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2x18 "Dave"
[Dave]
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Libby und Hurley joggen am Strand, doch Hurley ist ziemlich außer Atem. Libby ermuntert ihn trotzdem. Mit ein bisschen Geduld, denkt sie, könne er es durchaus schaffen, abzunehmen. Doch Hurley eröffnet ihr jetzt zögernd, wo sein tatsächliches Problem liegt. Er zeigt ihr die Lebensmittel, die er abseits der Gruppe gehortet hat. Sie redet ihm zu, das Zeug loszuwerden und Hurley beginnt mit zunehmender Freude, die Tüten aufzureißen und Chips und Co. im Dschungel zu verstreuen. Die beiden umarmen sich vor Freude über den Erfolg, doch da laufen Jin, Sun und einige andere Leute an ihnen vorbei.
Sie fragen, was los sei, erfahren aber lediglich, dass man irgendetwas gefunden habe. Sie folgen der Gruppe bis zu der DHARMA-Lebensmittel-"Lieferung". Charlie vermutet, das Ganze könne einen Zusammenhang mit dem Vorgang in der Station haben und fragt, ob irgend jemand ein Flugzeug gesehen hätte. Die ersten beginnen, Pakete an sich zu nehmen und Hurley sagt nur: "Oh nein!". Charlie schlägt vor, Hurley könne doch noch einmal die Verwaltung der Lebensmittel übernehmen, doch der lehnt das vehement ab.
Während er das Treiben beobachtet entdeckt er am Rande der Lichtung einen Mann in einem Bademantel, der sich dann umdreht und im Wald verschwindet. Hurley folgt ihm, doch er stolpert und fällt hin. Der Mann ist verschwunden, Hurley entdeckt aber einen seiner Schuhe, den er an sich nimmt.
Hurley sitzt am Strand und betrachtet den Schuh, als Libby sich zu ihm setzt. Sie fragt ihn, wen er vorhin gesucht habe, doch er möchte nicht darüber reden.
Hurley sitzt im Bademantel in dem Sprechzimmer seines Psychaters in der Anstalt. Der versichert Hurley gerade, dass es mit dem disziplinierten Essen leichter würde, wenn er jetzt durchhalte. Sie sprechen über Hurleys Mutter, auf die Hurley nicht mehr böse sei, denn sie habe ja einen Grund gehabt, ihn einzuweisen, nämlich den Unfall. Dann reden sie über Dave, der Hurley geraten habe, die Aufgabe, die der Doktor ihm stellte, weil er nach nunmehr zwei Monaten endlich mal etwas mitarbeiten müsse, nicht zu machen. Der Psychater stellt fest, dass dieser Dave, den er selbst nicht behandele, keinen guten Einfluss auf Hurley habe.
Eine Gruppe von Patienten spielt Basketball und Hurley kommt dazu. Dave (der Mann im Bademantel, den Hurley am Waldrand gesehen hat), der das Ganze mehr kommentiert als dass er mitspielen würde, fordert Hurley auf, es zu versuchen. Jener spielt dann auch einen Ball, doch dann teilt er Dave die Meinung seines Arztes mit. Dave rät ihm, dem Psychater keinen Einfluss auf ihn einzuräumen. Er solle lieber überlegen, was er essen wolle.
In der Station versorgt Jack Lockes verletztes Bein. Lock will wissen, ob es gebrochen sei. Jack vermutet, es könne sich um eine Fissur handeln und das Bein müsse wohl für mehrere Wochen geschient und damit ruhiggestellt werden. Es gäbe da im Camp noch einen Rollstuhl. Davon will Locke nun gleich gar nichts wissen. Kate schlägt Gehstützen vor, die sie gefunden hat und damit ist Locke einverstanden. Kate will sie holen. Jetzt kommt Jack auf Henry zu sprechen. Locke erklärt, er hätte entkommen können, doch er sei geblieben um ihm zu helfen. Jack sieht das anders. Nicht um zu helfen, sondern weil er geglaubt habe, nicht aufzufliegen sei er geblieben.
Unterdessen befragen Ana Lucia und Sayid den nun nun wieder gefesselten und angebundenen Henry in der Waffenkammer. Er gesteht, dass der echte Henry Gale bereits tot war, er habe mit gebrochenem Genick im Ballonkorb gehangen. Er sei Teil einer Suchtruppe gewesen, als man ihn vor vier Monaten gefunden hätte. Doch Sayid weiß, dass die Geschichte so nicht stimmen kann. Er hat nämlich in der Geldbörse des Mannes etwas gefunden, womit er "Henry" jetzt konfrontiert.
