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3x20 "The Man Behind the Curtain"
[Der Mann hinter dem Vorhang]
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Emily, eine junge Frau, liegt im Wald am Boden. Sie ist schwanger und offenbar haben die Wehen vorzeitig eingesetzt. Ihr Mann befiehlt ihr, zu pressen und mit seinem Zuspruch und seiner Assistenz bringt sie einen kleinen Jungen zur Welt. Doch irgendetwas stimmt mit der Mutter nicht, sie hat starke Schmerzen. Ihr Mann fordert sie auf, das Baby festzuhalten und er trägt die beiden bis zu einer Straße, die nach Portland führt. Ein Wagen hält an und während der Fahrer realisiert, womit er es zu tun hat und die Frau in den Wagen schaffen lassen will, um sie zum Krankenhaus zu bringen, stirbt sie. Allerdings bittet sie ihren Mann zuvor, das Kind Benjamin zu nennen.
Als Ben in seinem Zelt von Richard besucht wird, betrachtet er gerade eine Holzfigur. Auf Richards Frage antwortet er, es sei ein Geburtstagsgeschenk, heute sei zufällig sein Geburtstag. Richard geht darauf nicht ein sondern fragt nach dem Tape, das er zu Juliet zurückbringen sollte. Ben wundert sich, dass das nicht schon erledigt und der Rekorder auch nicht an seinem Platz ist. Sie gehen hinaus um Tom zu befragen, ob er ihn gesehen hat, als Locke mit der Leiche seines Vaters ankommt. Er lädt sie vor Bens Füßen ab und will jetzt dessen Gegenleistung. Er möge gleich beginnen, ihn in die Geheimnisse der Insel einzuweihen.
In seinem Zelt erklärt Ben, dass die Sache nicht so einfach sei. In der Tat wäre er nicht der oberste Führer dieser Gruppe, der hieße Jacob. Als Locke zu ihm geführt werden will, blockt Ben ihn ab. Das könne er nicht tun. Dann, beschließt Locke pragmatisch, würde er jemand anderen fragen, zum Beispiel Richard. Ben macht ihm klar, dass Richard nicht wisse, wo Jacob zu finden sei und noch nie mit ihm gesprochen hätte. Überhaupt sei er der einzige, zu dem Jacob sprechen würde. Denn er sei, im Gegensatz zu den meisten anderen, die er hierhergebracht habe, auf der Insel geboren. Jacob vertraue ihm. Locke ist nicht bereit das zu glauben. Er hält Jacob für eine Erfindung und Ben für den Drahtzieher, den Zauberer von Oz. Er sei ein Lügner.
Eine Gruppe von Menschen, darunter ein Junge mit Brille, sind soeben am Landesteg der Insel aus dem U-Boot gestiegen. Sie werden von Mitgliedern der DHARMA-Initiative freundlich in Empfang genommen. Ein Mann kommt auf den Vater des Jungen zu und begrüßt ihn herzlich. Es ist Horace, der Mann, der seinerzeit auf der Straße nach Portland mit dem Auto angehalten hatte um den frischgebackenen Eltern zu helfen und die Ankömmlinge sind Roger der Vater, und Benjamin, der inzwischen etwa 10 bis 12 Jahre alt sein mag. Horace hat Roger die Arbeit bei der Initiative besorgt. Ben ist sehr still, doch Horace stellt fest, das werde sich schon ändern, wenn er etwas zu sagen hätte.
Sie werden in die Siedlung geführt, wo man auf einem Monitor Dr. Candle sieht, der die gewohnten Erklärungen, diesesmal zu der Siedlung, abgibt. Sie sei umgeben von einem hochfrequenten Schutzzaun, der dazu diene, die Einwohner der Insel fernzuhalten. Ben beobachtet, wie die Neuen Dinge zugeteilt und eine Impfung verpasst kriegen, als er von einem gleichaltrigen Mädchen angesprochen wird. Sie heißt Annie und schenkt ihm einen Schokoladenriegel. Roger ist indessen wenig begeistert, dass er als Arbeiter tätig sein soll. So steht es auf dem Overall, den er gerade ausgehändigt bekommt. Eigentlich war er gekommen, um für die Verbesserung der Welt zu sorgen, nicht um hinter den Leuten herzuräumen.
