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Episodenguide |
3x10 "Tricia Tanaka is Dead"
[Tricia Tanaka ist tot]
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Klein-Hugo schaut in den Motorraum des aufgebockten Camaro seines Vaters. Der Vater kommt dazu, reicht Hugo den Schlüssel und setzt sich neben ihn auf den Beifahrersitz. Hugo soll den Motor anlassen, auch wenn er weiß, dass das Auto nicht funktioniert, denn es braucht einen neuen Vergaser. Doch sein Vater empfiehlt ihm, es wenigstens zu versuchen, niemals die Hoffnung zu verlieren und konstatiert, dass jeder für sein Glück selbst verantwortlich ist. Er muss Hugo enttäuschen, dass sie den Trip zum Gran Canyon jetzt nicht in Angriff nehmen könnten, weil er wegen eines Jobs nach Vegas müsse. Er schenkt Hugo eine Tafel Schokolade und fährt mit einer dicken Reisetasche auf seinem Motorrad davon.
Hurley steht an den Grabstätten und erzählt "Libby", was sich seit ihrem Tod ereignet hat und dass sie ihm fehlt. Dann geht er zu Charlie, der sich gerade am Strand rasiert und spricht mit ihm über Desmonds Prophezeiung. Hurley denkt, er könne verantwortlich sein, dass Charlie sterben werde, denn über ihm liege ein Fluch.
Jetzt kommt Vincent aus dem Dschungel und bleibt herausfordernd vor den beiden stehen, in der Schnautze trägt er einen skelettierten Arm, an dem eine Kette hängt mit einem Schlüssel daran. Hurley folgt dem Hund in den Dschungel und entdeckt dort schließlich, was zu dem Schlüssel gehört: ein auf der Seite liegender, schon ziemlich zugewachsener VW-Bully.
Hurley wird nach seinem Lottogewinn vor dem 'Mr. Cluck's Chicken Shack' interviewt. Hurley hat seinen ehemaligen Arbeitsplatz gekauft und die TV-Reporterin Tricia Tanaka stellt ihm einige Fragen, auf die er allerdings ziemlich spärlich antwortet. Genau genommen spricht er haupsächlich darüber, was für Pech ihm der Gewinn gebracht hat. Tricia ist davon nicht gerade begeistert und beschließt, mit ihrem Kameramann in das Lokal hineinzugehen um ein paar Aufnahmen zu machen. Kaum ist sie verschwunden, erscheint ein Komet auf einer Sturzbahn, die genau in dem Gebäude endet. Es geht in Flammen auf und die TV-Leute mit ihm.
Hurley wirft einen Blick in das Innere des Bullys und entdeckt dort den "Besitzer" des Arms, gekleidet in einen DHARMA-Overall. Unterdessen erklärt Sun ihrem Mann bei der Essenszubereitung am Strand, dass sie von jetzt an nur noch englisch mit ihm sprechen werde, damit er es endlich lernt. Jin ist von dieser Idee alles andere als erfreut. Da kommt Hurley brüllend aus dem Dschungel gelaufen. Atemlos erklärt er, dass er ein Auto gefunden hat und Leute brauche, die ihm helfen, es wieder fahrbereit zu machen. Doch die Begeisterung hält sich in engen Grenzen. Man weiß nicht recht, was man auf der Insel mit einem Auto anfangen soll. Hurleys Hinweis, Spaß haben, das hätte man dringend nötig, schlägt nicht wirklich durch. Am Ende bleibt nur Jin, der Hurley in den Dschungel folgt.
Nicht weit entfernt gehen Kate und Sawyer dem Camp entgegen. Sawyer tritt in einen Dartspfeil, der am Boden lag und Kate zieht ihm - inzwischen deutlich besser aufgelegt - das Ding aus der Sohle. Sie versucht, ihm begreiflich zu machen, dass er sich nur entschuldigen müsse und sie sei versöhnt, doch Sawyer bleibt bei seiner Meinung, es gäbe nichts, wofür er sich zu entschuldigen hätte. Schließlich erreichen sie das Camp und werden dort überschwänglich empfangen.
Hurley kommt, Schuttstaub gepudert, zu seiner Mutter in die mit Personal und Luxus gespickte Nobelvilla. Er erzählt, was passiert ist und erklärt, er werde nach Australien reisen, um etwas über die verfluchten Zahlen in Erfahrung zu bringen. Seine Mutter allerdings will ihm beweisen, dass er nicht verflucht sein kann, denn sie hat eine Überraschung für ihn: sein Vater ist nach 17 Jahren heimgekehrt.
Jin und Hurley sind bei dem Bully angekommen und sprechen erstmal Roger - der Name steht auf dem Overall des Skeletts - ihr Bedauern aus. Sie öffnen die Heckklappe und finden eine Lieferung DHARMA-Dosenbier. Jin bedeutet Hurley mit Händen und Füßen und auf koreanisch, dass sie Roger herausholen und dann den Wagen wieder auf die Räder kippen sollten. Das gehen sie dann auch an, leider verliert Roger dabei seinen Kopf.
