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Lost


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 3x01 The Tale of Two Cities
:: 3x02 The Glass Ballerina
:: 3x03 Further Instructions
:: 3x04 Every Man For Himself
:: 3x05 The Cost of Living
:: 3x06 I Do
:: 3x07 Not In Portland
:: 3x08 Flashes Before Your Eyes
:: 3x09 Stranger in a Strange Land
:: 3x10 Tricia Tanaka is Dead
:: 3x11 Enter 77
:: 3x12 Par Avion
:: 3x13 The Man From Tallahassee
:: 3x14 Exposé
:: 3x15 Left Behind
:: 3x16 One of Us
:: 3x17 Catch-22
:: 3x18 D.O.C.
:: 3x19 The Brig
:: 3x20 The Man Behind the Curtain
:: 3x21 Greatest Hits
:: 3x22 Through the Looking Glass (1)
:: 3x23 Through the Looking Glass (2)


Episodenguide


3x23 "Through the Looking Glass (2)"

[Hinter dem Spiegel (2)]


 « Kurzinhalt :: Inhalt :: Synopsis :: Review :: Aha-Effekte :: Zitate :: Flaschenpost (264) » 

 Synopsis
Kate legt eine Pause ein, um ihre Schuhe auszuschütteln. Jack bleibt mit ihr stehen und erklärt, Sawyer habe das nur getan, um sie zu schützen. Ebenso, wie er ihr bei der Hydra gesagt habe, nicht zurückzukommen. Kate versteht nicht, warum Jack Sawyer verteidigt, umgekehrt würde das nie passieren. Jacks einfache Antwort lautet: "Weil ich dich liebe."

Jack fährt mit lauter Musik (von Nirvana) durch LA. Schließlich hält er an, wählt auf seinem Handy eine Nummer, erreicht jedoch niemanden. Er nimmt den Zeitungsausschnitt zur Hand, liest noch einmal, steigt aus und überquert, ohne auf den Verkehr zu achten die Straße. Auf der anderen Seite geht er in ein Beerdigungsinstitut. In dem Feierraum ist ein geschlossener Sarg aufgestellt, alle Stühle sind leer. Der Bestatter kommt herein und erkundigt sich, ob er behilflich sein könne. Jack fragt, ob die Trauerfeier vorbei sei. Der Bestatter klärt ihn auf, dass es keine Trauerfeier gebe, nur eine Abschiednahme. Es sei jedoch niemand gekommen, außer ihm. Er kondoliert und fragt: "Freund oder Familie?" Jack antwortet, keins von beiden. Der Bestatter fragt, ob er die Sarg öffnen solle, was Jack verneint. Mit der Aufforderung, er möge sich Zeit lassen, verlässt der Mann den Raum. Jack legt eine Hand auf den Sarg, schluckt dann die letzte Tablette aus seinem Röhrchen und verlässt deprimiert das Institut.

Jack holt auf zu Rousseau, um sich zu erkundigen, wie lange es noch dauert. Sie sagt, noch etwa eine Stunde und offenbart ihm, dass sie zum letzten mal dort war, als sie die Nachricht hinterlassen habe. Sie werde sie hinbringen, aber die Insel nicht verlassen, fügt sie hinzu. Nach all den Jahren sei dies jetzt ihr Zuhause. Als sie die Anhöhe, die sie bewältigen, hinaufschauen, stehen plötzlich Ben und Alex vor ihnen. Die Gruppe hält an, Jack geht ein Stück vor und wird von Ben mit dem Hinweis, sie müssten reden, begrüßt.

Im Looking Glass will Mikhail wissen, ob man die Signalunterdrückung abstellen kann. Bonnie erklärt ihm, dass das geht, jedoch nur sie, Greta und Ben den Code kennen. Was mit dem passiere, wenn die Station geflutet würde, erkundigt er sich weiter. Das mache keinen Unterschied, lautet die Antwort, alles würde weiterfunktionieren. Warum sie dann hier wären, setzt Mikhail nach. Weil Ben es so bestimmt hätte, erklärt Bonnie und sie ihm und Jacob vertrauten und wenn sie den Anordnungen nicht folgten alles was sie hier täten auseinanderbrechen würde. Jetzt wendet Mikhail sich Greta zu und erschießt sie. Bonnie versucht, wegzulaufen, doch er feuert auch auf sie. Getroffen am Boden liegend bittet sie Mikhail, sie am Leben zu lassen, doch er erwidert nur, er folge ebenfalls Anordnungen. Jetzt ist ein "Hey" von hinten zu hören. Mikhail dreht sich um und wird prompt von Desmond harpuniert und fällt mit einem Pfeil in der Brust zu Boden. Desmond wendet sich der stöhnenden Bonnie zu, doch Charlie hält ihn zurück mit den Worten: "Wir brauchen sie."

