Regie:
Karen Gaviola
Drehbuch:
Damon Lindelof, Elizabeth Sarnoff
Hauptdarsteller:
Naveen Andrews (Sayid)
Matthew Fox (Jack)
Evangeline Lilly (Kate)
Josh Holloway (Sawyer)
Terry O’Quinn (John Locke)
Dominic Monaghan (Charlie)
Daniel Dae Kim (Jin)
Jorge Garcia (Hurley)
Yunjin Kim (Sun)
Emilie de Ravin (Claire)
Henry Ian Cusick (Desmond)
Michael Emerson (Ben)
Elizabeth Mitchell (Juliet)
Rodrigo Santoro (Paulo)
Kiele Sanchez (Nikki)
Gaststars:
Kim Dickens (Cassidy)
Beth Broderick (Diane)
Fredric Lehne (The Marshal)
Andrew Meader (Johnny)
Bill Ogilvie (Man)
Shawn Lathrop (Federal agent)
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Locke verabschiedet sich von Kate, ohne sie wissen zu lassen, was er vorhat. Kate beobachtet eine Gruppe "Anderer", die sich zum Aufbruch bereit macht, dann wird eine Rauchbombe in ihren Raum geworfen und Kate verliert das Bewusstsein. Mit Handschellen an Juliet gefesselt kommt sie irgendwo im Dschungel wieder zu sich. Kate will unbedingt in die Siedlung zurück. Das Erscheinen des Monsters zwingt die beiden allerdings, die Nacht in einem sicheren Pflanzengestrüpp zu verbringen. Schließlich gelangen sie wieder an den Schutzzaun. Juliet weiß ihn auszuschalten und wieder zu aktivieren, was das sie verfolgende Monster zurückhält. Die Siedlung ist verlassen, nur Jack liegt bewusstlos in seinem Raum. Er erwacht, als Kate ihn dort findet. Auch Sayid ist noch da.
Unterdessen arbeitet Hurley im Camp trickreich daran, Sawyer zu einem freundlichen Umgang mit den übrig gebliebenen Gestrandeten zu bewegen.
Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.
von Gisa von Delft
Eine Kate-Folge, da hatte ich von vorneherein meine Erwartungen gedrosselt. Aber abgesehen von den völlig überflüssigen Flashbacks war sie dann doch nicht so schlecht. Die Rückblenden allerdings werden immer absurder. Natürlich trifft Kate in diesem riesigen Land augerechnet auf Sawyers Ex. Und sie erkennen einander gleich als Betrüger und Gejagte, die einander helfen müssen. Mit er einzigen Aussage, dass Kate sich um die Liebe ihrer Mutter betrogen fühlte - das war ja auch vorher völlig unklar für den Zuschauer...
Das Team Kate - Juliet hat mir dagegen gut gefallen. Die Darstellerinnen harmonierten miteinander und stellten ihre jeweilige Lage überzeugend dar. Das war, bis hin zu Juliets ausgerenkter Schulter (ja, das kann tatsächlich solche Schmerzen verursachen, dass man nur noch laut schreien möchte), hervorragend gespielt.
Dann kam auch mal wieder Smokey, das Monster, zum Einsatz. Das war spannend und auch hier überzeugte das Frauen-Team. Interessante Erkenntnis dabei, auch die "Anderen" scheinen nicht zu wissen, was es mit dieser Erscheinung auf sich hat. Vorausgesetzt natürlich, Juliet hat die Wahrheit gesagt und ob das so ist?
So gesehen war diese Folge eher verwirrend als aufklärend. Sollten die "Anderen" Juliet tatsächlich jetzt dermaßen ausgrenzen? Oder fungiert sie, die ja ungeheuer überzeugend sein kann, jetzt als Spion? Immerhin hatte sie den Schlüssel für die Handschellen in der Tasche...
Also, trotz vieler Action hat uns die recht unterhaltsame Folge wieder nicht/kaum weitergebracht, sondern vielmehr noch stärker verwirrt. Jetzt geht das Spiel mit Jack und Kate (und vielleicht Juliet?) weiter, Locke ist erstmal "verschwunden" und man darf abwarten, wie das jetzt mit Juliet in der Gestrandeten-Gemeinde werden wird.
Der Camp-Part war streckenweise ganz lustig, doch ob er nun etwas bewirkt bleibt auch abzuwarten. Wahrscheinlich erhöhen sich durch Sawyers neue, von Hurley zugewiesene "Position", die Rivalitäten zwischen ihm und Jack nur noch.
Und ich muss mir erstmal weiter meinen eigenen "Spruch" vorbeten: Lost ist nichts für Ungeduldige ;). |