|
Episodenguide |
4x01 "The Beginning of the End"
[dt. Titel noch nicht festgelegt]
| « |
|
» |
 |
|
 |
|
Ein roter Camaro rast durch eine Papaya-Pyramide, dass die Früchte zerbersten und nach allen Seiten auseinanderfliegen. Ein paar Polizeiwagen kleben dem Camaro an der Stoßstange und nach einer abenteuerlichen Verfolgungsjagd kann man den Fahrer schließlich zum Anhalten und Aussteigen bringen - Hugo Rayes wird festgenommen. Es nützt ihm auch nichts, dass er mehrmals brüllt, er sei einer der Oceanic Six.
Jack legt, als er heimkommt, sein Sakko auf die Sessellehne, schenkt sich einen Fruchtsaft ein und sieht die Verfolgungsszenen in den TV-Nachrichten - ihm rutscht ein "Verdammt" heraus.
Ein Detective verhört Hurley. Er zeigt ihm Überwachungsaufnahmen aus einem Laden, wo Hurley einkaufen war, vor der Kasse in eine bestimmte Richtung schaut und plötzlich, alles über den Haufen fegend, zum Ausgang rennt. Der Detective will wissen, warum er das getan, was er gesehen hat. Hurley behauptet, vor niemandem davongelaufen zu sein. Dem Detective kommt das seltsam vor, besonders da er dann gebrüllt hat, einer der 'Oceanic Six' zu sein. Er habe jemanden gekannt, der auf dem Flug war, offenbart er Hurley. Es sei seine Ex-Kollegin Ana Lucia Cortez gewesen. Hurley behauptet, sie nicht zu kennen. Der Detective verlässt den Verhörraum mit der Aufforderung, Hurley möge darüber nachdenken, vielleicht werde er ihm wenn er zurückkomme erzählen, vor wem er davongelaufen sei.
Hurley starrt auf das Überwachungsfenster das plötzlich ein Aquarium zu sein scheint. Jemand, der aussieht wie Charlie, kommt ihm mit ausgestreckter Handfläche, auf der "they need you" geschrieben steht, entgegengeschwommen und durchbricht die Scheibe - das Wasser ergießt sich in den Raum. Hurley springt auf und ruft um Hilfe. Der Detective kommt herein, nichts hat sich in dem Raum verändert. Was das solle, fragt er Hurley, ob er es darauf anlege, ins Irrenhaus zu kommen. Er könne das sehr schnell geschehen lassen. "Das können Sie?" fragt Hurley hoffnungsvoll, umarmt den Detective und dankt ihm mehrmals.
Am Strand nimmt Hurley das Walkie Talkie aus dem Bully und fragt Jack, ob es ihnen gelungen sei, eine Verbindung herzustellen. Jack bestätigt das und fügt hinzu, man sei schon auf dem Weg zur Insel. Hurley freut sich riesig.
Kate kommt zu Jack zurück mit der Nachricht, dass Locke verschwunden sei. Er sei völlig durchgedreht, stellt Jack mit zerfurchter Stirn fest. Wenn er doch zurückkäme würde er ihn töten, ergänzt er mit Bedauern im Blick. Jetzt sollten sie zusehen, dass die Leute sich versammeln um zum Strand zurückzugehen.
Sie könne noch gar nicht glauben, stellt Sun Claire gegenüber fest, dass sie ihr Baby in einem Krankenhaus zur Welt bringen werde. Darauf wird die von Claire lachend mit einem Knuff gegen den Oberarm bedacht, denn sie ist gerade die Richtige. Jetzt fällt es Sun auch ein und beide lachen. Rose kommt zu ihnen und als Claire feststellt, ihr Mann sei ein richtiger Held, entgegnet Rose, der eigentliche Held sei wohl Claires Mann und sie möge ihn bitteschön äußerst gut behandeln, wenn sie sich wiedersähen. Claires energisches "Rose!" führt wiederum zu Gelächter.
