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Episodenguide |
3x13 "The Man From Tallahassee"
[Der Mann aus Tallahassee]
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Locke muss sich von einer Amtsangestellten zahlreiche Fragen zu seiner Lebenssituation gefallen lassen, um seine staatliche Behindertenunterstützung weiterhin zu erhalten. Da er aber Maßnahmen zur Verbesserung seiner Depressionen eigenmächtig abgebrochen hat, weil er sie für Zeitverschwendung hielt, werden die Leistungen eingestellt. Sollte er sich entschließen, weiter an solchen Maßnahmen teilzunehmen, könne er einen erneuten Antrag stellen.
Kate und Co. beobachten die Footballspieler. Juliet kommt dazu, klinkt ich für einen Ballwechsel ein und nimmt Jack dann mit zu einem Haus. Sie holt Ben in einem Rollstuhl heraus. Jack spricht mit ihm und schüttelt ihm die Hand. Sayid hat unterdessen festgestellt, dass Danielle sich selbstständig gemacht hat. Nachdem die übrigen die Situation staunend verfolgen stellt Locke fest, dass die Sache komplizierter zu sein schiene, als sie gedacht hatten. Man bschließt, bis zur Dunkelheit zu warten, um Jack allein erwischen und befragen zu können.
Es klopft an Lockes Tür. Draußen steht ein junger Mann. Er stellt sich als Peter Talbot vor und sagt, es ginge um seine Mutter, die in Schwierigkeiten sei. Als Locke ihn abwimmeln will fragt er, wieviele Nieren Locke hat. Nun hört Locke ihm zu. Peter äußert seine Befürchtung, ein Heiratsschwindler mache sich an seine Mutter heran. Es stellt sich heraus, dass es sich dabei um Anthony Cooper, Lockes Vater, handelt, der jedoch jetzt den Namen Adam Seward benutzt. Peter zeigt Locke ein Bild von ihm und seiner Mutter. Er habe Locke über die medizinischen Unterlagen des Mannes gefunden, doch Locke gibt vor, es sei eine anonyme Spende gewesen, er könne ihm nicht weiterhelfen.
In der Dunkelheit gehen die drei nach Lockes Plan von verschiedenen Seiten in das Gebäude. Kate soll diejenige sein, die als erstes mit Jack spricht. Sie schaut sich einen Moment an, wie er in seinem Zimmer Klavier spielt. Dann entdeckt er sie und macht ihr klar, dass sie seinem Wunsch hätte entsprechen sollen und bedeutet ihr, dass er überwacht wird. Da erscheinen auch schon Wachen mit Sayid im Schlepptau. Man richtet eine Waffe auf Kate und fragt, wer sonst noch bei ihr sei. Sie behauptet, sie und Sayid seien allein gekommen.
Unterdessen erwacht Ben, weil er etwas gehört hat. Er vermutet es sei Alex, doch als er Licht macht erkennt er Locke. Locke möchte wissen, wo er das U-Boot findet. Jetzt kommt tatsächlich auch Alex herein und wird von Locke als Geisel benutzt, mit der er sich im Schrank versteckt, als Bens Männer ihn über Kate und Sayid informieren. Locke bekommt mit, dass Ben die Order gibt, den Mann aus Tallahassee zu bringen. Locke fragt, ob das ein Code sei, doch Ben stellt fest, soetwas hätten sie nicht. Locke will jetzt, dass Alex ihm den Rucksack von Sayid besorgt.
Locke sucht seinen Vater auf, der in dem Blumenladen seiner Zukünftigen tätig ist. Er verlangt von ihm, die Hochzeit abzusagen. Andernfalls würde er der Familie verraten, dass er ein Betrüger sei und lediglich auf ihr Geld aus. Cooper verspricht, es zu tun.
Ben bittet Locke, ihm in seinen Rollstuhl zu helfen, doch Locke ist zögerlich. Ben weist Locke darauf hin, dass ein U-Boot eine komplizierte Maschine sei und Locke verrät ihm, das er in der Navy war. Ben fragt, was Wichtiges in Sayids Rucksack ist, doch er weiß die Antwort schon selber. Sie seien in der Station gewesen, die in die Luft gegangen sei. Locke habe Sprengstoff von dort mitgenommen und wolle jetzt das U-Boot sprengen, mutmaßt er. Er kenne ihn, lässt Ben Locke wissen. Er listet seine Vita auf und weiß auch, dass er Jahre im Rollstuhl verbracht hat und wodurch das notwendig wurde. Ernsthaft und offensichtlich wirklich interessiert fragt er, ob es weh getan hätte. Locke erwidert, er habe gespürt, wie sein Rücken gebrochen sei.
