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4x02 "Confirmed Dead"
[dt. Titel noch nicht festgelegt]
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Erstaunen macht sich bei den beobachtenden Mitarbeitern breit, als ein Tauchroboter auf dem Meeresgrund auf das Wrack der Oceanic 815 stößt. Als in den TV-Nachrichten darüber berichtet wird, bricht der Zuschauer Daniel Faraday in Essex, Massachusetts, bei den Bildern in Tränen aus. Als seine Frau ihn fragt, warum er so aufgewühlt sei antwortet Dan, er wisse es nicht.
Der Helikopter gerät über der Insel in heftige Trubulenzen. Die vier Insassen müssen schreien, um sich zu verständigen. Schließlich werfen sie Daniel Faraday, dem diese Sache offenbar Angst bereitet, geradezu aus dem Rumpf. Faraday landet tatsächlich einigermaßen wohlbehalten auf der Insel, wo Jack und Kate auf ihn zugerannt kommen. Er spannt eine Waffe, steckt sie in seinen Hosenbund und spricht Jack an. Gefagt, wer er sei, nennt er seinen Namen und sagt, er sei hier, um sie zu retten.
Jack will wissen, wieviele in dem Hubschrauber waren und Dan sagt, sie seien zu viert. Als Kate fragt, was mit den anderen sei haspelt Daniel ein wenig herum und übermittelt, er wisse es nicht, er sei als erster gesprungen, er habe auch seine Tasche und sein Telefon dabei verloren. Kate sagt, sie hätten ein Telefon und überreicht ihm das von Naomi. Daniel spricht mit George Minkowski und erklärt ihm, dass sie in einen Elektro-Sturm geraten seien und er nicht wisse, was mit den anderen sei. Als Daniel - mit eingeschaltetem Lautsprecher - sagt, er habe Überlebende kontaktiert will George privat mit ihm sprechen.
Daniel entschuldigt sich, geht ein paar Meter weiter und spricht ohne dass jemand mithören kann. Kate beruhigt Jack, Naomi hätte nichts verraten, doch Jack entdecket die Pistole in Dans Hosenbund und fragt, ob sie sicher sei. Jetzt kommt Daniel zurück und erklärt, sie könnten seine Kollegen über Transponder finden, die sie bei sich hätten und die das Telefon orten kann. Dabei macht er immer noch einen etwas desolaten Eindruck. Als sie weitergehen fragt er Kate, wo der Rest ihrer Leute sei. Er wundert sich über die Antwort, die Meisten seien am Strand.
Locke wartet mit seiner Gruppe, die unter einem großen Baum Schutz gesucht hat, das Ende des Unwetters ab, das er interessanterweise präzise zu terminieren weiß. Da er in eine falsche Richtung läuft, wird er um Erklärung gebeten. Sie müssten einen kleinen Umweg über eine Kabine machen, lautet seine Antwort. Die Kabine, wendet Hurley ein, läge in einer anderen Richtung. Als Locke ermahnend fragt, was er gesagt habe relativiert Hurley allerdings sofort, er meine die Flugzeugkabine. Warum sie zu irgendeiner Hütte gehen sollten, will jetzt Sawyer wissen und auch Ben steht das Interesse daran ins Gesicht geschrieben. Von wem er wohl seine Instruktionen, auch die, Naomi ein Messer in den Rücken zu jagen, bekäme, fragt Sawyer sarkastich. Er habe sie von Walt, erwidert Locke schlicht.
Juliet stellt fest, dass Jack noch nicht zurück ist und setzt sich zu Sayid, der das Meer beobachtet, an den Strand. Sayid will wissen, warum Ben gesagt hätte, die Leute seien gefährlich. Juliet erwidert, weil er ein Lügner sei und ihnen Angst machen wolle. Oder aber, weil die Leute tatsächlich gefährlich seien. Sie will wissen, wieviele Waffen noch vorhanden sind.