Unterdessen bittet Ben, der immer noch an einen Baum gebunden ist, Danielle, die neben ihm steht, um einen Gefallen. Sie möge sich Alex schnappen und so weit wie möglich fortbringen, bevor die 'Retter' die Insel erreichten. Denn jeder der hierbliebe würde sterben und er wolle nicht, dass seine Tochter... - mit einem Schlag ins Gesicht schneidet Danielle ihm das Wort ab und erklärt, sie sei nicht seine Tochter. Dann geht sie, vorbei an der mit dem Dolch im Rücken daliegenden Naomi, Richtung Alex und Karl.
Während Juliet beginnt, ein Grab zu schaufeln, erklärt Hurley Bernard, dass er nun, wo man denke er sei tot, wohl seine Lottomillionen los wäre, dafür aber endlich frei. Dann vollführt er, nachdem er von Bernard bestärkt wird, es doch endlich zu tun, wenn er es schon immer vorgehabt hätte, eine mächtige Arschbombe ins Meer. Als er aus dem Wasser kommt sieht er, dass Desmond gerade mit dem Boot wieder angekommen ist. Desmond erklärt Sayid, Bernard, Sawyer und Juliet, dass Naomi gelogen habe, das Boot nicht Pennys ist und sie auf keinen Fall Kontakt dorthin aufnehmen dürften. Er ist sehr aufgeregt und erwidert auf Sawyers Frage, dass er nicht wisse, wer tatsächlich auf dem Boot sei. Nun ist Hurley bei der debattierenden Gruppe und er will nur eines wissen: "Wo ist Charlie?" "Es tut mir leid, Bruder", stammelt Desmond und jetzt erst bemerken auch die Übrigen, dass er fehlt und wenden sich mit betretenen Minen ab.
Am Funkturm packen die Leute ihre Sachen zusammen. Das Satellitentelefon klingelt, Jack nimmt den Anruf von George Minkowski entgegen. Das Koordinatensignal ist schlecht und muss nachjustiert werden. Dafür will er mit Naomi sprechen. Jack sagt, sie sei Feuerholz holen. In dem Moment schaut Kate auf und macht Jack aufmerksam dass Naomi verschwunden ist. Jack unterbricht die Verbindung. Er fragt Ben, in dessen Blickfeld die Frau lag, wo sie ist, doch Ben behauptet, es nicht zu wissen.
Am Strand debattiert man, ob Jack angerufen werden soll um ihm Charlies Warnung durchzugeben. Auch wenn man nicht wirklich weiß, was das bedeutet, kann es keine gute Nachricht sein. Doch Sayid räumt ein, dass der Funkverkehr vermutlich abgehört werde. Dennoch will Sawyer das Walkie benutzen. Doch bevor er dazu kommt reißt Hurley es ihm aus der Hand und wirft es ins Meer. Dann stellt er fest, dass sie lieber aufbrechen sollten. Sawyer fragt säuerlich, wohin denn.
Danielle geht zu Jack und erklärt ihm, sie habe eine Blutspur gefunden, Naomi sei davongekrochen, sie sollten der Spur sofort folgen. Jack will auf jeden Fall Ben mitnehmen, denn er traut ihm nur, solange er ihn im Blick hat. Den Übrigen trägt er auf, zügig zum Strand zurückzumarschieren, damit sie für die Abholung leicht zu finden seien.
Jetzt kommt Kate auf ihn zugelaufen und verkündet, sie habe Naomis Spur gefunden. Doch Jack sagt, er breche gerade auf, sie zu verfolgen. Das Blut könne ja von niemand anderem sein. Kate räumt ein, dass Naomi vielleicht bewusst eine falsche Fährte gelegt habe. Jack stellt fest, dass sie in einigen Stunden auf dem Schiff sitzen und darüber lachen würden, dass sie sich auch ein letztes mal nicht hätten einig sein können. Naomi werde in ihrem Zustand wohl kaum daran denken, falsche Fährten zu legen. Kate stimmt ihm lächelnd zu, umarmt ihn zum Abschied - wobei Ben sie aufmerksam beobachtet - und fordert ihn auf, vorsichtig zu sein. Jack zieht mit Danielle und Ben - buchstäblich im Schlepptau - in den Dschungel.
