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Lost


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Episodenguide


3x17 "Catch-22"

[Catch 22]


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 Synopsis
Desmond hat eine Vision. Er sieht sich mit Hurley, Charley und Jin durch den Dschungel wandern. Dann löst Charlie mit dem Fuß einen Pfeil aus einer Verteidigungsanlage aus, der ihn in den Hals trifft und tötet. Dann sieht er Hurley das Kabel aus dem Sand ziehen, an dem entlang er sich orientieren will, um Rousseau finden will. Dann sieht er das Foto von sich und Penny. Dann sieht er Jin, Hurley und Charlie einen Fallschirm wie ein Sprungtuch ausbreiten und die herabhängenden Beine einer Person, die sie damit offenbar auffangen wollen. Dann Pennys Gesicht.

Desmond steht am Meer. Er wirft einen Blick auf das Camp, legt seine Angel weg und geht zu Hurley. Er fragt ihn nach dem Kabel. Als Hurley gegenfragt, warum er das wissen will, sagt Desmond, weil jemand kommen würde.

In einer Klosterzelle erklärt ein Mönch Desmond, dass er nicht geglaubt habe, dass jener das Schweigegelübte einhalten würde. Doch er habe es getan und sei nun einer von ihnen. Desmond strahlt und sagt: "Danke, Bruder."

Desmond leiht sich von Jack ein Erste-Hilfe-Set. Hurley will wissen, ob er wieder irgendetwas gesehen habe, ob jemand verletzt wüde. Er weigert sich, ihm weiterzuhelfen wenn er nichts genaueres erführe. Desmond erklärt, dass die Visionen aus einer Art Puzzleteilen bestünden und eines davon zeige Hurley an dem Kabel. Mehr könne er nicht sagen, um das Gelingen nicht zu gefährden. Denn diese Mal will er, Pennys Gesicht vor Augen, unbedingt, dass seine Vision wahr wird.

Unterdessen fragt Sawyer Kate, ob sie Jack von ihnen beiden erzählt hätte und erfährt, dass Jack es durch die Überwachungskameras mitbekommen hätte. Sawyer freut sich, das demnach diese Sache aus dem Weg ist. Doch Kate weicht seinem Versuch, sie in den Arm zu nehmen aus und geht.

Hurley erfährt jetzt von Desmond, dass sie auch Jin brauchten, weil er ebenfalls in der Vision vorkam. Hurley hat ihn schnell überzeugt mitzukommen, indem er ihn zu einem Campingausflug einlädt. Charlie ist nicht so leicht zu bluffen. Er weiß, dass es etwas mit einer Vision zu tun hat und Desmond offenbart ihm, dass jemand auf die Insel käme. Mehr könne er darüber nicht sagen, nur, dass Carlie wie die beiden anderen Teil der Sache sei. Er versichert Charlie, dass ihm diesesmal nichts passieren werde. Da er auch seine Gitarre mitnehmen kann erklärt Charlie, er sei dabei. Er hätte sich doch tatsächlich einen Moment lang Sorgen gemacht. Desmonds sorgenvollen Blick bekommt er nicht mit.

So zieht das Trüppchen fröhlich den River-Kwai-Marsch pfeifend hinter Desmond her den Strand entlang. Schließlich kommen sie an die Stelle, an der Hurley das Kabel gefunden hatte. Da es schon spät ist schlägt Desmond vor, dort das Camp für die Nacht aufzuschlagen.

Bruder Campbell und Desmond etikettieren den Klosterwein. Bruder Campbell konstatiert, sie hätten genau 108 Flaschen Moriah Wein abgefüllt. Der Name des Weins hat, wie Desmond feststellt, einen Bezug zu der Geschichte Abrahams, der seinen Sohn Isaak opfern sollte. Bruder Campbell hebt darauf ab, dass Gott Isaak schließlich verschont habe, doch es jedoch ein unverzichtbarer Test des Glaubens gewesen sei. Ein anderer Mönch kommt herein, und sagt, dass jemand Desmond sprechen wolle. Ein junger Mann folgt ihm und verpasst Desmond einen Schlag ins Gesicht, entschuldigt sich bei den anderen und verlässt den Raum wieder. Desmond wischt sich die blutige Nase und bittet seine Brüder um Vergebung.

Am Abend kommt Jack zu Kate in die "Camp-Küche". Sie reden einen Moment über das Wiederzurücksein, doch dann fragt Jack lediglich nach einem Löffel und geht zu Juliet, mit der er gemeinsam isst und lacht. In ihrer Enttäuschung geht Kate zu Sawyer und überfällt ihn förmlich, um mit ihm zu schlafen.

Wie es sich für einen Campingausflug gehört, spielt Charlie am Lagerfeuer ein paar Lieder und Jin erzählt eine Horrorgeschichte. Zwar auf koreanisch, aber der Spaß bleibt nicht aus. Nur Desmond betrachtet mit ernster Miene sein Foto. Charlie will wissen, wer darauf zu sehen ist und warum er die Frau zurpückgelassen hätte. Desmond sagt, er sei ein Feigling gewesen. Er sei weggelaufen aber Penny hätte ihn ausfindig gemacht. Wahrscheinlich suche sie auch jetzt nach ihm.