Unterdessen folgen Kate, Jack und Daniel dem Trackingsignal, als Kate auf eine Metallbox aufmerksam macht, die am Boden liegt. Wieder etwas verwirrt stellt Dan fest, dass sie zu ihrer Ausrüstung gehört. Jack öffnet sie und findet unter anderem eine Gasmaske. Wofür die gut sein solle, fragt er, doch Dan erklärt, er hätte mit dem Gepäck nichts zu tun. Warum er eine Waffe trüge, setzt Jack jetzt nach. Das sei nur eine Vorsichtsmaßnahme, erwidert Dan. Als Jack weiterbohrt drückst Dan etwas herum und erklärt dann, dass die Rettung der Gestrandeten nicht ihre Hauptaufgabe sei. Bevor Jack weiter nachfragen kann, gibt das Telefon ein Signal, dass Dan als das von Miles erkennt.
Sawyer will genau wissen, was Locke meint und erfährt, dass er nicht etwa geträumt habe, sondern Walt ihm tatsächlich erschienen sei, nur - er zögert einen Moment - größer. "Was denn, wie ein Riese?" fragt Sawyer. Er habe ihm gesagt, fährt Locke unbeirrt fort, er habe etwas zu erledigen. Er müsse diese Frau, Naomi, davon abhalten, ihre übrigen Leute hierherzubringen. Und er habe das nicht in Frage gestellt, wundert sich Sawyer. Ben habe auf ihn geschossen und ihn zurückgelassen, entgegnet Locke, Walt hätte sein Leben gerettet, so habe er ihn beim Wort genommen. Nun zeigt Locke dem ungläubigen Sawyer seine Durchschusswunden. Er könne von Glück sagen, stellt er fest, dass er dort keine Niere mehr habe, sonst sei er vermutlich tot. Damit erledigen sich alle weiteren Fragen.
In den zerklüfteten Felsen am Meer finden Jack und Co. Miles, der offenbar bewusstlos noch in voller Montur am Boden liegt. Doch als Jack an ihn herankommt richtet er sich plötzlich auf und seine Waffe auf Jack. Daniel versucht aufgeregt, ihn zu bewegen, es zu lassen, sie seien hier, um ihnen zu helfen. Doch Miles hält sie im Visier und will wissen, wo Naomi ist, die Frau, die sie getötet hätten.
Während Miles Straume gerade im Radio vom Fund des Wracks und dem Tod aller Passagiere hört, hält er mit seinem Wagen vor einem Haus in Inglewood, Kalifornien, an. Er nimmt einen Koffer mit und klopft an der Tür. Eine ältere farbige Frau öffnet und lässt ihn ein. Sie hatte ihn angerufen uind er erklärt ihr, dass er im Voraus bezahlt würde und zwar mit 200 Dollar, dem doppelten der abgemachten Summe, weil ein Freund bei der Polizei ihm gesagt habe, dass ihr Enkel ermordet worden sei. Während die Frau das Geld holt baut er irgendeine Gerätschaft, die stark an einen Staubsauger erinnert, zusammen. Er steckt das Geld ein, fordert die Frau auf, ihm keinesfalls zu folgen, egal was sie höre. Dann steigt er die Treppe hinauf, vorbei an einer Reihe Fotos, auf denen auch der Enkel verewigt ist, zum Zimmer des Verstorbenen.
Oben angekommen wirft er den 'Staubsauger' an und kommuniziert mit dem Geist des Jungen. Er erklärt, dass er seiner Großmutter keinen Gefallen damit täte, hier zu verweilen, es sei schmerzlich für sie. Er wolle ihm helfen, zu verschwinden, doch das könne er nur, wenn er erfahren würde, wo 'es' ist. Er hört ein Geräusch aus einer Ecke des Raumes und findet dort ein Versteck, in dem sich Geld und Drogen befinden. Er nimmt nur das Geld und sagt dem Verstorbenen, er könne jetzt gehen. Dann kehrt er zu der Frau zurück und bestätigt ihr, dass es funktioniert und er jetzt seinen Frieden habe. Dabei schaut er auf die Familienfotos, die jetzt seltsamer Weise andere Rahmen haben als vorher. Er gibt ihr 100 Dollar zurück, weil es doch nicht so schwierig gewesen sei, wie er vermutet habe. Die Frau nimmt ihn in den Arm und dankt ihm.
