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Lost


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 4x01 The Beginning of the End
:: 4x02 Confirmed Dead
:: 4x03 The Economist
:: 4x04 Eggtown
:: 4x05 The Constant
:: 4x06 The Other Woman
:: 4x07 Ji Yeon
:: 4x08 Meet Kevin Johnson
:: 4x09 The Shape of Things to Come
:: 4x10 Something Nice Back Home
:: 4x11 Cabin Fever
:: 4x12 There's No Place Like Home (1)
:: 4x13 There's No Place Like Home (2)
:: 4x14 There's No Place Like Home (3)


Episodenguide


4x03 "The Economist"

[dt. Titel noch nicht festgelegt]


 « Kurzinhalt :: Inhalt :: Synopsis :: Review :: Aha-Effekte :: Zitate :: Flaschenpost (66) » 

 Synopsis
Während Sayid betend neben dem Hubschrauber kniet, erklärt Miles Jack und Juliet eindringlich, dass er nur Ben finden will, dafür sei er engagiert worden. Sayid geht jetzt zu Naomis Leiche, schließt ihr die Augen und bedeckt das Gesicht. Er nimmt ihr einen Armreif ab und liest die Gravur: N. I'll always be with you. R. G. Jetzt mischt sich auch Kate in die Debatte mit Miles ein, der feststellt, ihr gemeinsames Problem sei Locke. Kate erinnert, dass dessen Gruppe bewaffnet sei, doch Miles erwidert nur, das wären sie auch.

Sayid kommt dazu und stellt fest, sie würden nirgendwo hingehen. Er fragt Frank, ob der Helikopter flugtüchtig sei, was jener bestätigt. Dann könne er ihn, fordert Sayid, zum Frachter fliegen. Allerdings, lässt Frank ihn wissen, könne er allenfalls drei Leute transportieren. Miles versucht, das Ganze abzublocken. Immerhin würden die Gestrandeten Charlotte festhalten. Sayid sichert ihm zu, er könne sie sicher wieder zurückbringen. Ob in dem Fall der Transport stattfinden könne, will er wissen. Das sichert Frank ihm zu.

Sayid befindet sich allein auf einem Golfplatz, als sich ein Mann zu ihm gesellt. Er schlägt ihm nach 2, 3 Sätzen Smalltalk einen kleinen Wettbewerb um das nächste Loch vor. Den vorgeschlagenen Einsatz von 50 Dollar erhöht Sayid auf 100. Als der Mann wissen will, womit Sayid sein Geld verdient um sich diesen Luxus leisten zu können, morgens an einem solchen Ort Golf zu spielen, erwidert er, genau genommen gar nichts. Er habe eine hohe Abfindung erhalten als Opfer eines Flugzeugabsturzes, genauer gesagt das der Oceanic 815. Er nennt seinen Namen, er sei einer der Oceanic Six.

Der Mann wird sichtlich nervös, sagt, er habe alles darüber gelesen und schlägt den Ball. Er gewinnt, will aber auf das Geld verzichten und offensichtlich möglichst schnell verschwinden. Doch Sayid lässt das nicht gelten. Mit den Worten "Ich bestehe darauf Mr. Avellino", bückt er sich zu seiner Tasche, doch statt des Geldes zieht er eine Pistole hervor, erschießt den Mann und verlässt den Platz.

Sayid betritt ein Café, geht an einen Tisch und fragt die dort sitzende Frau auf deutsch, ob ein Platz frei wäre. Er setzt sich und studiert einen Stadtplan. Die Frau fragt, wo er hin möchte. Sayid erklärt auf englisch, dass damit seine Deutschkenntnisse erschöpft seien und sie wiederholt ihre Frage auf englisch. Er nennt den Potsdamer Platz. Die Frau beschreibt ihm den sehr einfachen Weg dorthin. Sie hieße Elsa, stellt sie sich vor und auch Sayid nennt seinen Vornamen und bestellt einen Expresso.

Elsa fragt, was ihn nach Belin geführt habe. Sayid erwidert, er sei ein Head Hunter. Elsa erklärt, ihr Boss sei ein Ökonom der in den neuen Märkten tätig sei. Genau verstehe sie auch nicht, was er mache, sie würde nur für ihn einkaufen, dafür habe sie gelegentlich in Berlin zu tun. Elsa betachtet Sayid interessiert und fragt dann, ob sie ihn irgendwoher kennen könne. Sayid verspricht, ihr genau zu erzählen woher sie ihn kenne, wenn er sie zum Essen einladen dürfe. Sie verabreden sich für den Abend und Elsa verlässt das Café.

