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Lost


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3x05 "The Cost of Living"

[Der Preis des Lebens]


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 Synopsis
Eko klaut für seinen kleinen Bruder Yemi etwas zum Essen, wird dabei aber erwischt und aufgefordert, diese Sünde zu beichten.

Es ist später Abend, als Sayid einen Blick auf Ekos Krankenlager wirft. Von Hurley erfährt er, dass Eko sich schon seit einigen Tagen im Fieber-Delirium befindet. Doch dann fordert Hurley Sayid auf, mit zu Locke zu kommen damit er erfährt, dass Sayid, Sun und Jin wieder zurück sind.

Im Fiebertraum erlebt Eko noch einmal, wie Yemi auf dem Flugplatz in Nigeria angeschossen wird und die Beechcraft ohne ihn abfliegt. Er hört jemanden seinen Namen sagen. Er erwacht und sieht Yemi an seinem Lager stehen. Es sei Zeit zu beichten und gerichtet zu werden, sagt er. Er solle zu ihm kommen, er wisse, wo er ihn finden könne.

Hurley, Sayid und Charlie, die sich gerade von Ekos Zelt entfernen, hören etwas knistern. Sie drehen sich um und müssen sehen, dass die Behausung lichterloh brennt. Während Charlie Eko hinausschleift und ein Stück entfernt lagert, holen die andern Wasser um den Brand zu löschen. Charlie hört Eko etwas von seinem Bruder Yemi murmeln. Er versucht ihn zu beruhigen und wendet sich der Brandbekämpfung zu. Als Locke dazukommt und nach Eko fragt müssen sie feststellen, dass er verschwunden ist.

In der Hydra nutzt Jack die Ketten in seinem Gefängnis für ein Fitness-Training als Ben zu ihm kommt und ihn zu einem Spaziergang auffordert. Er selber ist in ein weißes Hemd gekleidet und gibt Jack auch ein solches. Jack erkundigt sich, ob Ben Beschwerden habe, Ausfallerscheinungen, Kribbeln oder Gefühlsstörungen in den Beinen. Ben fragt ihn erstaunt, was das soll. Jack stellt fest, dass der Tumor, den er auf den Röntgenbildern gesehen habe, solche Dinge verursache und ihn umbringen werde. Es bliebe nicht mehr viel Zeit, etwas zu unternehmen. Ben stellt aber fest, dass er keine Ahnung habe, wovon Jack rede. Dann sei es wohl sein Fehler, konstatiert Jack, der sich inzwischen das Henmd übergezogen hat und zum Abmarsch bereit ist.

Er wird, diesesmal ohne Sack über dem Kopf, zu einer Gruppe mitgenommen, die sich in weißen Gewändern mit Fackeln in der Hand versammelt hat, um Colleen die letzte Ehre zu erweisen. Juliet begrüßt Jack und ist etwas erstaunt, dass Ben ihn mitgebracht hat. Der Leichnam wird auf einem Floß ins Meer geschoben und dort angezündet. Im Gehen fragt Ben Juliet leise, woher Jack etwas über seine Röntgenaufnahmen wisse. Juliet versichert Ben, sie habe nicht gesagt, dass es seine wären - er selber müsse es Jack wohl verraten haben.

Am Strandlager sitzen Sayid, Locke und Desmond zusammen. Locke hat einen Plan, wie er Kate, Jack und Sawyer finden will, den Desmond Sayid erläutern soll. Desmond erklärt, dass man den Computer in der Station auch zur Kommunikatin mit den anderen Stationen hätte verwenden können. Sayid findet das interessant, aber bedeutungslos, da die Station ja zerstört worden sei. Aber, räumt Locke ein, sie sei nur eine von mehreren gewesen. Er wolle also versuchen, stellt Sayid fest, mit den "Anderen" zu kommunizieren, Locke bestätigt das. Hurley und Charlie kommen dazu und verkünden, sie hätten Eko nirgendwo finden können. Locke erfährt, dass Eko irgendwas von seinem Bruder gemurmelt hatte und erklärt, sie sollten einfach losgehen, sie würden ihn unterwegs finden, sie hätten alle das gleiche Ziel.