Sawyer hatte sich eigentlich gedacht, dass sie warten würden und in Ruhe ausschlafen, bis der Rest ihrer Gruppe zum Strand zurückkehrt, doch Hugo will ihnen entgegengehen um sie zu warnen. Jeder greift sich eine Waffe und der Trupp verschwindet im Dschungel.
In der Psychatrischen Klinik spielt Hurley '4 gewinnt' als eine Schwester ihn auf einen Besucher hinweist. Hurley geht zu dem jungen Mann, der sich als Matthew Abbadon vorstellt. Er sei Mitarbeiter von Oceanic Airlines und hier, weil er von Hurleys misslicher Lage, der Flucht mit dem Auto, der Festnahme und Einweisung gehört habe. Oceanic Airlines würde ihm gerne ein kleines 'Upgrade' zukommen lassen. Er meint damit eine Anstalt gehobener Klasse mit eigenem Bad ect.. Hurley lehnt dankend ab, es ginge ihm gut. Das kann Matthew angesichts der Lage kaum gelten lassen. Jetzt wünscht Hurley, eine Referenz zu sehen. Matthew durchwühlt seine Taschen und stellt fest, er müsse seine Karte wohl zuhause gelassen haben. Dann hätten sie sich nichts mehr zu sagen stellt Hurley fest und will gehen. "Sind sie noch am Leben?" fragt Matthew. Hurley dreht sich um, ruft aufgeregt nach der Schwester, fährt Matthew an, zu verschwinden und gebärdet sich derart, dass zwei Wärter ihn festhalten.
Unterdessen ist die Dunkelheit hereingebrochen und die Leute vom Strand sind mit Fackeln unterwegs zu ihren Gefährten. Sawyer bietet Hurley an, über die Sache mit Charlie zu sprechen, schließlich habe er einen Freund verloren. Doch Hurley ist dazu offensichtlich nicht in der Lage. Er lehnt ab mit dem Argument, sie seien schneller dort, wenn sie nicht reden würden. Er möge es sagen, wenn er ihn brauche, beendet Sawyer seinen Versuch. Hurley bleibt nachdenklich einen Moment stehen, doch als er zu den übrigen aufholen will, findet er sie nicht mehr. Auch sein Rufen hilft nicht. Plötzlich fühlt er sich umgeben von allerlei Geräuschen und Gewisper. Er bleibt stehen, starrt auf eine Hütte und flüstert "Oh, oh..."
Jack, Danielle und Ben sind am Ende der Blutspur angekommen. Es war also doch eine falsche Fährte. Jack will nach dem Telefon greifen um sich mit dem Boot in Verbindung zu setzen, doch es ist weg. Er fragt Ben, wo es ist, doch der muss ihn enttäuschen, er hat es nicht. Statt dessen konnte er beobachten, dass Kate es Jack bei der Umarmung aus der Tasche genommen hat. Sie sei wohl sicher gewesen, die richtige Spur zu haben und wollte die Sache selber in die Hand nehmen, da Jack nicht mit sich reden ließ. Und so, wie Jack Ben behandelt hatte sah er keinen Grund, es ihm zu offenbaren. Aber er möge es positiv sehen, wenigstens eine hier wisse, was sie tue. Jack dreht sich mit sauerem Gesicht um, reißt an dem Seil an dem er Ben hält und sie kehren um.
