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Serienjunkies - Deine Quelle zu den aktuellsten TV-Serien





Lost


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 2x01 Man of Science, Man of Faith
:: 2x02 Adrift
:: 2x03 Orientation
:: 2x04 Everybody Hates Hugo
:: 2x05 ...And Found
:: 2x06 Abandoned
:: 2x07 The Other 48 Days
:: 2x08 Collision
:: 2x09 What Kate Did
:: 2x10 The 23rd Psalm
:: 2x11 The Hunting Party
:: 2x12 Fire + Water
:: 2x13 The Long Con
:: 2x14 One of them
:: 2x15 Maternity Leave
:: 2x16 The Whole Truth
:: 2x17 Lockdown
:: 2x18 Dave
:: 2x19 S.O.S.
:: 2x20 Two for the Road
:: 2x21 ?
:: 2x22 Three Minutes
:: 2x23 Live Together, Die Alone I
:: 2x24 Live together, Die Alone II


Episodenguide


2x22 "Three Minutes"

[Drei Minuten]


 « Kurzinhalt :: Inhalt :: Synopsis :: Review :: Aha-Effekte :: Zitate :: Flaschenpost (4) » 

 Synopsis
13 Tage zuvor: Michael bittet Locke um ein Gewehr. Locke fragt, ob er noch etwas üben wolle und gibt ihm eines. Michael schaut auf seine Uhr und als John fragt, ob er eine Verabredung habe erwidert Michael, es sei nur eine alte Gewohnheit. Er bittet auch um Munition, doch die Packung fällt zu Boden und die Kugeln verteilen sich dort. Während Locke sich danach bückt, setzt Michael ihn durch einen Schlag mit dem Gewehrkolben außer Gefecht. Er läuft zum Computer und hämmert auf die Tastatur, doch das Dispay bleibt leer.

Nach mehreren Versuchen erscheint die Schrift schließlich und Michael kann den Kontakt herstellen. Er erfährt von Walt, dass alles okay sei, er keine Zeit habe und ob Michael bald käme. Michael ist erleichtert und er bestätigt, er werde sofort aufbrechen. Er fragt nach dem Weg, nur dass er Richtung Norden muss, weiß er schon. Es gäbe dort an der Küste einen Felsen mit einem großen Loch darin - er würde es erkennen, wenn er er sehe. Michael bestätigt noch einmal, dass er käme, dann hört er Jack, beendet schnell den Chat und nimmt seine Waffe. Jack geht in die Waffenkammer, wo er Locke liegen sieht. Michael weist ihn an, dort zu bleiben. Er werde jetzt losgehen um seinen Sohn zu suchen und niemand werde ihn daran hindern, erklärt er und schließt die Tür der Waffenkammer.

Gegenwart: Michael steht vor der Station und verbrennt einen kleinen Zettel. Jack kommt zu ihm um ihn zu bitten, mit hinein zu kommen. Drinnen warten Hurley, Jack, Sawyer und Kate. Die Leichen von Ana und Libby liegen mit Tüchern bedeckt auf behelfsmäßigen Bahren. Sawyer hat die Waffen durchgezählt deren Zahl etwas reduziert ist, da sie ja einige an die "Anderen" abgeben mussten. Jack fragt Michael, wie lange es dauern werde, das Lager zu erreichen. In der übernächsten Nacht könnten sie dort sein, erklärt Michael. Die "Anderen" hätten keine Ahnung und würden völlig überrumpelt werden. Nur sie fünf, macht Michael deutlich, sie sollten die Waffen nehmen und sofort losgehen.

Doch Jack bremst ihn. Fünf seien zuwenig, stellt er fest. Immerhin wären es nach Michaels Aussage 20 Leute und sie hätten einige von ihren Waffen. Wenn sie zuviele wären, wendet Michael ein, würden sie sie kommen hören. Er würde keine Armee über die halbe Insel bringen. Jack zweifelt an, dass Michael in der richtigen Verfassung sei, Pläne zu machen, doch der fragt nur: "Hast du einen Sohn, Jack?"

Jetzt meldet sich Hurley zu Wort. Ana und Libby seien tot, erinnert er voller Schmerz, und noch nichtmal begraben. Jack versteht und geht sofort darauf ein. Er bittet die anderen, mit anzufassen, damit die Leichen in der Nacht begraben werden könnten. Danach würden sie weiter überlegen, wie sie vorgehen. Michael fordert er auf, in der Station zu warten, während er mit den anderen die Bahren zum Strand trägt.