Während Jack auf Ben zugeht, umrundet Kate das Areal um festzustellen, dass nur die Spuren von Ben und Alex zu finden sind. Ben will sich Naomi vorzustellen, doch Jack erstickt den Versuch einer Kommunikation mit ihr im Keim. Auf Jacks Frage, was er will, erwidert Ben, nur fünf Minuten seiner Zeit, die er ihm angesichts der Tatsache, dass sie gerade sieben seiner Leute getötet hätten, gönnen könnte. "Fünf Minuten", stimmt Jack zu und im Abstandnehmen von der Gruppe reißt er Ben flugs das Walkie-Talkie aus dem Gürtel.

Jack argumentiert an der Kasse einer Apotheke mit der Angestellten, die ihm erklärt, dass sein Kontingent an Tabletten aufgebraucht ist und sie ihm keine mehr aushändigen kann. Auch ein anderer Kunde, der in Jack den "Helden" erkennt und findet, er solle alles bekommen, was er brauche, ändert die Ablehnung der Frau nicht. Jack zieht nun ein Rezept über Oxycodon aus der Tasche, doch die Frau weist ihn darauf hin, dass er für sich selbst ein solches nicht ausstellen könne. Jack erklärt, es sei für Dr. Christian Shephard, seinen Vater. Die Frau will zunächst dessen Büro kontaktieren, um sich rückzuversichern, doch Jack verhindert den Versuch grob und verlässt aufgebracht und unkoordiniert den Laden.

Ein Stückchen abseits der Gruppe beginnt Ben seine Erklärung. Vor einiger Zeit habe er eine Entscheidung getroffen, die über 40 Leben an einem einzigen Tag gefordert hätte. Er sagt ihm dass, weil die Geschichte im Begriff sei, sich zu wiederholen, hier und jetzt. Er wolle ihm damit also andeuten, versucht Jack die Worte zu übersetzen, dass Ben, wenn Jack nicht tue was er sage, all seine Leute töten würde. Ben korrigiert die Annahmen mit den Worten: " Nein, Jack, du würdest." Jack fängt an zu lachen und fragt, wie er das wohl anstellen würde. Ben erwidert, die Frau, die mit dem Fallschirm hier gelandet sei, sei nicht was sie vorgäbe zu sein. Sie sei tatsächlich eine Beauftragte von Leuten, die diese Insel zu finden versuchten. Sie sei eine von den Bösen. Ach ja, stellt Jack ironisch fest, er würde immer vergessen, dass Ben und seine Leute die Guten wären.

Ben bittet Jack eindringlich, ihm zuzuhören. Wenn er das Boot kontaktiere, würde jede einzelne lebende Person auf dieser Insel getötet. Dann kommt sein Vorschlag: Jack solle Naomi das Gerät abnehmen und es Ben geben. Er ginge dann zurück zu seinen Leuten, ebenso wie Jack es tun werde. Jack stellt lediglich fest, er werde nirgendwo hingehen. Nun stehen sich beide wie Kampfgegner gegenüber. Ob er sein Walkie zurückhaben könne, bittet Ben, es gäbe etwas, das Jack hören solle. Jack reicht Ben mit skeptischem Blick das Funkgerät. Ben bedankt sich und kontaktiert Tom. Sein Plan, erklärt er Jack, habe sieben seiner Leute getötet. Doch die Überlebenden hielten nun ihre Waffen auf seine drei Freunde gerichtet. Er lässt Jack die Stimmen aus dem Camp hören. Wenn er nicht kooperiere, warnt Ben, würden sie in einer Minute erschossen.

Bockig erwidert Jack, er würde sie lebend von der Insel bringen und zwar alle. Warum er eigentlich so verzweifelt weg wollte, fragt Ben nun. Er habe niemanden dort. Sein Vater sei tot, seine Frau habe ihn wegen eines anderen verlassen. Ob er unbedingt wieder in das Krankenhaus wolle um Dinge zu richten. Ben fordert ihn erneut auf, ihm das Gerät zu holen und beginnt einen Countdown. Doch Jack brüllt, er werde es nicht tun. Dann sind aus dem Walkie drei Schüsse zu hören. Es täte ihm so leid, sagt Ben, bevor Jack sich auf ihn stürzt und auf ihn einschlägt, bis er bewusstlos ist. Dann nimmt er das Walkie und spricht zu Tom. Er werde seine Leute zum Sendeturm führen, verspricht er mit bebender Stimme. Dann werde er anrufen und sie retten, und zwar alle. Und dann werde er kommen und Tom finden und er werde ihn töten.

