Regie:
Eric Laneuville
Drehbuch:
Edward Kitsis, Adam Horowitz
Hauptdarsteller:
Naveen Andrews (Sayid)
Matthew Fox (Jack)
Evangeline Lilly (Kate)
Josh Holloway (Sawyer)
Terry O’Quinn (John Locke)
Dominic Monaghan (Charlie)
Daniel Dae Kim (Jin)
Jorge Garcia (Hurley)
Yunjin Kim (Sun)
Emilie de Ravin (Claire)
Henry Ian Cusick (Desmond)
Michael Emerson (Ben)
Elizabeth Mitchell (Juliet)
Rodrigo Santoro (Paulo)
Kiele Sanchez (Nikki)
Gaststars:
Mira Furlan (Danielle Rousseau)
Sung Hi Lee (Tricia Tanaka)
Suzanne Krull (Lynn Karnoff)
Caden Waidyatilleka (Young Hurley)
Billy Ray Gallion (Randy)
Lillian Hurst (Carmen Reyes)
Cheech Marin (David Reyes)
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Hurley und Charlie stehen am Strand zusammen, als Vincent mit einem skelettierten Arm aus dem Dschungel kommt, an dem eine Kette mit einem Schlüssel hängt. Hurley folgt dem Hund bis zur Fundstätte und entdeckt einen verunglückten VW-Bully, mit dem Skelett des DHARMA-Fahrers hinter dem Steuer. Er läuft zum Camp, um Leute zu aktivieren, doch nur Jin schließt sich ihm an, um zu sehen, ob man das Auto fahrbereit machen kann.
Unterdessen treffen Kate und Sawyer im Camp ein. Kate will allerdings immer noch nicht darauf verzichten, auch Jack von der Hydra-Insel zu holen. Also sucht sie Hilfe für ihr Vorhaben.
Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.
von Gisa von Delft
Gebt den Jungs ein Auto und sie haben Spaß...;)
Nun haben wir genau genommen wieder nichts Neues erfahren. Trotzdem hat mir die Episode sehr gut gefallen. Weil nicht nur den "Jungs" die Sache rund um das Auto Spaß gebracht hat, sondern auch dem Zuschauer. Es gab sehr nette Dialoge und Sprüche und einfach mal eine Portion guter Laune.
Hurley ist wiedermal derjenige der feststellt, dass man, gleichwie, immer auch ein bisschen Spaß und Freude braucht. Einfach mal eine Auszeit von Problemen oder dem "Normalen" - wie immer sich das auch darstellt. Auch das Inselleben hat ja eine gewisse Normalität angenommen für die Gestrandeten. Man kann sich nicht permanent mit Notwendigkeiten oder gar Problemen befassen, man braucht auch Entspannung und Entfernung davon, um sich wieder zu regenerieren. Interessant, dass gerade Hurley, der ja nicht wenig problembelastet ist, das nun schon zum zweiten Mal (nach dem Golfplatz) ins Werk setzt.
Wirklich witzig waren die Interaktionen und Dialoge mit Jin und Sawyer. Etwas pathetisch in Szene gesetzt vielleicht, aber doch sicher nicht ganz verkehrt der Hinweis, dass Hoffnung etwas elementares im Leben ist. Genauso elementar wie der andere Spruch von Hurleys Vater, jeder ist seines Glückes Schmied. Es hat mit gefallen, dass das dann auf so amüsante Weise umgesetzt wurde, bevor es zu pathetisch werden konnte.
Nun müssen wir mal abwarten, ob ihnen die Karre vielleicht doch noch andere Dienste erweisen wird, schließlich war noch eine Karte dabei und vielleicht finden sie ja so problemlos den Weg zur Siedlung der "Anderen" oder sonstwas Wichtiges. Allerdings... eine Tankstelle gab es wohl nirgendwo, oder? Aber mag ja sein, dass sie irgendwo auch noch Benzinvorräte entdecken.
Was gab es sonst noch: Kate und Sawyer sind wieder auf Punkt Null zurückgefallen - und dafür mussten wir uns folgenlang ansehen, wie sie sich angenähert haben. Allerdings mag das wohl vom "wirklichen Leben" aufmerksam abgeguckt sein, denn so beziehungsunfähig, wie sie beide sind, passt das schon, dass sie sich nur in einer absoluten Ausnahmesituation (als die ich das eigentliche Inseldasein nicht mehr einstufe) auf einander zubewegen konnten.
Das wirklich interessante und weiterführende Element war eigentlich nur Kates Idee, bei Rousseau um Hilfe zu fragen. Damit kommt sie endlich wieder ins Spiel und es dürfte ganz spannend werden, was dabei herauskommt.
Insgesamt also eine echte Füllerepisode, aber sehr schön anzusehen weil sie einfach Spaß gemacht hat. |