Sawyer lauert am Rande des Strandcamps auf Sayid. Er erklärt ihm, dass er mit Locke unterwegs war, der allerdings nicht wiederkommen werde. Was er aber eigentlich überbringen will, ist die Bandaufnahme.
Unterdessen kommt Mikhail ins Camp der "Anderen" gerannt und ruft nach Ben. Ben kommt aus seinem Zelt und stellt ungerührt fest, dass er dachte, Mikhail sei tot. Er habe Glück gehabt, dass die Anlagen nicht auf den tötlichen Level eingestellt war, gibt Mikhail zurück. Er ist alles andere als begeistert, Locke zu sehen und von Ben zu hören, dass er jetzt zu ihnen gehöre. Nun berichtet Mikhail von der Begegnung mit der "Campingtruppe" und von Naomi. Sie hätten sie mit in ihr Camp genommen. Ben erklärt, übermorgen würden sie dem Camp einen Besuch abstatten, doch Mikhail stellt fest, dass es höchst dringlich sei.
Jetzt mischt Locke sich ein und sagt, Ben werde nirgendwo mit Mikhail hingehen. Er werde mit ihm zu Jacob gehen. Tom und Richard merken auf als sie das hören und Mikhail bittet Ben ihm zu sagen, dass das nicht wahr ist. Ben wendet sich zu Locke und erklärt, dass das warten müsse, diese Angelegenheit sei wichtiger. Als Mikhail erneut ansetzt, dass es nicht wahr sein könnte, dass ein Außenseiter.... - bekommt er von Locke einen Kinnhaken verpasst und Locke prügelt weiter auf den am Boden liegenden Mann ein. Ben versucht, Tom und Richard zum Eingreifen zu bewegen, doch die stehen wie festgewachsen an ihren Plätzen. Als Mikhail bewusstlos ist, baut Locke sich vor Ben auf und fragt: "Wann gehen wir los?"
Ben sitzt mit Locke abseits am Bach, wo Locke eine Flasche füllt und sagt, er hätte Mikhail nicht bewusstlos schlagen müssen, doch Locke ist anderer Meinung. Alex kommt zu ihnen und reicht Locke eine Waffe, denn sie habe gehört, sie wollten zu Jacob. Locke dankt ihr und im Gehen gratuliert Alex Ben etwas schnippisch zum Geburtstag.
Ben folgt dem Unterricht in der Schulklasse der DHARMA-Initiative. Man spricht über den vulkanischen Ursprung der Insel als plötzlich ein Alarm ertönt. Die Lehrerin ordnet an, dass jeder seine Position einnehmen solle. Annie nimmt Ben mit und sie hocken sich auf den Boden. Die Lehrerin greift zu einer Flinte, draußen laufen Leute vorbei, Schüsse erklingen. Annie beruhigt Ben, das seien nur die Feinde, es würde nichts passieren.
Am Abend liegt Ben mit seinem weißen Kaninchen auf seinem Bett, als er im Nebenraum den Vater mit Horace über den Vorfall debattieren hört. Horace spricht von Eingeborenen, korrigiert dann aber, er wisse nicht genau, wer sie seien. Roger ist sauer, doch Horace erinnert ihn daran, dass er ihm einen Gefallen getan habe, als er keine Arbeit fand. Er möge auch an Ben denken, der hier eine qualifizierte Bildung erhielte. Doch das scheint Roger wenig zu kümmern. Er verlangt einen finanziellen Ausgleich für die Gefahren, denen er ausgesetzt ist und verweist Horace seines Hauses. Ben, der an der Tür seines Zimmers steht, sieht plötzlich seine Mutter am Fenster. Vor Schreck stößt er einen Stuhl um, was seinen Vater heranlockt der befiehlt, nun zu Bett zu gehen. Ben schaut verwirrt zum jetzt freien Fenster und auf ein Bild seiner Eltern, das sich auf seinem Regal befindet.
Im Strandcamp schauen Sayid und Sawyer in Juliets Behausung, doch dort ist niemand. Von Kate erfahren sie, dass Juliet mit Jack weggegangen sei, nachdem sie ihnen von Naomi erzählt habe. Sie rechtfertigt sich damit, dass Naomi verletzt gewesen sei. Jack sei Arzt und er habe außerdem ein Recht auf die Information. Wo die beiden hingegangen sind, weiß sie nicht. Sayid ist genervt. Im Gehen weist er auf Kates Entgegnung, dass er auch andere eingeweiht habe, Sawyer an, ihr das Tape vorzuspielen.
