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Lost


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:: Staffel Zwei
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:: 2x20 Two for the Road
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:: 2x23 Live Together, Die Alone I
:: 2x24 Live together, Die Alone II


Episodenguide


2x24 "Live together, Die Alone II"

[Zusammen leben, Alleine Sterben II]


 « Kurzinhalt :: Inhalt :: Synopsis :: Review :: Aha-Effekte :: Zitate :: Flaschenpost (21) » 

 Synopsis
Sayid hat seinen Gebetsteppich ausgelegt, kniet darauf und betet, während Jin mit dem Fernglas die Küste beobachtet. Jetzt hat er gefunden, was er suchte und er informiert Sayid, um ihm den Felsen mit dem Loch zu zeigen. Sie haben ihr Ziel erreicht.

Im Dschungel bei der Station ist auch Charlie fündig geworden. Er gibt Eko das versteckte Dynamit, dass er ohne Zögern an der Schutztür positioniert. Charlie versucht indessen fieberhaft, Locke zu überreden, die Türen freiwillig zu öffnen. Desmond versichert Locke jedoch, dass man schon eine Atombombe brauche um diese Türen zu sprengen.

Desmond schiebt eine kleine Metallkarre unter eine der Sicherheitstüren, während Kelvin in einem Becher etwas mit einem Pinsel zusammenrührt. Dann fordert er Desmond auf, zwei Drähte kurz zu schließen, wie er es schon etliche Male gesehen habe. Darauf ist die Frauenstimme mit dem Countdown zu hören und die Türen fahren herunter. Der Karren verhindert, dass sie völlige eingesperrt sind. Kelvin wendet sich nun einer der Türen zu, auf die er mit dem Pinsel etwas von seinem Gemisch aufträgt. Als Desmond sich erkundigt, wie er wisse, wo er letztes Mal aufgehört habe, erklärt Kelvin, er mache es sehr behutsam und berichtet von Radzinski, der mit dieser Sache angefangen habe und ein fotografisches Geächtnis hatte. Desmonds stellt fest, das er jetzt wisse, sein Vorgänger habe den fingierten Lockdown ausgetüftelt und die unsichtbare Karte angefangen. Er wisse aber immer noch nicht, was eigentlich mit ihm geschehen sei.

Kelvin offenbart ihm nun, dass Radzinski sich einer Tages erschossen hätte. Desmond stellt fest, um nicht auch verrückt zu werden wolle er endlich - nach zwei Jahren - einmal aus der Station heraus, trotz der Quarantäne und der Feinde, schließlich sei er bei der Armee gewesen. Kelvin stellt fest, und dort sei er hinausgeworfen worden, weil er keine Befehle habe befolgen können. Warum er die Armee verlassen hätte, will Desmpnd nun von Kelvin wissen. Weil die Leute seinen Befehlen gefolgt wären, erklärt Kelvin, doch dann sei er zum Glück der DHARMA-Initiative beigetreten. Er lässt ein frustiertes Lachen folgen. Desmond erhält nun von ihm den Befehl, die Station nicht zu verlassen und den Knopf zu drücken.


Eko macht sich an dem Dynamit zu schaffen während Charlie auf ihn einredet, dass es doch möglicherweise nur ein Scherz sei, mit dem Reset. Nun drückt Eko ihn gegen die Wand, löst seinen Gürtel und wirft ihn an die Wand, wo die Schnalle wegen des Magnetismus hängen bleibt. Ob das vielleicht ein Scherz sei, fragt Eko. Er lässt Locke ein Ultimatum zukommen, dann entzündet er die Lunte. Er bringt sich um eine Ecke in Sicherheit, während Charlie ein Stück den Gang hinauf rennt, bevor das Dynamit explodiert. Der Feuerball wirft Charlie bis zum Ende des Schachtes.

Der Alarm weckt Desmond auf und er nutzt die wenigen Sekunden, die übrig sind, um den Code einzugeben und die Uhr zurückzusetzen. Nun hört er Kelvin entfernt singen und entdeckt eine Schnapsflasche auf dem Boden. Er öffnet eine im Boden eingelassenes Rost und findet Kelvin unter der Station, wo er einen Schüssel an einer Kette baumeln lässt. Er liegt neben einer geöffneten Klappe, auf der ein Warnzeichen aufgebracht ist und murmelt, er könne es nicht tun. Desmond will wissen, was er meint. Er solle den Schlüssel drehen, schlägt Kelvin vor, und alles würde zerstört. Desmond fragt nun, was hinter der Wand sei. Kelvin erklärt ihm, dass es um Elektromagnetismus gehe, eine geologische Besonderheit dieses Ortes. Der berühmte Unfall sei entstanden, weil es ein Leck gebe. Das würde sich immer wieder auffüllen und jedes mal, wenn sie den Knopf drückten, würde die Ladung abgeführt, bevor sie zu groß werde. Warum sie dann immer wieder diesen Knopf drückten, überlegt Desmond, wenn sie statt dessen....Kelvin fängt an zu lachen - ob Desmond den Mut hätte, statt dessen das ganze Ding in die Luft gehen zu lassen?

