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Lost


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Episodenguide


3x08 "Flashes Before Your Eyes"

[Erinnerungsfetzen]


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 Synopsis
Hurley und Charlie machen sich über Sawyers gebunkerte Schätze her, weil Lebensmittel und Medikamente gebraucht werden. Als sie die Sachen durchsehen und sortieren, kommt Desmond zu ihnen und bittet sie, mit ihm zu kommen. Hurley will wissen, ob es um Eko geht und Desmond erwidert, er denke, ja.

Die drei gehen in den Dschungel und treffen nach kurzer Zeit auf Locke und Sayid. Locke erklärt, Eko sei tot. Seiner Erklärung, die Insel habe ihn getötet, fügt Locke auf Charlies Nachfragen an, er wisse, was gemeint sei. Da der Doktor nicht da sei und die übrigen Gestrandeten genug besorgt, solle man sie nicht auch noch mit dem belasten, was da draußen im Dschungel sei. Er brauche ihre Hilfe, um das alles entsprechend sorgsam zu behandeln.

Charlie registriert, dass Desmond irgendwie unruhig ist und da rennt er auch schon los, zurück zum Strand. Die anderen folgen ihm. Desmond entledigt sich des Hemdes und der Schuhe, springt in die Fluten und schwimmt hinaus. Dann erreicht er Claires leblos im Wasser treibenden Körper und bringt ihn an Land. Er führt Wiederbelebungsmaßnahmen durch, Claire spuckt Wasser und erwacht. Die übrigen Anwesenden schauen einigermaßen entgeistert aus der Wäsche. Charlie will wissen, woher er das gewusst habe, doch Desmond trägt Charlie nur zu ihrer Behausung und dreht sich nicht um. Dafür hat Hurley eine Erklärung: dieser Mann sähe die Zukunft.

Als Claire wieder richtig auf den Füßen ist bedankt sie sich bei Desmond. Charlie reagiert, wie auch schon während der Rettungsaktion, bei der Desmond seine Hilfe ablehnte, ein bisschen eifersüchtig. Er erklärt Hurley, dass er unbedingt herausfinden will, was mit Desmond passiert ist. Dazu nimmt er eine Flasche erstklassigen schottischen Whiskeys, den Sawyer ebenfalls gebunkert hat und die drei Männer haben einen vergnügten Abend am Lagerfeuer.

Als sie einigermaßen betrunken sind, spricht Charlie Desmond auf Claire an und als er keine brauchbare Antwort bekommt, erwähnt er auch den Blitzableiter, den Desmond gebaut hatte. Desmond versucht, sich zu verabschieden, doch Charlie will eine Antwort. Er bezeichnet Desmond als Feigling. Jetzt geht Desmond auf Charlie los und eine Rauferei entwickelt sich. Desmond sagt Charlie in ziemlich verzweifeltem Ton, dass er mit Sicherheit nicht wissen wolle, was mit ihm passiert sei. Hurley versucht, dazwischenzugehen, doch Desmond wiederholt: "Ihr wollt es nicht wissen!"

Von dem Moment an befindet sich Desmond in einem Flashback, oder einem Déjà vu:

Nachdem er den Failsafe-Schlüssel gedreht hat wird es weiß, Augenblicke seines Inseldaseins rauschen an ihm vorbei.

Desmond liegt auf dem Boden, alles um ihn herum ist rot. Penny eilt herbei um ihm zu helfen. Desmond ist beim Anstreichen der Wohnung, die sie gemeinsam beziehen wollen, von der Leiter gefallen, mitsamt dem Eimer roter Farbe. Das sei das Resultat von Leiter, Anstreichen und Alkohol, stellt Penny fest. Desmond realisiert langsam, wo er sich befindet. Da Desmond etwas verirrt dreinschaut fragt Penny, was mit ihm sei, doch er nimmt sie glücklich in den Arm und versichert, es sei absolut nichts.

