war. Ob er jemals angenommen habe, dass sie schuldig sei, fragt der Anwalt. Jack verneint das. Er sei sicher gewesen, es könne sich nur um einen Irrtum handeln. Nun berichtet er von den nur acht Personen, die überlebt hätten und dass Kate sich vorbildlich um ihre Mitgestrandeten gekümmert, sie aus dem Wasser geholt und verarztet habe. Sie hätte auch versucht, die andern beiden zu retten. Kate ist das alles sichtlich unbehaglich. Er selber hätte vermutlich nicht überlebt, wenn... Hier unterbricht Kate ihn und erklärt dem Richter, das alles habe hiermit überhaupt nichts zu tun. Der Anwalt stellt seine Fragen ein. Doch jetzt darf die Anwältin der Anklage ihn noch befragen. Sie will nur eines wissen: ob er Kate liebe. "Nein," antwortet Jack sichtlich bewegt, "nicht mehr".
Kate besucht Sawyer in seiner neuen Behausung. Nachdem er seinem Wohngenossen Hurley gesteckt hat, sie allein zu lassen, schenkt er Kate ein Glas DHARMA-Rotwein ein und stellt fest, da sie nicht seinetwegen hiergeblieben sei, wolle sie ihn wohl für etwas benutzen. Kate gibt es unumwunden zu, sie braucht seine Hilfe um Ben zu befreien.
Sawyer klopft bei Locke an und schlägt ihm eine Runde Backgammon vor. Sie setzen sich und beginnen, ihre Steine aufzubauen. Locke fragt ihn, ob er es bereue, sich ihm angeschlossen zu haben oder Sorgen um das habe, was als nächstes zu tun sei. Doch Sawyer findet in seiner Entscheidung bedeutend mehr Sinn, als am Strand zu sitzen. Was der Rest der Gruppe sage, interessiert Lock noch. Sie sagten 'Määäh', stellt Sawyer fest, denn sie seien wie Schafe. Nur bei Kate wäre er sich da nicht so sicher.
Er verrät Locke, gegen sein Versprechen, ihr nichts zu tun, dass Kate ihn gebeten habe, Ben zu befreien. Sie wolle ihn zu diesem Bruce Lee vom Frachter bringen, der mit ihm sprechen wolle. Sie wüsste doch nichtmal, wo Miles ist, wundert sich Locke. Im Bootshaus, erwidert Sawyer, wenn Hugo es wüsste, wisse es jeder. Locke nimmt eine Pistole aus der Schublade, gibt Sawyer eine Taschenlampe und sagt: "Was immer Miles Ben zu sagen hat, kann er mir sagen". Die beiden laufen zum Bootshaus, doch das ist leer.
Kate führt unterdessen den nach wie vor gefesselten Miles in Lockes Keller, zerschießt das Vorhängeschloss, konfrontiert Ben mit Miles und gibt ihm eine Minute. Miles will allein mit Ben zu sprechen, doch Kate sagt nur: "55 Sekunden". Also beginnt Miles seine Ansprache. Er fragt Ben, ob er wisse, wer er sei, was Ben bestätigt. Er wisse auch, für wen er arbeite? Auch das bejaht Ben. Er habe eine Menge Zeit und Energie investiert, ihn zu finden, fährt Miles fort. Jetzt habe er ihn gefunden, sagt Miles mit einem Lächeln, und könne ihm genau sagen, wo er sei. Oder er könne lügen und sagen, er sei bereits tot. Für 3,2 Millionen Dollar würde er das tun.
Ben stellt fest, er wolle ihn also erpressen und fragt, wieso genau diese Summe, wo er doch auch mehr verlangen könne. Miles sagt nichts. Warum er glaube, er könne an soviel Geld kommen, fährt Ben fort. Er möge ihn nicht behandeln wie einen von denen, bemerkt Miles böse, denn er wisse genau, wer er sei und was er tun könne. Bens Einwand, Charlotte habe ihn gesehen, wischt er weg. Er werde sich um sie kümmern. Er gibt Ben zwei, dann, in Anbetracht seiner misslichen Lage sieben Tage, um das Geld in bar zu beschaffen. Nun unterbricht Kate die 'Unterhaltung' und zerrt Miles aus dem Raum.
Im Korridor drückt sie ihn gegen die Wand und verlangt die Gegenleistung. Miles kann ihr genau sagen, wer sie ist, was gegen sie vorliegt und dass sie als gefasster Flüchtling an Bord der Maschine war. Er rät ihr, besser auf der Insel zu bleiben. Kate reicht das Gehörte und sie will mit Miles den Keller verlassen, als Locke mit Sawyer an der Tür erscheint. Er befiehlt Kate, in ihr Haus zu gehen. Dass es nichts Persönliches sei will er gar nicht hören.
