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Lost


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 3x01 The Tale of Two Cities
:: 3x02 The Glass Ballerina
:: 3x03 Further Instructions
:: 3x04 Every Man For Himself
:: 3x05 The Cost of Living
:: 3x06 I Do
:: 3x07 Not In Portland
:: 3x08 Flashes Before Your Eyes
:: 3x09 Stranger in a Strange Land
:: 3x10 Tricia Tanaka is Dead
:: 3x11 Enter 77
:: 3x12 Par Avion
:: 3x13 The Man From Tallahassee
:: 3x14 Exposé
:: 3x15 Left Behind
:: 3x16 One of Us
:: 3x17 Catch-22
:: 3x18 D.O.C.
:: 3x19 The Brig
:: 3x20 The Man Behind the Curtain
:: 3x21 Greatest Hits
:: 3x22 Through the Looking Glass (1)
:: 3x23 Through the Looking Glass (2)


Episodenguide


3x22 "Through the Looking Glass (1)"

[Hinter dem Spiegel (1)]


 « Kurzinhalt :: Inhalt :: Synopsis :: Review :: Aha-Effekte :: Zitate :: Flaschenpost (20) » 

 Synopsis
Jack, mit Vollbart, sitzt in einem Flugzeug der Oceanic Airlines und trinkt einen Whiskey (o.ä.). Er verlangt einen weiteren, doch die Flugbegleiterin weist ihn darauf hin, dass sie in Kürze in LA landen würden. Sein Blick fällt aud eine Zeitung auf dem Nebensitz. Er nimmt sie, liest einen Artikel, reißt ihn anschließend heraus und steckt ihn ein. In LA fährt er mit dem Wagen zu einer Brücke, hält an, liest es erneut und fängt an, zu weinen. Er nimmt sein Handy, wählt eine Nummer, erreicht aber nur den AB mit einer Frauenstimme. Er setzt an: "Hi, ich habe gerade gelesen..." er bricht ab und legt auf. Es ist ruhig auf der nächtlichen Brücke. Er steigt aus und klettert auf das Geländer, doch bevor er auf den Asphalt am Rande des Flusses springen kann, hört er den Crash eines Autos hinter sich und die verzweifelten Stimmen der Insassen.

Die Gestrandeten, die mit zum Sendeturm gehen sollen, bereiten sich auf den Abmarsch vor. Sayid erklärt Jack, dass Bernard und Jin exzellente Schützen seien und hoch motiviert. Alles sei vorbereitet. Er bittet Jack eindringlich, egal was im Camp passieren würde, keinesfalls umzukehren. Er sei, sagt Sayid, bereit, sein Leben für die Rettung zu geben. Das wolle er nicht umsonst tun. Jack versteht und die beiden verabschieden sich. Rose schärft ihrem Mann ein, daran zu denken, er sei Zahnarzt und nicht Rambo. Als Sun Jin beim Abschied fragt, warum er das tue, antwortet er auf englich, weil sie nach Hause gehen müssten. Dann startet der erneute Exodus der Gestrandeten.

Naomi möchte wissen, was er getan hat, bevor er "Moses" wurde. Jack antwortet und Naomi möchte etwas mit ihm besprechen. Doch erst will sie sichergehen, ob Juliet, die bei ihnen ist, okay ist. Auf Jacks Verwunderung erwidert sie, weil keiner der Leute ihr zu trauen schiene. Juliet geht freiwillig ein Stück voraus. Jetzt holt Naomi das Telefon aus dem Rucksack und erklärt Jack die Funktionen, für den Fall, dass ihr etwas zustoße.

In der Looking Glass-Station haben die Frauen Charlie auf einen Stuhl gefesselt und vernehmen ihn recht unsanft. Nach einigem abgestraften Unsinn gibt er die Auskunft, Juliet habe ihnen von der Station erzählt. Sie wollen Ben anrufen und öffnen dazu eine Tür, hinter der Charlie ein gelb blinkendes Licht ausmachen kann.

Ben trägt gerade etwas in sein Tagebuch ein, als der Anruf kommt. Bonnie erzählt, warum sie die Funkstille bricht und dass derjenige seinen Namen nicht preisgibt, worauf Charlie seinen Namen durch die Station ruft. Als Ben hört, dass Juliet sie verraten hat ordnet er an, nichts zu unternehmen, er schicke Hilfe. Er befiehlt Mikhail, dort hinzugehen und herauszufinden, was Charlie Pace dort mache. Mikhail insistiert, Ben habe erzählt, die Station sei außer Betrieb. Ich habe gelogen, stellt Ben schlicht fest. Er beschwört Mikhail, zu gehen. Mikhail erklärt, er werde bei Tagesanbruch da sein, doch gibt zu bedenken, dass Juliet noch mehr erzählt haben könnte. Ben ruft Ryan an.