Auf der Straße tätigt Sayid einen Anruf, gibt durch, dass er den Kontakt hergestellt habe und entsorgt das Handy in einen Müllkorb.


Sayid geht zu Jack, der mit Kate und Juliet zusammensitzt und zeigt ihm das Foto von Desmond und Penny, das er bei Naomi gefunden hat. Sie sei also wegen Desmond gekommen, stellt er fest. Vielleicht könne der Licht in die Sache bringen und wisse, weshalb sie hier seien. Jack fragt Juliet, ob sie zum Strand gehen würde, ihn zu holen, was sie gerne tun will.

Jack nimmt Sayid beiseite und fragt, warum er diese Sache angehen wolle. Sayid erklärt, Jack sei der falsche Mann für die Mission. Er werde Carlotte von Locke wegholen ohne jegliches Blutvergießen. Als Jack einwirft, das sei auch sein Weg erinnert Sayid ihn an seine letzte Begegnung mit Locke.

Nun kommt Miles dazu und fragt etwas verärgert, ob Sayid denke, er könne Charlotte ohne ihn holen. "Natürlich nicht", antwortet Sayid kategorisch und nimmt Miles damit sämtlichen Wind aus den Segeln. Ob es sonst noch was gäbe, will Sayid wissen. Er möge ihm seine Pistole zurückgeben, fordert Miles, was von Sayid mit einem stumpfen "Wir brechen in 10 Minuten auf" quittiert wird.

Locke unterbricht Sawyers Versuch, von Ben etwas über dessen Spion zu erfahren - er werde es doch nicht verraten. Denn das sei seine Garantie, am Leben zu bleiben. Auch Sawyers Idee, ihm hier und da eine Kugel ins Bein zu jagen lehnt er ab mit der Erklärung, dann müssten sie ihn tragen.

Locke ist an seinem Etappenziel angekommen, vor ihm auf dem Boden entdeckt er den Sandkreis, der Jacobs Hütte umgab. Doch die Hütte ist nicht mehr da. Er mag es nicht glauben. Als Hurley feststellt, sie könnte doch ganz woanders sein besteht Locke darauf, sie sei genau hier gewesen. Was so wichtiges in dieser Hütte wäre, will Sawyer wissen und Ben erwidert nicht ohne Genugtuung, John schaue nach jemandem, der ihm weitere Anweisungen gäbe. Locke stutzt einen Moment, dann sagt er, er sei wohl missverstanden worden. Es mache aber nichts, sie würden weitergehen, die Siedlung sei nicht weit entfernt.

Es kommt eine Diskussion auf, ob das ratsam sei. Immerhin wüssten die anderen, dass sie dorthin wollten. Außerdem habe Charlotte eine Weste getragen, man sei wohl auf Schießereien vorbereitet. Hurley schlägt vor, Charlotte laufenzulassen. Schließlich wollten sie sich nur verstecken, wozu sie dann Gefangene nehmen müssten. Weil sie als Geisel noch mal nützlich sein könnte, erklärt Locke. Das war es nicht, was Hurley wollte. Er denkt, sie sollten sie laufenlassen als Akt des Vertrauens. Das sei ein Akt der Dummheit, stellt Locke fest. Vielleicht könnten sie einen Kompromiss abschließen, versucht es Hurley weiter. Doch dass steht für Locke keinesfalls zur Debatte. Und jetzt würde er eine Entscheidung fällen, ergänzt Locke, ob das ein Problem sei für Hurley.

Am Hubschrauber können diesesmal Jack und Kate nur abwarten. Sie ulken ein wenig darüber herum, dass sie jetzt diejenigen sind, die inaktiv sein müssen. Doch dann sagt Jack, Kate solle mit ihnen gehen. Ob er Sayid nicht traue, will Kate wissen. Er traue Locke nicht, berichtigt Jack und er ist sicher, dass er Kate nichts tun werde, weil Sawyer das nicht zulassen wird. Kate schließt sich also der Mission an, zum Missfallen von Miles mit Waffe, deren Gebrauch aber, wispert Sayid ihr zu, nur das allerletzte Mittel sein dürfe.