Indessen folgt Kate der anderen Fährte, als das Telefon klingelt. Nach kurzem Zögern nimmt sie den Anruf entgegen und erklärt, Jack sei nicht da und auf die Frage nach Naomi, sie suchten gerade nach ihr. Als der Anrufer wissen will, was das bedeutet, unterbricht sie die Verbindung. Dann registriert sie, dass Blut auf ihre Schulter tropft und schon wirft sich Naomi aus einem Baum auf sie, setzt ihr ein Messer an den Hals und fordert sie auf, ihr das Telefon zu geben. Sie ist zutiefst enttäuscht, dass die Getrandeten ihr, obgleich sie versucht habe, ihnen zu helfen, ein Messer in den Rücken gerammt haben. Kate gelingt es, ihr zu versichern, dass Locke nicht mehr zu ihnen gehöre und sie ihr niemals etwas angetan hätten. Als das Telefon erneut klingelt gibt sie es schließlich Naomi, die George berichtet, sie habe sich bei dem Absprung in einem Baum schwer verletzt. Sie hätten das Signal verloren, erläutert George, ob sie die Frequenz korrigieren könne. Naomi reagiert und George bestätigt, dass es funktioniert hat. Nun verabschiedet sich Naomi und bittet George, ihrer Schwester zu sagen, dass sie sie liebe. Daraufhin bricht sie zusammen.
Hurley nähert sich vorsichtig der Hütte. Er schaut durch ein zerbrochenes Fenster ins Innere, das von einer Petroleumlampe dürftig erleutet ist. Er erkennt in einer dunklen Ecke einen Schaukelstuhl auf dem ein Mann sitzt. Dann erscheint plötzlich unmittelbar hinter der Scheibe ein Gesicht. Hurley erschreckt sich dermaßen, dass er die Flucht ergreift, wobei er seine Fackel verliert. Er rennt und schreit um Hilfe. Schließlich bleibt er stehen und sieht sich um, nur um hinter sich direkt wieder die Hütte zu sehen, deren Tür sich quietschend öffnet. Hurley schließt die Augen, geht langsam rückwärts und betet sich vor "Da ist gar nichts...da ist gar nichts..." Er öffnet die Augen und tatsächlich ist da gar nichts. Er macht noch einen Schritt rückwärts und kippt auf den Rücken, der Kopf hängt in einer Kuhle. Er öffnet die Augen, schaut in eine Fackel und fängt an zu schreien. Doch es ist nur Locke, der ihn gelassen begrüßt.
Die beiden setzen sich an ein Lagerfeuer und Hurley erklärt, er sei hinter die anderen zurückgefallen und habe sich geängstigt. Locke spricht Desmonds Bericht und die Botschaft an, ob Hurley sicher sei, 'nicht Pennys Boot' hätte auf der Hand gestanden. Hurley stellt lediglich fest, Jack hätte die Leute nie anrufen dürfen. Das sieht Locke genauso. Es werde allerdings schwierig, weiß Hurley, Jack davon zu überzeugen dass es falsch war, wenn er davon ausgehe, dass Rettung nahe. Sie müssten es auf alle Fälle versuche, drängt Locke zum Aufbruch. Andernfalls wäre Charlies Tod umsonst gewesen.
Hurleys Gruppe hat sich bereits bei dem Flugzeugwrack eingefunden, als Hurley und Locke zu ihnen aufschließen. Sie sind wenig begeistert, Locke zu sehen, der ihnen erklärt, er sei aus demselben Grund da, wie sie: um Jack von seinem Vorhaben abzubringen. Er sei froh, dass er jetzt Unterstützung habe. Wenn er seine Unterstützung wolle, stellt Sayid fest, müsse er ihm erst erklären, warum er das U-Boot zerstört habe. Bevor Locke etwas antworten kann, hört man Geraschel im Dschungel. Alle greifen nach ihren Waffen. Doch es sind nur ihre Gefährten. Sun läuft freudestrahlend auf Jin zu, Rose und Bernard umarmen einander glücklich, ebenso Juliet und Alex. Claire schaut suchend auf den Strand-Trupp der betretene Gesichter zur Schau trägt. Desmond will auf sie zugehen, doch Hurley sagt im Vorbeigehen, er werde das übernehmen. In Tränen ausbrechend sagt er: "Er ist tot, Charlie ist tot" und nimmt Claire in den Arm. Eine Weile stehen sie weinend da.