Ben und Locke haben ihre Wasserflaschen gefüllt. Ben stellt noch einmal klar, dass es Jacob nicht gefallen wird, ja, dass er wahrscheinlich sehr ärgerlich sein werde. Denn er sei kein Mann, zu dem man ginge, er sei derjenenige, der riefe. Locke bemerkt gelassen, es gäbe für alles ein erstes Mal. Unter den Blicken der übrigen ziehen die beiden in den Dschungel.
Ben sitzt neben Annie auf der Schaukel und öffnet ein Päckchen. Darin befinden sich zwei geschnitzte Figuren, die ihn und Anni darstellen sollen. Annies Geburtstagsgeschenk für ihren Freund, damit er weiß, das sie immer zusammengehören. Als Ben ins Haus zurückkommt, findet er seinen Vater betrunken, offenbar nichts Ungewöhnliches. Er hat Bens Geburtstag vergessen und bemerkt, dass es hart sei, den Tag zu feiern an dem Ben seine Mutter getötet hätte. Ben rennt, zutieft getroffen, aus dem Haus. Am Schutzzaun ist ein Wispern zu hören und plötzlich steht seine Mutter auf der anderen Seite. Er will loslaufen, doch sie hält ihn zurück mit den Worten, es sei jetzt noch nicht die Zeit dafür. Dann verschwindet sie im Dschungel und Ben rennt enttäuscht zurück zur Siedlung.
Im nächtlichen Dschungel kommen Ben und Locke an ein Gebiet, dass mit einem Ring aus Sand oder einer ähnlichen Substanz umkreist zu sein scheint, es drängt sich der Eindruck eines Bannkreises auf. Locke bückt sich und prüft die Substanz zwischen den Fingern und riecht daran. Doch er wird von Ben gedrängt, weiter mitzukommen. Sie nehmen ein paar Stufen und kommen an eine Hütte.
Unterdessen findet im Strandcamp eine Versammlung statt, bei der über Naomi und ihre Auskünfte informiert wird. Sayid betont, dass sie deshalb nichts gesagt hätten, weil sie nicht wollten dass Jack etwas erfährt, der immerhin eine Woche bei den "Anderen" gewesen sei, und unterbunden hätte, dass Juliet irgendwelche Fragen beantwortet. Sun merkt an, dass Jack nichts tun würde, was ihnen schade und sie Juliet für einen guten Menschen halte. Jetzt kommt Sawyer ins Spiel, der die Meinung von "Mrs. Kwon" mit dem Abspielen des Tapes ad absurdum führt.
In diesem Moment kommen Jack und Juliet aus der Dunkelheit heran. Juliet verlangt das Tape, von dem Jack wissen will, woher sie es haben, zu wenden. Sawyer spielt die Rückseite ab. Man hört Ben sagen, dass sie kommen werden, Sun zu holen und, da sie keine Zeit hätten, die Proben abzuwarten, auch Kate und jede Frau von der Juliet glaube, sie konnte schwanger sein. Sie solle ihre Zelte markieren. Juliet führt aus, dass sie Jack nach der Nacht in der medizinischen Station alles erzählt hätte. Sayid will wissen, warum man sie nicht informiert hätte und Jack stellt fest, er hätte noch keinen Aktionsplan entwickelt. Sayid kann sich nur wundern, doch Jack stellt schlicht fest, er denke, sie hätten etwas aufzuholen.
Ben hat ein paar Sachen gepackt und einen Zettel mit den Codenummern für den Schutzzaun bei sich. Er tippt die Zahlen ein und lässt vorsichtshalber erstmal sein Kaninchen hinüberhoppeln. Dann folgt er, packt das Tier wieder in seine Umhängetasche und geht in den Dschungel. Auf einer Lichtung hört er plötzlich ein Wispern. Er fragt: "Mum?" und schaut sich nach allen Seiten um. Er rennt ein Stück, wobei er immer wieder nach seiner Mutter ruft und kommt auf eine andere Lichtung, wo sich das Wispern verstärkt. Plötzlich steht ein etwas verwegen aussehender Mann hinter ihm, es handelt sich um Richard Alpert.