Frank will von Jack erfahren, woher Sayid stammt. So wie er jetzt losgeht und die Dinge in die Hand nimmt überlegt Frank, ob er wohl Diplomat gewesen sei. Doch da muss Jack ihn enttäuschen, er sei Folterer gewesen.

Nachdem sich Sayid noch einmal den Armreif ansieht fragt er Miles, ob er Naomi gut gekannt habe. Doch das war nicht der Fall. Jetzt stellt Sayid fest, dass er auch nicht sonderlich mit Charlotte verbunden zu sein schiene. Sayids Bemerkung über fehlende Kameradschaft kann er nur zurückgeben. Was ihn im Moment interessiere sei Locke und er fragt Sayid sarkastisch, wie es ihnen gelungen sei, ihre glückliche kleine Familie zu entzweien. Es habe, erklärt Sayid ungerührt, eine Grundsatzdebatte darüber gegeben, ob Miles' Team gekommen sei, um sie zu retten, oder zu töten. Was er denke, fragt Miles. Er werde es ihn wissen lassen, wenn er sich entschieden habe, beendet Sayid das Gespräch.

Sayid klopft an Elsas Zimmertür. Offensichtlich inzwischen sehr vertraut miteinander wollen sie in die Oper. Elsas kleines Täschchen bietet keinen Platz für ihren Pager, zwar würde ihr Boss sie heute Abend rufen, dann sei das halt Schicksal. Sayid bietet an, ihn einzustecken. Schließlich wolle er nicht, dass Elsa seinetwegen ihren Job verlöre. Wenn er anriefe könne sie ihm sagen, dass es neue Technologien gäbe. Das hätte sie schon versucht, doch er sei sehr altmodisch. Sayid wisse ja, wie Bosses sein könnten.

Ob er einen Boss habe, fragt sie. Sayid erwidert, jeder habe einen Boss. Warum er immer noch in Berlin sei, möchte Elsa noch wissen, er habe gesagt, er bleibe nur eine Woche. Sayid entgegnet, der Job, den er zu erledigen hätte, sei schwieriger als er gedacht habe. Und sie hätte schon gehofft, es sei wegen ihr. Sayid sagt nichts dazu, erwidert lediglich ihren sanften Kuss und sagt, es sei Zeit, zu gehen.


Daniel holt einen Koffer und ein Stativ aus dem Helikopter. Er baut ein paar Teile auf das Stativ, während Jack Frank nach ihm befragt. Frank kann nur eingestehen, dass die Dinge, über die er rede, weit über seinen Horizont hinausgingen. Daniel kommt nun zu ihnen, wobei er fast in einen ausladenden Baumast läuft und bittet Miles, sich für die Unterbrechung des Gesprächs entschuldigend, um das Telefon. Er erklärt, er wolle Regina auf dem Boot anrufen und sie bitten... Frank ist schon klar, dass er eh nicht kapieren wird, was Daniel ihm beschreibt und fordert ihn nur auf, gleich wieder zu unterbrechen, falls Minkowski ranginge.

Tatsächlich nimmt Regina das Gespräch entgegen. Daniel bittet sie, sich bereitzuhalten. Dann schaltet er etwas an seiner Versuchsanordnung ein und Regina bestätigt, dass sie sein Signal klar empfange. In seiner fahrigen Art schaut er noch einmal auf den Aufbau und fordert sie dann auf, die Büchse abzuschießen. Regina bestätigt und zählt die Kilometer herunter, die sie noch vom Funksignal entfernt ist. Daniel sucht leicht hektisch den Himmel ab und kann, als Regina bei null ankommt, nur feststellen, er habe es nicht. Das sei seltsam, stellt Regina fest. Das sei weit mehr als seltsam, korrigiert Daniel.

Unterdessen schleichen sich Sayid, Kate und Miles an die Siedlung heran, die allerdings wie ausgestorben wirkt. Vorsichtig gehen sie hinein, dann hören sie ein Klopfen und unterdrücktes Rufen. Mit ihren Waffen im Anschlag stürmen sie das Haus, aus dem die Geräusche kommen, um schließlich Hurley geknebelt in einen Schrank gesperrt vorzufinden.

