|
Episodenguide |
3x02 "The Glass Ballerina"
[Die gläserne Ballerina]
| « |
|
» |
 |
|
 |
|
Die kleine Sun spielt mit einer offensichtlich wertvollen gläsernen Ballerinafigur, die ihr dabei aus der Hand fällt und zerbricht. Verstört verlässt das Mädchen den Raum. Eine Weile später übt sie Klavier, als ihr Vater den Raum betritt und sie fragt, ob sie die Ballerina zerbrochen habe. Sun bezichtigt das Hausmädchen, Schuld zu sein. Trotz der Drohung des Vaters, das Mädchen sofort zu entlassen, bleibt Sun bei der Aussage.
Auf dem Segelboot kämpft Sun mit ihrer Morgenübelkeit. Jin ist der Ansicht, es sei sinnlos, noch länger zu warten. Doch Sayid will nicht aufgeben, weil er eine Abmachung mit Jack hat. Jin gefällt es nicht, dass Sun sich Sayids Meinung anschließt, einen anderen Platz für ein Feuer zu suchen, der nicht von Bergen umgeben ist, damit der Rauch weithin zu sehen ist. Doch Sun macht Sayid klar, dass sie auf Jin nicht angewiesen sind, weil auch sie das Boot segeln könne.
In der Hydra bringt Juliet Jack eine selbstgemachte Suppe, doch er reagiert in keinster Weise. Juliet verlässt den Raum und geht zu Ben, der sich in einem Video-Überwachungsraum befindet und feststellt, dass sie für ihn noch nie eine Suppe gemacht hätte. Eine Frau namens Colleen kommt über eine Leiter in den Raum hinunter und erklärt Ben, dass welche von den Gestrandeten gesehen worden seien, die ein Boot hätten. Ben weist sie an, zügig einen Trupp zusammenzustellen. Und, fügt er begeistert hinzu, er wolle das Boot.
Unterdessen macht sich Sawyer in seinem Käfig wieder an die Essensbeschaffung. Als die belohnende Marschmusik erklingt erscheinen Tom (Mr. Friendly) und seine Leute um Kate und Sawyer abzuholen. Sawyer bekommt ein Lunchpaket in die Hand gedrückt mit der Erklärung, man brauche sie bei Kräften. Auf dem Weg stößt Colleen zur Gruppe und flüstert einem der Männer etwas zu. Er gibt ihr einen Kuss und winkt Tom zu sich. Als Sawyer neugierig seine Ohren spitzt, wird er sofort in seine Grenzen verwiesen.
Sun entschuldigt sich bei ihrem Mann für ihr Verhalten und erklärt, sie sei mit auf das Boot gekommen, weil sie nicht ohne ihn sein wollte.
In dem Hotel in Seoul liegt Sun mit Jae Lee im Bett, doch sie stellt fest, dass sie das so nicht könne. Sie sei verheiratet und das sei falsch. Aber Jae hat ein Geschenk für sie: eine Perlenkette. Er wolle sie nicht mehr mit jemandem teilen, sagt er. Ihr Englisch sei inzwischen hervorragend, sie könnten nach Amerika gehen. Sie werden durch ein Klopfen an der Tür unterbrochen und erschreckt, denn eigentlich weiß keiner, dass sie dort sind. Jae geht zur Tür, doch da kommt auch schon Suns Vater, Mr. Paik herein. Er raunzt seine kompromitierte Tochter, die es nicht einmal wagt, ihn anzusehen, an, sich anzuziehen und verlässt den Raum.