Unterdessen schleppt sich Eko durch den Dschungel und bricht schließlich zusammen. Eko ist nach dem Verlust Yemis in dessen Kirche zurückgekehrt, wo er dessen Platz einnehmen will. Yemi sei unerwartet woanders hin beordert worden, erklärt er einer jungen Ärztin, die in der Gemeinde arbeitet. Auch die Stelle in England, die Yemi in einer Woche antreten sollte, werde er übernehmen.

Eko kommt wieder zu sich und rappelt sich auf, doch jetzt verschwimmen, als er sich weiterschleppt, Realität und Visionen von Menschen aus seiner Vergangenheit.

Im Strandlager erklärt Locke auch den übrigen Leuten noch einmal, was er vorhat. Er will zur Perle-Station und es mit dem dortigen Computer versuchen. Es sei eine schöne Insel erklärt er, es sollten ruhig einige Leute mitkommen. Hurley bemerkt darauf trocken, Jack habe für solche Expeditionen immer nur bestimmte Leute mitgenommen, worauf Locke kontert, er sei nicht Jack. Auch Nikki und Paolo schließen sich der Expedition an. Man solle Wasserflaschen füllen, ordnet Locke an und sich in Kürze zum Aufbruch treffen.

Beim Wasserholen fragt Desmond Locke, ob sie nun eigentlich zum Computer wollten oder Eko suchen werden. Locke erwidert, die würden zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, denn Eko sei zu dem Flugzeug unterwegs, mit dem sein Bruder auf der Insel abgestürzt wäre. Es läge über dem Eingang zur Perle-Station. Das sei ja ein merkwürdiger Zufall, stellt Desmond fest. Doch Locke gibt einen Rat weiter, den er seinerzeit von Eko erhielt: er solle Zufall nicht mit Schicksal verwechseln.

Indessen ist Eko an einem Bach angekommen und kniet nieder, um daraus zu trinken. Eko hört Schüsse und läuft aus der Kirche um nachzuschauen. Ein paar Gauner kommen angefahren und Eko erfährt, dass eine Ladung Impfstoffe erwartet wird, von denen diese Ganoven einen Teil abbekommen - für den Schutz, den sie der Gemeide bieten. Ihr Boss hofft, dass Eko das Arrangement, dass er mit Yemi getroffen habe, einhalten würde. Er habe keine Angst, lässt Eko ihn nur wissen. Da zieht der Gangster seine Pistole und erschießt eine der Frauen, die um sie herumstehen. Er käme dann am Freitag wegen des Serums wieder. Er sei sicher, dass Eko nicht noch mehr Leben auf seinem Gewissen haben wolle.

Eko schmiert sich Schlamm auf seinen Wundverband und schöpft noch etwas Wasser, als er ein schnarrendes Geräusch hört. Er dreht sich um und sieht die ihm bekannte Rauchwolke im Dschungel verschwinden. Nun taucht auf der andern Seite des Baches Locke mit seiner Gruppe auf.

In der Hydra bringt Juliet Jack einen Cheeseburger, was Jack sichtlich beeindruckt. Für dessen Herstellung habe sie Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, erklärt Juliet fröhlich. Jetzt betritt Ben den Raum, er will Jack unter vier Augen sprechen - als Arzt und Patient. Juliet geht hinaus. Sie hätten einen so wunderbaren Plan gehabt, ihn zu brechen, setzt Ben an, ihn dahin zu bringen, dass er ihnen vertraue und mit ihnen zusammenarbeite. Und zwar so, dass er denken würde, er hätte das selbst entschieden. Dazu sei Juliet beispielsweise eingesetzt worden, die eine unglaubliche Ähnlichkeit mit Jacks Exfrau habe. Warum er ihm das jetzt erzähle, will Jack wissen. Weil, entgegnet Ben, seine ganzen Pläne in dem Moment zerstört worden seien, in dem Jack seine verdammten Rölntgenbilder gesehen habe und wisse, dass er sterben werde. Dann habe er ihn also tatsächlich hierher gebracht, konstatiert Jack, um Bens Leben zu retten. Nein, korrigiert Ben, er hätte ihn dazu bringen wollen, dass er selber ihm das Leben hätte retten wollen. Aber nun könne er ihn nur noch bitten, darüber nachzudenken. Im Hinausgehen dreht er sich noch einmal um und fragt Jack, ob er an Gott glaube. Jack gibt die Frage retour. Zwei Tage nachdem er erfahren habe, erklärt Ben nun, dass er einen tötlichen Tumor hätte, sei ein Neurochirurg vom Himmel gefallen. Wenn das kein Beweis für die Existenz Gottes wäre, wüsste er es auch nicht.