Sie hätten ihn zurückgelassen, erklärt er. Etwas konfus erklärt er, Locke habe alle Zurückhaltung aufgegeben. Er habe die Frau als Geisel genommen und die andere getötet, weil er nicht wolle, das sie heimgebracht würden, er hätte versucht mit ihm zu debattieren... jetzt unterbricht Miles sein wildes Gerede, er solle ihm sagen, wo sie sind. Wer er denn sei, will Hurley wissen. "Wo zum Teufell sind sie hin, Tubby?" wiederholt Miles. Das könne doch wohl nicht wahr sein, stellt Hurley fest, das Schiff hätte ihnen noch einen Sawyer geschickt.

Nun wiederholt Sayid die Frage. Er wisse nicht, wo sie sind, sagt Hurley. Locke habe gesagt, die Leute vom Schiff würden Charlotte retten wollen und sie alle töten. Er fragt Miles, ob das so sei. Miles entgegnet cool, jetzt noch nicht. Auf Sayids weiteres Nachfragen ergänzt Hurley, Locke habe gesagt, sie gingen zu Bens Haus, bevor sie verschwinden würden. Wo das Haus sei, will Miles jetzt wissen.

Am Helikopter spricht Jack mit Frank über den Sieg der Red Socks und dass er gar nicht glauben könne, dass es 100 Tage her sei, seit sie hier wären. Daniel wirft immer wieder Blicke zum Himmel und schließlich schlägt die erwartete Hülse zu seiner Freude doch direkt neben seinem Stativ ein. Jack wirft einen erstaunten Blick darauf, während Daniel sie öffnet, ein kleines Teil daraus hervorholt, daraufschaut, dann auf seine Armbanduhr, "oooh nein" murmelt, zu seinem Versuchsaufbau läuft, ihm einen kleinen Wecker entnimmt und den, den er in der Hülse geschickt bekam, damit vergleicht. Wieder murmelt er: "31 Minuten, oh nein, das ist nicht gut!" Doch da richtet sich Franks und Jacks Aufmerksamkeit erstmal auf Juliet, die mit Desmond, der mit leuchtenden Augen den Hubschrauber erblickt, erscheint.

In der Siedlung wird jetzt das Haus von Ben unter die Lupe genommen. Während Kate im Schlafzimmer auf Sawyer stößt, fällt Sayid im Wohnraum ein dicker Kratzer auf dem Boden neben einem Bücherregal auf. Er versucht es und in der Tat, als er das Regal beiseite geschoben hat eröffnet sich dahinter ein weiterer Raum. Es ist gewissermaßen ein Ankleideraum, in dem er Unmengen von ordentlich sortierten Kleidungsstücken neben einer Reihe von Koffern findet. In der Mitte des Raums steht ein Schreibtisch, dessen Schubladen ihm eine Menge Geldscheinbündel aus unterschiedlichsten Ländern und einen Haufen Personaleausweise unterschiedlichster Nationalität offenbart. Alle versehen mit einem Passfoto von Ben.

Sawyer bedeutet Kate, die ihre Waffe auf ihn richtet, leise zu sein. Doch Kate ruft nach Sayid. Der kommt allerdings nicht weit, weil am Bücherregal Locke mit der Waffe im Anschlag auf ihn wartet und ihm sagt, er möge sich nicht beunruhigen, Kate ginge es gut. Jetzt tauchen auch Hurley und Danielle auf und Locke lobt Hurley für die gute Arbeit. Der kann nur an Sayid gerichtet sagen:" Tut mir Leid, Alter".

Dann wird Sayid von Danielle mit ihrem Gewehr und Hurley nach draußen geführt. Es sei nichts persönliches, erklärt Danielle. Auf Sayids Frage, was Locke tue, erfährt er, dass er sich um den chinesischen Typen kümmere. Er wolle ihm nichts tun, stellt Sayid fest. Doch Hurley fühlt sich angesichts Danielles und ihrer Waffe besser, besonders wenn er an das denke, was Sayid mit dem Genick des Typen am Strand mit diesem Breakdance-Ding mit seinen Beinen tat.

Danielle steckt Sayid in den Freizeitraum, in dem auch schon Ben sitzt und feststellt, ihnen gingen wohl die Gefängnisse aus. Und natürlich muss er in bisschen herumsticheln, dass Sayid so dumm war, auf den Köder seiner Freunde hereinzufallen. Was er wohl über Freundschaft wisse, entgegnet Sayid. Zumindest soviel, gibt Ben zurück, dass Freundschaft wenig Sinn habe, wenn man den Freunde nicht trauen könne.

