Regie:
Stephen Williams
Drehbuch:
Elizabeth Sarnoff, Christina M. Kim
Hauptdarsteller:
Naveen Andrews (Sayid)
Matthew Fox (Jack)
Evangeline Lilly (Kate)
Josh Holloway (Sawyer)
Terry O’Quinn (John Locke)
Dominic Monaghan (Charlie)
Daniel Dae Kim (Jin)
Harrold Perrineau (Michael)
Jorge Garcia (Hurley)
Yunjin Kim (Sun)
Emilie de Ravin (Claire)
Michelle Rodriguez (Ana Lucia)
A. Akinnuoye-Agbajea (Mr.Eko)
Cynthia Watros (Libby)
Gaststars:
John Terry (Dr. Christian Shephard)
Julie Bowen (Sarah)
Ronald Guttman (Angelo)
M. C. Gainey (Mr. Friendly)
Monica Dean (Gabriela)
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Nachdem er erklärt hat, dass er sich allein auf die Suche nach Walt machen werde, zwingt Michael Locke und Jack mit Waffengewalt in die Kammer und schließt sie dort ein. Nachdem sie von Kate und Sawyer, der zum Verbandswechsel erscheint, befreit werden, folgen die Männer Michael in den Dschungel. Kate wird von Jack aus der Suchaktion ausgeschlossen.
Locke findet Michaels Fährte, doch man ist sich nicht wirklich einig, was man tun soll, wenn man ihn findet. Denn, so Locke, man könne niemandem vorschreiben, wie er sich zu verhalten habe. Unterdessen bricht die Dunkelheit herein und anstatt dass sie Michael finden, kommt es zu einer Begegnung mit einer anderen Person.
Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.
von Gisa von Delft
Nicht immer ist mir wirklich klar, was genau die Rückblenden eigentlich für eine wesentliche Bedeutung für die Handlung haben. Nun wissen wir zwar, warum Jack nicht mehr mit seiner Frau zusammen ist, aber was sonst ist mit der Geschichte anzufangen? Vielleicht, dass er auch hier meint, etwas in Ordnung bringen zu müssen und deshalb hinter Michael her ist?
Dabei ist eigentlich Lockes Bemerkung, dass keiner jemandem sagen sollte, was er zu tun hat, sicher angemessener. Michael ist schließlich nicht von den "Anderen" gezwungen worden, sich allein auf die Suche zu machen. Und Jack scheint immer noch nicht gelernt zu haben, andere mit ihren Bedürfnissen wirklich wahrzunehmen. Er "weiß" immer, was besser ist und er tut sich schwer, die Vorstellungen der Mitmenschen zu respektieren. Ein bisschen nervig sind allmählich auch die Spielereien der Männer um und mit Kate.
Ganz interessant an dieser Episode waren die Aussagen des "Anderen". Es sei ihre Insel, sagt er, und sie duldeten die Gestrandeten nur. Er spricht von einer Tür, die sie nicht hätten öffnen dürfen. Was soll man daraus schließen? Dass die Tür - sprich die Station - auch ihnen gehört? Haben die "Anderen" etwas mit der DHARMA-Initiative zu tun? Gehören sie sogar dazu? Geht es in allem nur um das Erforschen von irgendwas? Oder irgendwem?
Eine spannende und wohl nicht allzu kleine Truppe jedenfalls. Und es scheinen ja auch keine "Wilden" zu sein. Ihre Spione, Ethan und Goodwin, passten sich der zivilisierten Gestrandetengruppe jedenfalls sehr gut an. Es können also keine Menschen sein, die seit ewigen Zeiten auf dieser Insel ansässig sind. Was also sind sie? Und was ist ihre Aufgabe auf der Insel? Zumindest könnten sie am Verhalten von Jack, Sawyer, Locke und auch Kate während der Konfrontation einiges über sie erfahren haben. Interessant auch, dass sie eine ganz klare Grenze ziehen, die die Gestrandeten - warum auch immer - nicht überschreiten sollen.
Wäre schön, wenn es nicht wieder so rausgezögert würde, mit der eigentlichen Geschichte voranzukommen, wie es in der ersten Staffel der Fall war. Es macht die Serie kaum besser, wenn zuviel Rückblenden-Füllstoff verwendet wird. Etwas mehr gestrafft bekommt sie eindeutig mehr Klasse. |