Er und seine Leute haben allerdings in der Nähe des Camps die Walkies bereits abgeschaltet. Sie stellen fest, dass drei Zelte markiert sind, Juliet ihren Job also erfüllt hat. Sie schleichen sich, beobachtet von Bernard, Jin und Sayid an die Zelte heran. Bernards Schuss trifft, ebenso Sayids - das Dynamit geht hoch. Doch Jin kann keinen Treffer landen, lediglich einen der Männer erschießen und wird von den "Anderen" überwältigt. Mit ihm als Gefangenem locken sie die andern zwei aus den Verstecken. Die Gestrandeten-Wandergruppe stellt fest, dass es nur zwei Explosionen gab, es muss also etwas schiefgegangen sein.

Bei Jack wird im Krankenhaus eine Kopfplatzwunde versorgt. Er gilt als Held, weil er die Unfallopfer versorgt und somit gerettet hat. Seine Ex-Frau Sarah betritt das Zimmer, das die Ärztin daraufhin verlässt. Sarah ist hochschwanger. Sie fragt, was passiert ist. Er habe einen Autounfall gesehen, berichtet er und er sei okay. Auf die Frage, ob er wieder trinke, antwortet er mit nein. Was sie hier täte, will Jack wissen und sie sagt, sie sei immernoch als sein Notfallkontakt gelistet. Dann fragt sie, warum er um 2 Uhr nachts herumgefahren wäre. Er weicht einer Antwort mit der Gegenfrage aus, ob sie ihn heimfahren könnte, doch Sarah findet das nicht angemessen. Jack dankt ihr, dass sie vorbeigekommen sei, sie verabschiedet sich und verlässt den Raum.

Sun und Rose sind skeptisch wegen der zwei Explosionen, doch Jack versucht, sie zu beruhigen. Vielleicht sei die dritte nicht notwendig gewesen. Es gelingt ihm dafür zu sorgen, dass niemand zurückbleibt, um auf die Männer zu warten.

In der Unterwasser-Station erklärt Charlie den beiden Frauen auf ihr Fragen, dass er ausersehen sei, ihr Unterdrückungssystem auszuschalten, das an dem gelben Blinklicht. Er wisse halt, dass es da sie und erwerde es unter allen Umständen ausschalten. Wie denn der Code laute, wird er gefragt. Er musse ihn wissen, um es abzuschalten, aber nur sie beide und Ben würden ihn kennen. Er werde ihn nicht brauchen, reagiret Charlie gelassen, denn die gesamte Station würde in Kürze geflutet. Er werde die Unterdrückung ausschalten und der Hubschrrauber käme und werde all seine Freunde retten. Was denn mit ihm geschehe, wenn die Station geflutet würde, wird er gefragt. Er werde sterben, lautet die einfache Antwort.

Unterdessen erhält Ben einen Anruf von Tom aus dem Camp, der ihm übermittelt, dass alle Leute fort seien. Und sie hätten sieben von ihnen getötet. Doch drei von denen hätten sie gefangen nehmen können. Sie seien im Camp geblieben, sie hätten gewusst, dass sie kämen. Ben informiert ihn, das sei Juliet gewesen, sie hätte sie betrogen. Tom solle herausfinden, wo sie ist. Er nimmt sich nach Bens Anweisung Jin vor und hält ihm die Pistole vor die Nase, doch Jin will nichts sagen. Da setzt Bernard zu einer Erklärung an, doch Jin versucht, ihn zu stoppen. Sayid sagt, er würde lügen. Doch Bernard (der ja Zahnarzt ist und nicht Rambo) hält dem Druck nicht stand und verrät das Ziel der Gruppe. Er erzählt von Naomi und dass sie ihr Schiff kontaktiern wollen. Ben, der alles mithört, will wissen, warum sie schon heute Nacht auf sie gewartet hätten und Bernard berichtet von Karl. Tom fragt, ob sie sie töten sollen, doch Ben sagt, jetzt nicht.