Da ist plötzlich in der Ferne das Geräusch eines Hubschraubers zu hören. Jin denkt, es könne ein Rettungsteam sein. Dann hören sie ein quietschendes Geräusch und hören den Hubschruber in Stück draußen im Meer versinken. Hurley schlägt vor, hinauszuschwimmen, doch da sehen sie ein rotes Blinklicht aus den dunklen Wolken kommen. Sie debattieren darüber, was da wohl abgeworfen, oder wer - denn Desmond sprach von einer eintreffenden Person - abgesprungen sein könnte. Desmond will sofort los, um nach dem Fallschirm zu suchen. Doch Charlie ist dafür, bis zum Sonnenaufgang zu warten um Danielles Fallen entgehen zu können. Da er Charlie nicht verlieren darf, muss Desmond kleinbei geben.

Desmond sucht Derek auf, den Mann, der ihn geschlagen hatte. Er fragt, ob er seine Schwester Ruth sprechen könne. Ruth lässt ihn auf einen Tee herein. Desmond sagt, dass er immer noch Novize in dem Kloster sei. Doch nun verlangt Ruth zu wissen, warum er eine Woche vor ihrer Hochzeit so plötzlich verschwand. Desmond erklärt, er habe einen Ruf erhalten, doch Ruth weist darauf hin, dass Desmond mit Religion nie etwas im Sinn gehabt hätte. Jetzt gibt Desmond zu, dass er Angst vor der Hochzeit bekommen, sich betrunken und Gott gefragt hätte, ob die Heirat der richtige Weg sei. Dann wäre er irgendwann in einer Gasse erwacht und ein Mönch hätte ihn angesprochen. Da habe er gewusst, dass er sein altes Leben opfern müsse, weil er einem höheren Ruf zu folgen hätte. Ruth hält das für eine dumme Ausrede. Wenn er das nächste mal Bedenken hätte, rät sie ihm, solle er dem Mädchen besser sagen, dass er eine Scheissangst habe, statt in ein Kloster zu flüchten.

Jack hilft Juliet beim Bau ihrer Behausung, als Sawyer erscheint und ihn zu einem Tischtennis-Match auffordert. Auf seine Art scherzt er, dass die Insel explodieren werde, wenn sie nicht alle 108 Minuten spielen. Sawyer freut sich, Jack im ersten Satz zu schlagen und sie sprechen über das Zurücksein im Camp. Jack erwähnt, dass er eine ähnliche Konversation auch am Vorabend mit Kate hatte. Sawyer erfährt so auch, dass Jack nicht mit Kate, sondern mit Juliet gegessen hat.

Auf dem weiteren Weg durch den Dschungel beschwert Charlie sich bei Desmond, nicht genug informiert zu sein über diese Aktion. Desmond kontert, er habe Charlie nun drei mal das Leben gerettet, er dürfte etwas mehr Vertrauen in ihn haben.

Kurz darauf findet Charlie eine Puppe im Gras, jedoch eindeutig keine von Danielles Fallen-Puppen. Desmond entdeckt in dem Baum darüber einen Rucksack, aus dem sie gefallen sein muss. Desmond holt ihn aus den Ästen. Er enthält eine portugisische Ausgabe des Buches 'Catch-22' und ein Satallitentelefon, dass jedoch gleich nach dem Einschalten wieder ausgeht. Desmond öffnet das Buch und findet darin eine Kopie des Bildes, das er bei sich trägt.

Während Kate sich am Wassertrog wäscht kommt Sawyer und schenkt ihr eine Mix-Musikcassette. Er will wissen, warum sie das letzte Nacht gemacht hat, ob es damit zu tun hätte, dass sie den Doc mit Juliet gesehen hat. Kate versucht eine Entgegnung, doch Sawyer sagt nur, sie müsse ihn nicht benutzen, sie brauche nur zu fragen.

Dunkele Gewitterwolken ziehen auf als Charlie feststellt, Desmond denke, der Fallschirmspringer sei 'sein Mädchen'. Erst hätte er es gehofft, jetzt wisse er es, erwidert Desmond. Charlie versteht nicht, warum er es ihnen nicht gleich gesagt hat. Sie hätten doch dann nichts ändern wollen, wenn sie das gewusst hätten. Desmond freut sich, dass Charlie Verständnis hat, doch dann denkt er wieder an die Szene mit dem Pfeil. Es bereitet ihm offensichtlich ein schlechtes Gewissen, doch er versucht, sich nochmal selber zu bestätigen, dass alles so sein muss. Nun bricht das Gewitter los. Hurley stellt fest, dass Desmond vergessen hätte, ihnen zu sagen, sie sollten einen Schirm mitnehmen.