Im Park der Anstalt sitzt Hurley unter einem großen Baum und malt ein Bild. Ein Mitpatient geht an ihm vorbei und macht ihn verstohlen auf einen Typen aufmerksam, der ihn anstarren würde. Hurley schaut auf und entdeckt Charlie. Er springt auf, doch Charlie geht mit beschwichtigenden Gesten auf ihn zu und fordert ihn auf, nicht wegzulaufen. Es stellt sich heraus, dass es ebenfalls Charlie war, vor dem er in dem Laden davongelaufen war. Charlie sei tot, rechtfertigt sich Hurley, was anders er von ihm erwarten würde. Charlie bittet ihn, sich mit ihm hinzusetzen. Er sei zwar tot, aber er sei auch hier. Hurley fordert einen Beweis und erhält eine Backpfeife. Sich die Wange reibend gibt er kleinbei und sie setzen sich. Warum, wenn er gewusst habe, dass er sterben würde, er nichts gesagt hätte, will Hurley wissen. Weil, erläutert Charlie, Hurley versucht haben würde, ihn abzuhalten. Er wollte ihm das ganze sinnlose Drama ersparen. Doch jetzt müsse Hurley etwas tun. "Du versteckst dich vor ihm", stellt Charlie fest, "das war der wahre Grund, warum du davongelaufen bist, als du mich in dem Laden gesehen hast. Du wusstest, dass ich hier war um dir das zu sagen." "Nein, nein", konstatiert Hurley, du bist nicht da. Er hält sich die Ohren zu und erklärt, er werde die Augens schließen und bis fünf zählen und dann werde Charlie fort sein. Während er herunterzählt sagt Charlie, er solle das nicht tun. Er brauche ihn, und er wisse, das sie ihn brauchten. Hurley brüllt die fünf heraus, offnet die Augen und Charlie ist verschwunden.
Jack und Co. erreichen die immer noch ergriffene Gruppe am Flugzeugwrack. Als Jack Locke erblickt geht er direkt auf ihn zu und schlägt ihn zu Boden. Locke versucht, nach seiner Waffe zu greifen, doch Jack ist schneller. Er richtet den Lauf auf Lockes Brust und spannt den Hahn. Er könne ihn ebensowenig erschießen, meint Lock, wie er selbst Jack... - Jack drückt ab. Doch es ist nur ein Klicken zu hören, die Waffe ist nicht geladen. Als Jack nun auf Locke einprügeln will, wird er von Sawyer und Sayid zurückgerissen.
Ob sie wüssten, was er getan hätte, will Jack wissen. Sie wüssten es, gibt Sayid zurück. Alles was er täte und je getan hätte, setzt Lock zu einer Erlärung an, habe im Interesse aller getan. Ob er verrückt sei, gibt Jack zurück. Er wisse, er habe vieles zu erklären, fährt Locke fort, doch er habe niemals etwas getan, was einen von ihnen verletzt hätte. Er habe sogar sein Leben riskiert, zu übermitteln, dass ein Verräter - er weist auf Juliet - in ihrer Mitte sei. Sie habe ihnen geholfen, erfährt Locke von Jack, das einzige was er dagegen getan habe sei, jede Möglichkeit von der Insel zu kommen, zu zerstören. Er habe Naomi getötet. Naja, wirft Ben ein, genaugenommen habe er sie noch nicht getötet. "Doch, er hat", klingt jetzt Kates Stimme vom Rand des Dschungels. Sie sei soeben gestorben. Doch sie habe nicht verraten was wirklich mit ihr passiert sei. Sie habe die Frequenz korrigiert, sie wären auf dem Weg hierher.
Sie hätte nichts verraten, meldet sich Locke wieder zu Wort, weil sie unbedingt wollte, dass ihre Leute hierher kämen. Und man möge ihm glauben, wenn sie kämen sollten sie lieber so weit weg sein, wie möglich. Er ginge zur Siedlung, die 'Anderen' hätten sie verlassen und sie sei der einzige Ort mit irgendeiner Art von Sicherung. Dort werde er nachdenken, was weiter zu tun sei. Bis dahin möge jeder, der leben wolle, mit ihm kommen. Niemand wird mit dir irgendwohin gehen, stellt Jack fest, sie sind schließlich nicht verrückt.