13 Tage zuvor: Auf dem Weg durch den Dschungel gen Norden sieht Michael einen Mann. Michael nähert sich ihm mit gezogener Waffe. Der Mann bedeutet ihm, sich zu beruhigen und stellt fest, er sei doch Walts Vater. Plötzlich wird er von hinten ergriffen, und zwar von Mr. Friendly. Er nimmt Michael die Waffe ab. Doch Michael hat noch eine Pistole. Er schießt drauflos und rennt. Der Mann, der ihn ansprach erwidert das Feuer, doch Friendly stoppt ihn mit den Worten, sie bräuchten Michael noch. Dann wirft er ihm eine Fußangel nach, die sich um Michaels Beine schlingt und ihn zu Boden gehen lässt. Friendly fordert seinen Gefährten auf, Michael schnell wegzubringen, seine Freunde seien schon nah.

Gegenwart: Michael ist dabei, den Blutfleck von Libby auf dem Wohnzimmerboden wegzuwischen, als Mr. Eko erscheint. Michael will wissen, ob er tatsächlich Priester sei, was Eko bestätigt. Dann würde er vermutlich an die Hölle glauben, überlegt Michael. Nun erzählt Eko eine Geschichte: Ein Junge habe bei ihm gebeichtet, dass er einen Hund, der seine kleine Schwester gebissen hatte, mit einer Schaufel totgeschlagen habe. Ob er dafür nun in die Hölle käme? Eko hätte geantwortet, dass Gott es verstehehn und ihm vergeben würde, wenn er es bereue. Der Junge jedoch hatte mit Vergebung nichts im Sinn, seine einzige Angst war, dass wenn er in die Hölle käme der Hund dort auf ihn warten würde.

Michael stützt sich draußen an einen Baum und übergibt sich. Jack, der gerade herankommt, erkundigt sich, ob alles okay sei. Michael bestätigt das, er habe nur dort heraus müssen. Und er müsse seinen Sohn zurückkriegen. Jack versichert ihm, dass sie ihm dabei helfen werden. Aber es müsse auf seine Weise getan werden, stellt Michael klar, nur Sawyer, Jack, Kate, Hurley und er. Es würde nicht anders funktionieren. Alles andere würde Walt gefährden. Schließlich gibt Jack es auf, dagegenzureden und erklärt sich einverstanden.

Am Strand ist Claire mit Aaron beschäftigt, als Charlie zu ihr kommt und fragt, ob sie Eko gesehen habe. Claire fragt Charlie direkt, was er wolle. Er zeigt ihr ein Kästchen mit Ampullen, die er bei der Lebensmittel-"Lieferung" gefunden habe und von dem er denkt, Claire könne es brauchen. Claire stellt fest, das es Impfstoff ist. Charlie erklärt ihr den Umgang mit dem Injektionsgerät. Er habe die Medizin bereits an sich selbst getestet um sicher zu gehen, dass dem Baby nichts passieren kann. Alle neun Tage solle es verabreicht werden, damit hätten sie und Aaron für eine Weile genug. Claire bedankt sich und gerade als Charlie etwas verlegen versucht, ihr vorzuschlagen wiedermal etwas gemeinsam zu machen sieht Claire Michael und stellt erstaunt fest, dass er zurück sei.

Auch Sun und Jin sehen ihn jetzt und Jin läuft ihm entgegen und umarmt ihn. Sun allerdings bemerkt, dass Kate und Hurley beginnen, zwei Gräber auszuheben. Michael erklärt ihr, dass Libby und Ana-Lucia ermordet worden sind.

13 Tage zuvor: Jack, Locke und Sawyer kommen gefährlich nah an die "Anderen" heran. So beschließt Mr. Friendly die bekannte Aktion mit der übergabe von Kate an der imaginären Grenze. Michael ist unterdessen geknebelt und muss sich ruhiig verhalten. Alex spricht kurz mit Michael und versucht herauszufinden, was mit Claire und ihrem Baby sei, doch der Knebel verhindert eine Antwort. Nachdem die Aktion um Kate beendet ist, wollen die "Anderen" zu ihrem Lager gehen und Alex muss Michael dazu mit einem Schlag auf den Kopf betäuben.

Gegenwart: Während Michael am Strand von Vincent begrüßt wird, holen Jack und Sawyer die Waffen aus dem Versteck. Sawyer möchte wissen, was genau passiert sei, als Jack und Kate Michael gegen Henry eintauschen wollten. Jack sagt, Kate und er seien in einem Netz gefangen worden, und Sawyer interpretiert, so nenne man das heuzutage also.

