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2x19 "S.O.S."
[S.O.S.]
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Im Camp räumen Rose und Bernard die neuen Lebensmittel in Regale. Bernard kann sich jedoch nicht darüber freuen, dass sie jetzt jede Menge zu essen haben. Er stellt mit Besorgnis fest, dass offenbar alle die Hoffnung aufgegeben hätten, gerettet zu werden.
In der Station sitzt Locke neben dem Computer und versucht, die Karte, die er während des Lockdowns auf der Tür gesehen hat, aufzuzeichnen. Die Uhr ist unterdessen schon unter eine Minute, doch er scheint so weggetreten, dass er es erst registriert, als Jack ihn darauf aufmerksam macht. Locke gibt die Zahlen ein und wendet sich wieder seinem Blatt zu.
Vor der Waffenkammer erfährt Jack von Ana Lucia, dass Henry seit zwei Tagen nichts gegessen, getrunken und gesagt habe. Jack stellt fest, er habe es jetzt satt, länger zu warten. Er geht in die Kammer und spricht mit Henry, während er ihm den Verband wechselt. Doch der Mann bleibt stumm. Jack redet jetzt über das, was Henry über die Falle sagte, die er als "Anderer" bezüglich des Lageplans für den Ballon gestellt hätte. Da er nun tatsächlich einer von denen sei, stellt Jack fest, werde nun er genau das tun was Henry beschrieben habe. Er werde zu der imaginären Grenze gehen und vorschlagen, Henry gegen Walt zu tauschen. Nun fühlt sich Herry offenbar doch zum Sprechen veranlasst. Sie würden ihm Walt niemals geben, lässt er Jack wissen.
Rose sitzt mit ihrem Auto im Schnee fest und schafft es nicht, es vorwärts zu bewegen. Ein älterer Herr (Bernard) ist ihr behilflich, den Wagen in Bewegung zu bringen. Rose zögert ein wenig, doch als Bernard in seinen eigenen Wagen steigen will, ruft sie ihm zu, ihn auf eine Tasse Kaffee einladen zu wollen.
Am Strand bittet Bernard Hurley, alle verfügbaren Leute zusammenzutrommeln. Als Rose wissen will, was er eigentlich vorhabe, erwidert er nur, er habe eine Idee.
Unterdessen packt Jack ein paar Sachen zusammen. Ana Lucia lässt ihn wissen, dass sie sein Vorhaben nicht überzeugt. Dennoch überlässt sie ihm ihre Waffe und rät ihm, besser nicht alleine da hinaus zu gehen.
Am Strand erklärt Jack Kate und Sawyer was er vorhat. Sawyer denkt, er wolle ihn dabeihaben, weil er die Waffen hat. Jack muss ihn allerdings enttäuschen, Wegen Kate sei er da und eine Waffe habe er bereits. Sawyer bleibt sprachlos zurück, während Kate und Jack in den Dschungel ziehen.
Ein Stück entfernt erklärt Bernard den inzwischen versammelten Leuten, dass jeder darum bemüht sei, sich so bequem wie möglich auf der Insel einzurichten, und niemand mehr ernsthaft nach einem Ausweg suche. Da schließlich das Essen von einem Flugzeug abgeworfen worden sei habe er sich überlegt, eine riesige Markierung am Strand zu erschaffen, die man aus der Luft sehen könne. Rose gibt zu bedenken, dass man vielleicht vorher Jack fragen solle, doch Bernard erwidert, der sei nicht Präsident, sondern nur Arzt. Als Rose kontert, und er sei nur Zahnarzt, sorgt das für Gelächter. Bernard will sie daraufhin unter vier Augen sprechen. Er versteht nicht, was sie gegen diese Sache hat, doch Rose wirft ihm vor, dass er in den Leuten nur falsche Hoffnung erwecke.
Rose sitzt mit Bernard in einem Restaurant mit Blick auf die Niagarafälle. Rose genießt den Ausblick. Dann machen zwei Geiger an ihrem Tisch Halt und bringen ein Ständchen zu dem sich Bernard vor ihr niederkniet. 56 Jahre sei er allein gewesen, sagt er zu Rose, doch es käme ihm nun vor, als würden sie sich schon ewig kennen. Auch wenn es tatsächlich erst fünf Monaten seien, er wäre sich sicher, dass er den Rest seines Lebens mit ihr verbringen wolle. Er fragt sie, ob sie ihn heiraten will. Die Antwort kommt völlig unerwartet. "Ich werde sterben", erwidert Rose, "Ich bin krank und werde sterben". Bernard schickt erschüttert die Streicher weg und setzt sich. Rose erklärt, dass sie noch ungefähr ein Jahr zu leben habe, vielleicht etwas länger. Ob er nun immer noch sicher sei, möchte sie wissen. Bernard ergreift ihre Hand und versichert, dass das der Fall sei. Jetzt bejaht Rose seinen Heiratsantrag.