Miles geht nicht auf Dans Beschwichtigungsversuche ein. Naomis Aufforderung "sag' meiner Schwester, dass ich sie liebe" erklärt er, war ein Code, der ausgegeben werden sollte, wenn jemand in Bedrängnis durch Leute auf der Insel käme. Schließlich sagt Kate, dass es jemand war, der sich von ihnen abgesondert hätte. Miles verlangt, zu Naomis Leiche gebracht zu werden. Kates Einwand, das würde ihm nicht weiterhelfen, verwirft er vehement und versichert, es werde ihm helfen.
Die Gruppe um Locke rastet an einem See. Ben will Alex etwas sagen, doch Karl unterbricht ihn mit den Worten: "Halten Sie den Mund, Mr. Linus!" Gönnerhaft stellt Ben nun fest, dass er, da er mit seiner Tochter schlafe, Ben sagen dürfe. Wütend richtet Karl seine Waffe auf ihn. Sawyer tritt dazwischen und fordert Karl auf, lieber einen kleinen Spaziergang zu machen. Karl und Alex gehen und jetzt spielt Ben seine Spielchen mit Sawyer indem er fragt, warum er Kate zurückgelassen und seine Möglichkeiten nicht wahrgenommen hätte. Hier auf der Insel sei er jemand, im normalen Leben könne er es niemals mit einem hochklassigen Chirurgen aufnehmen. Kate sei bestimmt bestürzt gewesen, dass er gegangen sei, doch zum Glück hätte sie ja Jack um sie zu trösten.
Nun rastet Sawyer aus. Unter den entsetzten Blicken der übrigen schlägt auf Ben ein und als Locke ihn bremsen will fordert er ihn auf, ihm endlich mal zu erklären, warum sie diesen Kerl eigentlich am Leben ließen. Er sei länger auf der Insel und wisse Dinge, die ihnen noch nützlich sein würden, gibt Locke ihm zu verstehen. Abgesehen von seiner großen Klappe sei er völlig harmlos. Das sieht Sawyer ganz anders und Locke schlägt ihm stumpf vor, dann sollten sie ihn doch gleich hier exekutieren, vor den Augen seiner Tochter. Sawyer muss kleinbei geben, doch er fordert Locke auf, Ben jetzt selber ins Schlepptau zu nehmen und sich um ihn zu kümmern.
Miles hockt neben Naomis Körper und kommuniziert mit ihrem Geist. Unterdessen sinniert Daniel, der mit Kate und Jack ein Stückchen abseits steht, über den seltsamen Lichteinfall auf der Insel. Kate spricht ihn vorsichtig an und fragt mit Blick auf seine Waffe, warum er sich so verhalten würde, er wolle doch niemandem etwas zuleide tun. Dan erwidert, Miles würde ihn sonst womöglich töten. Jack mischt sich ein und sagt, Kate solle in in Ruhe lassen und zwinkert ihr dabei zu. Miles kommt zu ihnen und konstatiert, es sei geschehen wie Kate gesagt habe, sie hätten Naomi nicht getötet.
Jetzt erhält Miles ein Signal auf dem Telefon von einem Teammitglied. Er fordert die anderen zum Gehen auf, doch Jack hält ihn zurück und befiehlt, die Waffen herunternehmen. Warum er das wohl tun sollte, will Miles wissen. Jack erklärt, dass ihre Gefährten hinter den Bäumen seien und ihre Waffen auf die Köpfe der beiden richteten. Miles will nicht begreifen, doch da ertönen auch schon zwei Schüsse. Juliet und Sayid treten hervor. Kate nimmt Daniel die Pistole ab und Jack verlangt erneut die von Miles.