Sayid fragt Jack nach der aktuellen Situation und beschließt, mitzukommen zu den "Anderen". Jack gibt ihm aber zu verstehen, dass Michael ihn nicht dabei haben wolle. Sawyer reicht Sayid dennoch eine Waffe.

Unterdessen schaut Eko sich in der Station um und als er das vier-Minuten-Piepen des Countdowns hört, gibt er den Code ein. Dann stattet Charlie ihm einen Besuch ab und fragt, was mit der Kirche sei. Eko erklärt ihm seelenruhig, dass er nun eine neue Aufgabe habe und bittet ihn, seine Sachen herzubringen. Charlie macht seiner Enttäuschung Luft indem er erwidert, die solle er selbst holen.

Als Sawyer Michael erzählt, dass Sayid auch mitkommen werde, entgegnet Michael ausgesprochen heftig, das hätte er nicht tun sollen. Doch als Sawyer dann zu einer typischen Bemerkung über seine Gründe ansetzt, schwenkt Michael plötzlich um und sagt, es sei kein Problem.

11 Tage zuvor: Die "Anderen" haben mit Michael endlich ihr Lager erreicht. Michael erblickt tatsächlich den seltsamen Felsen, den Walt ihm beschrieben hat. Sie gehen an zahlreichen Zelten vorbei, an denen die Bewohner beschäfitgt sind mit Reparaturarbeiten oder wo sie auf offenem Feuer das Essen zubereiten. Zwei Bewaffnete stehen an der Tür eines Bunkers, die ein unbekanntes DHARMA-Logo trägt.

Michael wird als erstes Blut abgenommen, die Spritze in einem sterilen Plastikbeutel verstaut, der so gar nicht zu der eher primitiven Szenerie passt. Dann erscheint eine Schwarze, die sich Michael als Ms. Klugh vorstellt. Sie will wissen, ob Michael Walts biologischer Vater sei. Sie stellt einige Fragen über Erkrankungen in Walts Kindheit, die er jedoch nicht beantworten kann, worauf er erklärt, Walt sei nicht bei ihm aufgewachsen. Ms. Klugh fragt ihn außerdem, ob er Walt jemals irgendwo gesehen habe, wo er eigentlich nicht hätte sein können. Doch Michael sagt nur ungehalten, er wolle jetzt endlich seinen Sohn sehen. Ms. Klugh stellt fest, dass er nicht besonders viel über den Sohn wisse, den er so sehr zurückhaben wolle.

Gegenwart: Michael sagt Sayid knapp und direkt, dass er nicht mitkommen werde. Es würde so nicht funktionieren. Sayid solle nach "Henry" suchen, Michael suche nach seinem Sohn. Er will nicht unterstellen, wie Sayid vermutet, dass dessen Rachedurst Walts Sicherheit gefährden würde, aber er würde entscheiden, wer ginge und wer nicht. Er wüsste, Sayid wolle helfen, aber Michael müsse es auf seine Art tun. "Natürlich", stellt Sayid fest und wünscht ihm viel Glück.

An der Kirchenbaustelle müht sich Charlie nun wenig erfolgreich alleine ab, als Vincent plötzlich hinter ihm auftaucht und ihm eine Marienstatue vor die Füße legt. Ob er ihn verulken wolle ober ob ihm das jemand aufgetragen hätte, fragt Charlie den Hund, der sich jetzt umdreht und zu Sawyers Behausung läuft. Charlie folgt ihm und findet dort die übrigen Statuen...

...die er, eine nach der anderen, weit hinaus ins Meer wirft. Nur bei der letzten hält er einen Moment inne, bevor er auch diese opfert, aus der Ferne beobachtet von Locke.

In der Station erkundigt sich Jack bei Eko, der immer noch am Computer sitzt, was er und Locke gemacht hätten, doch Eko erklärt lediglich, sie hätten keine Spur von "Henry" finden können. Der Hinweis, Ana und Libby würden gleich begraben, bewirkt nicht viel. Eko lässt Jack wissen, er werde sie auf seine Weise betrauern. So setzt Jack mit Sawyer einige Waffen zusammen und sie reden darüber, wer bei der Beerdigung sprechen wird. Er wisse nicht einmal ihren Nachnamen, stellt Sawyer fest. Er laute Cortez, sagt Jack. Unvermittelt gesteht Sawyer nun, er habe mit ihr geschlafen. So sei sie an seine Waffe gekommen. Warum er ihm das erzähle, fragt Jack. Sawyer erwidert, weil er wohl am ehesten so etwas wie ein Freund sei. Und weil sie fort sei. Aber wenigstens könnten sie jetzt bald jemanden töten.