Unterdessen sprechen Kate und Sawyer über die Gründe, aus denen sie sich den jeweiligen Gruppen angeschlossen haben. Sawyer versteht nicht, dass Kate zurück will, wo doch genau wie bei ihm, niemand auf sie warte, nur ein Haftbefehl. Hier hätten sie schließlich im Grunde alles, was man brauche. Das kann Kate kaum bestreiten, doch wie lange das wohl gutgehen würde, räumt sie ein. Warum sie das nicht herausfinden sollten, fragt Sawyer ernst.

Locke betritt den Freizeitraum mit einem Tablett mit Eistee. Er denke, er sei vielleicht durstig, sagt er, indem er ein Glas einschenkt. Er sei durstig, meldet sich Ben, doch Locke ignoriert ihn und setzt sich zu Sayid, bei dem er sich für die Vorgehensweise entschuldigt. Er hätte nicht gewusst, zu wievielen und wieweit bewaffnet sie kämen. Er habe seine Basis verteidigt. Kate und Miles ginge es gut, beantwortet er Sayids Frage, doch er muss eingestehen, weder aus Miles noch aus Charlotte irgendwelche brauchbaren Informationen herausbekommen zu haben.

Jetzt rückt Sayid mit seinem Plan heraus. Er stimme mit Locke überein, dass die Leute nicht hier seien, sie zu retten. Und das wäre die beste Möglichkeit, herauszufinden was sie wirklich wollten. Da könne sich Sayid eine Menge Arger ersparen, stellt Locke fest, denn Ben sage, er habe einen Spion auf dem Schiff. Als Sayid Ben fragt, wen, erwidert der, das sei ein Geheimnis. Er möge entschuldigen, wendet sich Sayid wieder an Locke, doch der Tag, an dem er Ben vertraue, sei der Tag an dem er seine Seele verkauft habe. Er möge ihm Charlotte geben und ihn die Dinge auf seine Weise tun lassen, oder es zöge ein Krieg auf, den zu verhindern sie beide machtlos seien. Er erwarte auch nicht, pariert er Lockes Frage, dass er sie ihm ohne Gegenleistung gäbe.

Sayid liegt mit Elsa im Arm im Bett. Ob sie aufstehen und sich anziehen sollten, fragt Elsa. "Nein", die kurze Antwort, "warum?" Weil sich möglicherweise Sayids Arbeitgeber melden würde und er dem Job nachgehen müsse, über den er niemals sprechen würde. Sie könne verstehe, dass er über den Absturz nicht reden wolle. Doch ansonsten gefällt es Elsa nicht, dass sie nichts von ihm erfahren hat, dass er nie über seine Belange redet. Das täte man doch, wenn man verliebt sei. "Verliebt?" fragt Sayid. "Ja!" bestätigt Elsa und die beiden küssen sich. "Also gut", räumt Sayid ein, "keine Geheimnisse mehr. Was willst du wissen?" In diesem Moment piept Elsas Pager. Ihr Boss sei hier, stellt Elsa fest, sie müsse gehen, ins Hotel Adlon entnimmt sie dem Gerät.

Sie geht ins Bad, um sich anzuziehen. Sayid sitzt einen Moment reglos im Bett, dann ruft er sie. Sie müsse Berlin verlassen, sagt er, indem er aufsteht und nach seinen Sachen greift, sie könne nicht bleiben. Man würde bald Fragen stellen wegen dem, was ihrem Arbeitgeber passiere. Dann dürfe sie nicht hier sein, um zu antworten. Elsa ist erstaunt. "Mein Arbeitgeber?" fragt sie ungläubig, "es geht um meinen Boss? Wer bist du?" Es hätte nichts mit ihnen zu tun, versucht es Sayid. Er hätte sie also bewusst in dem Café aufgesucht. Er hätte sie benutzt um an ihn heranzukommen. Was er vorhabe, ob er ihn töten wolle. Er kenne ihn ja nichtmal. Sein Name stünde auf einer Liste seines Arbeitgebers, entgegnet Sayid.

