Regie:
Eric Laneuville
Drehbuch:
Steven Maeda, Leonard Dick
Hauptdarsteller:
Naveen Andrews (Sayid)
Matthew Fox (Jack)
Evangeline Lilly (Kate)
Josh Holloway (Sawyer)
Terry O’Quinn (John Locke)
Dominic Monaghan (Charlie)
Daniel Dae Kim (Jin)
Harrold Perrineau (Michael)
Jorge Garcia (Hurley)
Yunjin Kim (Sun)
Emilie de Ravin (Claire)
Michelle Rodriguez (Ana Lucia)
A. Akinnuoye-Agbajea (Mr.Eko)
Cynthia Watros (Libby)
Gaststars:
Sam Anderson (Bernard)
L. Scott Caldwell (Rose)
Donna Smallwood (Aussie Woman)
Wayne Pygram (Isaac)
Michael Emerson (Henry Gale)
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Bernard ärgert sich, dass offensichtlich alle die Hoffnung verloren haben, gerettet zu werden. Er beschließt etwas zu unternehmen, er will am Strand ein großes, aus der Luft sichtbares Zeichen errichten. Doch nicht nur Rose ist anscheinend nicht begeistert von der Idee, auch andere, die er zunächst zum Helfen überreden kann, verlassen nach und nach die Baustelle.
Unterdessen macht sich Jack zusammen mit Kate auf zu der von den "Anderen" gesetzten imaginären Grenze um ihnen einen Handel anzubieten.
Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.
von Gisa von Delft
Hier haben wir also die Geschichte von Rose und Bernard. Ich hatte sie für ein langverheiratetes Paar gehalten, dass im Laufe vieler gemeinsamer Jahre eine stabile Verbindung entwickelt hatte. Doch so ist es tatsächlich nicht. Schade, gerade in Bezug auf das einander verlieren und wiederfinden hätte mir das besser gefallen. Doch wenn es so gewesen wäre, hätte Bernard seine Frau vielleicht besser gekannt und wäre nicht mit ihr zu dem Heiler nach Australien geflogen und folgerichtig auch nicht auf der Insel gelandet.
Rose ist nun sozusagen der Beweis für die ungewöhnlichen Kräfte der Insel. Der Beweis für das, was John seit langem vermutet. Und natürlich will sie nicht wieder weg, zumal sich alles in allem das Leben auf dem Eiland doch ganz angenehm zu gestalten scheint. Back to the roots baut man sich seine Hütte, muss sich nach dem die Lebensmittel sogar "frei Haus" geliefert werden nicht mal Gedanken um das nackte Überleben machen und das Fischen, Gemüse anbauen oder Jagen kann zu einer zwar sinnvollen aber nicht zwingenden Beschäftigung werden.
In der Tat drängt sich der Eindruck auf, dass eigentlich keiner - nicht mal mehr Bernard, nachdem Rose sich nun auch offenbart hat, statt ihn hinterrücks zu sabotieren - mehr unbedingt von dieser Insel weg will.
Meine Überlegung, dass vielleicht Bernard ein bedächtiger "Bürgermeister" für die kleine Gemeinde sein könnte, hat sich jetzt allerdings wohl zerschlagen. Er scheint offensichtlich nicht in der Lage zu sein, eine Gruppe von Leuten zu überzeugen und zu motivieren.
Jack dagegen ist motiviert irgendwas in Sachen Henry zu tun - wenn es auch noch so aussichtslos erscheint. Kate nimmt er mit, na klar, das eröffnet die Chance, eine lustige kleine Szene einzubauen die einiges aussagt über ihr verqueres Verhältnis zueinander. Locke andrerseits kann sich immer noch nicht damit abfinden, dass die ganze Lockdown-Geschichte offenbar völlig unabhängig von dem ständigen Countdown gelaufen ist. Vielleicht will er irgendwie nicht wahrhaben, dass hier keine wundersamen Dinge ablaufen, die er, indem er den Plan erfüllt, im Griff hat, sondern dass klare Manipulation durch Menschen dahinterzustehen scheint, gegen die er nichts tun kann. Henrys Lächeln dagegen lässt vermuten, dass er mit seiner "Arbeit" sehr zufrieden ist.
Mr. Eko will die Menschen auf gänzlich andere Weise retten als Bernard und sicher hat er gar nicht mal so unrecht wenn er sagt, es gäbe verschiedene Arten, Menschen zu retten.
Kate erzählt Jack nun endlich von ihrem Tripp mit Claire und die Begründung ist mal wieder sehr zum Schmunzeln und durchaus aus dem vollen Leben gegriffen, wo die erwachsenen Menschen sich ja auch immer wieder gerne so verhalten, als seien sie im Kindergartenalter stecken geblieben: du hast mir nix von diesem erzählt, also hab' ich dir auch nix von jenem erzählt...ätsch! Aber Jack verhält sich ja keineswegs anders, er stampft quasi trotzig mit dem Fuß auf und beschließt, nicht wegzugehen bis die "Anderen" auftauchen - wie sinnlos es auch sein mag (ätsch!).
Nun ja, bevor die beiden nun den Ansatz, ihre Beziehung mal zu klären, wahrnehmen können, taucht Michael aus dem Dickicht wieder auf. Nun sind wir mal gespannt, ob er die "Anderen" oder Walt gefunden hat, oder gar Kontakt aufnehmen konnte. Außerdem werden wir ein Auge darauf halten, wie fertig (ätsch, du doofer Bunker!) Locke tatsächlich mit der Station ist.
Das war dann noch einmal eine eher ruhige Episode, bevor wir nun auf den Staffelendspurt zusteuern. |