Der Trupp mit Kate und Sawyer ist inzwischen an einer Lichtung im Dschungel angekommen, wo einige Leute dabei sind, den Boden präzise einzuebnen. Kate und Sawyer werden angewiesen, Steinbrocken zu zerkleinern und abzutransportieren. Als Kate wissen will, ob sie etwa in dem Kleid die Steine bearbeiten soll bemerkt Pickett ungerührt, sie könne es auch ausziehen. Man habe 10 Minuten Zeit für den Lunch und weiter keine Fragen zu stellen oder sich zu unterhalten. Jeder Verstoß gegen die Anordnungen werde mit Elektroschocks bestraft. Als Kate sich weigert, auch nur einen Handschlag zu tun, solange sie nicht wisse, was mit Jack ist, versetzt Pickett statt ihr Sawyer einen Elektroschock. Der geht sofort zu Boden unter dem Hinweis Picketts, dass sei nur ein Viertel der Ladung gewesen, ob es noch weitere Fragen gäbe. Kate und Sawyer werfen einander lediglich einen frustrierten Blick zu.
Mr. Paik hat Jin zu sich zitiert. Er zeigt ihm ein Bild von Jae Lee und erklärt, dieser Mann habe ihm etwas gestohlen. Er bedeutet Jin, dass das beendet werden müsse. Als Jin sich darauf nicht einlassen und sogar seinen Job kündigen will, bezeichnet Paik ihn, da er der Mann seiner Tochter sei, als seinen Sohn und erklärt, es ginge hier um die Familienehre. Damit bleibt Jin keine Wahl mehr.
Unterdessen ist vom Segelboot aus der Landesteg der Pala Ferry auszumachen. Sayid hält das für einen guten Ort, um festzumachen und ein weithin sichtbares Feuer zu schüren. Jin fragt skeptisch, ob es dort sicher sei, doch Sayid beruhigt ihn.
Auf der Baustelle wird Sawyer ein wenig von seiner Arbeit abgelenkt, weil er den Blick nicht von Kates Hintern lassen kann, die in ihrem kurzen Kleid mit einem Pickel die Steine zertrümmert. Sofort wird er von Pickett zurechtgewiesen. Doch auch Kate wird abgelenkt, als ein Stöckchen neben ihr niedergeht und sie auf eine junge Frau aufmerksam macht, die sich hinter Büschen versteckt hält. Es handelt sich um Alex, die Kate fragt, ob sie etwas über den Verbleib von Karl wisse. Kate arbeitet unbeirrt weiter und verneint die Frage. Sie erfährt von Alex noch, dass das Kleid, das Kate jetzt trüge, eines von ihren sei.
An der Anlegestelle holen Sayid, Sun und Jin alles für das Feuer zusammen. Sun fragt Sayid, warum er sie belogen habe, dieser Ort sei nicht sicher. Sayid erklärt ihr, dass er vorhabe, die "Anderen" zur Nacht anzulocken und ihnen dann aufzulauern. Er habe frische Fußspuren gesehen. Er will zwei von ihnen gefangennehmen um sie gegeneinander ausspielen zu können und den Rest töten. Doch er bittet Sun, dichtzuhalten, weil Jin vorläufig davon nichts wissen dürfe.
Jin kommt nach Hause und erklärt Sun, dass er ihren Vater gesehen habe und 'eine Nachricht überbringen' müsse. Sun bittet ihn, es nicht zu tun. Sie könnten weggehen und ihren Vater hinter sich lassen. Jin stellt fest, dass es so einfach nicht sei. Er müsse diese Dinge für ihren Vater tun, nur unter dieser Bedingung könne er mit ihr verheiratet sein. Unter was für Bedingungen sie denn wohl mit ihm verheiratet sei, kontert Sun. Doch Jin steht auf und geht los um 'die Nachricht zu überbringen'.
Als Sayid das Feuer entfacht hat fordert Jin eine Waffe von ihm. Sayid ist perplex, als er mit Suns Hilfe erfährt, dass Jin besser englisch versteht als sie dachten und genau weiß, was vor sich geht. Auch weiß er, dass seine Frau ihn betrogen hat. Erneut fordert er: "Gun!" Sayid reicht ihm eine Pistole und indem er ihm die Funktionsweise erklären will sieht er schon, dass Jin sehr wohl damit umzugehen versteht. Sayid weist Sun an, sich auf das Boot zurückzuziehen, weil sie dort sicherer sei. Vorsichtshalber verrät er ihr aber, für den Fall der Fälle, wo er an Bord noch eine Waffe versteckt hat.