Im Camp ist Desmond gerade dabei, eine Behausung abzudecken, als Charlie zu ihm kommt und ihn wegen seiner Aussagen zu seinem Tod zur Rede stellen will. Desmond weicht allerdings aus und sagt, er sei betrunken gewesen. Außerdem würde es nicht funktionieren, etwas Konkretes sagen zu wollen. Jetzt kommt Sawyer dazu, ziemlich sauer darüber, dass seine Vorräte weg sind. Er erfährt, dass sein Scotch von drei Leuten vertilgt wurde.
Unterdessen haben Jin und Hurley Stöcke als Hebel angesetzt und wollen den Wagen kippen, als Sawyer bei ihnen auftaucht und nach seinen Vorräten fragt. Hurley begrüßt ihn mit einer enthusiastischen Umarmung, die Sawyer tatsächlich erwidert. Sie erfahren, dass Jack noch bei den "Anderen" ist. Doch Hurley stellt zuversichtlich fest, Sawyers unversehrte Rückkehr und der Wagen seien eindeutige Zeichen, dass ihr Glück sich wende. Statt seiner Vorräte bietet Hurley Sawyer Bier an und überredet ihn, mitzuhelfen.
Kate spricht am Strand mit Sayid und Locke. Sie erzählt von Michael, Walt und dem Boot. Die Frage, ob es dort noch mehr Boote gäbe, kann sie nicht mit Sicherheit beantworten. Doch sie berichtet von Karl und seiner Aussage, sie lebten auf dieser Insel. Egal was Jack gesagt habe, endet sie, sie schulde es ihm, sich um ihn zu kümmern und sie werde jetzt Hilfe holen. Damit geht sie und lässt Lockes Frage, wo sie das tun wolle, unbeantwortet.
Beim Essen erzählt die Mutter dem Vater allerlei über ihren Reichtum und was für ein guter Sohn Hugo sei. Doch Hurley fragt irgendwann, ob sie sich nicht wundere, dass er gerade jetzt zurückgekommen ist. Nun offenbart Camen Reyes, sie habe Kontakt zu ihm aufgenommen weil sie nicht wusste, wie sie mit Hurleys Obsession, verflucht zu sein, umgehen sollte. Doch Hurley will davon nichts wissen. Der Vater sei wegen des Geldes hier, stellt er fest und er werde zusehen, dass er all das Geld und den Lifestyle wieder loswürde und mit dem Vater werde er anfangen. Doch Carmen gibt ihm zu verstehen, dass das nicht ginge, schließlich sei er lange weg gewesen und sie habe auch Bedürfnisse. Davon will Hurley nun überhaupt nichts hören. Schließlich überredet Carmen ihn, dem Vater zu zeigen, was in der Garage sei und siehe da, dort steht immer noch der alte Camaro. Der Vater ist hocherfreut, dass Hugo das Auto gerettet hat und Hurley ist außerstande, noch irgendwie zu reagieren.
Gemeinsam gelingt es den dreien, den Bully auf die Räder zu stellen, zu Hurleys heller Freude. Sawyer schaut sich im Innern des Wagens um, während Hurley und Jin sich den Motor ansehen. Sawyer findet außer einer Menge Papierkram und Bierdosen auch eine Karte, die eine Art Straße zeigt, die sich von der Schwan-Station bis in die Berge windet. Dann entdeckt er entsetzt den Schädel, doch Hurley kann ihm erklären, der gehöre zu Roger.
Jetzt setzt Hurley sich in den Wagen, steckt den Zündschlüssel in das Schloss und dreht ihn - doch nichts passiert. Sawyer prostet unterdessen Roger "Skeletor", den er an den Wagen gelehnt hingesetzt hat, mit einem Bier zu, was Hurley etwas blasphemisch findet. Weder Jin noch Sawyer ist gewillt, etwas an dem Auto zu unternehmen, auch wenn Hurley findet, sie müssten das tun, weil sie Hoffnung brauchten. Doch Sawyer erklärt, wenn er Hoffnung suche sei er definitiv auf der falschen Insel.
Hurley wird von seinem Vater geweckt mit der Erklärung, sie würden jetzt etwas gegen den Fluch unternehmen. Er bringt Hurley zu einer Wahrsagerin, die ihm sehr "passende" Karten legt. Doch Hurley ist klar, das sein Vater die Dame vorher präpariert hatte. Er bietet ihr schließlich 10.000 Dollar, für die sie ihm den Deal gesteht. Sein Vater räumt ein, er habe nur helfen wollen. "Helfen? Wem?" entgegnet Hurley und verlässt enttäuscht den Raum.