In Ermangelung von Schreibpapier hatte der echte Henry eine Notiz an seine Frau auf einen 20 Dollar Schein geschrieben. Dort dokumentiert er seinen Absturz und dass er jetzt zum Strand gehen würde, um ein Signalfeuer zu entfachen. Wenn sie dieses zu lesen bekäme würde er es wohl nicht geschafft haben.
Jetzt wird "Henry" panisch. Er sei es nicht gewesen, gibt er bekannt. Als Sayid weiterbohrt, sagt "Henry", Sayid könne sich gar nicht vorstellen, was ER tun würde. Sayid denkt, er rede von dem Bärtigen, der mit ihnen gesprochen hat, doch Henry sagt, das sei ein Niemand. Sayid lässt nicht locker, aber mehr will Henry, der wirklich sehr verängstigt wirkt, auf keinen Fall sagen. Noch nicht einmal, als Sayid die Waffe auf ihn richtet und klar ist, dass er abdrücken wird. Doch Ana wirft sich gegen ihn und der Schuss geht daneben. Jack kommt in die Kammer und nimmt Sayid mit hinaus. Locke ist frustriert, dass er nur von Weitem mitbekommt, was da passiert. Henry bedankt sich bei Ana, doch die fährt ihn nur an, den Mund zu halten.
Unterdessen hilft Charlie Mr. Eko, der aus seinen gefällten Bäumen etwas bauen will. Er möchte Charlie allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nicht verraten, was.
Hurley läuft mit dem Schuh durch den Dschungel. Er findet eine Packung Fish-Crackers. Nach kurzem Zögern öffnet er sie und stopft sich den Mund voll. Plötzlich steht Dave vor ihm. "Du bist gar nicht da," sagt Hurley, doch Dave hebt eine Kokosnuss vom Boden auf und wirft sie nach Hurley. Sie trifft auf seinen Bauch. Dann verschwindet er wieder im Dschungel und Hurley läuft hinterher und ruft nach ihm. Schließlich landet er bei Charlie und Eko am Strand. Hurley fragt sie, ob sie einen Typen in einem Bademantel hätten vorbeilaufen sehen, was beide verneinen.
Hurley spielt mit Lenny, "4 gewinnt". Lennard wiederholt abei permanent die Zahlen: "4,8,15,16,23,42". Dave sitzt neben Hurley und stachelt ihn an, statt des Selleries, den er als Snak isst, lieber ein paar von Lennys Crackern zu nehmen - er würde das gar nicht merken. Nun macht die Schwester die Runde und verteilt die Medikamente. Dave rät Hurly, das Zeug nicht zu nehmen, sondern lieber mit ihm abzuhauen.
Nun erscheint Dr. Brooks und fragt Hurley, ob irgendwas mit dem Medikament nicht stimme. Hurley erklärt, alles sei okay, er habe nur gerade mit Dave darüber geredet. Dr. Brooks begrüßt Dave und entschuldigt sich dafür, sie gestört zu haben. Dann schlägt er vor, ein Bild für die Ausstellungstafel zu machen. Sie sollen etwas zusammenrücken und Hurley legt den Arm um Daves Stuhlehne. Dr. Brooks fotografiert und bedankt sich bei ihnen. Ob Hurley etwas Wasser für die Pillen brauche, fragt er, doch Hurley hat sich das Clonazepam schon so in den Mund gesteckt. Als der Doktor gegangen ist, zeigt er Dave, dass er es nicht geschluckt hat. Dave ist sehr erfreut darüber.
Hurley fragt Sawyer ob er Clonazepam im Medikamentenbestand habe. Doch Sawyer will nicht mehr mit Dingen handeln. Er habe jetzt genug Lebensmittel um eine kleine Supermarkt-Kette zu eröffnen. Er macht sich über Hurley lustig als er hört, dass man das Mittel brauche wenn man Dinge sähe, die gar nicht da seien. Jetzt wird Hurley richtig böse und fällt über Sawyer her. Schließlich muss Jin dazwischengehen und Hurley von Sawyer wegziehen.
