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2x11 "The Hunting Party"
[Jagdgesellschaft]
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Jack ist in der Klinik im Gespräch mit Gabriella, der Tochter von Angelo, der einen Tumor in der Wirbelsäure hat. Gabriella bittet Jack, die riskante Operation durchzuführen. Sie weiß von Jacks "Wunderheilung" an Sarah, weshalb sie ihn aufgesucht haben. Jacks Vater, der ebenfalls anwesend ist, hält die Sache für aussichtslos. Jack willigt dennoch in die Operation ein.
Ein Geräusch weckt Jack. Er findet Locke bewusstlos in der Waffenkammer und Michael erscheint mit einer Waffe. Er richtet sie auf Jack und erklärt, er werde sich jetzt auf die Suche nach Walt machen, und zwar allein. Er schließt Locke und Jack in der Kammer ein.
Als Locke zu Bewusstsein kommt stellt er fest, dass wohl erst in vier Stunden Hilfe zu erwarten sei, wenn nicht Sawyer vorher käme, um den Verband wechseln zu lassen. Die beiden haben Glück und Kate und Sawyer befreien sie vorzeitig. Kate kümmert sich um den Computer. Jack drückt Locke eine Waffe in die Hand und erklärt, dass sie Michael folgen werden. Er steckt selber eine Waffe ein und packt ein paar Sachen. Als Sawyer wissen will, was er tut, erklärt er ihm, was passiert ist. Sawyer geht zur Waffenkammer. Was er da mache, will Jack wissen. Wonach es denn aussehe, erwidert Sawyer, er würde mitkommen. Aber er stünde noch unter Antibiotika, versucht Jack ihn zu bremsen. Dann, stellt Sawyer fest, sei es ja gut, wenn er in der Nähe des Arztes wäre.
Jack spricht mit Gabriella. Er lässt sie wissen, dass er die Operation am nächsten Tag durchführen werde. Erst im Morgengrauen kommt Jack nach Hause. Sarah liegt wach im Bett und wartet. Doch es findet nur eine oberflächliche Konversation statt.
Kate möchte gerne mitgehen, doch Jack weist sie ab. Sie solle sich um die Station kümmern. Im Dschungel fragt Sawyer ihn, warum er Kate so schroff angefahren habe, erhält jedoch keine Antwort. Locke ermittelt unterdessen, dass Michael nach Norden unterwegs ist. Er will demnach nicht dorthin, wo die Gruppe um Ana-Lucia herkam.
Jin erfährt, dass die anderen nach Michael suchen und will sofort hinterher. Sun hält ihn jedoch zurück. Als er erklärt, Michael sei sein Freund, kontert Sun, sie sei seine Frau und wolle solche Qualen der Ungewissheit, wie sie sie erlebte, als er auf das Floß gegangen war, nicht noch einmal durchmachen. Mit dieser Erklärung hat sie Jin überzeugt und er bleibt.
Locke und Jack unterhalten sich unterwegs darüber, was passieren soll, wenn sie Michael finden. Jack will ihn überzeugen, mit zurückzukommen, aber Locke glaubt nicht, dass das funktionieren wird. Michael sei nun das zweite Mal unterwegs, Walt zu suchen, er habe sie außer Gefecht gesetzt und eingesperrt. Er habe eine Entscheidung getroffen. Wer sie seien, ihn davon abbringen zu wollen? Doch Jack findet, man könne Michael nicht einfach abschreiben.
Jack gibt Gabrielle noch einmal die Chance, die Operation abzublasen, doch sie will nicht zurückweichen. Selbst wenn etwas schiefgehen sollte, sie könne sich wenigstens nicht vorwerfen, irgendeine Möglichkeit nicht genutzt zu haben.
Locke versucht zu erfahren, warum Sawyer diesen Namen gewählt habe, der ja nicht sein wirklicher ist, als plötzlich Schüsse fallen. Jack ruft Michaels Namen und läuft sofort los. An der Stelle, von wo aus geschossen wurde, findet er aber lediglich ein paar Hülsen. Es kommen Irritationen auf über die Schüsse und Sawyer bekennt, dass er wünscht, sie kämen zurück. Nun wirft Jack ihm vor, mit auf die Suche gegangen zu sein, weil er Rache nehmen wolle an den "Anderen", die ihn angeschossen haben. Sawyer erwidert nur, dass wohl jeder seinen eigenen Grund hätte, dabei zu sein.
Die Operation war erfolglos. Auf dem Parkplatz begegnet Jack Gabrielle und sagt ihr, es tue ihm unendlich leid. Doch sie dankt ihm, dass er es zumindest versucht hat. Dann küssen sie sich, was sie jedoch beide irgendwie in Verlegenheit bringt.