Im Computerraum konnte man lediglich den Lärm der Explosion hören. Desmond fragt, ob man nicht nachsehen solle, ob seine Freunde okay seien. Locke stellt klar, es seien nicht seine Freunde und die Ruhe jetzt sei nur ein Trick. Desmond mutmaßt, dass Locke vielleicht bis an die Grenze gehen wolle, um herauszufinden, woran er wirklich glaubt. Locke erzählt nun, das hätte er bereits hinter sich und seine Besessenheit, eine Bestimmung zu haben, hätte ein Menschenleben gekostet. In jener Nacht, als der Junge starb, hätte er vor der Luke gekniet und verzweifelt um ein Zeichen gebeten, dann sei ein Licht unter der Luke erschienen und er habe es für das Zeichen genommen - vermutlich sei es aber nur Desmond auf dem Weg zum Bad gewesen.

Unterdessen ist Sayid an Land gegangen und klettert die felsige Küste hoch. Er schleicht sich zu der ersten Hütte, die jedoch vollkommen leer ist, wie auch alle anderen. Dann entdeckt er das DHARMA-Logo auf den Metalltüren, die er öffnet. Der Anblick überrascht ihn total - bis auf eine Aushöhlung in der Felswand ist dort absolut nichts.

Die Gruppe um Michael entdeckt mitten in der Landschaft ein seltsames Bild: ein riesiger Haufen Plastikhülsen liegt neben einem gebogenen Rohr, das dort aus der Erde ragt. Sie haben tatsächlich die Endstation der Rohrpost aus der Perle-Station gefunden. Sie nehmen vollgeschriebene Notizhefte aus einzelnen Hülsen und auch den Zettel mit Lockes Skizze finden sie hier.

Doch als sie sich noch wundern über diese seltsame Müllhalde, entdeckt Sawyer die schwarze Rauchsäule, die von Sayids Feuer aufsteigt. Sie sind davon jedoch meilenweit entfernt. Michael hat sie also ganz woanders hin geführt, keineswegs zur Küste. Da vernehmen sie auch Stimmen und Geräusche von allen Seiten. Sawyer wird von einem Dartpfeil im Nacken getroffen und geht krampfend zu Boden. Jack schaut sich einen Moment lang um, dann brüllt er: "Lauft! Sofort!". Jack und Kate rennen los, doch schon erwischt auch Kate ein Pfeil. Jack schießt ein paar mal blindlings in den Dschungel, schultert Kate, doch er kommt nur ein paar Schritt weit, bevor auch er getroffen wird. Verschwommen erkennt er noch, dass einige Leute auf ihn zukommen und ihm den bekannten Sack über den Kopf stülpen.

Desmond fragt Locke unterdessen nach der Perle-Station, die jener ihm beschreibt und erneut betont, der "Schwan" habe für ein psychologischer Experiment hergehalten. Desmond aber überlegt, ob es nicht auch umgekehrt sein könnte und die Aktionen in der "Perle" selber das Experiment waren. Er möchte gerne das Video sehen, doch Locke erklärt, dass sei hier nicht möglich, weil es keine Vorrichtung gäbe. Ob er dort sonst irgendwas gefunden habe, einen Computer etwa. Locke bestätigt das, der habe aber nur Unmengen von Zahlen ausgedruckt. Desmond will die Ausdrucke sehen und Locke wünscht ihm sarkastisch damit für die restlichen 19 Minuten viel Vergnügen.

Desmond rasiert sich gerade, als sich Kelvin, bekleidet mit seinem Schutzanzug, verabschiedet - zumindest für die nächsten Stunden. Da sieht Desmond, als Kelvin sich die Atemmaske aufsetzt, in einem Bein des Anzugs einen Riss. Skeptisch schaut er, wie Kelvin die Station verlässt, um ihm gleich darauf ins Freie zu folgen. Nach einigen Metern entledigt sich Kelvin seiner Schutzkleidung und Desmond verfolgt ihn bis zu einem felsigen Kliff, wo er ihn zwar aus den Augen verliert, dafür jedoch sein Segelboot in einer kleinen Bucht entdeckt.