Am Morgen sitzt Ben über einer Karte der Insel und checkt die Wege zum Sendeturm. Richard fragt, ob sie jetzt dorthin gehen würden, worauf Ben erwidert, nur er allein. Richard werde wie geplant mit den übrigen zum Tempel gehen. Richard hält das für keine gute Idee. Man hätte Fragen wegen des Verlassens der Siedlung, wegen Locke und Jacob. Es würde sich herumsprechen, dass alle am Strand tot seien. Nicht alle, relativiert Ben knapp und steht auf. Alex fragt ihn, wohin er gehe und als er sagt, Jack und seine Freunde suchen, will sie mitgehen. Ben ist, zu ihrem Erstaunen, einverstanden. Sie würde doch Karl wiedersehen wollen, ergänzt er, sie möge ihre Sachen holen. Was er glaube, das passieren werde, wenn er dort sei, fragt Richard jetzt. Er werde es ihnen ausreden, lautet Bens Antwort.

Bei einer Rast spricht Kate mit Sawyer. Sie will ins Camp zurückgehen, weil die drei Männer eigentlich längst bei ihnen sein sollten. Sawyer hat nur eine ironische Bemerkung zu Kates Verhalten übrig. Kate stellt fest, dass er, seitdem er Lockes Tape gebracht hätte, wie ein Schlafwandler herumlaufe und sich keinen Deut mehr für die Mitgetrandeten zu interessieren schiene. Immerhin sei Juliet nicht nur wegen Sun gekommen sondern auch um zu sehen, ob sie, Kate, schwanger sei. Sie sollten hoffen, dass das nicht der Fall sei, bemerkt Sawyer mürrisch und geht.

Desmond erwacht in dem Boot. Er findet Charlies Zettel, beugt sich über den Bootsrand und schaut in die Tiefe, als plötzlich vom Strand aus Schüsse auf ihn abgefeuert werden. Er holt ein paar mal tief Luft und springt ins Wasser. Er taucht in die Station, wo er japsend im Moon Pool hochkommt. Charlie registriert ihn und warnt, er solle sich verstecken, da seien Leute. Als Greta und Bonnie im Nebenraum seine Stimme hören und herbeieilen, singt er einfach seinen Hit. Dafür handelt er sich zwar eine derbe Ohrfeige ein, aber Desmond bleibt unentdeckt.

Jack steht im weißen Kittel am Bett der verunfallten Frau und studiert die Krankenakte. Zwischendrin holt er ein Röhrchen aus der Tasche und wirft sich ein paar Tabletten ein. Dr. Hamill, der neue Chef der Chirurgie kommt herein und stellt sich ihm vor. Er ist überrascht, dass Dr. Shephard, der "Held", den er bisher noch nicht kennengelernt hat, direkt am nächsten Tag da ist. Doch Jack stellt lediglich fest, dass die Frau eine Wirbelsäulenverletzung habe, die er am nächsten Morgen zu operieren gedenkt. Doch der Kollege weist ihn darauf hin, dass sie nicht seine Patientin sei, ein anderer Kollege sei für die OP eingeteilt. Er habe ihr Kind und anschließend sie aus dem brennenden Auto gerettet, er hätte genug getan, sagt er, offenbar, um ihn etwas aufzumuntern. Er solle nach Hause gehen und sich einen Drink genehmigen, er hätte es verdient. Jack verlässt ziemlich fertig die Abteilung, im Vorbeigehen winkt der Sohn der Patientin seinem Retter zu.

Im weiteren Verlauf der Wanderung bleibt Sawyer stehen und sagt zu Jack, er werde zurückgehen. Jack lehnt das kategorisch ab. Er habe ihn nicht um Erlaubnis gefragt, erklärt Sawyer. Dann lenkt er ein, Jack hätte hier einen Job zu machen und er wolle ihm nicht im Weg stehen dabei. Was er, allein und unbewaffnet unten zu tun gedenke, will Jack wissen. Da mischt sich Kate ein und sagt, er sei nicht allein, sie werde mitgehen. Doch Sawyer sagt ganz klar nein dazu und lässt sie wissen, dass er zuvor nicht reagiert hatte, weil er nicht mit ihr gehen will.

Jack versucht es noch einmal, es sei ein Selbstmordkommando ohne Waffe. Da meldet sich Juliet zu Wort, sie wisse, wo Waffen versteckt seien und werde Sawyer begleiten. Juliet verabschiedet sich mit einem spontanen Kuss von Jack und folgt Sawyer.