Im Weinkeller des Klosters findet Brude Campbell den ziemlich angetrunkenen, singenden Desmond, der bereits die zweite Flasche des raren Klosterweins köpft. Er gibt Desmond zu verstehen, dass er nicht dafür gemacht sei, Mönch zu sein, deshalb schließt er ihn aus dem Orden aus. Gott habe andere Pläne mit ihm, größere Pläne, erklärt er. Desmond sei zu lange davongelaufen um noch zu erkennen, worauf er zulaufen sollte. Was er jetzt tun solle, fragt Desmond unglücklich. Was immer als nächstes käme, erwidert Bruder Campbell.

Im strömenden Regen unterwegs will Jin wissen, wer Penny ist. Hurley klärt ihn auf. Sie sei Desmonds Freundin und er denke, sie sei aus dem Himmel gefallen. Und sie müssten sie jetzt retten und sie würde dann Hilfe holen. Dann stellt er fest, dass das selbst auf koreanisch wenig Sinn ergeben hätte. Desmond drängt darauf, sich mehr zu beeilen was die Jungs zu einer Debatte über ein paar Comic-Helden animiert, die sie nun mal nicht seien. Da registriert Desmond den Pfeil. Er weiß nicht, wie er reagieren soll, doch da tritt Charlie auch schon auf das Auslöseband. Desmond wirft sich vorwärts und reißt Charlie mit auf den Boden, so dass der Pfeil ihn knapp verfehlt. Hurley kann darauf nur mit "Alter!" reagieren.

Der Regen hat aufgehört und die Männer sind sich nicht ganz sicher, wie genau sie weitergehen sollen. Hurley schlägt vor, sich zu trennen und zu zweit in der Umgebung weiterzuschauen. Charlie will allerdings unbedingt bei Desmond bleiben. Als sie allein sind konfrontiert er Desmond damit, dass jener wusste, was passieren würde. Er sei also bereit gewesen, Charlie zu opfern, damit seine Freundin auf die Insel kommt. Desmond erwidert, es passiere nicht alles genauso, wie er es sehen würde, das ganze Bild ändere sich. Doch dann sagt er aufgebracht, er hätte ihn opfern sollen, aber es spiele auch keine Rolle. Er habe ihm wieder und wieder das Leben gerettet und was sei dabei herausgekommen? Es würde immer wieder passieren. Das Ganze sei vielleicht ein Test, so wie bei Abraham und er hätte ihn nicht bestanden, weil er die Vorsehung verändert habe.

Desmonds Ausbruch wird beendet durch die Rufe Jins. Sie laufen zu Hurley und ihm und Desmond starrt entsetzt auf eine Person im schwarzen Overall mit Helm, die leblos mitsamt dem Fallschirm in einem Baum hängt. "Es tut mir leid, Penny, es tut mir leid," murmelt Desmond.

Ein letztes mal betritt Desmond das Büro von Bruder Campbell, um sich zu verabschieden. Er legt seine Kutte auf den Schreibtisch neben ein Bild, dass Campbell zusammen mit Ms. Hawking zeigt, der Frau die Desmond den Verlobungsring für Penny verkaufte ("Flashes Before Your Eyes "). Campbell sagt, Desmond könne, falls er es nicht eilig habe und bereit sei, noch ein bisschen mit anzufassen, später mit Bruder Markus mitfahren. Es sind einige Kisten des Weins in einen Wagen zu schaffen. Als Desmond sie einlädt lernt er die Kundin kennen, die den Wein für ihren Vater abholt: es ist Penny.

Desmond macht ein paar Scherze über die Mönche und Penny wundert sich, woher er soviel über das Klosterleben weiß. Desmond sagt, er sei selber Mönsch gewesen, doch letzte Nacht gefeuert worden. Penny lacht und entschuldigt sich, als sei merkt, es war ernst gemeint. Sie hätte gedacht, Mönche könnten nicht gefeuert werden. Man habe gesagt, fährt Desmond fort, das sei nicht seine Bestimmug, nur ein Schritt auf dem Weg, Gott habe größere Pläne für ihn. Vielleicht sei das so, ulkt Penny. Ansonsten hätten sie sich womöglich gar nicht getroffen und sie hätte niemanden, der ihr in Carlisle helfen würde, die Fracht wieder auszuladen. Desmond ist sichtlich erfreut, dass sie ihn gewissemaßen soeben eingeladen hat, mitzukommen. Damit er nicht zu einer Fremden ins Auto steigen müsse, stellt sie sich ihm vor und reicht ihm die Hand.


Desmond klettert auf den Baum und trennt die Schnüre des Fallschirms durch. Der Schirm fällt herunter und Jin, Hurley und Charlie spannen ihn wie ein Sprungtuch, in dem dann der Körper der Springerin aufgefangen wird. Hurley stellt fest, dass sie lebt und Desmond eilt zu ihr und sagt: "Ich bin hier, ich bin hier Penny!" Dann nimmt er ihr den Sauerstoffhelm ab - und starrt in das Gesicht einer fremden Frau, die, noch halb bewusstlos, seinen Namen murmelt. Die drei anderen sehen einander ratlos an.