Ein Geländewagen hält an einem Ausgrabungsort in der Wüste Tunesiens. Zwei Frauen steigen aus. Charlotte Lewis greift sich im Vorbeigehen eine Tageszeitung und überfliegt den Aufmacher: den Fund der Oceanic 815. Ihre Begleiterin fragt, in wievielen Sprachen sie das noch lesen wolle bevor sie glaube, dass es wahr sei. Sie besticht einen der Aufpasser mit einem Bündel Geldscheine, ihnen Zugang zu einem geschlossenen Ausgrabungsareal zu gewähren. Sie gelangen zu einem mächtigen Skelett, die Begleiterin fragt, ob es sich um einen Dinosaurier handele. Doch Charlotte erklärt lächelnd, es sei ein Eisbär. Aber sie wären in der Wüste, räumt die Kollegin ein. Charlotte beginnt, mit einem Hammer neben dem Skelett zu graben - sie lässt sich auch von dem Aufpasser nicht abhalten. Schließlich befördert sie eine Art Gürtel ans Tageslicht, der zu ihrer hellen Fraude das DHARMA-Zeichen der Hydra trägt.
Charlotte Lewis hängt ziemlich hoch und kopfüber in einem umgestürzten Baum fest, der sich über einem Insel-See erstreckt. Mit einiger Anstrengung kann sie die Gurte ihres Fallschirms, der sich darin verheddert hat, lösen und sie taucht ins Wasser. Sie entfernt ihren Helm und paddelt voller Freude ein bisschen herum - bis sie Locke und seiner Gruppe ansichtig wird, die auf das Ufer zukommen.
Jack bedankt sich auf dem weiteren Weg durch den Dschungel bei Juliet für ihr Eingreifen. Während Daniel Sayid bereitwillig seinen Namen nennt und dass er Physiker sei, gebietet Miles ihm mit brutalen Worten Einhalt, bevor er zu geschwätzig wird. Sayid stellt fest, dass sie, obwohl sie wegen etwas anderem auf die Insel gekommen seien, kein bisschen erstaut waren, die angeblichen Toten des Flugzeugabsturzes wohlauf zu sehen. Miles versucht es mit einer ironischen Bemerkung, doch das beeindruckt Sayid in keiner Weise.
Unterdessen stellt Charlotte fest, dass sie kaum glauben könne, dass sie am Leben seien und fragt wieviele sie sind. Als Hurley fragt, warum sie das wissen wolle entgegnet sie leicht verwundert, warum sie das wohl nicht fragen sollte. Hurley setzt zu einer Erklärung an, doch Locke ermahnt ihn, zu schweigen. Sie fragt nun Claire nach ihrem Baby und ob sie es auf der Insel geboren habe. Sie findet das fantastisch und hätte noch viele Fragen, doch das könne warten, bis sie auf dem Frachter seien. Ben wirft einen Blick auf die Waffe, die der neben ihm stehende Karl im Hosenbund trägt.
Charlotte erklärt nun, dass sie einen Transponder habe und sie warten müssten, bis ihre Leute sie fänden. Locke will wissen, wieviele sie wären und was mit dem Hubschrauber passiert sei. Sie nennt die Zahl und dass sie über den Hubschrauber nichts wisse. Auf Lockes erneutes Nachhaken stellt sie genervt fest, sie sei schließlich glücklich, überhaupt am Leben zu sein. Locke bestimmt, dass sie mit ihnen kommen werde. Charlotte widerspricht, sie müssten hier warten, damit ihr Team sie finden könne. Da habe sie allerdings ein Problem, lässt Locke sie wissen, sie wollten nämlich nicht gefunden werden.
Während Miles noch mit Sayid argumentiert erscheint auf dem Telefon das sich sehr schnell nähernde Trackingsignal von Charlotte. Jack mutmaßt, dass sei vor etwas davonläuft. Sie rennen dem Signal entgegen. Als sie mit Waffen im Anschlag stehenbleiben, kommt Vincent aus dem Dickicht, den Transponder auf den Rücken gebunden. "Locke hat sie", lässt Jack Charlottes entsetzte Teamkollegen wissen.