Unterdessen erhält Kate, die in einem Raum eingesperrt ist, in dem sich ein Billardtisch und ein Kicker befinden, Besuch von Tom und Jack. Bevor er sie allein lässt empfiehlt Tom Jack, behutsam zu sein mit dem, was er sagt - offensichtlich wird auch dieser Raum überwacht. Jack erklärt auf Kates Frage, die entführten Leute, auch die Kinder, seien hier gut aufgehoben. Kate versteht sein loyales Verhalten nicht. Sie sei gekommen um ihn zu befreien, wird sie nun lauter. Er habe sie gebeten, das nicht zu tun, brüllt Jack zurück. Kate fasst seine Hand und fragt leise, was sie mit ihm getan hätten. Jack erläutert ihr nun seinen Deal mit den "Anderen" und verspricht, Hilfe zu schicken, wenn er daheim sei. Sie kann nicht glauben, dass er den Leuten vertraut, doch er weist sie darauf hin, dass eigentlich sie das Ganze ins Werk gesetzt hat als sie ihn bat, Sawyers Leben zu retten. Jetzt holt Juliet ihn ab, sie müssten sich vorbereiten.
Als Locke heimkommt warten zwei Polizeiermittler auf ihn um ihn zu fragen, ob er Peter Talbot kennt. Locke erklärt, nur eine flüchtige Begegnung mit ihm gehabt zu haben. Sie setzten ihn in Kenntnis, dass die Talbots 200 Millionen Dollar besäßen und dass Peter ermordet wurde.
Ben, jetzt im Rollstuhl sitzend, offenbart Locke, dass es ihm schwer gefallen sei als er in der Schwan-Station war, nicht darüber zu reden, wer er ist. Er möchte nun wissen, wie es mit Lockes Genesung war. Locke bestätigt, dass sie unverzüglich eingetreten ist. Locke stellt fest, dass Ben sich frage, warum das bei ihm nicht passiert, es würde ihm zu langsam gehen mit der Erholung. Ben setzt die Frage dagegen, ob Locke sich fürchte, dass es wieder vorbeigehen würde. Ob er deshalb die Insel nicht verlassen und das U-Bott zerstören wolle.
Unterdessen hat Alex Sayid und seinen Aufpasser gefunden. Sie macht ihm klar, dass ihr Vater sie geschickt hat, um den Rucksack zu holen. Sayid stellt fest, sie müsse Alex sein, denn sie sehe aus wie ihre Mutter. Alex etgegnet, ihre Mutter sei tot. Das hätten sie ihr sicherlich erzählt, bemerkt Sayid, bevor er von dem Wächter, durch einen Schlag untermauert, aufgefordert wird, zu schweigen.
Locke schiebt Ben in den Wohnraum. Als er die Elekrtizität erwähnt scherzt Ben, sie hätten zwei Riesenhamster die in Laufrädern dafür sorgten. Er fordert Locke auf, sich am Kühlschrank zu bedienen. Locke genießt das Hühnchenfleisch, dass er findet. Ben eröffnet ihm jetzt, dass er ein großes Problem mit seinen Leuten hätte, wenn John das U-Boot zerstören würde. Er selber sei auf der Insel geboren, doch sie meisten anderen wäre rekrutiert worden. Zwar seien sie freiwillig und gerne da, doch die Option, weg zu können, würde sie beruhigen. Anders als John hätten sie sich noch nicht fest entschließen können, für immer zu bleiben. Wenn John aber von seinem Vorhaben abließe, könnte er ihm Dinge zeigen von denen er wissem, dass er sie unbedingt sehen wolle.
Ben hat wirklich eine verlockende Aussicht parat: Locke möge sich eine riesige Kiste vorstellen, die genau das beinhalte, was er sich gerade wünschen würde. Was er dazu sage. Locke erwidert ungerührt, er hoffe für Ben, die Kiste sei groß genug für ein neues U-Boot. Ben fragt, warum Locke so ärgerlich wäre. Locke erwidert, weil Ben und seine Leute Betrüger seien, sie benutzen Elektrizität, fließend Wasser, Waffen und kommunizierten mit der Außenwelt. Wenn Ben wirklich wüsste, was diese Insel bedeute, würde er sein Hühnchen nicht in den Kühlschrank legen. Locke sei gerade mal 80 Tage auf dieser Insel, stellt Ben fest, wieso er glaube, besser über sie Bescheid zu wissen als Ben. Weil, konstatiert Locke, Ben im Rollstuhl säße und er nicht.
Alex kommt mit dem Rucksack zurück. Locke befiehlt ihr, mit ihm zum U-Boot zu gehen, dann werde er sie laufen lassen. Ben hält ihn zurück, er habe ihm noch etwas zu sagen. Er erläutert seine Vereinbarung mit Jack, die er einhalten müsse um glaubwürdig zu bleiben. Da sie keinen Kontakt mehr zur Außenwelt herstellen könnten, könne das Boot ohnehin nicht zurückfinden. Es sei also völlig unnötig, es zu zerstören. Doch Locke fordert nur Alex auf mitzukommen und verschwindet mit ihr.