Auf dem weiteren Weg erzählt Locke Eko, dass Charlie ihm gesagt habe, er hätte von seinem Bruder gesprochen. So hätte er ihn gefunden. Was er von Yemi wolle? Eko wird unvermittelt wütend, drückt Locke an einen Baum, setzt ihm ein Messer an den Hals und raunzt ihn an, nie wieder den Namen seines Bruders auszusprechen. Wovor er solche Angst habe, fragt Locke ganz ruhig.

Eko fragt die Ärztin über die "Schutzgelderpresser" und erfährt, dass der Impfstoff auf dem schwarzen Markt hohe Gewinne bringe. Sie seien froh gewesen, dass sie genug davon übrigbehielten um ihre Leute zu versorgen, so hätte Yemi es stillschweigend geduldet. Eko geht in Zivilkleidung in eine Bar, wo er einem Dealer Impfstoff anbietet. Das Geschäft müsse aber schnell über die Bühne gehen, da er das Land verlassen würde. Darin sieht der Dealer kein Problem.

Unterdessen ist die Gruppe am Flugzeug und damit an der Perle-Station angekommen. Locke geht mit Eko zur Beechcraft und räumt mit ihm die Steinbrocken zur Seite mit denen Eko den Einstieg verschlossen hatte. Locke will von Eko wissen, was er gesehen habe als er dem Monster begegnete. Er selber hätte ein sehr strahlendes weißes Licht gesehen, das sei sehr schön gewesen. Das sei es nicht, erwidert Eko, was er gesehen habe. Die übrigen Leute öffnen indessen den Einstieg zur Station. Eko schaut schließlich in den Innenraum der Beechcraft, doch es sind keinerlei Überreste von Yemis Leiche zu sehen. Eko ist sehr enttäuscht und will auch nicht mit in die Station. Locke überreicht ihm noch das Kreuz, dass er gefunden hatte, als er Eko suchte.

Der Gangsterboss erscheint mit zwei Helfern in Ekos Kirche. Er hat herausgefunden, dass Eko den Impfstoff auf dem Schwarzmarkt verkauft hat. Er wisse wohl nicht, wer er sei, offenbart er Eko. Er sie ein gottesfürchtiger Mann, deshalb werde er Eko nicht töten, sondern ihm nur die Hände abhacken. Doch Eko ist schneller. Er entreißt ihm die Machete und hebt sie über den Mann, der um Gnade winselt. Mit den Worten: "Du weißt nicht, wer ICH bin", lässt Eko den Dolch niedersausen. Als er mit dem blutigen Dolch vor das Gebäude tritt, starren ihn die Leute nur entsetzt an.

In der Perle-Station läuft das Orientierungs-Video. Sayid hat festgestellt, das sich die Kommunikation nur in einer Richtung ausführen lässt. Nikki will wissen, wofür die anderen Monitore sind. Der Typ hätte von mehreren Stationen gesprochen, vielleicht seien ja die Monitore damit verbunden. Sayid ändert die Verbindungen und tatsächlich erscheint eine andere laufende Computeranlage auf einem der Bildschirme - und plötzlich ein Gesicht: ein Mann mit einer Augenklappe. Er starrt skeptisch in die Kamera und bedeckt sie schließlich mit der Hand. Locke ist sichtlich zufrieden. Er denke, sagt er, man werde sie erwarten.