Er beruhigt den verängstigten Jungen und fragt nach seinem Namen. Ben will wissen, ob er einer der Feinde sei. Richard fragt ihn rethorisch, ob er die Bedeutung des Wortes eigentlich verstehe. Dann will er wissen, was Ben hier tue. Ben erklärt, er habe sein Zuhause verlassen und suche nach seiner Mutter. Auch wenn er überzeugt ist, dass der Mann ihm nicht glauben wird erzählt er, dass sie tot sei, er sie jedoch gesehen und mit ihr gesprochen habe. Richard will wissen, ob sie auf der Insel gestorben ist und was sie zu Ben gesagt hat. Ben erwidert sie habe gesagt, dass er mit ihr kommen könnte, aber dass die Zeit dazu noch nicht reif sei. Richard empfiehlt dem Jungen, wieder heim zu gehen, seine Leute würden sicher schon nach ihm suchen. Ben sagt wütend, dass er die Leute hasse und nicht zurück wolle. Richard solle ihn mit sich nehmen. Richard entgegnet ernst, das könnte passieren, wenn Ben es wirklich wolle. Er möge darüber nachdenken und er müsse sehr, sehr geduldig sein.
Ben bittet Locke die Taschenlampe auszuschalten, Jacob denke ähnlich über Technologie wie Locke. Ben entzündet nun eine Petroleumlampe, die am Haus hängt. Er versichert sich noch einmal bei Locke, dass es wirklich das ist, was er will, denn dann gäbe es kein Zurück mehr. Dann ruft er: "Jacob, ich bin hier mit John Locke. Wir kommen jetzt herein." Sie betreten einen dunkelen, mit alten Möbeln und Gegenständen ausgestatteten Raum, der jetzt notdürftig von der Funzel erleuchtet wird. Auf einer Fensterbank stehen Gefäße mit roten Flüssigkeiten.
Ben stellt die Lampe auf einen Tisch, wendet sich einem Stuhl zu und stellt Jacob John Locke vor. Er argumentiert ein wenig mit dem offensichtlich leeren Stuhl und Locke ist ziemlich verblüfft. Ben fragt verwundert, ob er Jacob nicht sehe, hier säße er und er könnte alle Geheimnisse der Insel erklären. Locke stellt fest, dass Ben verrückt sei. Er wisse offenbar gar nichts über die Insel. Ben wendet sich wieder an Jacob, er solle Locke nicht dazwischenreden, sonst könne er ihn nicht verstehen. Locke fährt fort. Ben ziehe eine Show ab, oder ob er wirklich denke, da sei jemand. Ben bestätigt, dass er es wisse. Es täte ihm leid, dass Locke zu beschränkt sei, zu sehen. Jetzt nennt Locke Ben erbärmlich.
Locke wendet sich zur Tür, doch im Gehen hört er mit getragener Stimme die Worte: "Hilf mir." Er dreht sich um und sagt zu Ben, er möge das wiederholen. Doch Ben behauptet, nichts gesagt zu haben. Locke richtet die Taschenlampe auf den erschrocken Ben und sagt, er habe ihn gehört. Plötzlich gibt es einen Aufruhr im Zimmer. Gegenstände werden umgeworfen, Fenster zerbersten. Die Lampe fällt zu Boden und entzündet ein Feuer, das bald darauf wieder erlischt. Ben ruft: "Es ist genug, du hast deinen Spaß gehabt." Locke richtet erneut die Taschenlampe auf ihn und erhascht dann einen kurzen Blick auf einen Mann, der auf dem Stuhl sitzt. Ben wird gegen die Wand geworfen und Locke verlässt fluchtartig das Haus. Jetzt ist alles ruhig und einen Moment darauf folgt Ben. Er hängt die gelöschte Lampe wieder an ihren Platz. Locke fragt ihn, was das war und Ben antwortet: "Das war Jacob."
Als sie anderntags zurückwandern will Ben von Locke wissen, was Jacob zu ihm gesagt hat. Locke erwidert, er habe nichts gesagt, das sei Ben selber gewesen. Er sei ein Schwindler und es würde Zeit, dass seine Leute die Wahrheit erführen. Außerdem wäre das nicht der Weg, über den sie gekommen seien. Ben bestätigt das. Er wolle ihm noch etwas zeigen. Locke hätte nicht ganz Unrecht, einiges von dem, was er erzählt habe, stimme nicht. Zum Beispiel, dass er auf der Insel geboren wurde. Wo er dann herkäme, fragt Locke. Das sei es, was er ihm zeigen wolle, entgegnet Ben.