Auf einer Insel der Bahamas lässt ein Mann ein Flugzeugmodell in einem Aquarium versinken. Dann wird seine Aufmerksamkeit vom Fernseher angezogen, wo man über die Leichen im Wrack der Oceanic 185 berichtet. Es werden Bilder gezeigt, auch eines von dem Piloten Seth Norris. Dann fährt die Kamera auf dessen Leiche im Wrack zu und zoomt auf die Hände. Der Mann greift zum Telefon, wählt die Oceanic-Hotline an und verlangt, den Supervisor zu sprechen, er habe Informationen. Doch die Dame zögert, seinem Wunsch zu entsprechen. Also erklärt er, er sähe gerade die Bilder von Seth Norris im Fernsehen, doch das sei er nicht. Nun wird er weiterverbunden. Er erklärt, Norris habe seine Highschool-Liebe geheiratet und seitdem stets seinen Ehering getragen und ihn niemals abgelegt. Der gezeigte Körper trage keinen Ring. Das sei nicht Norris. Vom anderen Ende kommt die Frage, woher er soviel über Norris wisse und Frank Lapidus antwortet, weil er derjenige sei, der Oceanic 815 eigentlich fliegen sollte.
Frank Lapidus klettert, mit einer Wunde am Kopf, mühsam einen Berg hoch. Als er über die Kuppe schaut steht ein Rind vor ihm, muht ihn an und trollt sich. Frank geht auf das Plateau, dort fällt er erschöpft hin, holt jedoch noch das Telefon aus seiner Tasche, doch das ist kaputt. Er zieht eine Leuchtpistole aus der anderen Tasche, lädt sie mühevoll und feuert die Leuchtrakete ab.
Charlotte sieht die Kugel und ruft erfreut, dass sei jemand aus ihrem Team. Locke und seine Gruppe reagieren nicht. Charlotte kann es nicht fassen. Sie will wissen, was mit den Leuten los sei. "Wir sind wegen euch hier", stellt sie fest. Sie sei fast umgekommen bei dem Absprung. "Ihr habt uns um Hilfe gebeten" betont sie nochmal. Hurley und Claire wollen einlenken, doch Locke sagt: "Sie lügt!" Weswegen sie auch immer gekommen wären, jedenfalls nicht wegen ihnen. Er will wie geplant weitermarschieren.
Dann ginge sie halt allein zu ihrem Kollegen, konstatiert Charlotte, doch Locke verweigert ihr das. Sie faucht ihn an, dass sie sich nichts von ihm sagen lassen müsse, als zwei Schüsse auf sie abgefeuert werden - Ben hält Karls Pistole. Sawyer rast auf ihn zu und drischt ihn zu Boden, während Locke nach Charlotte schaut. Reglos daliegend ringt sie plötzlich nach Luft - eine schusssichere Weste hat sie gerettet.
Unterdessen haben Jack und Co. den bewusstlosen Frank gefunden, der jedoch sogleich erschrocken aufwacht. Auf die Frage, was passiert sei, antwortet er, sie seien von einem Blitz getroffen worden. Wo Charlotte ist, kann er nicht sagen. Doch als Miles ihn fragt, wo der Hubschauber bruchgelandet sei fragt Frank beleidigt, für was für einen Piloten er ihn halte. Er habe ihn gut und sicher gelandet. Er weist auf den Rand des Plateaus. Unten auf einer Lichtung steht das Gerät in offenbar tadellosem Zustand.
Naomi legt Fotos von Faraday, Straume, Lewis, und Lapidus auf einen Tisch und erklärt ihrem gegenüber - mit allem Respekt - dass sie diese Leute für die falschen für die Mission halte. Niemand hätte Felderfahrung, militärisches Training, man könne sie nicht ungeschützt losschicken, das würde ein Desaster. Sie seien nicht ungeschützt, erwidert Matthew Abbadon, sie hätten Naomi. Mit diesen Gestalten könne sie in dieser schwierigen Operation auch nicht viel ausrichten, es sei verrückt. Was, fragt sie, wenn sie Überlebende fänden. Abbadon erklärt ihr äußerst eindringlich, dass es keine Überlebenden von Flug 815 gäbe. Nun solle sie keine weiteren Fragen stellen, sondern tun, wofür man sie angeheuert hätte. Jedes Mitglied dieses Teams sei aus einem ganz speziellen Grund dabei. Es sei jetzt ihre Aufgabe, sie hineinzubekommen und wieder heraus und dafür zu sorgen, dass keiner getötet würde. Ob sie denke, das tun zu können. "Sicher", antwortet Naomi, "warum nicht."
