Regie:
Jack Bender
Drehbuch:
Adam Horowitz, Edward Kitsis
Hauptdarsteller:
Naveen Andrews (Sayid)
Matthew Fox (Jack)
Evangeline Lilly (Kate)
Josh Holloway (Sawyer)
Terry O’Quinn (John Locke)
Dominic Monaghan (Charlie)
Daniel Dae Kim (Jin)
Harrold Perrineau (Michael)
Jorge Garcia (Hurley)
Yunjin Kim (Sun)
Emilie de Ravin (Claire)
Michelle Rodriguez (Ana Lucia)
A. Akinnuoye-Agbajea (Mr.Eko)
Cynthia Watros (Libby)
Gaststars:
Neil Hopkins (Liam)
Jeremy Shada (Young Charlie)
Zack Shada (Young Liam)
Sammi Davis (Mrs. Pace)
Vanessa Branch (Karen)
Craig Young (Director)
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Charlie wird von seltsamen, visionär erscheinenden Träumen verfolgt, in denen das Leben von Aaron auf dem Spiel zu stehen scheint. Doch Claire duldet ihn nicht in ihrer Nähe. So sucht er bei anderen um Rat und erhält sehr unterschiedliche Auslegungen für sein Problem.
Locke verdächtigt ihn, als er entdeckt, dass immer noch einige von den Statuen existieren, wieder Drogen zu nehmen. Eko hält es nicht für ausgeschlossen, dass diese Träume eine wirkliche Bedeutung haben. So wird es für Charlie zur fixen Idee, das Baby retten zu müssen.
Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.
von Gisa von Delft
Tja ... ehrlich gesagt sitze ich jetzt etwas ratlos vor dieser Episode. Genau genommen scheint sie mir zu diesem Zeitpunkt überflüssig wie ein Kropf. Aber man weiß ja nicht, wie die Handlung noch weitergehen wird und so manche Information entpuppt sich ja erst später als wichtig.
Hier wurde es dann auch noch zusehens unübersichtlich wegen der Durchmischung von Realität, Traum/Vision und Vergangenheits-Szenen. Und mir ist einfach nicht schlüssig, wieso diese Suggestion der Mutter "Charlie rettet die Familie als Klavierspieler" jetzt in sowas wie "Charlie rettet das Baby Aaron" übertragen wird - bzw. wieso er es offenbar so überträgt.
Aber möglicherweise habe ich bei der Lektüre Sigi Freuds einfach nicht genug aufgenommen und begriffen um solche Psycho-Verwirbeleien wieder auseinander fusseln zu können.
Was mir interessant und des Registrierens wert zu sein scheint ist die Frage, stimmt irgendetwas bei Baby Aaron nicht? Sollte der Fokus eher dorthin gerichtet werden? Wenn denn "die Insel" so aktiv ist wie Locke denkt - und Charlie deutet diese Richtung ja auch in seiner verzweifelten Rechtfertigung nochmal an - ist diese Überlegung ja schon interessant.
Immerhin ist Aarons Mutter hochschwanger entführt worden und erinnert sich nicht an diese Zeit. Vielleicht ist ja da etwas passiert, was eine Sorge um das Baby durchaus rechtfertigen würde. Und vielleicht wird es tatsächlich Charlie sein, der in diesem Zusammenhang irgendwann noch einen entscheidenden Part zu übernehmen hat. Immerhin hat er ja möglicherweise schon jetzt für einen gewissen Seelenfrieden gesorgt, der irgendwann noch einmal bedeutsam werden könnte, indem er Claire gewissermaßen zur Taufe bewegte.
Mag sein, dass die frühkindliche Suggestion, "seine" Familie retten zu sollen, das jetzt erneut eingetretene "seiner" Familie beraubt zu sein, zu irgendeiner Aktion führen wird, die tatsächlich Baby Aarons - vielleicht auch Claires - Rettung bedeuten wird.
Etwas traurig ist allerdings, dass sich keiner der Gestrandeten, die man ja mittlerweile getrost als Gemeinde bezeichnen darf, Charlies annimmt. Was immer auch hinter seinen Reaktionen steckt, ein wenig Hilfe oder Aufmerksamkeit könnte sicher nicht schaden.
Wie auch immer, jetzt können wir nur weiterschauen und abwarten, als was sich diese Episode retrospektiv entpuppen wird. |