Im Looking Glass nervt Charlie die Frauen nach wie vor mit seiner Singerei. Gerade als Bonnie deswegen eine Harpune aus dem Raum holen will, in dem Desmond sich versteckt hat, taucht Mikhail aus dem Moon Pool auf. Er legt sein Tauchequipement ab und fragt nach dem anderen aus dem Boot, auf den er vom Strand aus geschossen hätte. Doch Bonnie erklärt im Brustton der Überzeugung, dass Charlie allein sei. Charlie versucht direkt, die "Anderen" gegeneinander auszuspielen. Warum Ben wohl erzählt habe, die ganze Station sei geflutet, fragt er Mikhail, und warum die beiden den Funkverkehr von der Insel nach Außerhalb unterbinden sollen. Michael ist überrascht über diese Auskunft.

In dem Moment ruft Ben an. Er erklärt Mikhail, dass er verstehen müsse, dass Ben alles, was er getan habe, für die Insel getan hätte. Mikhail sei immer loyal gewesen, jetzt bittet er ihn, ihm zu vertrauen. Jacob hätte ihn angewiesen es so zu handhaben und die Leute zu belügen, denn die Insel werde von Kräften angegriffen, die stärker sei als alles seit vielen Jahren. Sie müssten die Insel um jeden Preis beschützen. Die Kommunikationsunterdrückung sei zum Schutz aller nötig gewesen. Die Situation sei ernst. Warum er ihm nicht getraut habe, will Mikhail wissen. Ben gibt unumwunden zu, einen Fehler gemacht zu haben, für den er sich entschuldigt. Er brauche Mikhail, um den Schlamassel zu beseitigen, den er angerichtet habe. Er brauche ihn, um Charlie zu töten. Er solle sich versichern, dass der Unterdrückungsmechanismus um jeden Preis funktionstüchtig bliebe. Auch um Greta und Bonnie müsse er sich kümmern, denn sie könnten nicht riskieren, dass sie den übrigen etwas erzählten.

Sawyer und Juliet unterhalten sich über Sawyers Gefangenschaft auf der Hydra-Insel. Dabei pariert Juliet ein paar Fragen, die er stellt mit schlagfertigem Humor. Dann erfährt Sawyer, dass es gar keine versteckten Waffen gibt, aber Jack hätte ihn sonst nicht gehen lassen. Auf die Frage, warum sie das tue, antwortet Juliet schlicht mit: "Karma" und der rethorischen Gegenfrage, warum er zurückginge. Plötzlich hören sie Hurley rufen. Er will mit ihnen gehen, denn er könne helfen. Doch Sawyer lehnt das ab. Hurley, der wirklich etwas Sinnvolles tun will für seine Freunde, bittet erneut, doch Sawyer wird nur bleidigend. Juliet sagt gar nichts dazu, schaut Hurley nur noch einmal an und geht dann mit Sawyer weiter. Hurley bleibt enttäuscht zurück.

Ben erklärt Alex bei einer Rast, dass sie vor den anderen am Turm ankommen können. Das Mädchen will wissen, warum Ben es mitgenommen hat. Ben sagt, weil er sie bei ihrer neuen Familie abliefern wolle. Weil sie ihn betrogen habe. Erzürnt stellt sie fest, er habe Karl in einen Käfig gesperrt und ihn einer Gehirnwäsche unterziehen wollen. Er habe nicht gewollt, verteidigt Ben sein Tun, dass er sie schwängere, er habe wohl überreagiert. Warum er die Gestrandeten stoppen wolle und nicht einfach gehen ließe, fragt Alex jetzt ernsthaft interessiert. Weil, erwidert Ben eindringlich, er das nicht könne. Damit zieht er weiter.

Locke öffnet die Augen. Er liegt nach wie vor in der Grube auf den Skeletten. Mühsam versucht er, sich zu bewegen - seine Beine scheinen wieder gelähmt zu sein - und nach einer Waffe zu greifen, die ein Stückchen entfernt liegt. Schließlich kann er sie angeln. Er kontrolliert das Magazin und setzt sich die Waffe mit geschlossenen Augen an die Schläfe als jemand sagt: "Tu das nicht, John." Die Stimme ist ihm vertraut. Am Rande der Grube steht Walt und fordert ihn auf, die Waffe wegzulegen und aufzustehen. Locke entgegnet, er könne seine Beine nicht bewegen. Doch Walt widerspricht und sagt, er solle aus der Grube steigen. "Warum?" fragt Locke. "Es gibt Arbeit für dich", erwidert Walt. Auf Lockes Gesicht erscheint ein kleines Lächeln.



To be continued...