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Episodenguide |
2x17 "Lockdown"
[Verriegelt]
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Locke ist in der Küche damit beschäftigt, einen Picknickkorb zu packen. Dabei betrachtet er einen Ring, den er anschließend in einer Serviette eingewickelt mit in den Korb packt. Er will seine Freundin Helen ausführen, die gerade einen Blick in die Zeitung wirft und entdeckt, dass Anthony Cooper, Lockes Vater, gestorben ist.
Am Frühstückstisch in der Station hat Jack kein Verständnis für Henrys Ausführungen bezüglich der Karte, mit der Ana Lucia unterwegs ist. Er befiehlt Locke, ihn wieder in die Waffenkammer zu sperren. Als Locke dabei ist fragt Henry ihn, warum er so mit sich reden lasse. Das macht Locke wieder mal ziemlich wütend.
Im strömenden Regen suchen Ana Lucia und die beiden Männer nach dem Ballon. Sayid glaubt, nun alles abgesucht zu haben, er existiere einfach nicht, als sie Charlie rufen hören. Er hat ein Grab gefunden. Als Ana Lucia das Kreuz darauf umfasst, stellt sie fest, dass ihre Hände trocken bleiben. Sie fragt, warum es dort nicht regne und ein Blick nach oben eröffnet die Antwort. In den Bäumen hängen Hülle und Korb eines Heißluftballons.
Am Strand will Jack von Hurley wissen, ob er Ana Lucia gesehen hätte. Jener kann nur sagen, dass sie am Tag davor mit Sayid und Charlie in den Dschungel gegangen sei. Mehr wisse er nicht, er würde ja niemals etwas erfahren. Claire kommt dazu, immer noch besorgt um Aaron. Doch Jack kann ihr versichern, dass alles okay sei, er habe kein Fieber mehr. Libby fragt Jack nun ebenfalls um Rat, sie hat sich beim Muschelsuchen an einem Seeigel verletzt. Jack kann auch sie beruhigen, es sähe nicht infiziert aus, ein wenig Salbe würde aber nicht schaden, woraufhin sie ein bisschen über Sawyer Wucher-Tauschpreise für Medikamente lästern.
In der Station hält sich Locke auf dem Heimtrainer fit, wobei er Musik hört. Plötzlich kommt ein seltsames Rauschen aus den Lautsprechern. Ein Blick auf den Computer im Nebenraum zeigt, dass die Eingabeaufforderung blinkt, die Uhr steht aber noch auf 47 Minuten. Er nimmt einen Schraubenzieher und klettert auf einen Stuhl, um an den Lautsprecher zu kommen, aus dem jetzt neben dem Rauschen kurz eine Stimme zu hören ist die verkündet: "17 Min. bis zum Lockdown".
Helen und John sind bei Anthonys Begräbnis wo außer ihnen nur der Pfarrer anwesend ist. Sie werden jedoch von zwei zwielichtigen Typen beobachtet. Nach seiner Ansprache bittet der Pfarrer Locke, ein paar Worte zu sprechen. John erhebt sich und sagt: "Ich verzeihe dir".
Locke versucht sich auf die unterbrochene weibliche Stimme aus dem Lautsprecher zu konzentrieren, wobei er von Henry gestört wird, der wissen will, was da vorginge. Schließlich brüllt er, Henry solle den Mund halten. Die Stimme spricht davon, den Vorschriften zu folgen und schließlich hört er einen Countdown. Bei eins ertönt eine Sirene, und Locke registriert, dass alle Sicherheitstüren des Raumes nach unten fahren. Im letzten Moment gelingt es ihm noch, eine Stange unter eine der Türen zu klemmen, doch das nützt im Moment wenig. Er ist im Wohnzimmer der Station gefangen.
Am Strand spielen Sawyer Hurley und Kate mit einem Kartendeck der Dharma-Initiative Poker mit Früchte als Einsatz. Im Vorbeigehen kann sich Jack einige Bemerkungen nicht verkneifen. Das veranlasst Sawyer ihn zu einer Runde herauszufordern. Jack will zwar zur Station zurück, doch darauf kann er sich einlassen.
Unterdessen hat Locke festgestellt, dass es tatsächlich keinen Ausweg gibt, während Henry aus der Kammer immer noch wissen will, was eigentlich los sei. Das Licht in der Station flackert, aber Locke gibt lediglich durch, es sei alles in Ordnung.
Locke versichert einer Kundin (es handelt sich um Nadia, Sayids einstiger Liebe) deren Haus er auf dessen Güte überprüft hat, dass sich ihr Haus in gutem Zustand befinde. Sie und ihr Mann könnten sich freuen. Sie dankt und erwähnt, dass ihr Ehemann, wenn sie denn einen hätte, das sicher auch tun würde. Als er zum Wagen zurück geht, bemerkt er ein vertrautes Auto auf der andern Straßenseite. Das Fenster wird heruntergekurbelt und man sieht Lockes Vater, höchst lebendig.