Kelvin nähert sich Desmond nun von hinten und erklärt, er sei lange genug Spion gewesen um zu wissen, wann er verfolgt würde. Desmond fragt, was sein Boot dort mache. Er repariere es, erwidert Kelvin. Es würde vielleicht noch eine Woche dauern, dann könne er die Insel verlassen. Ob Desmond mitkommen wolle. Aber was mit dem Knopf sei, will Desmond wissen, wer den dann drücken solle? Kelvin räumt ein, dass sie doch gar nicht wüssten, ob das Ganze überhaupt einen Sinn hätte. Er sei betrunken gewesen als er von dem Elektromagnetismus geredet hätte. Warum er ihn die ganze Zeit belogen habe, fragt Desmond aufgebracht. Kelvin erklärt, er habe jemanden gebraucht, der den Knopf drücke, wenn er die Insel verlasse. Desmond wird noch wütender, packt Kelvin am Kragen und beide fallen auf den schroffen Felsboden. Es kommt zu einem Gerangel in dessen Verlauf Kelvin unglücklich mit dem Kopf auf dem Felsen aufschlägt und sich das Genick bricht. Als Desmond realisiert was passiert ist, reißt er Kelvin panisch den Schlüssel vom Hals und rennt was seine Beine hergeben zurück zur Station.

Als er dort ankommt hört er die beständig wiederholte Lautsprecher-Durchsage "System Failure", die Zeittafel steht auf den rot-schwarzen Hieroglyphen und die ganze Station bebt. Desmond versucht, die Zahlen einzugeben, doch der Bildschirm ist vollständig erfüllt von der Aneinanderreihung von "System Failure". Metallische Gegenstände fliegen quer durch den Raum. Desmond ist völlig panisch, aber schließlich gelingt es ihm doch, die Zahlen einzugeben und den Ausführungsknopf zu drücken. Der Zähler läuft zurück auf 108.00, die Metallteile fallen zu Boden und auf dem Bildschirm ist wieder die normale Eingabeaufforderung zu sehen.


Desmond studiert den Computerausdruck sehr aufmerksam, dann entdeckt er die Zahlen 922044:16 und nachfolgend eine Reihe von 'System Failure'. Er fragt Locke, wann er auf die Insel gekommen sei, er will das genaue Datum. Locke antwortet, der Tag des Absturzes sei der 22. September (2004) gewesen. Desmond schaut erneut auf den Ausdruck und und sagt entsetzt: "Ich glaube, ich habe euer Flugzeug abstürzen lassen...".

Die Gruppe um Michael wird von etwa einem Dutzend "Anderer" am Meer über einen langen Holzsteg geführt, an dessen Ende eine Anlegestelle mit dem Namen 'Pala Ferry' ausgezeichnet ist. Jack, Sawyer, Kate und Hurley müssen sich hinknien bevor die Säcke von ihren Köpfen gezogen werden. Sie sind gefesselt und geknebelt, doch Kate schau hoch zu Mr. Friendly und versucht zu artikulieren, dass der Bart ein falscher sei. Er versteht es nicht, doch Ms. Klugh klärt ihn auf: "Sie sagt, dein Bart sei ein falscher, Tom." Nun entledigt er sich des - ohnehin unangenehmen - Bartes und "bedankt" sich bei Ms. Klugh, dass sie seinen Namen verraten hat. Dann nähert sich ein Motorboot, es ist das, mit dem die Floßfahrer überrascht wurden, der Anlegestelle. Aus diesem Boot steigt tatsächlich "Henry", der offensichtlich einen hohen Rang bei den "Anderen" innehat. Er bleibt vor Jack stehen und begrüßt ihn, dann wendet er sich Michael zu, um zum Geschäft zu kommen.

Unterdessen rappelt sich Charlie in der Station wieder auf, und stellt fest, dass besonders sein Gehör unter der Explosion ziemlich gelitten hat. Er geht zu Eko der bewusstlos und blutig am Boden liegt und versucht, ihn aufzuwecken.