Auf dem Weg zum U-Boot erklärt Alex ihm, dass ihr Vater Menschen sehr erfolgreich zu manipulieren verstehe. Aus dem Gebüsch beobachtet Danielle, wie die beiden zum Anlegesteg gehen. Locke entschuldigt sich, dass er Alex in die Sache hineingezogen hat und steigt in das leere U-Boot.
Unterdessen erscheinen Jack und Juliet bei Ben. Jack bittet um einen letzten Gefallen. Ben möge seine Gefährten freilassen, wenn er weg ist. Ben sagt zu, sie gehen zu lassen, sobald Jack die Insel verlassen habe. Juliet bedankt sich schlicht bei Ben dafür, sein Versprechen zu halten.
Als Jack und Juliet auf dem Weg zum Bootssteg sind, kommt Locke ihnen entgegen. Er wird von den Aufpassern angehalten und Jack fragt ihn, was er hier tue. Locke antwortet lediglich: "Es tut mit Leid, Jack". Da gibt es auch schon eine Explosion am U-Boot-Anleger.
Locke sucht seinen Vater auf und konfrontiert ihn damit, dass er glaubt, er habe Peter Talbot getötet. Cooper entgegnet, Mrs. Talbot habe die Hochzeit abgesagt wegen des Todesfalls. Zu Lockes Anklage sagt er nur, er sei ein Betrüger, aber kein Mörder. Er bietet John an, die Absage der Hochzeit zu überprüfen und Mrs. Talbot anzurufen. Als Locke nach dem Telefon greift, wobei er mit dem Rücken zur Fensterfront des Raumes steht, versetzt Cooper ihm einen Stoß und Locke landet acht Stockwerke tiefer auf dem Rücken.
Im Krankenhaus teilen die Ermittler Locke mit, dass sein Vater nach Mexico abgehauen und jetzt unauffindbar ist. Sie werden dann von dem Physiotherapeuten hinauskomplementiert, der mit Locke arbeiten will, auch wenn der wenig motiviert ist. Zuerst soll er in einen Rollstuhl gesetzt werden, was Locke ablehnt mit den Worten, das könne er nicht. Der Therapeut weist ihn zurecht, er habe einen Sturz aus dem achten Stock überlebt, er wolle jetzt nicht hören, was er nicht tun könne. Er hebt Locke aus dem Bett und verfrachtet ihn in den Stuhl. Locke sitzt völlig verkrampft darin und als der Therapeut kurz hinausgheht fängt er an, bitterlich zu weinen.
Locke ist mit Handschellen in einem Versorgungsraum angekettet, als Ben und Richard Alpert (der Geschäftsführer von Mittelos Bioscience, der Juliet seinerzeit zur Mitarbeit in seinem Unternehmen überreden wollte) hereinkommen. Ben habe gewollt, stellt Locke fest, dass er das U-Boot zerstört. Deshalb habe er das C-4 auch in der Tasche gelassen. Ben fordert Richard, auf, Lockes Handschellen zu öffnen. Ben erklärt John, dass er Jack vor seinen Leuten etwas versprochen hatte, dass er nicht hätte brechen könne, ohne dass es sein Ende gewesen wäre. Und dann sei Locke direkt aus dem Dschungel gekommen und hätte seinen Traum wahrgemacht.
Locke erwähnt jetzt die Magische Kiste. Ben ist bereit, Locke zu zeigen, was aus ihr herausgekommen sei. Auf dem Weg dorthin erklärt Ben, er habe zuvor von John nicht wissen wollen, ob es physische Schmerzen bereitet hätte, als er auf dem Asphalt aufschlug. Vielmehr habe er wissen wollen, wie es sich anfühle, wenn der eigene Vater versuche, einen zu töten. Locke fürchte seinen Vater und wisse, dass die Insel der einzige Ort ist, wo er ihn nicht finden könne. Deshalb habe er das U-Boot zerstört. Locke fragt, was Ben von ihm will. Er wisse nicht, wie es zusammenhänge, setzt Ben an, aber Locke habe ein besondere Verbindung zu der Insel und das mache ihn sehr sehr wichtig. Locke würde beizeiten verstehen, was er meine. Jetzt wolle er ihm helfen. Als John fragt warum erwidert Ben, weil er im Rollstuhl säße und Locke nicht. Dann öffnet Richard eine Tür und dahinter befindet sich Anthony Cooper, gefesselt, geknebelt und lädiert, angstvolle Blicke auf Locke werfend. Jener kann kaum fassen, was er sieht. Das einzige was ihm einfällt ist "Dad?"
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