Sein Wecker zeigt 1:08 Uhr an, als Desmond sich für einen offiziellen Anlass kleidet. Penny ist der Meinung, dass er eigentlich keinen Job von ihrem Vater brauche. Doch Desmond (der bisher in einzelnen Engagements als Schauspieler gearbeitet hat) erklärt, es ginge nicht um den Job, er wolle, dass er ihn respektiere. Falls ihr Vater aber zu blind sei, zu sehen, wie brilliant Desmond sei, sagt sie, wäre das nicht das Ende der Welt. Desmond stutzt über diese Formulierung. Dann ist da ein Geräusch, das ihn Aufmerken lässt: ein Signalton (identisch mit dem des Countdowns in der Schwan-Station). Er stellt fest, dass die Mikrowelle sich meldet, Penny hat seinen Kaffee heiß gemacht. Wieder fragt sie, ob alles in Ordnung sei und er antwortet, er habe wohl gerade ein Déjà vu gehabt.

Als er sich bei der Empfangsdame von Mr. Widmore anmeldet, wird gerade ein Päckchen geliefert für 8/15. Wieder ist Desmond verwirrt. In Mr. Widmores Büro fällt sein Blick auf ein Gemälde mit einem Eisbären. Desmond zeigt sich begeistert von einem Modell von Widmores Segelboot und erfährt, dass Mr. Widmore jährlich ein Solorennen veranstaltet. - Bilder von der "Elisabeth" in der Bucht der Insel und dem auf dem Felsen liegenden Kelvin Inman flammen auf. - Pennys Vater zeigt sich bereit, Desmond einen Job zu geben, doch jener korrigiert sein Vorhaben. Er sei eigentlich da, weil er um die Hand seiner Tochter anhalten wolle. Sie seien seit zwei Jahren zusammen, er liebe sie und Mr. Widmores Segen würde ihm viel bedeuten. Widmore scheint angenehm überrascht über diese eher überholte Geste. Doch dann macht er Desmond eiskalt nieder und fragt ihn, wie er wohl denken könne, er sei seiner Tochter Wert.

Desmond verlässt deprimiert und wütend das Gebäude. Auf der Straße macht ein junger Gitarrist Musik. Desmond geht heran und und erkennt Charlie. Er sieht Szenen aus der Station, kurz vor deren Ende. Er spricht ihn an und redet von der Insel, doch Charlie kann ihm nicht folgen, er hat keine Ahnung, was der Typ von ihm will. Dann hat Desmond plötzlich eine Vision von der Situation, in der er sich im Moment befindet, er weiß, was als nächstes passiert.

Jetzt sucht Desmond seinen Freund Donovan, einen Physiker, auf. Er fragt ihn, was er über Zeitreisen wisse. Bei einem Glas Bier erzählt Desmond, was ihm passiert ist und Donovan findet das nun doch ziemlich verückt - die Insel und das Ganze drum und dran. Wenn er tatsächlich zeit-reisen würde, müsste Desmond wissen, was als nächstes passiert. Desmond sagt, es sei ein lückenhaften Wissen, doch er schildert ein Szenario, das so aber in keinster Weise eintrifft. Donovan gibt Desmond den guten Rat, nicht mehr über seine Beziehung mit Penny nachzugrübeln sondern sie, wenn er sie liebe, zu heiraten.

Wieder daheim eröffnet Desmond Penny, dass er den Job nicht bekommen habe. Statt dessen will Penny ausgehen und die Tatsache feiern, dass sie ihn liebe. Warum sie das täte, will Desmond wissen. Weil er ein guter Mann sei, erwidert Penny, und ihrer Erfahrung nach seien die selten.

Desmond steht in einem Juwelierladen und schaut sich die Ringe an. Die Verkäuferin, Ms. Hawking, stellt fest, dass er keine Erfahrung damit habe und führt ihn zu einer anderen Vitrine, aus der sie ein schlichteres Stück herausholt und es Desmond reicht. Desmond sagt, er werde ihn nehmen, doch Ms. Hawking widerspricht. Denn, erklärt sie dem verblüfften Desmond, dessen Namen sie auch weiß, ihn nicht zu kaufen werde zu seinem eigentlichen Schicksal führen, auf der Insel zu landen und den Schlüssel zu drehen. Und wenn er nicht alles genauso mache, würden sie alle sterben.