Während Kate und Hurley immer noch damit beschäftigt sind, die Gräber auszuheben, kommt Michael und erklärt Kare, dass sie früh am Morgen aufbrechen werden. Erfragt Hurley, ob er mit ihnen kommen werde. Schließlich hätten die "Anderen" Libby getötet. Aber Hurley will sich der Truppe dennoch nicht anschließen.

3 Tage zuvor: Ms. Klugh bringt Michael, der in einer der Behausungen festgehalten wird, etwas zu essen. Michael fragt, wann sie ihn töten würden. Er wisse schließlich jetzt wo sie lebten, er hätte ihre Fragen nicht beantworten können und glaube auch nicht mehr daran, dass Walt noch lebe. Ms. Klugh lasst ihn jedoch wissen, Walt stehe draußen vor der Tür. Ob sei glaube, er sei dumm, fragt Michael. Ms. Klugh erklärt ihm nun, die Dinge hätten sich anders entwickelt. Die Gestrandeten hätten einen von ihnen gefangen genommen. Wenn Michael dafür sorge, dass er frei käme, würden sie ihn und Walt freilassen.

Doch Michael wird nun wütend, Wenn sein Sohn dort draußen stünde, wolle er ihn sofort sehen, fordert er. Mr. Klugh gewährt ihm drei Minuten und lässt Walt hereinbringen. Walt erklärt seinem Vater, er sei okay, aber sie hätten ihn Tests machen lassen, über die er nicht reden dürfe. Michael versichert ihm, dass er ihn hier rausholen werde. Doch Walt scheint ihn warnen zu wollen, indem er sagt, sie seien nicht, was sie zu sein schienen und vorgäben. Ms. Klugh bricht nun das Gespräch ab. Walt reißt sich von seinem Wächter los, umarmt seinen Vater und bittet ihn, ihm zu helfen. Michael verpricht es ihm wiederholt, während Walt von seinem Vater weggezerrt und hinausgebracht wird.

Ms. Klugh erklärt Michael, dass er, wenn er ihren Mann freigelassen hätte, noch etwas tun müsse. Michael ist völlig fertig und zu allem bereit. Er müsse vier seiner Freunde herbringen und nur diese vier, sonst würde er seinen Sohn nicht lebend wiedersehen. Er solle ihnen irgendeine Geschichte erzählen, sie seien wütend genug, um alles zu glauben und sie herbringen. Sie reicht ihm eine Liste mit vier Namen: Kate Austen, Hugo Reyes, Jack Shephard und James (Sawyer) Ford. Danach würden sie ihn und Walt laufenlassen. Doch eines möchte Michael dann noch zusätzlich: ein Boot.

Jack und Sayid gehen zusammen zu den Gräbern. Sayid warnt Jack, dass Michael unter Zwang handle und lüge. Ein Vater, gibt er zu verstehen, würde alles für seinen Sohn tun. Er glaube, dass Michael sie in eine Falle führen würde. Er glaube auch, dass Michael "Henry" frei gelassen habe. Er glaube eine Menge, stellt Jack fest. Er habe auch geglaubt, dass Henry einer der "Andern" sei, erinnert ihn Sayid. Man solle allerdings nicht mit Michael reden, sondern ihn in Sicherheit wiegen. So hätten sie einen Vorteil, den sie nutzen könnten. Was genau er zu tun gedenkt, will er noch überlegen.

Die Körper von Ana Lucia und Libby liegen in ihren Gräbern. Jack sagt ein paar Worte für Ana Lucia, und während Hurley versucht, über Libby zu sprechen und feststellt, dass es unfair sei, wo sie so vielen Leuten geholfen hätte, entschließt er sich, doch mit Michael mitzugehen. Claire greift nach Charlies Hand und hält sie für den Rest der Trauerzeremonie fest, während Locke, der sich ein Stück entfernt in den Sand gesetzt hat, seine Beinschiene entfernt und in Richtung Dschungel davongeht. Suns Blick schweift ab aufs Meer und plötzlich entdeckt sie dort etwas: "Boot, Boot!" ruft sie fassungslos und alle starren auf den Horizont, wo tatsächlich ein weißes Segelschiff aufgetaucht ist...