In der Unterwasserstation bemüht sich Charlie, den Desmond losgebunden hat, der schwerverletzten Bonnie den Code zu entlocken. Er ist auch sicher, dass es ihm gelingen wird, denn er hat ja seine Bestimmung. Er versucht sie zu überzeugen, indem er anführt, dass ihre Leute gegen sie gearbeitet hätten. Jetzt hätte sie die Möglichkeit, Ben sehr wütend zu machen. Warum sie das nicht nutzen wolle. Das überzeugt sie Frau offensichtlich, denn sie beginnt, eine Zahlenreihe zu stammeln. Doch sie ist bereits ziemlich am Ende und es bleibt keine Zeit, die Zahlen noch zu notieren. "Good Vibrations", sagt sie plötzlich. "Beach Boys, auf der Tastatur, es sind die Töne, es wurde von einem Musiker programmiert," lauten ihre letzten Worte.

Jack hat den malträtierten Ben am Kragen und wirft ihn vor der Gruppe zu Boden. Man möge ihn Fesseln, er käme mit, ordnet er an. Als Alex sich zu Ben hinunterbeugt, kommt Rousseau heran. Alex schaut hoch und fragt: "Was?". Ben ist derjenige, der die Frage beantwortet: "Alex, das ist deine Mutter." Alex richtet sich auf und die beiden Frauen stehen sich gegenüber. Danielle streichlt ihrer erstaunten Tochter lächelnd das Gesicht, nimmt sie bei den Schultern und fragt sanft, ob sie ihr helfen würde, ihn zu fesseln.

Unterdessen ist Jack ein Stück vorausgegangen. Als er rastet wird er von Kate eingeholt, die wissen will, was passiert ist, was Ben gesagt hat. Jack erklärt, es sei nicht wichtig. Kate hockt sich vor ihm hin, reinigt mit einem Lappen seine Hände von Bens Blut und wiederholt die Frage. Sie hätten sie getötet, offenbart Jack ihr nun, Bernard, Jin und Sayid. Er habe es zugelassen. Doch sie dürfe Sun und Rose auf keinen Fall etwas sagen. Er habe Sayid versprochen, dass sie sich nicht um das kümmern, was am Strand geschieht. Kate fragt, warum er Ben mitnehme und nicht getötet habe. Er wolle, gesteht Jack, dass er den Moment miterlebe, in dem sie die Insel verließen. Er solle fühlen, dass er versagt habe. Und dann werde er ihn töten.

Unten im Camp ist Tom unzufrieden mit Bens Anordnungen. Er erklärt Ryan, der feststellt, sie hätten den Anordnungen folgen müssen, dass Ben die Sache nicht mehr in der Hand hätte. Er möge sich ansehen, was sie ihnen angetan hätten. Und sie hätten drei Kugeln in den Sand schießen müssen, statt die drei zu töten. Im Hintergrund knien Jin, Bernard und Sayid, zwar gefesselt und geknebelt, jedoch quicklebendig.

Aus dem Gebüsch heraus beobachten Sawyer und Juliet die Szene. Sawyer stellt fest, dass alles, was denen geblieben sei, drei Männer und vier Waffen wären. Worauf Juliet trocken kontert: "Und alles was wir haben, James, sind zwei Leute und keine Waffen." Unbewaffnet könnten sie kaum etwas ausrichten. Wenn er sich umbringen wolle, müsse er das tun, aber bevor er ginge.... - Sawyer bedeutet Juliet zu schweigen, denn er hört ein Geräusch. Und schon bricht Hurley mit dem VW-Bulli durch die Büsche und mit Vollgas auf die vier Männer zu. Sie feuern auf den Wagen, während Hurley frontal auf Ryan zuhält und ihn voll erwischt.