Die beiden treffen sich in einer Bar und Anthony betont, dass es falsch gewesen sei, was er John angetan habe, doch er wäre sonst gestorben. John erwidert, er hätte ihn einfach fragen sollen. Jetzt bittet er Locke um einen weiteren Gefallen. Zwei Männer, erklärt er, seien hinter ihm her, deshalb habe er seinen Tod vorgetäuscht. Ob er ihnen die Leber gestohlen hätte, fragt John sarkastisch. Er habe sie um 700.000 Dollar betrogen um sich zur Ruhe zu setzen, doch jetzt käme er an das deponierte Geld nicht heran. John soll es für ihn abholen. Er bekäme 200.000 Dollar davon. Er verabredet einen Treffpunkt am Flugplatz. Er werde anschließend - so oder so - das Land verlassen. Das Risiko, dass John mit dem gesamten Geld abhauen könne, ist ihm bewusst.
In der Station hat Locke keine andere Wahl, als Henry einzuweihen. Er schlägt ihm vor, gemeinsam zu versuchen, die eine Tür zu öffnen. Henry ist bereit gegen das Versprechen, dass Locke dafür sorgen werde, dass seine Leute ihm nichts antun. John ist einverstanden und öffnet die Tür der Kammer.
Unterdessen sind Kate und Hurley beim Poker ausgestiegen, und Sawyer glaubt, zu gewinnen. Doch Jack überbietet ihn und erhält den gesamten Früchteberg. Natürlich kann Sawyer das nicht auf sich sitzen lassen und so fordert er gleich eine Revanche. Als Einsatz bietet er die gesamten Medikamente. Selbstredend ist Jack dabei.
Mit der Metallstange gelingt es Henry und Locke, die Tür ein Stückchen hoch zu hebeln. Locke weist Henry an, schnell etwas darunter zu schieben, während er die Stange in Position hält. Henry schiebt eine Metallbox darunter, die die Tür einen guten halben Meter über dem Boden hält. Locke legt sich sogleich auf den Rücken und setzt, Beine voraus, an, unter der Tur durchzurutschen. Doch in diesem Moment gibt die Kiste nach und wird von der Tür zusammengedrückt. Locke schreit auf, denn das Gewicht ruht nun großteils auf seinen Oberschenkeln. Er beschwört Henry, etwas anderes unter die Tür zu legen. Henry greift die Gewichte, die zu einer Hantel gehören und stapelt sie so schnell es geht unter die Tür, bis Johns Beine entlastet sind. Henry will ihn herausziehen, doch Locke stoppt ihn. Sein Bein hat sich mit einem Bolzen unter der Tür verkantet. Dann würden sie warten, schlägt Henry vor, bis jemand käme. Dazu, stellt Locke fest, hätten sie keine Zeit.
Locke holt das Geld aus dem Schließfach. Als er zuhause ankommt, verkündet er Helen, dass er sie groß ausführen werde. Sie weist ihn jedoch auf Gäste hin, die ihn sehen wollen. Es handelt sich um die beiden Männer, die ihn bei der Beerdigung beobachtet haben. Sie wissen, dass er Anthonys Sohn ist und stellen ihm einige Fragen. Doch Locke tut, als wisse er von nichts. Auch in der Tasche, die er bei sich hatte, werden sie nicht fündig, denn Locke hat das Geld schon in Sicherheit gebracht. Als die beiden gegangen sind will Helen wissen, ob er gelogen habe. Locke verneint das, er habe nur Angst um sie gehabt, begründet er sein für sie seltsames Verhalten.
Indessen wird am Strand immer noch gezockt. Jack erklärt, er habe das Pokern in Phuket gelernt und er stellt fest, dass Sawyer versucht zu mogeln. Jener kommentiert das lediglich mit der Bemerkung, einen Versuch sei es Wert gewesen.
Locke, der nach wie vor unter der Tür festhängt, macht sich Sorgen um der Countdown. Er erklärt Henry, dass er über den Lüftungsschacht nach draußen klettern müsse, um den Zahlencode einzugeben. Henry will das tun, Locke nennt ihm die Zahlen. Henry geht in die Vorratskammer und klettert auf ein Regal, um an den Schacht zu gelangen. Er rutscht jedoch ab, stößt sich beim Fallen den Kopf und bleibt bewusstlos liegen. Genau in dem Moment setzt das Piepsen ein, das die letzten Minuten ankündigt.
Im Camp beobachten Libby, Kate und Hurley das Pokerspiel durch ein Fernglas. Jack gelingt es schließlich, Sawyer zu besiegen. Er würde die Medikamente später abholen, gibt Jack bekannt. Nun interessiert es Sawyer aber doch noch, warum Jack als Einsatz nicht die Waffen gefordert habe. Jack erwidert ganz ruhig, sobald er sie brauche, werde er sie sich sich holen.
Locke ruft nach Henry, der schließlich wieder zu sich kommt. Er setzt erneut an und dieses Mal gelangt er in den Schacht. Dann kommt keine Reaktion mehr auf Lockes Zurufe, Henry scheint verschwunden zu sein. Das veränderte Piepen signalisiert, dass die letzte Minute des Countdowns angebrochen ist. Locke liegt verzweifelt am Boden, ohne auch nur das Geringste ausrichten zu können.