Später kommt Locke zu Kate und erklärt, er wolle gar nicht wissen, warum sie das getan hat, nur was die beiden geredet hätten. Kate verrät es ihm. Dann versucht sie noch einmal, ihr Vorgehen zu erklären das daraus resultierte, dass er sie morgens abgewiesen habe. Locke erhebt abwehrend die Hand und teilt Kate mit, dass sie hier nicht mehr willkommen sei, sie soll die Siedlung am kommenden Morgen verlassen.
Kate geht in einer Verhandlungspause in einen Aufenthaltsraum, wo ihr Anwalt ihre Mutter in einem Rollstuhl und mit Sauerstoffversorgung zu ihr bringt und sie auffordet, mit ihr zu sprechen. Diane möchte wissen, wieso Kate nicht mit ihr sprechen wollte und ihre Tochter erwidert, weil sie beim letzten mal, als sie alles riskiert habe, um das zu tun, um Hilfe geschrien habe. Diane, die feststellt, dass sie nunmehr seit vier Jahren nach Angaben ihrer Ärzte nur noch ein paar Monate zu leben habe, erklärt ihr, dass sich die Dinge geändert hätten, seit die glaubte, Kate sei tot. Sie sei gekommen um ihr zu sagen, dass sie nicht gegen sie aussagen wolle. Dann solle sie es nicht tun, sagt Kate eindringlich. Aber sie wolle ihren Enkel sehen, ergänzt Diane. Kate ist enttäuscht. Du bist gekommen, um ein Geschäft zu machen, stellt sie bitter fest. Sie wolle sie keinesfalls in seiner Nähe sehen, sie seien miteinander fertig, beendet Kate das Gespräch und verlässt den Raum.
Als Kate in Sawyers Schlafzimmer erscheint, wo er auf seinem Bett liegt und liest, entschuldigt er sich zunächst und erklärt, er hätte es so aussehen lassen wollen, als hätte sie ihn auch ausgetrickst. Kate, auf der Bettkante sitzend, offenbart ihm, dass Locke sie der Siedlung verwiesen hat. Sawyer ist erstaunt, doch er will ihre Verbannung wieder auflösen, sie könne bei ihm bleiben, dies sei sein Haus - gerade jetzt geht die Toilettenspülung und er korrigiert sich: mein und Montezumas Haus - er werde sie beschützen. Damit zieht er ihr die Schuhe aus und schon küssen sie sich.
Im Strandcamp sitzen Charlotte und Daniel zusammen und scheinen Gedächtnistraining zu betreiben. Daniel hat drei verdeckte Spielkarten vor sich liegen und soll sagen, was für Karten es sind. Nach einigem Stutzen nennt er drei, doch nur zwei davon stimmen. Charlotte findet, das sei doch schonmal ein Fortschritt. Doch Daniel ist keineswegs zufrieden, dass er sich nicht einmal drei Karten merken kann.
Juliet und Jack stoßen zu ihnen. Jack berichtet, sie hätten den ganzen Tag versuche, das Schiff zu erreichen und fragt, warum niemand antworte. Woher sie das wissen sollten, erwidert Charlotte. Ob es tatsächlich nur eine Verbindung zum Schiff gäbe, will Jack wissen und er erfährt, es gäbe noch eine Notfallnummer. "Dies ist ein Notfall", sagt Juliet und reicht ihr das Telefon. Sie möge auf Lautsprecher stellen, ergänzt Jack. Während Daniel noch irritiert schaut, wählt Charlotte die Nummer. Sie erklärt Regina, dass sie diese Nummer gewählt habe, weil Minkowski nicht antworte. Die Leute auf der Insel wollten wissen, ob mit ihren Freunden alles in Ordnung sei. Regina ist erstaunt und fragt, welche Freunde sie meine. Charlotte erklärt, sie seien am Tag zuvor mit dem Helikopter losgeflogen. Regina hat keine Ahnung, wovon sie spricht, sie ist der Meinung, der Helikopter sei immer noch auf der Insel. Die vier Zuhörer sind sprachlos vor Erstaunen.