Hurley hält an und Sawyer schleicht sich auf der Fahrerseite heran, im Vorbeigehen Ryans Waffe aufsammelnd. Er schlägt die Tür, die Hurley gerade öffnet, wieder zu und bedeutet ihm, im Innern in Sicherheit zu bleiben. Er pirscht um den Bus herum und nimmt einen der "Anderen" ins Visier. Doch da wirft sich Sayid gegen den Mann, bringt ihn zu Fall, und bricht ihm unter Zuhilfenahme seiner Beine das Genick. Der am Boden liegende Tom versucht, seine abhanden gekommene Waffe zu greifen. Doch Juliet ist schneller. Sie richtet die Mündung auf Tom und befiehlt ihm, dort zu bleiben. Der kniende Mann hebt die Hände und ergibt sich. Sawyer starrt ihn finster an, hebt die Waffe und schießt ihm in die Brust mit der Erklärung: "Das ist dafür, das Kind vom Floß geholt zu haben." Tom kippt um und ist tot. Hurley stellt fest, dass es vorbei war, dass er sich ergeben habe. Doch Sawyer erwidert grimmig, er habe ihm nicht geglaubt.

Jack klaut sich Oxycodon aus einem Medikamentenschrank im Krankenhaus. Als er den Schüssel zurücklegt, will er sich eine Krankenakte greifen, verursacht in seinem desolaten Zustand jedoch ein kleines Chaos. Dr. Hamill kommt herein und Jack erklärt haspelnd, er habe nur nachsehen wollen, wie die OP verlaufen sei. Hamill, der weiß dass Jack ernsthaftere Sorgen hat, bittet ihn in sein Büro. Doch Jack stellt fest, wenn er ihm etwas zu sagen habe, solle er es gleich hier tun. Der Kollege berichtet, dass die Frau aufgewacht sei und alles gut überstanden habe. Doch sie hat auch erzählt, wie der Unfall zustande kam. Sie sei auf die Brücke gefahren und habe einen Mann gesehen, der auf dem Geländer stand, bereit, hinunterzuspringen. Sie sei dadurch abgelenkt gewesen und hätte die Kontrolle über das Auto verloren.

Die offenkundige Frage sei jetzt, wieso Jack so schnell bei dem brennenden Auto sein konnte, was er auf der Brücke getan hätte. Jack antwortet mit der Gegenfrage, wie lange Hamill in dem Haus arbeite. Ob er auch nur die geringste Idee hätte, was er durchmache. Hamill fragt, inzwischen im Korridor angelangt, wieviel Jack heute getrunken hätte. Jack macht dem Kollegen einen Vorschlag: Er möge seinen Vater herholen und wenn Jack betrunkener sei als er, könne er ihn feuern. Hamill schüttelt dezent den Kopf und Jack verbittet sich, so von ihm angesehen zu werden. Er versuche, ihm zu helfen, will Hamill einlenken, doch Jack brüllt ihn an, so dass alles Personal hinüberschaut, er könne ihm nicht helfen. Dann schluchzt er einmal auf und lässt den Kollegen stehen.


Mit dem gefesselten Ben im Schlepptau geht die Gruppe weiter, als ein Anruf über das Walkie kommt. Hurley gibt eine Warnung an die "Andern" durch. Sie hätten sie drangekriegt und wenn sie nicht alle in die Luft gejagt werden wollten, sollten sie sich von ihrem Strand fernhalten. Jetzt meldet Jack sich und Hurley berichtet ihm, dass er am Strand sei, dass er Juliet und Sawyer geholfen, sie gerettet hätte. Es ginge allen gut, fährt er fort, ihm, Juliet, Sawyer, Jin, Bernard und Sayid. Er hätte sie alle gerettet. In der Gruppe bricht über diese gute Nachricht Jubel aus. Sie sollten dort unten warten, gibt Jack durch und als Claire nach dem Walkie greift und fragt, was mit Charlie sei, antwortet Hurley, er sei noch nicht da, doch er sei sicher, dass er zügig zurückkäme und es ihm gutginge. Dabei schaut er, nicht ganz so überzeugt, über das Wasser zum leeren Horizont.

Bevor Charlie in den Schaltraum geht um "Good Vibrations" einzugeben, fragt er Desmond nach Visionen. Doch Desmond hatte keine mehr. Er will sich jetzt um Pressluftflaschen kümmern und Charlie geht frohen Mutes an die Tastatur. Er schaut sie sich an, überlegt einen Moment, summt die Melodie kurz vor und drückt dann die entsprechenden Tasten, die tatsächlich die Melodie wiedergeben. Dann schaltet sich das gelbe Licht ab. "Soviel zum Thema Schicksal", stellt Charlie lächelnd fest und will den Raum verlassen. Doch da hört er ein Signal. Ein roter Schalter vekündet eine eingehende Nachricht. Charlie akiviert ihn und auf dem Monitor erscheint das unsaubere Bild einer Frau, die fragt, wer da sei. Charlie nennt seinen Namen und dass er auf dem Oceanic Flug 815 war und sie überlebt hätten. Sie will wissen, wo er ist und er erklärt die Insel, deren Position er natürlich nicht durchgeben kann. Die Bildqualität wird jetzt besser und Charlie fragt, wer sie sei. "Penelope", antwortet sie, "Penelope Widmore."