Beim Flughafen wird John von seinem Vater erfreut in das Motelzimmer gebeten. Auf die Frage nach Helen verkündet John, dass er noch an diesem Tag um ihre Hand anhalten werde. Dann erklärt er, das Ganze nicht des Geldes wegen gemacht zu habe. Anthony scherzt, dass der Taxifahrer verdammt viel Trinkgeld kriege, wenn Locke das Geld nicht wolle. Locke verabschiedet sich nun, doch vor der Tür trifft er auf Helen, die sehr aufgebracht ist und Anthony ohrfeigt. Sie ist fassungslos, dass er seinen Sohn so ausnutzen konnte. Noch enttäuschter ist sie allerdings von John, was sie ihm unter Tränen mitteilt. John versichert ihr, dass er sie liebe und unter keinen Umständen verlieren wolle. Er holt den Verlobungsring hervor. Doch Helen schüttelt nur den Kopf, wendet sich ab und steigt in ihren Wagen. Auch Anthony verschwindet mit einem Taxi.
Die letzten Sekunden des Countdowns laufen. "Henry!", brüllt Locke, doch nichts passiert. Nun hört er erneut die Geräusche, die er nach dem Ablauf der Zahlen schon einmal wahrgenommen hat. Das Licht geht aus, und Locke liegt in der Dunkelheit. Plötzlich wird es wieder hell, doch jetzt ist es ein blaues Licht. Locke schaut sich im Raum um, bevor sich sein Blick gebannt auf die Tür über ihm richtet. Dort ist eine Malerei in einem Rosaton zu sehen, die durch eine spezielle blaue Leutstoffröhre neben der Tür sichtbar wird.
Die Zeichnung wirkt ein bisschen wie das achteckige DHARMA-Logo. Darin sind sechs "Kreise" mit Symbolen eingezeichnet, die Gänge besitzen, die auf einen Mittelpunkt hin gerichtet sind. Der Kreis im Mittelpunkt ist mit einem Fragezeichen versehen. Das Ganze ist überall mit einer Unmenge von Kommentierungen versehen, zum Teil auf Latein. Locke starrt auf diese Zeichnung, die jedoch nach wenigen Sekunden wieder verschwindet. Dann geht das normale Licht an, die Türen fahren hoch und Locke ist wieder frei. Er sieht, dass die Uhr gerade auf 107 Minuten springt. Jetzt taucht auch Henry auf. Locke ist sehr froh, dass er sich nicht aus dem Staub gemacht hat und dankt ihm dafür. (Eine recht gut ausgearbeitete Version der Karte findet ihr hier)
Unterdessen ist es Abend geworden und Kate und Jack gehen mit Fackel in den Dschungel. Kate bemerkt, dass sie sich freue, dass Jack Sawyer geschlagen habe. Sie würde gerne eine Dusche nehmen stellt sie fest, doch Jack sagt, dass es momentan nur dreckige Brühe gäbe, irgendwo müsse ein Rohr kaputt sein. Stattdessen will er sie zum Strand zurück begleiten. Dann sehen beide etwas im Wald blinken. Sie gehen darauf zu und finden bei dem Signallicht einen Fallschirm, mit dem offensichtlich ein riesiges Paket abgeworfen wurde. Kate untersucht es sofort und zieht eine Packung mit Nahrung daraus hervor. Die Packung trägt den DHARMA-Schriftzug. Sie stehen vor einem Berg von Essensnachschub.
Plötzlich sehen sie andere Personen mit Fackeln auf sie zukommen. Es sind jedoch nur Ana Lucia, Sayid und Charlie, die von ihrer Erkundung zurückkommen. Sie staunen ebenso über den Fund, aber Jack will von Sayid wissen, was sie dort draußen gefunden haben.
Henry hilft John auf das Sofa und legt sein verletztes Bein hoch. John fragt ihn, was er getan habe, um das zu beenden. Henry erklärt, er habe den Code eingegeben, doch nichts habe sich getan, außer dass die Uhr zurücksprang. Er sei wieder in den Schacht, dann ging das Licht aus. Zehn Sekunden später wäre es hell geworden und die Türen seien wieder aufgegangen. Locke überlegt, ob es dann alles Zufall gewesen sei.
Jetzt kommt Jack in den Raum und fordert Henry auf, sich von Locke fernzuhalten. Sayid richtet die Waffe auf Henry. Locke versucht, ihnen zu vermitteln, dass Henry ihm geholfen habe, doch die beiden gehen nicht darauf ein. Sie halten Henry offensichtlich für gefährlich. Henry fragt, ob sie den Ballon gefunden hätten. Er erfährt, dass das der Fall sei und auch alles soweit gestimmt hätte. Doch Sayid fährt fort, er habe sicherheitshalber das Grab geöffnet. Darin habe er keine Frau gefunden, sondern einen Mann. Sayid zeigt den Führerschein, den er bei der Leiche gefunden hat. Auf dem Passbild ist ein Schwarzer zu sehen, der Name: Henry Gale.
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