Während Kate und Dan Naomis Leiche wegtragen, hat sich Sayid den Helikopter angesehen und kann Jack bestätigen, dass er absolut einsatzfähig ist. Miles verlangt das Telefon von Jack, doch der schlägt einen Deal vor: Telefon gegen die Information, was sie wirklich auf der Insel wollen. Miles schafft es, die Bedingungen umzukehren, erst das Telefon, dann die Info. Er versucht, Minkowski zu erreichen, doch eine Frau sagt ihm, er sei im Augenblick nicht zu sprechen. Miles ersucht um Rückruf. Jetzt kommen Kate und Dan mit der Bahre und Miles will wissen, warum, sie den Leichnam wohl mitnehmen sollten. Frank, der etwas abseits gerade von Juliet verarztet wird, ist auch der Meinung, dass ihr Körper unsinnigen Platz wegnähme. Auf dem nächsten Flug nähme er sie mit, verspricht er.
Frank fragt Juliet nach ihrem Namen und stellt fest, dass sie nicht in dem Flugzeug war. Er unterrichtet Miles darüber. Er habe die Passagierliste zig-fach gelesen, räumt er Miles Zweifel aus, es sei keine Juliet Burke an Bord gewesen, sie sei eine 'Eingeborene'. Miles kommt auf sie zu und fragt aufgebracht: "Wo ist er?" Jack schubst ihn von Juliet zurück. Wütend wendet sich Miles an Jack, er wolle wissen, warum sie hier seien, er würde es ihm sagen - dabei zieht er ein Foto aus der Tasche und hält es ihm hin: Sie wären hier wegen Benjamin Linus. "Also", fährt er fort, "wo ist er?"
Der Gesuchte wird gerade von dem stinkwütenden Sawyer an einen Baum gepesst und mit der Pistole in Schach gehalten, während Locke mit Charlotte spricht und ihr erklärt, dass er mit so etwas nicht gerechnet habe. Charlotte fühlt sich nicht unbedingt getröstet. Locke geht zu Sawyer und entschuldigt sich für seinen Irrtum bezüglich Ben. Ob er wolle, fragt Sawyer, dass er abdrücke. Locke entgegnet, es sei sein Fehler gewesen, er werde ihn selber ausbügeln. Sawyer reicht ihm die Waffe. Ausgerechnet Alex kommt jetzt auf ihn zu gelaufen und will ihm Einhalt gebieten, Locke fordert Danielle auf, sie wegzubringen. Gemeinsam, mit Karl führt sie das Mädchen fort. Jeder, der das nicht sehen wolle, ergänzt Locke, möge sich jetzt zurückziehen.
Nun bettelt Ben um sein Leben. Er habe Informationen, sagt er, die Locke brauche, er habe Antworten. In dem Fall will Locke wissen, was das Monster ist, der schwarze Rauch. Doch hierauf fehlt Ben schonmal die Antwort. Locke spannt den Hahn der Pistole. "Lebwohl, Benjamin" sagt Locke, doch Ben pariert augenblicklich, dass alle sich erstaunt umdrehen: "Ihr Name ist Charlotte Lewis, Charlotte Staples Lewis. Geboren am 2. Juli 1979 in Essex, England." Er kennt den Namen der Eltern, die Anzahl der Geschwister und ihren Lebenslauf. Ebenso weiß er, dass sie mit drei Männern kam, deren Namen er auch kennt. Locke habe recht gehabt, sie seien eine Bedrohung. Wenn er ihn erschieße werde er nie erfahren, was für eine große Bedrohung. Denn er wisse, was sie hier täte, was sie wollten. Sie wollten ihn. Woher er das alles wisse, fragt Locke und Ben erwidert, er habe einen Mann auf ihrem Boot.
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