Ben, inzwischen erwachsen, zieht seinen DHARMA-Overall an und schaut auf die Uhr. Er nimmt seine Tasche, steckt, nachdem er sie einen Moment betrachtet hat, die Holzfigur 'Annie' hinein und geht aus dem Haus. Er hilft seinem Vater beim Beladen eines VW-Bullis. Roger stapelt ein paar Paletten DHARMA-Bier hinein. Ben erwähnt, es sei sein Geburtstag und er Idiot habe gedacht, in all den Jahren würde sein Vater einmal daran denken. Roger macht einen Vorschlag. Sie würden die Sachen zur Perle-Station bringen und sich dann auf ein paar Bier zusammensetzen, einen Vater-Sohn-Abend machen. Ben stellt fest, das fände er gut.
Auf dem Weg, hält Roger den Wagen an und genehmigt sich eine Dose Bier. Ob er ihn wirklich für den Tod seiner Mutter verantwortlich mache, fragt Ben unvermittelt. "Was weiß ich," erwidert Roger und fragt, warum Ben dauernd auf die Uhr sehe, ob er eine Verabredung habe. Wenn Ben sich dann besser fühle, setzt er nach, verspreche er sein Bestes zu tun, im nächsten Jahr an den Geburtstag zu denken. Er glaube nicht, dass das passieren würde, sagt Ben. Er habe seine Mutter vielleicht ebenso vermisst wie er, eröffnet er seinem Vater, der Unterschied sei, dass er solange er existiere ihn habe ertragen müssen. Und das hätte eine gewaltige Menge an Geduld erfordert. Mit einem "Good bye, Dad" öffnet Ben seine Tasche, setzt sich eine Gasmaske auf und zieht den Verschluss einer Gaskartusche. Roger schaut fassungslos, ringt nach Atem und stirbt elendig.
Ben kommt mit der Gasmaske gesichert aus dem Dschungel in die Siedlung. Alle DHARMA-Mitglieder sitzen oder liegen tot in den Anlagen, offensichtlich eines plötzlicheren Todes gestorben als Roger. Leute mit Gasmasken und Gewehren kommen von der andern Seite. Richard lüpft die Maske und prüft vorsichtig die Luft, dann zieht er die Maske ab. Ben macht es ihm nach. Richard, der jetzt wesentlich manierlicher aussieht als bei der ersten Begegnung, fragt, während die übrigen Leute die Leichen wegschaffen, ob man die Leiche Rogers ebenfalls holen solle. Ben antwortet mit unbewegter Miene: "Nein, lass' ihn dort draußen."
Locke schaut hinunter in ein offenes Massengrab mit skelettierten Leichen in DHARMA-Overalls. Da käme er her, berichtet Ben, das seien seine Leute. Sie seien hergekommen um Harmonie zu suchen, doch sie hätten nicht mit den Inselbewohnern koexistieren können. Als er gemerkt habe, dass eine Seite würde eliminiert werden müssen, habe er gewusst, was er zu tun hätte. Er sei gerissen genug gewesen, nicht in diesem Massengrab zu landen. Das mache ihn auch gerissener als Locke, setzt er nach. Als Locke, der immer noch in das Grab starrt, sich umdreht, wird er von einem Schuss aus Bens Waffe in die Bauchseite getroffen und stürzt rückwärts auf die Skelette.
Ben tritt an den Rand der Grube und fragt Locke, was Jacob gesagt hätte. Locke will wissen, warum Ben das getan hat und Ben antwortet "Weil du ihn verletzt hast." Jetzt müsse er wissen, sagt Ben eindringlich, was er gesagt hat. Locke erwidert: " Hilf mir." Ben richtet erneut die Waffe auf Locke und wiederholt seine Frage. Locke streckt beschwichtigend die Hand aus und bringt mühsam vor, Jacob habe gesagt 'hilf mir'. Ben blickt starr auf Locke, dann schüttelt er den Kopf und sagt bockig: "Nun, ich hoffe ernsthaft, er hilft dir, John." Damit dreht er sich um und geht.
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