Woher er diese Frequenz habe, will sie wissen, doch Charlie wendet sich zum Moon Pool und ruft Desmond. Penny fragt, ob er 'Desmond' gesagt habe und Charlie kann ihr die freudige Nachricht überbringen, dass er hier bei ihm sei und dass es ihm gut gehe. Ob sie auf dem Boot sei, fragt er dann, und erwähnt Naomi. Doch Penny hat keine Ahnung, wovon er spricht. Sie wäre auf keinem Boot und wer Naomi sei, reagiert sie. Unterdessen kommt Desmond zu der Stelle, an der Mikhail gelegen hatte und findet lediglich eine Blutlache. Im gleichen Moment klopft Mikhail von außen an das Bullauge des Schaltraums und zeigt Charlie eine Handgranate, die er gerade zündet. Charlie überlegt nur eine Sekunde. Während Desmond auf den Schaltraum zugerannt kommt, Penny auf dem Monitor wahrnimmt und ihren Namen ruft, hechtet Charlie zur Tür, zieht sie zu und verriegelt sie.

Mikhail wirft die Granate gegen das Bullauge, sie explodiert und das Wasser strömt ein. Desmond, auf der anderen Seite der Tür, greift sich einen Feuerlöscher und hämmert vergeblich dagegen. Der Schaltraum füllt sich schnell und das Wasser steht Charlie bereits buchstäblich bis zum Hals. Charlie ist ganz ruhig, bemüht, den Kopf über Wasser zu halten und beginnt mit dem Stift, den er noch in der Tasche hatte, etwas auf seine Handfläche zu schreiben. Dann presst er, die Luft anhaltend, denn jetzt ist er unter Wasser, die Hand gegen die Scheibe in der Tür, sodass Desmond lesen kann: 'Nicht Pennys Boot'. Charlie nickt noch einmal bestätigend, dann geht ihm die Luft aus und man sieht ihn im Wasser schweben.

Aaron weint und Naomi fragt Claire, was er hätte. Claire vermutet, er sei etwas verstört, was Naomi ihm nicht übel nehmen kann. Dann piept ihr Telefon. Sie nimmt es und sieht, dass statt des grünen Lichtes, das anzeigte, dass keine Verbindung möglich ist, nun das grüne aufleuchtet. Sie fragt Claire nach dem Namen ihres Freundes, des Rockstars. Claire nennt ihn und Naomi stellt fest, Charlie habe sie soeben gerettet. Sie läuft zu Jack und berichtet, dass die Signalblockierung ausgeschaltet ist. Dann möge sie das Gerät benutzen, sagt Jack. Doch alles was zustande kommt ist, dass sie Rousseaus Nachricht hören. Aber Rousseau kann sie beruhigen, denn sie haben den Sendeturm erreicht.

Hinter einer Kuppe ist ein aufragender rot-weißer Metallturm zu sehen, neben dem eine Barracke steht. Jack geht hinein und betrachtet die Sendeeinrichtungen. Danielle und Alex sind nun auch da, die französiche Nachricht ist laut zu hören. Danielle berichtet Alex, vor 16 Jahren habe sie sie aufgenommen, drei Tage, nachdem sie geboren wurde. Jetzt brauchten sie sie nicht mehr. Sie drückt einen Knopf und es herrscht Ruhe. Nun bekommt Naomi das Startsignal. Doch sie bekommt keinen Empfang. Sie verlassen die Barracke und draußen, wo Ben inzwischen an einen Baum gefesselt wurde, gelingt es. Ben versucht noch einmal, Jack davon zu überzeugen, dass es ein Fehler sei. Es sei ein Fehler gewesen, auf Ben zu hören, stellt Jack fest. Ben warnt noch einmal, den Anruf zu tätigen sei der Anfang vom Ende.