Als Hurley in seiner Behausung einiges zusammenpackt kommt Libby und fragt, was da mit Sawyer war. Hurley will aber nicht darüber reden. Er packe seine Sachen und wolle zurück zu den Höhlen, um dort alleine zu leben. Er wolle so eine Art Eremit werden. Libby möge ihn in Ruhe zu lassen, sie könne ihm auch nicht helfen. Unterwegs, als er sich gerade an seiner mitgenommenen Erdnussbutter stärkt, trifft er wieder auf Dave.
Hurley ist wieder im Zimmer von Dr. Brooks. Sie sprechen darüber, ob ihm seine äußere Erscheinung gefalle. Hurley denkt, er könne ohnehin nichts dagen tun, dass er fett sei. Allerdings, überlegt er, wenn er das nicht wäre, wären die Menschen nicht gestorben. Dr. Brooks widerspricht. Das Deck sei für 8 Leute ausgerichtet gewesen, es seien aber 23 darauf gewesen. Es wäre also auch ohne ihn zusammengebrochen. Hurley kann das nicht so sehen. Er sei darauf gegangen und es sei zusammengebrochen, also sei es seine Schuld. Der Psychater erklärt, Hurley sei danach praktisch in einem katatonischen Zustand gewesen. Er habe nicht meht geschlafen, gesprochen, sei nicht mehr ausgegangen. Nur habe er nicht aufgehört, zu essen, weil er sich damit selbst bestrafen wolle.
Dave habe Recht, stellt Hurley jetzt fest. Dr. Brooks sei nichts weiter als ein Quacksalber. Dave wolle nicht, stellt der Arzt fest, das Hurley abnähme. Hurley erwidert, Dave kümmere sich um ihn, er sei sein Freund. Jetzt zeigt Dr. Brooks ihm das Foto, dass er aufgenommen hatte. Es würde ihn möglicherweise aufregen. Hurley starrt entsetzt auf das Bild. Dave, stellt der Arzt fest, sei nicht sein Freund, weil er nämlich gar nicht existieren würde. In der Tat zeigt das Foto nur Hurley, der seinen Arm auf die Lehne des leeren Nachbarstuhls legt.
In der Nacht wird Hurley von Dave geweckt. Hugo stellt fest, Dave könne gar nicht da sein, und erzählt von dem Bild, doch Dave überzeugt ihn, dass Dr. Brooks das Foto bearbeitet habe. Die beiden gehen jetzt zu einem Fenster, um aus der Klinik auszubrechen. Hurley hat, offenbar ohne sich zu erinnern, den Schlüssel zu den Gittern aus Dr. Brooks Zimmer mitgehen lassen. Dave ist bereits auf das Außensims geklettert und schwärmt von der Freiheit, von Cheeseburgern und Chili-Fries. Doch Hurley will nicht mit ihm gehen. Er sei nicht real, sagt er, er wolle ihn nur dazu bringen, sich nicht zu ändern und immer weiter zu essen. Dave widerspricht, aber Hurley bleibt dabei. Er verabschiedet sich und schließt das Fenster.
Hurley, der mit geschlossenen Augen dasteht, öffnet sie jetzt - und sieht Dave. Er schließt und öffnet sie erneut, Dave ist da. Er wisse, sagt er, das Hurley gerade ziemlich schlecht drauf sei - manchmal müsse es erst alles schlimmer werden, bevor es besser werden könne. Er will jetzt von Hurley wissen, was passiert sei, nachdem er das Fenster geschlossen hätte. Hurley erklärt, dass er erkannt hätte, dass Dave seiner Einbildung entsprang, sei der Durchbruch gewesen. Er sei bald darauf entlassen worden und alles habe sich zum Guten gewendet.
Das sei ja sehr schön, bemerkt Dave, abgesehen davon, dass das alles gar nicht passiert sei. Hurley sei immer noch in der Klinik. All das, was nach dem Schließen des Fensters gewesen sei, habe er sich nur vorgegaukelt, es sei nicht wirklich. Das wäre doch schon daran zu erkennen, dass er dauernd mit Lennys Zahlen zu tun gehabt hätte - das könnte doch gar nicht wirklich sein. Hurley will das nicht glauben. Nun weist Dave ihn darauf hin, dass es doch wohl nicht sein könne, dass er zwei Monate auf einer Insel wäre und kaum etwas abgenommen hätte.