Inzwischen ist es dunkel geworden und Locke hat Michaels Spur verloren. Jack gibt ihm eine Fackel, aber Locke möchte die Suche nicht fortsetzen. Sie streiten über das weitere Vorgehen, bis sie unvermittelt unterbrochen werden. Ein Fremder, den Sawyer als denjenigen erkennt, der ihn auf dem Floß angeschossen hat, spricht sie an. Er kennt ihre Namen und erklärt, es sei an der Zeit, sich zu unterhalten. Jack will wissen, wo Michael ist, doch der Mann sagt, er würde sie hier nicht finden.
Unterdessen hören Hurley und Charlie in der Station Musik. Hurley will von Charlie einen Rat bezüglich Libby, die er recht attraktiv findet. Doch Charlie interessiert nur, ob Claire ihn vermisst. Sayid kommt herein und fragt, wo die anderen seien. Die beiden erzählen von Michael und dass Jack, Locke, Sawyer und auch Kate ihm gefolgt sind.
Der "Andere" berichtet Locke, Jack und Sawyer, dass es Walt gut gehe. Er sei ein ganz besonderer Junge. Die Gestrandeten hätten sich nicht gerade wie Gäste auf der Insel verhalten. So hätten sie Türen geöffnet, zu denen ihnen eigentlich kein Zutritt erlaubt war. Sie seien zu neugierig und nur noch am Leben, weil seine Leute sie leben ließen. Es sei ihre Insel und sie duldeten die Gestrandeten nur. Jack kontert, die Gestrandeten seien sicher in der Überzahl und stärker - sonst hätten die "Anderen" wohl keine Spione schicken müssen.
Doch da leuchten plötzlich, auf ein Zeichen des "Anderen", im Umkreis eine ganze Reihe von Fackeln auf. Er gibt bekannt, dass er hier an diesem Ort eine Grenze setze. Wenn sie nicht respektiert werde, würden sie nicht mehr so nachsichtig sein wie bisher. Damit will er sie zurückschicken, doch Jack weigert sich beharrlich, zu gehen.
Doch der "Andere" hat noch einen Trumpf in der Hand den er eigentlich nicht auszuspielen beabsichtigt hatte. Er lässt Kate bringen, die gefesselt ist und einen Sack über den Kopf gestülpt hat. Sie sei ihnen gefolgt, berichtet er den Männern sie sei auch zu neugierig. Er richtet eine Pistole auf ihren Nacken und die Männer haben keine Wahl als ihre Waffen abzuliefern. Der "Andere" lässt Kate frei und zieht sich zurück, die Fackeln um sie herum verlöschen. Sawyer befreit Kate, die soweit okay ist.
Jin sitzt allein am Meer als Sun zu ihm kommt. Er habe nicht schlafen können, erklärt er ihr. Und: er hätte es nicht gern, wenn man ihm sagen würde, was er zu tun hätte. Sun stelt fest, ihr sei es die letzen vier Jahre so ergangen, ihr habe es auch nicht gefallen. Das sei ihm klar, sagt Jin, rückt ein wenig näher und legt den Arm um sie.
Auf dem Rückweg versucht Kate sich bei Jack zu entschuldigen, sie habe nur helfen wollen. Als er nicht reagiert sagt sie nochmal, es tue ihr leid. Ja, ihm auch, erwidert er nur.
Als er nach Hause kommt fragt Sarah, wie es gelaufen sei. Jack sagt, dass der Mann gestorben sei. Wie die Tochter reagiert habe, will Sarah wissen. Nun erzählt Jack von dem Kuss, den Gabriella ihm gegeben habe und den er erwiderte. Er sagt, er bereue was passiert sei. Sie würden ja gar nicht mehr wirklich miteinander reden und er hätte keine Ahnung, wie es soweit kommen konnte. Er verspricht, alles werde sich ändern, er werde das wieder in Ordnung bringen. Sie würden nochmal von vorne anfangen. Sarah fängt an zu weinen und erklärt, dafür sei es zu spät, sie werde ihn verlassen. Sie habe bereits gepackt, sie könne nicht bleiben. Jack werde immer etwas brauchen, das er in Ordnung bringen könne.
Die vier kommen zum Strand zurück. Jack ignoriert Kate immernoch. Sawyer sagt, sie solle sich nichts daraus machen, er hätte an ihrer Stelle genau dasselbe getan. Locke begrüßt Claire und Aaron während Charlie die Szene verstört betrachtet.
Jack gesellt sich zu Ana-Lucia. Er erzählt ihr, dass er von Sayid gehört habe, sie sei ein Cop. Ein ehemaliger Cop, berichtigt Ana. Jetzt will Jack von ihr wissen, wie lange es wohl dauern würde, eine Armee aufzubauen.
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