Im Computerraum beschwört Desmond Locke, dass sie den Knopf drücken müssten. Locke verweigert das. Ob er nicht verstanden habe, fragt Desmond aufgebracht, er hätte das Flugzeug zum Absturz gebracht. Wie er das wohl getan haben wolle, möchte Locke wissen. Desmond erzählt von dem Vorfall nach Kelvins Tod - das sei der Zeitpunkt des Absturzes gewesen. Es sei alles verdammt wahr, sie müssten den Knopf drücken. Doch Locke weigert sich stur und beharrlich. Dann würde er es tun, beschließt Desmond. Aber Locke ist dermaßen in seiner Ignoranz gefangen, dass er kurzerhand den Rechner nimmt und auf den Boden schmettert. Desmond ist entsetzt, der Timer zeigt noch 3 Minuten. "Du hast uns getötet. Du hast uns alle getötet!" stellt er fest, doch John ist nach wie vor nicht bereit die Realität zu sehen: "Nein, ich habe uns soeben alle gerettet", entgegnet er. Jetzt schließt Desmond die Drähte kurz, um die Sicherheitstüren zu öffnen und rennt zum Bücherregal, das sein Dickens-Buch beherbergt.

Desmond sitzt in der Station, eine Pistole in der Hand, die er jetzt auf den Tisch legt. Er nimmt den letzten Zug aus einer Schnapsflasche und öffnet sein Dickens-Buch, aus dem etwas herausfällt. Desmond hebt es auf und stellt fest, dass es sich um einen Brief von Penelope handelt.

Sie schreibt, dass sie gewusst habe, Desmond würde in einem Moment großer Verzweiflung dieses Buch nehmen, deshalb habe sie den Brief dort versteckt. Sie wisse auch, dass nur er selber dafür sorgen könne, die Last, die er trüge wieder loszuwerden. Er solle nicht aufgeben, bittet sie ihn, denn alles was man zum Überleben brauche sei ein Mensch, der einen wirklich liebe. Und den habe er. Sie werde auf ihn warten - immer. Einen Augenblick sitzt Desmond weinend am Tisch, dann wirft er die Flasche und ruft verzweifelt: "Es ist alles vorbei, es ist alles vorbei", steht auf und reißt in verzweifelter Wut Bücher und Schallplatten aus den Regalen. Doch plötzlich hört er ein Klopfen. Er folgt dem Geräusch und hört nun auch jemanden irgendetwas rufen. Desmond schaltet das Licht an, schaut den Schacht hinauf zur Luke und richtet den Scheinwerfer darauf. Desmond, der nun weiß, dass er nicht allein ist, faltet dankbar die Hände und lacht.


Aus dem Dickens-Buch holt Desmond nun den Schlüssel, den er Kelvin abgenommen hat, öffnet das Rost und macht sich daran, unter die Station zu klettern. Zuvor aber lässt er Locke wissen, dass es doch so etwas wie Vorsehung oder Schicksal gebe. Er habe Desmond durch das Klopfen an die Luke, drei Tage bevor er in die Station gekommen sei, das Leben gerettet, so dass er jetzt ihm das Leben retten könne. Doch Locke glaubt immer noch felsenfest, dass nichts passieren werde. Der Timer steht mittlerweile bei 5 Sekunden und Desmond empfiehlt Locke, sich so weit zu entfernen, wie er könne. Es täte ihm Leid, dass Locke seinen Glauben verloren habe - der Timer zeigt die Hieroglyphen - doch es sei alles wahr und er müsse jetzt das Ganze beenden. Mit den Worten "I'll see you in another life, brother" lässt er den verwirrten Locke stehen und unter dem permanenten "System Failure" aus den Lautsprechern kriecht er unter die Station, die jetzt bereits zu beben beginnt.

Eko kommt endlich zu sich, als Charlie und ihm schon allerlei metallische Küchenutensilien entgegen fliegen, auf die magnetische Wand zu. Charlie stützt Eko, sie können knapp einem Feurlöscher und einem Satz Dartspfeilen ausweichen, doch Eko stößt Charlie von sich und hechtet zurück zum Computerraum, wo sich gerade das Gehäuse des Zählers verformt, während Charlie knapp der Waschmaschine ausweichen kann. Überall sprühen Funken von Kurzschlüssen. Locke schaut Eko mit großen ungläubigen Augen an, dann gesteht er, fassungslos: "Ich hatte Unrecht".

Desmond öffnet unterdessen den Deckel über dem Schloss der Ausfallsicherung, der direkt davonfliegt. Er steckt den Schlüssel ein und hat Penelopes Worte aus dem Brief im Sinn. "Ich liebe dich, Penny", flüstert er, als er den Schüssel dreht.