Auf der Baustelle beobachtet Sawyer Juliet und einige andere, die sich unterhalten und Wasser trinken. Die Frau schaut zu ihm hinüber und er bedeutet ihr mit einer Geste, dass er keine Ahnung habe, was das alles soll. Juliet wirft ihm ihre DHARMA-Feldflasche zu, doch Sawyer dreht nur verächtlich den Verschluss auf und lässt das Wasser auf den Boden fließen. Dann schaut er zu Kate, die völlig erschöpft weiter auf die Steine einhackt, geht entschlossen zu ihr, nimmt sie in den Arm und küsst sie. Das ruft selbstredend die Bewacher auf den Plan und in dem Tumult gelingt es Sawyer, sich gegen einen Schlag zu wehren und sogar ein Gewehr an sich zu reißen. Doch das hilft ihm nicht viel weiter, denn Juliet hat bereits eine Waffe an Kates Kopf gesetzt und fordert Sawyer auf, das Gewehr fallenzulassen. Sawyer hat keine Wahl als das zu tun und fängt sich schließlich zur Strafe die volle Ladung eines Elektroschocks ein.
Unterdessen ist es Nacht geworden und an der Anlegestelle lauern Sayid und Jin hinter Bäumen nach den "Anderen", die sich jedoch, von ihnen unbemerkt, bereits auf dem Boot befinden. Sun hört die Schritte und sie greift sich die Pistole, die Sayid versteckt hatte.
Jin ist am Hotel angekommen und beobachtet, wie Jae es betritt. Er fängt ihn an der Tür zu dessen Wohnung im oberen Stockwerk ab, verprügelt ihn und fragt, ob er wisse, warum er da sei. Jin nimmt ein Kissen, dass er gegen Jaes Kopf hält um die Pistole darauf zu plazieren. Jae winselt, es täte ihm Leid. Jin stellt fest, dass Jae wohl wisse, was jetzt geschehen müsse. Doch statt abzudrücken beschwört er Jae, sich außer Landes zu begeben und niemals zurückzukehren. Seine Existenz müsse ausgelöscht werden. Dann verlässt er den verzweifelten Mann. Als er wieder in seinem Auto sitzt und für einen Moment erschöpft die Augen schließt, hört er einen dumpfen Aufprall. Vor ihm auf dem Kühler seines Wagens liegt die blutige Leiche Jaes, in der Hand hält er die Perlenkette.
Colleen ist in die Kajüte des Segebootes geschlichen und steht Sun gegenüber, die die Pistole im Anschlag hält. Sie bittet Colleen, das Boot verlassen zu dürfen. Doch Colleen kann das nicht zulassen, da es nicht in ihrer Entscheidungsgewalt läge. Sie informiert Sun überdies, dass noch fünf Männer an Bord seien. Sun fordert sie auf, nicht näher zu kommen. Doch Colleen sagt, sie kenne Sun und wisse, dass sie keine Mörderin sei. Und sie seien nicht die Feinde. Wenn sie schießen würde, täte sie genau das falsche. Doch Colleen hat sich verrechnet und als sie einen weitern Schritt macht, drückt Sun ab.
Einer der Männer feuert nun in die Kajüte und Jin und Sayid, die die Schüsse hören, laufen los, werden jedoch auf dem Steg schon durch Waffenfeuer gebremst. Sun gelingt es unterdessen, eine Luke zu öffnen und die Kajüte zu verlassen. Da sich das Boot vom Steg entfernt, ist Jin ist mittlerweile ins Wasser gesprungen, um hinterherzuschwimmen. Doch an Deck wird Sun von Tom gesehen, der auf sie feuert. Sun geht über Bord. Jin ruft verzweifelt nach seiner Frau, während sich das Boot in der Dunkelheit verliert. Endlich hört Jin auch Suns Rufe und schwimmt erleichtert auf seine Frau zu.