Locke erscheint bei Miles, der in der Bootshütte mit erhobenen Armen an einen Dachbalken festgebunden ist. Er holt eine Handgranate aus seinem Rucksack und befiehlt Miles, den Mund zu öffnen. Er schiebt ihm die Granate so hinein, dass er auf die Spange beißt, die die Auslösung verhindert. Dann zieht er den Stift und empfiehlt ihm, nicht zu sprechen. Er habe versäumt, fährt er fort, sich vorzustellen. Er sei John Locke und verantwortlich für das Wohlergehen der Insel. Irgendwann könne Miles ihm vielleicht erzählen, wer er sei, wer die Leute auf dem Schiff und warum sie sosehr an Ben interessiert seien. Bis dahin sollte er seinen Mund besser geschlossen halten. Er habe gestern etwas gelernt, ergänzt Locke im Gehen, Regeln hätten keinen Nutzen, wenn es keinen Strafen gäbe, wenn sie gebrochen würden. Es ginge ihm gut, solange er auf den Auslöser beißen würde, er möge sein Frühstück genießen. Damit verläßt er den verzweifelten Kerl.
Kate erwacht in Sawyers Armen und küsst ihn wach. Als er mehr wird, sagt Sawyer er verstehe, dass sie letzte Nacht keine Lust hatte, weil sie aufgebracht war. Doch auch jetzt windet Kate sich zur Seite und Sawyer glaubt zu verstehen, es sei weil sie denke, sie sei vielleicht schwanger. Er brauche sich keinen Gedanken zu machen, entgegnet Kate, sie sei sicher nicht schwanger zu sein. Sawyer freut sich über diese Nachricht denn für ihn wäre es das Schlimmste gewesen, was hätte passieren können. Was sie wohl mit einem Baby hätten machen sollen. Kate ist schon dabei, sich anzuziehen und verkündet, sie werde zum Strand zurückgehen. Sawyer ist enttäuscht und sauer. Sie wolle doch genauso wenig ein Kind und habe nur nach einem Grund gesucht, ihn zu verlassen. Aber er brauche sich ja keine Gedanken zu machen, sagt er sarkastisch, in einer Woche wäre sie wieder von Jack angepisst und würde zurückkommen. Kate verpasst ihm eine Ohrfeige und geht.
Die Verhandlung wird fortgesetzt, doch da die Hauptzeugin nicht mehr aussagen will, versuchen die Anwälte, sich mit dem Richter zu einigen. Kates Anwalt kann eine vierjährige Haftstrafe abschmettern, der nächste Vorschlag der Gegenpartei lautet: 10 Jahre auf Bewährung und der Bundesstaat darf nicht verlassen werden. Bevor der Anwalt intervenieren kann, stimmt Kate dieser Lösung zu mit der Erklärung, sie habe ein Kind, sie werde ohnehin nirgendwo hingehen.
Auf dem Parkdeck, wo bereits das Taxi wartet, steigt Jack aus seinem Wagen. Ihr Anwalt habe ihn informiert, erklärt er seine Anwesenheit und Kate bedankt sich, dass er für sie ausgesagt hat. Er habe die Geschichte nun schon so oft erzählt, dass sie langsam denke, er fange an, sie zu glauben. Er will sie allerdings unbedingt noch wissen lassen, dass das, was er dort gesagt habe, nicht stimme. Kate schaut ihm einen Moment lang in die Augen und sagt dann, er könne dem Taxi folgen und ihr einen Besuch abstatten. Jack scheint nach einer Ausrede zu suchen und erwidert dann, er müsse unbedingt wieder ins Krankenhaus. Doch vielleicht könnten sie sich mal auf einen Kaffee treffen, ergänzt er. Mit Tränen in den Augen, aber doch verständnisvoll, sagt Kate, sie wisse, warum er das Baby nicht sehen wolle. Jack wendet verlegen den Kopf. Doch solange er sich nicht anders entscheide, fährt sie fort, gäbe es kein 'er und sie auf einen Kaffee'. Sollte er seine Meinung irgenwann ändern, solle er kommen und sie besuchen. Jack nickt und sagt: "Okay." Nach einem letzten traurigen Blick in seine Augen verabschiedet sie sich und steigt ins Taxi.
Das Taxi hält vor einem schönen, großzügigen Einfamilienhaus und als sie zur Tür hereingeht, kommt Kate eine junge Frau - offensichtlich das Kindermädchen - entgegen. Sie begrüßen einander herzlich und sie sagt, er habe sie sehr vermisst und sie hätte ihn gerade zu Bett gebracht. Kate geht die Treppen hoch und betritt das hellblau gestrichene Kinderzimmer. Sie setzt sich zu einem kleinen, vielleicht zweijährigen Blondschopf ans Bett, streicht ihm über die Haare und sagt leise: "Hey, Buddy." Das Kind wird wach, gähnt, was Kate ein Lächeln entlockt und reibt sich die Augen, wie erwachende Kinder das so tun. Kate sagt noch einmal zärtlich "hey" und wischt sich dabei eine Träne von der Wange. Sie nimmt das Kind, dass sie jetzt mit "Hi Mummie" begrüßt in den Arm und erwidert: "Hi, Aaron".
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