Die gesamte Insel vibriert, der Himmel wirkt hellviolett und ein grellweißes Licht liegt über allem. Dazu ist ein lautes Dröhnen zu hören, wie von einem schlecht, aber viel zu laut geblasenen Alphorn. Sowohl die Leute auf dem Pier als auch am Strand schauen erschrocken zum Himmel, gehen auf die Knie und halten sich die Ohren zu. Dann normalisiert sich das Licht wieder, das Beben und Dröhnen lässt nach und verschwindet. Die Menschen lassen verstört die Hände wieder sinken. Nur Bernard schaut noch nach oben und bemerkt, dass ein großes eckiges Objekt genau auf ihn und Claire, die an seiner Seite steht, zufliegt. Eben noch rechtzeitig kann er Claire greifen und sich mit ihr zur Seite werfen, als auch schon die Luke mit der Aufschrift 'Quarantäne' neben ihnen im Sand landet.

Während die Leute dabei sind, die Konservenbüchsen und andere Gegenstände wieder an ihren Platz zu räumen, kommt Charlie aus dem Dschungel, immer noch halb taub. Bernard fragt nach Eko und Locke, doch Charlie wundert sich nur, dass sie noch nicht hier sind. Dann sieht er Claire und lächelt.

Am Pier spricht Henry mit Michael. Er gesteht ihm, dass er nicht glücklich sei über ihre Vereinbarung, aber sie hätten mehr bekommen als sie erwarteten, als Walt bei ihnen war und so sei es nun wohl das Beste. Michael hätte ihn freigelassen und sich an die Vereinbarung gehalten, sie würden nun auch zu ihrem Wort stehen. Er fragt Michael, ob er so ein Boot bedienen könne, was der bestätigt. Dann solle er es nehmen und dem Kompass genau Richtung 325 Grad folgen, so würden er und sein Sohn Rettung finden. Und wenn er nun von der Insel erzählen würde, fragt Michael. Erstens, stellt Henry klar, würde er niemals wieder hierher zurückkommen können, und darüber hinaus wäre es wohl nicht in seinem Sinne, wenn man erführe, was er getan hätte, um seinen Sohn wieder zu bekommen. Seinen Freunden, versichert Henry noch, werde man nichts antun, das sei schließlich so abgemacht. "Wer seid ihr Leute eigentlich?" will Michael nun doch noch wissen. "Wir sind die Guten, Michael", erwidert Henry. Walt sei bereits im Boot, erfährt Michael jetzt und als er schon losläuft, verabschiedet Henry ihn mit einem "Bon voyage, Michael". Vater und Sohn umarmen sich glücklich und Michael versichert Walt, dass jetzt alles in Ordnung sei und sie nach Hause gingen. Dann fahren sie mit dem Boot ab, Michaels und Jackes Blicke treffen sich ein letztes Mal.

Ms. Klugh nimmt Hurley Fesseln und Knebel ab und erklärt ihm, seine Aufgabe sei es, zurückzugehen und seinen Leuten zu sagen, dass sie niemals hierher kommen dürften. Seine Freunde würden mit ihnen nach Hause gehen. Jack nickt dem skeptisch dreinschauenden Hurley bestätigend zu. Auch mit Kate wechselt er einen letzten bestätigenden Blick, bevor den drei Verbleibenen wieder die Säcke übergestülpt werden.

Am Abend hat sich die Lage im Camp wieder normalisiert und Claire sitzt mit Charlie am Lagerfeuer. Sie würde gerne erfahren, was in der Station vorgefallen ist, doch Charlie macht nur ein paar Scherze, so dass sie es aufgibt. Doch sie ist offensichtlich froh darüber, dass Charlie nichts Schlimmeres passiert ist. Sie wendet sich zu ihm, streichelt sanft über eine seiner Blessuren und küsst ihn schließlich.

Abrupter Szenenwechsel: Eine hügelige Schneelandschaft in einem Blizzard. Zwei junge Männer, dem Anschein nach Wissenschaftler, vertreiben sich die Zeit in ihrer spartanischen Forschungsstation mit einem Schachspiel. Sie kommunizieren auf Portugiesisch. Während er auf den Zug seines Partners wartet sieht der eine, dass auf einer Anzeige des technische Equipments etwas erschienen ist: 'Elektomagnetische Anomanlie entdeckt'. Er geht hinüber zu den Geräten und schaut in ein Aufzeichnungsbuch, während der andere mutmaßt, dass sie es auch dieses mal wieder verloren hätten. Der erste widerspricht, während er auf einen Bildschirm schaut und jetzt auch ein Alarmpiepen zu hören ist. Dann sei es also diesemal kein falscher Alarm, will der zweite sich versichern, und der erste befiehlt ihm aufgeregt, ruhig zu sein und anzurufen.

In einem Schlafzimmer klingelt das Telefon, eine verschlafene Frau nimmt den Hörer ab. "Ms. Widmore?" fragt der Wissenschaftler. "Ja." - "Wir sind es. Ich denke, wir haben es gefunden!"