Hurley sitzt versunken da, während Sawyer sich noch ein Bier genehmigt und Jin ein paar Brocken Englisch beibringt. Auf die Frage, was er mache, erklärt Hurley, er bete um Hilfe. Sawyer wirft eine Bierdose in seine Richtung mit dem Kommentar, da habe er seine Hilfe. Die Dose fällt ins Gebüsch, Hurley schaut ihr hinterher und fängt an zu grinsen.
Am Strand findet Hurley Charlie, der allein dasitzt und auf das Meer starrt. Er aktiviert ihn, mitzukommen. Denn was er vorhabe sei zwar gefährlich, könne aber ihrer beider Schicksal wenden - auch wenn nicht ausgeschlossen sei, dass Charlie dabei zu Tode käme. Sie müssten das Auto zum Laufen kriegen, sie müssten ihr Glück selber in die Hand nehmen.
Unterdessen verhilft Sawyers Englischlektion Jin zu einigen Phrasen, mit denen man bei Frauen gut ankommt - darunter auch die Entschuldigung, die er Kate nicht gewähren wollte. Jetzt fordert Hurley die beiden massiv auf, mitzuhelfen, das Auto anzuschieben. Er selber setzt sich ans Steuer und stoppt den Wagen knapp vor einem Abhang, auf den ihn die Bierdose gestoßen hatte. Die Steigung ist relativ steil und unten sind einige Bäume und Steine zu sehen, doch er will dort hinunterfahren, um den Schwung zu nutzen, den Bully anzulassen.
Hurley packt seine Tasche für die Reise nach Australien. Sein Vater kommt zu ihm und beichtet, er würde langsam alt und wolle sich zur Ruhe setzen und, ja, er sei wegen des Geldes gekommen. Doch jetzt wolle er über etwas anderes mit Hugo reden. Nach Australien zu gehen sei keine Lösung. Er müsse nicht gehen, er brauche nur ein bisschen Hoffnung. Man sei selber für sein Glück verantwortlich. Er solle alles Geld weggeben, nur etwas für den Vergaser behalten. Dann würden sie den Camero auf Vordermann bringen, zum Gran Canyon aufbrechen und einen neuen Anfang versuchen. Doch Hurley nimmt nur seine Tasche mit dem Verweis, er würde ihm eine Karte aus Sidney schicken. Sein Vater versichert, er sei da, wenn Hugo zurückkäme.
Sawyer will Hurley seinen Willen lassen und den Startschuss zu dessen Beerdigung geben. Charlie klettert auf den Beifahrersitz, zu allem bereit. Hurley dreht den Zündschlüssel, Sawyer und Jin schieben den Bully über den Abhang. Er nimmt schnell Geschwindigkeit auf und rumpelt in abenteuerlicher Weise den Abhang hinunter. Knapp vor der Baumreihe murmelt Hurley: "Es gibt keinen Fluch, du bist für dein Glück selbst verantwortlich", und lässt die Kupplung kommen. Der Motor springt an und mit ihm das Radio, das genau jenes Stück spielt, dass im Radio lief, als Hurleys Vater ihn seinerzeit verlies. Hurley fährt einen Schlenker durch die Bäume auf eine Wiese. Dann sammeln sie die beiden Helfer ein und sie drehen unter allgemeinem Jubel und Gelächter ein paar Runden.
Jin, Charlie und Sawyer kehren ins Camp zurück. Jin hat ein Blümchen für Sun mitgebracht und entschuldigt sich auf englisch bei ihr. Charlie gesellt sich zu Claire und Sawyer setzt sich mit einer Palette Bier in seine Behausung, mit einem neidischen Blick auf die glücklichen Paare. Hurley dreht zufrieden noch ein paar weitere Runden in der Rostlaube.
In der Nacht ist Kate mit einer Fackel im Dschungel unterwegs und achtet aufmerksam auf Boden und Bäume. Zwei andere Fackelträger kommen auf sie zu und Sawyer, der ihr mit Locke gefolgt ist, fragt, warum sie sie nicht um Hilfe gebeten hätte. Sie hat gleich zwei Gründe: sie wüssten nicht, wo zu suchen sei und sie wären nicht motiviert. Jetzt erfährt sie, dass sie in der Tat zuerst nicht gewusst hätten, wo sie suchen sollten, doch nun hätten sie den Hinweis durch Mr. Ekos Stock. Bevor sie noch erfahren, was denn Kates Clou ist, ertönen Schüsse. Kate hält die Männer zurück und ruft, sie seien nur hier, um zu reden.
Danielle Rousseau kommt aus dem Dickicht und Kate erklärt, dass sie ihre Hilfe gegen die "Anderen" brauche, weil Danielle die Insel kenne. Sie kann ihr auch erklären, warum sie denkt, es sei von Interesse für Danielle. Sie berichtet, dass sie gefangen war und ein junges Mädchen namens Alex ihr zur Flucht verholfen habe...
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