Auf Jaes Beerdigung steht Sun abseits der Trauernden als sie von ihrem Vater angesprochen wird, dass sie nicht hier sein sollte. Auf die Frage, warum er da sei erwidert er, Jaes Vater sei sein Geschäftspartner. Er habe gehört, Jae hätte sich von einem Balkon gestürzt, er müsse tiefe Scham empfunden haben. Sun solle nun zu ihrem Mann nach Hause gehen. Sun will wissen, ob ihr Vater es Jin erzählen werde. Der entgegnet, das sei nicht seine Angelegenheit.
Am Ufer hüllt Jin seine Frau fürsorglich in eine Decke und sagt, er wisse nicht, was er ohne sie tun solle - ohne sie beide. Der intensive Moment wird von Sayid unterbrochen, der Sun bittet, ihrem Mann zu übersetzen, das nächste mal werde er auf ihn hören. Doch nun sollten sie sich aufmachen, sie hätten einen langen Weg vor sich.
Sawyer und Kate sind wieder in ihren Käfigen gelandet und sprechen über die "Anderen". Sawyer hat sich ein genaues Bild von den Fähigkeiten seiner Kampfgegner gemacht und schätzt, er könnte es mit ihnen aufnehmen, einen richtigen Kampf hätten sie wohl noch nie erlebt. Der blonden Frau aber hätte er ohne weiteres zugetraut, dass sie die Pistole abdrücken würde. Ein kleiner Scherz über den Kuss folgt, bevor Kate fragt, was sie als nächstes tun sollten. Sie müssten warten, erwidert Sawyer, bis die "Anderen" einen Fehler machten. Die ganze Szenerie wird allerdings von Ben in seinem Videoüberwachunggsraum verfolgt.
Dann betritt Ben Jacks Gefängnis, in dem jener immer noch apathisch in der Ecke sitzt. Er holt sich einen Stuhl und setzt sich ihm gegenüber hin. Es sei schon lustig, stellt er fest, beim letzten Mal hätten sie genau die gegenteiligen Positionen eingenommen und Jack sei ärgerlich gewesen, dass Ben ihn angelogen hätte, was seine Identität betraf. Nun sei er einer von denen, die Jacks Leute die ganze Zeit als "die Anderen" bezeichnet hätten. Doch er wolle versuchen, Jacks Sichtweise zu ändern. Dazu müsste er sich zunächst vorstellen. Er steht auf und streckt Jack die Hand entgegen mit den Worten: "Hi, mein Name ist Benjamin Linus und ich habe mein ganzes Leben auf dieser Insel verbracht." Jack reagiert lediglich, indem er seinen Blick abwendet und Ben scheint enttäuscht zu sein.
Er steht auf und bittet jemanden, "es " hineinzubringen und ein TV-Gerät wird in den Raum geschoben. Jack will jetzt wissen, was mit Kate und Sawyer ist. Sie seien in der Nähe und sie seien okay, gibt Ben Auskunft. Das wäre alles, was er ihm derzeit erzählen könne - er verbessert sich, erzählen wolle. Er wolle es einfach machen: wenn Jack kooperiere, werde er ihn nach Hause schicken. Ein bisschen Geduld solle er jedoch aufbringen. Jack bezweifelt, dass es überhaupt möglich ist, diese Insel zu verlassen. Er glaubt noch nicht einmal, dass es überhaupt Kontakt zur Außenwelt gibt. Ben nennt ein paar Daten, die keinen Zweifel aufkommen lassen - bis auf ein Sportergebnis, dass Jack zum Lachen bringt. Doch Dank des Fernsehers kann Ben ihm Beweisen, dass die Boston Red Sox tatsächlich die Baseball-Weltmeisterschaften gewonnen haben.
Auf der anderen Seite der Scheibe, lässt Ben sich jetzt vernehmen, sei Jacks Zuhause. Wenn er ihm vertraue und seinen Anweisungen folge, werde er ihn zu gegebener Zeit dort hinbringen. Jack starrt mit fassungslosem Blick auf die Mattscheibe.
|
|
|