Ms. Hawking nimmt Desmond mit hinaus auf die Straße. Sie kauft heiße Kastanien, während sie ihn auf einen Mann aufmerksam macht. Als Desmond überlegt, ob sie vielleicht sein Unterbewusstsein sei, lächelt sie nur. Dann hört man Lärm - ein Teil eines Baugerüstes ist zusammengebrochen und hat den Mann, den Ms. Hawking ihm zeigte, unter sich begraben. Desmond ist entsetzt, dass sie es wusste, aber nichts unternommen hat, es zu verhindern. Ms. Hawking erklärt ihm, dass das Schicksal sich nicht ändern ließe. Wenn nicht dieses, so sei dem Mann morgen etwas anderes passiert, weil der Fehler korrigiert würde. Auch wenn es Desmond vielleicht nicht gefiele, den Schlüssel zu drehen sei das Bedeutsamste, was er je machen würde. Desmond fragt dennoch, was der Ring kostet. Mr. Hawking schüttelt nur abwehrend den Kopf.

Während Desmond zum Treffpunkt mit Penny geht, fällt sein Blick auf ein Plakat der Royal Scots. Er trifft Penny und als sie gemeinsam weitergehen werden sie von einem Straßenfotografen angesprochen. Sie lassen sich überreden, ein Foto zu machen - jenes, das Desmond immer noch bei sich trug. Während er auf das Bild starrt überkommt ihn die Erkenntnis, dass er nicht der Mann ist, der er sein müsste, ohne Job und Geld. Er könnte so nicht mit ihr zusammen sein. Alles sei viel zu schnell gegangen. Schließlich beendet Penny seine Litanei und stellt fest, sie müsse annehmen, dass er ein Feigling sei. Es täte ihm Leid, erklärt Desmond den Tränen nah, sie sollten nicht zusammensein. Penny geht weinend davon, Desmond wirft den Ring in die Themse.

Desmond geht in sein Pub und bestellt sich ein Bier. Er offenbart dem Barkeeper, dass er denke, er habe soeben den größten Fehler seines Lebens gemacht und das Schlimmste daran sei, dass er glaube, er habe ihn schon einnmal gemacht. Plötzlich stellt er fest, dass sich etwas aus der Szenerie ereignet, die er Donovan beim letzten Hiersein geschildert hatte. Er erkennt, dass es nur der falsche Zeitpunkt war, jetzt treffen die Dinge haargenauso ein. Als ein Mann mit einem Kricketschläger durch die Tür kommt ruft er dem Barmann zu, sich zu ducken - der jenem zugedachte Schlag trifft statt dessen Desmond. Alles wird weiß, das Bild des Schlüssels im Failsafe-Schloss blitzt auf.


Desmond liegt nackt mit einigen Blessuren von der Stations-Implosion im Dschungel auf der Insel. Er fasst sich an den Hinterkopf - dorthin, wo der Schläger ihn getroffen hat. Er läuft ein Stück und kommt an eine Stelle, wo diverse lädierte Gegenstände aus der Station herumliegen, auch das Foto von ihm und Penny. Er starrt in den Krater, den die Station gerissen hat, dann auf das Foto und bittet verzweifelt darum, noch einmal zurückgehen zu dürfen, noch eine Chance zu kriegen - diesesmal werde er es richtig machen.

Gegenwärtig auf der Insel.
Die letzte Szene am Lagerfeuer wiederholt sich. Als Charlie ihn loslässt sagt Desmond verzweifelt: "Du kannst es nicht ändern, du kannst es nicht ändern!" Charlie bringt Desmond zu seinem Zelt, sie entschuldigen sich beide für ihr Benehmen. Carlie möchte, dass Desmond ihm jetzt erzählt, was mit ihm passiert sei. Als er den Schlüssel gedreht habe, beginnt Desmond, sei sein Leben in Blitzszenen an ihm vobeigezogen. Doch als er im Dschungel aufgewacht sei, habe dieses Aufblitzen nicht aufgehört.

Charlie schließt daraus, er habe in so einem Blitz Claires Ertrinken gesehen und sie deshalb gerettet. Doch es verhält sich anders. Charlie sei derjenige, verrät Desmond, den er gerettet habe. Denn er wäre bei dem Versuch, Claire zu retten, ertrunken. Ebenso habe er ihn mit dem Blitzableiter vor einem tötlichen Blitzschlag bewahrt. Zwei mal habe er ihm nun das Leben gerettet, aber das Universum hätte seine eigene Art, Kurskorrekturen vorzunehmen. Es sei gleichgültig, was er versuchen würde, stellt Desmond fest, Charlie werde sterben.