Hurley wehrt sich weiter und spricht von Libby. Er könne doch nicht im Ernst glauben, setzt Dave dagegen, dass eine gutaussehende Blondine, die wunderbarer Weise aus einem anderen Teil der Insel aufgetaucht sei, sich für ihn interessieren würde. Dann bilde er sich das alles nur ein, zweifelt Hurley jetzt, welcher Teil von ihm denn dann Dave sei? Er sei der Teil in ihm, der wach werden wolle, sagt Dave. Hurley solle ihm jetzt folgen. Er führt ihn zu einem Cliff. Dort müsse Hurley runterspringen, dadurch würde er wieder aufwachen. Er sähe ihn in einem anderen Leben, verabschiedet sich Dave nun und springt in die Tiefe.
In der Station ersucht Locke Ana Lucia ihn fünf Minuten allein mit "Henry" sprechen zu lassen. Sie lässt ihn schießlich in die Kammer. Locke fragt nach seinem richtigen Namen, doch er sagt, er solle ihn witerhin Henry nennen, er habe sich daran gewöhnt. Locke mutmaßt, dass er sich habe absichtlich fangen lassen, weil seine Leute es auf diesen Ort abgesehen hätten.
Doch "Henry" erklärt, dieser Ort sei ein einziger Witz. Er sei durch die Rohre gekrochen, doch er habe den Code nicht eingegeben. Der Countdown sei abgelaufen und es kamen nur Hieroglyphen. Dann habe er ein Geräusch gehört, ein Knacken und Dröhnen wie von einem ziemlich großen Magneten. Das sei beängstigend gewesen. Doch dann sei die Uhr wieder zurückgesprungen. Er habe nichts gemacht und nichts sei passiert. Locke entgegnet, er lüge, doch Henry stellt fest, er habe genug davon, zu lügen.
Hurley schaut vom Cliff auf das Wasser, in dem Dave verschwunden ist. Jetzt steht Libby hinter ihm. Jin habe ihn vom Fischen aus gesehen erklärt sie, woher sie weiß, dass er hier ist. Doch Hurley ist überzeugt, dass auch sie nicht real ist. Sie sei der Teil von ihm, der Angst habe, sie wolle nicht, dass er wach würde. Doch er habe keine Angst. Hurley tritt näher an den Abgrund. Libby sagt, sie wisse, dass er eine Panikattacke hatte, doch das sei eigentlich nicht er. Sie kenne ihn doch gar nicht, sie wisse nicht, dass er so fett sei, dass er zwei Leute getötet hätte. Er solle aufpassen, sagt sie, er würde sich selbst weh tun. Das würde er nicht, erwidert Hurley, weil das nämlich alles gar nicht wirklich passiere. Wie er das sagen könne, fragt Libby.
Im wirklichen Leben, stellt Hurley fest, würde keine Frau wie Libby sich jemals für einen Kerl wie ihn interessieren. Ob sie sich erinnere, das er gesagt hatte, er meine, sie von irgendwo her zu kennen. Das sei deshalb so, weil er sie selbst erschaffen habe. Nun befragt sie ihn nach Ereignissen, die direkt nach dem Absturz auf ihrer Seite der Insel passiert sind. Darüber weiß Hurley natürlich nichts. Deshalb nicht, stellt Libby fest, weil es ihr passiert sei und es sei schrecklich gewesen. Er solle ihr nicht sagen, dass es nie passiert sei. Im Grunde sei es fast beleidigend, dass er sage, er habe sie nur erfunden.
Ob er, als sie ihn morgens am Strand gesehen habe, einen Schuh in der Hand gehalten hätte, will Hurley jetzt wissen, aber Libby kann sich an keinen Schuh erinnern. Sie schaut ihn an und nimmt sein Gesicht in ihre Hände. Er solle sie ansehen, sie sei real - und er sei real und dass, was sie für ihn fühle sei real. Dann küsst sie ihn behutsam.
Die beiden gehen nun Hand in Hand weg vom Abgrund und zurück zum Camp. Ob sie wirklich glaube, er könne sich ändern, will Hurley wissen und Libby bejaht diese Frage entschieden.
In der Klinik erscheint Dr. Brooks (in der Wiederholung der Szene aus der realen Sicht) um ein Foto von Hurley für die Ausstellungstafel zu machen. Eine junge Frau beobachtet sie. Die Schwester kommt und bringt ihr Medikamente. Jetzt kann man die zerzaust und mitgenommen aussehende Frau erkennen: es ist Libby...
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