Auf der Suche nach Hilfe für seine Aktion trifft Bernard auf Charlie und Mr. Eko, die aber selber genügend zu tun haben. Auch von dem Material, das sie zusammengebracht haben, kann er nichts bekommen, denn, erfährt er nun, sie würden eine Kirche bauen. Es gebe unterschiedliche Arten, Menschen zu retten, erklärt Eko dazu.
Locke erhebt sich von seinem Platz neben dem Computer und geht zur Waffenkammer. Er möchte mit Henry reden. Ana Lucia macht ihm klar, dass die Tür solange geschlossen bleibe, bis Jack mit der Waffe zurückkäme. Aber wenn er mit Henry reden wolle, solle er das einfach tun. Also fragt Locke Henry durch die Tür hindurch, ob er den Code nun eingegeben habe oder nicht. Es kommt keine Antwort. Doch Henry in der Kammer lächelt zufrieden.
Am Strand erläutert Bernard den Leuten, dass er vorhabe die Buchstaben "SOS" groß und weihin sichtbar aus schwarzen Steinen, denn das gäbe den besten Kontrast, zu legen. Hurley stellt fest, dass sie dann aber eine Menge von den schweren Steinen haben müssten, die erst von einem Lavafeld dorthin geschleppt werden müssen, wovon Jin offenbar nicht besonders begeistert ist. Doch mit dem Hinweis Rom sei auch nicht an einem Tag erbaut worden, beginnt Bernard einfach.
Bernard und Rose sind in einem Geländewagen in den Outbacks Australiens unterwegs. Rose fürchtet, sie hätten sich verfahren und stellt fest, sie hätte die Flitterwochen lieber an einem Strand verbracht. Doch Bernard beruhigt sie, er wisse genau, wo sie seien. Schließlich erreichen sie an ein altes Bauernhaus und Bernard erklärt, sie hätten ihr Ziel erreicht. Hier lebe Uluru, der schon hunderte von Menschen geheilt habe. Rose ist etwas irritiert. Er habe sie tatsächlich zu einem Wunderheiler gebracht, stellt sie zynisch fest und wendet sich wieder zum Auto. Bernard versucht ihr klar zu machen, dass es kein Scharlatan sei, doch Rose erklärt, sie habe ihn nicht um so etwas gebeten. Sie habe ihren Frieden gemacht und sich mit ihrem Schicksal abgefunden. Doch er hätte das nicht, stellt Bernard fest, er könne nicht einfach dasitzen und nichts tun. Er bittet sie nun, es zumindest zu versuchen, für ihn.
Auch Sawyer hat nicht vor, Bernard bei seinem Projekt zu helfen. Bernard beklagt sich bei Rose, dass sie ihn auch nicht unterstütze. Rose stellt fest, Bernard habe ein Management-Problem. Er sei einfach nicht imstande, die Dinge so zu belassen wie sie seien. Doch Bernard kontert, wenn er nicht versuchen würde, alles zu ändern, dann wäre Rose jetzt nicht hier. Als Rose das hört, wendet sie sich ab und geht.
Im Dschungel erfährt Kate von Jack, er habe sie mitgenommen, weil die "Anderen" offensichtlich nicht an ihr interessiert seien, denn sie hätten sie seinerzeit ja wieder freigelassen. Da entdeckt Kate etwas auf dem Boden zwischen dem Gestrüpp. Es handelt sich um eine Puppe. Als Jack, der jetzt an sie herangeht um zu schauen, sie warnt, sie aufzuheben, greift Kate bereits danach. Dadurch wird eine Falle ausgelöst und die beiden werden in einem der berüchtigten Netze nach oben gezogen.
Zwangsläufig eng aneinander gepresst suchen sie nach einem Ausweg. Jack gelingt es nicht, die Waffe aus dem hinteren Hosenbund zu ziehen und so übernimmt Kate diese Aufgabe, was eine in dieser Zwangslage geradezu grotske Situation ergibt. Als sie die Pistole schließlich hat, versucht Kate, das Seil, das das Netz hält, durch zu schießen, doch die Kugel geht vorbei. Jetzt setzt Jack an und der Schuss gelingt. Das Netz mit der Beute fällt zu Boden. Kate, die nun auf Jack liegt, stellt fest: "Guter Schuss."
Unterdessen schleppt Bernard neue Steine zum Strand, wo allerdings kaum noch Helfer tätig sind. Und selbst Jin, der ein "S" aus einer einzelnen Reihe von Steinen gelegt hat, muss sich von Bernard anhören, dass es so nicht richtig sei, eine einzelne Reihe wäre viel zu dünn. Nun hat auch Jin die Nase voll und will gehen. Doch Bernard fleht ihn an, zu bleiben. Nun spricht er zu Jin als Ehemann und erklärt, er wolle doch nur seine Frau retten. Doch auch wenn das für Jin verständlich ist, er wird nicht mehr dabei sein.