Elsa ist zutiefst gekränkt. Eine Liste, unschuldige Leute töten, sagt sie aufgebracht. Ihr Arbeitgeber, stellt Sayid richtig, sei kein Ökonom. Jetzt macht Elsa einen Schritt zur Badezimmertür und feuert mit einer Pistole auf Sayid. Die Kugel trifft seine Schulter. Jetzt nimmt sie ihr Handy mit ins Bad und ruft ihren Boss an. Sie habe ihn nicht getötet, erklärt sie ihm. Er werde nichts sagen, warum sie ihn am Leben lassen sollte? Es sei schon gut, reagiert sie dann, sie würde ihn zu ihm bringen. Er möge das Hotel verlassen, sie träfe ihn in in seinem Versteck. Jetzt nimmt Sayid, der blutend auf dem Bett liegt, einen Gegenstand und wirft ihn in den Spiegel. Als Elsa aus dem Bad kommt greift er nach seiner Waffe und feuert auf sie. Elsa sinkt sterbend zu Boden. Sayid robbt zu ihr, schließt ihr weinend sie Augen, streichelt ihr Gesicht und ihren Arm, an dem sie einen Armreif trägt, der dem von Naomi gleicht.


Desmond hält Frank das Bild von Penny unter die Nase und will wissen, ob sie ihn engagiert habe. Frank reagiert verhalten, Desmond erfährt nichts von ihm zu diesem Thema. Wenn er ihm nichts sage, werde jemand anderen finden, stellt Desmond fest. Wenn Frank losfliege werde er dabei sein.

Nun kommt Sayid mit Charlotte zurück. Jack geht ihnen entgegen und fragt, wo Kate sie. Sie habe beschlossen, dort zu bleiben, lässt Sayid ihn wissen. Frank fragt, wo Miles ist. Er habe ihn eingetauscht, entgegnet Sayid. Er habe versprochen, Charlotte unversehrt zurückzubringen und hier sei sie. Da könne er von Glück sagen, dass der Kerl ihm ohnehin ein Dorn im Auge gewesen sei, gibt Frank zurück. Dann hätte er jetzt noch einen Platz frei, ob Charlotte mit zurückfliegen wolle. Doch sie will auf der Insel bleiben, es sei Arbeit zu erledigen. Auch Daniel will nicht mit. Doch er nimmt ihn beiseite und bittet ihn eindringlich, ganz exakt denselben Weg zurückzufliegen, den sie gekommen seien. Egal was passiere, er müsse genau in der Richtung bleiben.

Jack reicht Sayid eine Waffe, bestätigt, dass er der Richtige für diese Mission sei und verabschiedet sich. Er solle ihm Glück wünschen, sagt Sayid. "Viel Glück", pariert Jack, "schick' mir eine Postkarte." Dann schlägt Sayid Frank vor, den freien Platz zu nutzen um Naomi heimzubringen. Frank nickt. Sie packen also Naomis Leiche in den Helikopter, Desmond, Frank und Sayid steigen ein, der Helikopter steigt auf und bewegt sich nah über der Meeresoberfläche von der Insel weg.

Sayid betritt eine veterenärmedizinische Einrichtung. Vorbei an einer Reihe von Hundekäfigen geht er mit seiner lädierten Schulter in einen Behandlungsraum. Er zieht Jacke und Shirt aus und setzt sich. Jemand stellt ein paar Dinge auf ein Bord und richtet die OP-Lampe aus. Dann fragt er: "Ist sie tot?" Sayid bestätigt. Warum hat sie dich nicht getötet, fragt der Mann, während er beginnt, Sayid zu behandeln. Sie habe versucht, erwidert Sayid, Informationen von ihm zu bekommen. "Was für Informationen?" fragt der Behandler. "Sie wollte wissen, für wen ich arbeite, sie wollte etwas über dich wissen", sagt Sayid.

"Natürlich wollte sie das", stellt Sayids Arbeitgeber fest, der sich als Benjamin Linus entpuppt. Warum er weinen würde, fragt Ben nun, ob es die Schmerzen seien, ober ob er so dumm war, ihr Gefühle entgegenzubringen. Diese Leute würden ihre Sympathie nicht verdienen, mahnt er, ob er ihn erinnern müsse, was beim letzten Mal passiert sei, als er mit seinem Herzen, statt mit seiner Pistole gekämpft habe. Sayid gefällt die Aufgabe nicht, die Ben ihm zugewiesen hat, doch Ben verweist ihn darauf, dass er damit seine Freunde beschütze. Er habe einen weiteren Namen für ihn, offenbart Ben nun. Doch sie wüssten jetzt, dass er hinter ihnen her sei, gibt Sayid zu bedenken. "Gut!" ist das einzige, was Ben dazu zu sagen hat.