Naomi empfängt ein Signal. Ben wird lauter, fast verzweifelt. Jack wisse nicht, was er tue, warnt er wieder. Doch der lässt sich nicht beirren. Naomi hat unterdessen die Verbindung hergestellt, als sie plötzlich zuckt, nach Luft schnappt, das Gerät aus ihren Händen fällt und sie zu Boden geht. Locke steht neben der Barracke, er hat ihr ein Messer in den Rücken geworfen. Jetzt richtet er die Pistole auf Jack und erklärt auf dessen Frage, er habe getan, was er tun musste. Das Satellitentelefon liegt am Boden, die grüne Lampe blinkt, doch Locke befiehlt ihm, davon wegzubleiben.

Als Jack sich doch bückt, verfehlt der abgefeuerte Schuss ihn knapp. Er richtet sich, das Gerät in der Hand, auf. Er wolle ihn nicht erschießen, erklärt Locke. Ben brüllt: "Erschieß ihn, John," doch er wird augenblicklich von Rousseau die neben ihm steht, ausgeknocked. Locke bittet Jack nachdrücklich, das Gerät wegzulegen. Doch Jack sagt nein. Er werde ihn nicht auf dieser Insel halten, fügt er hinzu. Locke artikuliert langsam und klar, er werde ihn töten, wenn er müsse. Dann möge er er tun, sagt Jack und baut sich demonstrativ vor ihm auf. Die Gefährten halten die Luft an. Doch Locke schafft es nicht, abzudrücken. Statt dessen stellt er fest, dass Jack nicht ausersehen sei, das zu tun.

Jetzt meldet sich jemand am Telefon. Jacks Frage, wer da sei, wird mit der Gegenfrage beantwortet. Jack nennt seinen Namen und berichtet von Naomi. Während Locke sich zurückzieht, fragt der Mann, ob Jack Naomi gefunden hätte. Wo sie sei, wo er sei, fragt der Mann. Jack berichtet, er sei einer der Überlebenden von Oceanic Flug 815, ob er ihre Position bestimmen könne. Ja, das könnten sie, bestätigt der Mann. Sie sollten sich entspannen, sie seien gleich da. Unter den Gestranden bricht Unruhe und vorsichtige Freude aus. Jack atmet tief ein und schließt überwältigt die Augen.

In Jacks Wohnung herrscht das Chaos. Unmengen von Atlanten und Karten liegen herum, das schmutzige Geschirr stapelt sich. Jack sitzt frustriert in einer Ecke, nimmt einen Schluck aus der Flasche und wählt eine Telefonnummer. Als die Verbindung hergestellt ist bittet er darum, nicht aufzulegen. "Ich weiß, was du gesagt hast," fährt er fort, "aber ich muss dich sehen, bitte". Nach der Reaktion sagt er: "Ja, draußen am Flugplatz, du weißt wo, danke". Er fährt in der Dunkelheit zum verabredeten Ort. Ein anderer Wagen stoppt und Jack und Kate gehen langsam aufeinander zu.

Nach einer Begrüßung sagt sie, dass sie ihn im Fernsehn gesehn habe und ob er immer noch Leute aus Trümmern rette. "Alte Gewohnheit", scherzt Jack zurück. Jetzt stellt sie fest, er sähe furchtbar aus. Er bestreitet das nicht. Sie will wissen, warum er sie angerufen hat. Jack reicht ihr den Zeitungsausschnitt und sagt, er habe gehofft, sie hätte davon gehört und werde zur Beerdigung gehen. Warum sie das wohl tun würde, fragt Kate unbeteiligt. Jetzt erzählt Jack, dass er jedes Wochenende fliegen würde, mit dem goldenen Pass, den sie ihnen gegeben hätten. Er fliege von LA nach Tokio, Singapur oder Sydney. Er trinke etwas und hoffe, dass die Maschine abstürze. Die anderen Fluggäste seien ihm gleichgültig. Bei jeder Turbolenz würde er beten, gesteht er unter Tränen, dass er zurückgelangen könnte. Kate ist betroffen. Es werde sich nicht ändern, stellt sie fest.

Er sei krank von der Lügerei, bricht es aus Jack heraus, sie hätten einen Fehler gemacht. Sie müsse gehen, sagt Kate nun, er werde sich wundern, wo sie sei. Es sei nicht so bestimmt gewesen, dass sie gegangen wären, ist Jack überzeugt, doch Kate widerspricht: "Doch, das war es". Damit verabschiedet sie sich und geht zum Auto. "Wir müssen zurück, Kate", ruft jack ihr hinterher, doch Kate schaut nur betroffen, steigt ein und fährt ab. "Wir müssen zurückgehen", brüllt Jack ihr noch einmal nach.