Locke, der die Station verlassen hat und am Strand sitzt, wird von Rose angesprochen. Auf seine Frage erklärt sie ihm, was ihr Mann am Strand vorhat und dass sie es für Unfug hält. Was Locke am Stand mache, will sie nun wissen, sie habe ihn lange Zeit nicht außerhalb der Station gesehen. Er sei fertig mit der Station, entgegnet Locke. Er sei frustriert, stellt Rose fest, aber er könne sicher in Null Komma Nichts wieder ohne Krücken auf der Insel herumlaufen. Jack hätte von vier Wochen gesprochen, erinnert Locke. Aber davon will Rose nichts wissen. Sie beide, stellt sie fest, wüssten schließlich, dass es nicht so lange dauern werde.
Rose ist im Haus von Isaac und steht vor einer Wand voller Dankesschreiben von geheilten Menschen. Isaac kommt, die beiden setzen sich und er berichtet, dass es gewisse Kräfte an bestimmten Orten gebe. Sie seien vermutlich geologischen oder magnetisch erklärbar, hätten vielleicht aber auch ganz andere Ursachen. Nun hält er seine Hände neben Roses Kopf und schließt die Augen. Nach einem Augenblick der Konzentration öffnet er sie wieder und stellt fest, er könne Rose nicht helfen. Rose hatte es nicht anders erwartet. Das bedeute jedoch nicht, erklärt Isaac, dass Rose grundsätzlich nicht geheilt werden könne. Hier sei nur nicht der richtige Ort für sie. Rose schaut aus dem Fenster und sieht Bernard mit einem kleinen Mädchen sprechen. Sie werde ihrem Mann sagen, eröffnet sie Isaac, dass sie geheilt worden sei.
Kate erzählt Jack auf ihrem weiteren Weg durch den Dschungel von der Station, die sie zusammen mit Claire und Rousseau entdeckt hat und von dem falschen Bart, den sie dort fand. Dass sie es erst jetzt berichtet begründet Kate damit, dass Jack ihr schließlich tagelang nichts von Henry gesagt habe. Jack bleibt stehen, denn sie sind an der imaginären Grenze angelangt. Jack ruft laut, er sei zurück, sie hätten ihren Mann. Wenn sie ihn zurück wollten sollten sei herauskommen. Kate versucht, ihm klarzumachen, dass die "Anderen" nicht da sind, doch Jack will nicht gehen, bevor sie auftauchen.
Am Strand bringt Rose ihrem Mann, der nun ganz allein Steine schichtet, etwas zu essen. Sie sagt, sie wolle sich bei ihm entschuldigen, und zwar dafür, dass sie ihn in Australien angelogen habe. Isaac hätte sie nicht geheilt, er hätte gar nichts getan. Bernard will ihr widersprechen, doch sie versichert, so sei es gewesen. Das bedeute aber nicht, dass sie nicht geheilt sei. Wenn man etwas in sich hätte, das dort nicht hingehöre, würde man es spüren. Doch seit des Absturzes spüre sie es nicht mehr. Erst habe sie gedacht, es sei der Schock gewesen, doch jetzt wisse sie, es sei dieser Ort.
Als sie am Flughafen von Sidney warten, fällt Rose das Röhrchen mit ihren Tabletten herunter. Locke, in seinem Rollstuhl, hält an, hebt es auf und gibt es Rose zurück.
Nun erkennt Bernard, was in seiner Frau vorging, als er den Vorschlag für das Rettungsprojekt machte. Sie wolle also gar nicht gerettet werden, stellt er nachdenklich fest, sie denke, wenn sie von der Insel wegginge, käme es wieder. Und wenn sie nicht ginge, täte er es auch nicht. Sie würden hier niemals wieder weggehen. Sie umarmen sich unter Tränen. Er würde ihr ja vorschlagen, das Zeichen wieder zu zerstören, sagt Bernard, aber er sei ja ohnehin nicht weit gekommen.
Es ist Abend geworden. Locke ist in die Station zurückgekehrt, offensichtlich inspiriert nach dem Ausflug zeichnet er wieder, und lächelt dabei. Charlie und Eko bauen an der Kirche, Claire beschäftigt sich mit Aaron und Hurley und Libby vergnügen sich mit Schattenspielen. Sawyer schafft es tatsächlich nicht, Vincents treuem Blick zu widerstehen, er gibt dem Hund etwas von seinem Essen ab, während Rose und Bernard zufrieden am Lagerfeuer sitzen.
Jack und Kate haben auch ein Lagerfeuer gemacht und reden über die "Anderen", bis Kate unvermittelt sagt, es täte ihr leid dass sie ihn geküsst habe ("What Kate did"). "Mir nicht", bekennt Jack. Doch da hören sie Geräusche aus dem Dschungel und sie erkennen Michael, der aus dem Dickicht kommt und vor ihnen zusammenbricht.
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