"Er ist nicht verrückt", nimmt jetzt Hurley Locke in Schutz. "Denkt an Charlie. Er ist da runtergetaucht um uns allen zu helfen. Was immer er dort getan hat, hat funktioniert". Doch dann müsse irgendetwas geschehen sein das ihn veranlasste, seine Meinung zu ändern. Denn das letzte, was er getan habe sei gewesen, sie zu warnen dass die Leute auf dem Boot nicht seien, was sie vorgäben. "Und darum höre ich nicht auf dich", lässt er Jack wissen, "ich höre auf meinen Freund, höre auf Charlie!" Damit geht er hinüber und stellt sich neben Locke. Jacke weiß nichts zu erwidern.
"Noch jemand?" fragt Locke, "wir haben nicht viel Zeit." Neben Claire mit Aaron schließen sich Danielle, Alex, Karl und Ben - der tatsächlich Jackes Erlaubnis einholt - und ein paar Weitere (Statisten) Locke an. Bernard erinnert Rose, dass er versprochen habe, mit ihr auf der Insel zu bleiben, doch Rose will auf keinen Fall 'mit diesem Mann' irgendwo hingehen. Sawyer zögert, dann setzt er sich auch in Bewegung. "Was machst du?" versucht Kate ihn zurückzuhalten. "Was ich immer getan habe, Kate", entgegnet Sawyer mit ernstem Blick, "überleben!" Er geht weiter zu Locke. In diesem Augenblick geht ein Platzregen nieder, der die gesamte Truppe wie begossene Pudel aussehen lässt. "Ihr wisst wo ihr uns findet, falls ihr eure Meinung ändert", verabschiedet sich Locke und zieht mit seinen Leuten los.
In der Sporthalle der Anstalt ist Hurley ganz allein damit beschäftigt, Basketball-Korbwerfen zu trainieren, als Jack im schicken Anzug, als Besucher bei ihm erscheint. Er sei gerade des Wegs gekommen und wolle mal kurz hereinschauen. Abwechselnd werfen die beiden nun auf den Korb, wobei Hurley jedesmal trifft, während Jack immer verfehlt. Dabei unterhalten sie sich über Jacks Rückkehr ins Berufsleben und er erzählt auf die Frage, ob die Reporter ihn in Ruhe ließen, manchmal müsse er noch ein paar Autogramme geben, er habe überlegt, sich einen Bart wachsen zu lassen. Was er nun wirklich hier wolle, fragt Hurley jetzt direkt, ob er sehen wolle, ob er verrückt sei, ob er etwas erzählen würde. Wie es damit stünde, fragt Jack zurück, doch Hurley beantwortet das nicht.
Als Jack schließlich geht, entschuldigt sich Hurley dafür, mit Locke gegangen zu sein. Jack tut das mit 'Schnee von gestern' ab. "Ich möchte das richtige tun", fährt Hurley fort, "ich denke er will, dass wir zurückkommen. Er hat alles getan, was er konnte." "Wir werden niemals zurückgehen", fährt Jack Hurley wütend an und geht zum Ausgang. "Sag' niemals nie, Alter," gibt Hurley ihm mit zusammengebissenen Zähnen mit auf den Weg.
Kate gesellt sich zu Jack, der in das Wrack der Maschine starrt. Ob er an Charlie denke, will Kate wissen. Doch Jack sinniert über die gesamte Situation, es schiene 100 Jahre her zu sein, dass sie hergekommen wären, wie das alles geschehen konnte? Jetzt sind laute Geräusche zu hören, die Jack als Hubschrauberlärm erkennt. Sie sehen den Helikopter, der einen Suchscheinwerfer kreisen lässt und aus dem gerade ein Fallschirmspringer steigt. Sie laufen in die Richtung, in der der Springer aufkommen wird. Sie erreichen ihn, als er gerade den Helm abnimmt. Der Mann schaut zu ihnen hinüber und fragt: "Sind Sie Jack?"
|
|
|