Juliet erscheint bei Jack. Sie hat einen Film mitgebracht. Jack will ihn nicht sehen, doch Juliet erklärt, er werde ihn mit Sicherheit gut finden. Als das Video läuft, entschuldigt sie sich für alles, was sie getan hat und beginnt ihn zu beschwören, dass er Ben unbedingt operieren müsse, denn er sei ein wunderbarer Mensch. Während sie ihn weiterhin zu überzeugen versucht, dass er unbedingt darüber nachdenken solle, denn es sei das Richtige zu tun, er könne ihr vertrauen, sprechen die Bilder, die Jack auf dem Fernseher sieht, buchstäblich eine andere Sprachen. Zu sehen ist Juliet, die große beschriebene Plakate vor sich hält, von denen Jack ablesen kann, dass er alles ignorieren solle, was sie sagt. Ben sei ein gefährlicher Mensch. Viele von ihnen wollten, das sich etwas ändere, doch es müsse wie ein Unfall aussehen. Wenn Jack Ben operieren würde, könne niemand nachprüfen, was er tatsächlich tue. Dazu erklärt sie, nun wieder passend, die Operation vorzunehmen sei das absolut Richtige. Sie werde ihn beschützen, kann er noch lesen, bevor er bitten soll, den Film auszuschalten, was er auch tut. Die ganze Szenerie war natürlich so eingestellt, dass die Überwachungskamera den Bildschirm nicht erfassen konnte. Er möge über alles nachdenken, bittet Juliet im Hinausgehen.

Eko verlässt die Kirche, um seine Reise anzutreten. Die Leute beginnen, die Fenster zuzunageln. Die Ärztin erklärt ihm, dass die Kirche - Yemis Kirche - nicht mehr benutzt werden könne, denn sie sei nicht länger heilig. Uns die Ganoven, stellt sie fest, würden bald durch andere ersetzt werden. Sie hoffe, dass Eko für seine Tat bezahlen müsse. Sie rät ihm in England seinen Frieden zu machen. Er müsse etwas gutmachen für jedes Leben, das er genommen habe. Und wenn er wirklich denke, diese sei Yemis (sie weist auf die Kirche), so schulde er ihm eine Kirche.

Eko sitzt ratlos mit der Kette in der Hand, als Yemi ihm wieder erscheint. Er folgt ihm durch den Dschungel auf eine weite Ebene. Yemi fragt Eko, ob er bereit sei, was jener bestätigt. Doch er habe nichts zu bereuen, Er habe nicht gesündigt sondern nur getan, was er musste um zu Überleben. Als kleiner Junge habe er einem Menschen getötet um seinen kleinen Bruder zu retten, und er sei stolz darauf, es getan zu haben. Eko kniet vor Yemi nieder. Er hätte nicht um das Leben gebeten, dass ihm gegeben wurde, stellt er fest. Doch es wurde ihm gegeben und er habe sein Bestes damit getan. Yemi schaut Eko an und sagt: "Du sprichst zu mir, als sei ich dein Bruder,"

"Wer bist du?" fragt Eko ratlos, doch Yemi dreht sich um und geht. Eko läuft in den Dschungel, die Frage wiederholend, als er erneut das schnarrende Geräusch hört. Er sieht den schwarzen Rauch auf sich zukommen und beginnt, den 23. Psalm zu murmeln. Der Rauch ergreift Eko hebt ihn hoch in die Luft, lässt ihn fallen, ergreift ihn erneut und schleift ihn vorwärts. In der Station ist ein Beben zu spüren und Locke läuft hinaus. Draußen schlägt das Monster Eko gegen einen Baum, hebt ihn noch einmal sehr hoch und lässt ihn fallen. Dann verschwindet es.

Locke geht zu Eko, dreht ihn um und redet beruhigend auf ihn ein, während sich seine Begleiter um sie herum versammeln. Eko flüstert Locke noch etwas zu und stirbt. Aus der Runde der betretenen Gesichter fragt Sayid Locke, was Eko gesagt hat. Locke antwortet: "Wir sind die nächsten."