Regie:
Adam Davidson
Drehbuch:
Elizabeth Sarnow
Hauptdarsteller:
Naveen Andrews (Sayid)
Matthew Fox (Jack)
Evangeline Lilly (Kate)
Josh Holloway (Sawyer)
Terry O’Quinn (John Locke)
Dominic Monaghan (Charlie)
Daniel Dae Kim (Jin)
Maggie Grace (Shannon)
Harrold Perrineau (Michael)
Jorge Garcia (Hurley)
Yunjin Kim (Sun)
Emilie de Ravin (Claire)
Malcom D. Kelley (Walt)
Michelle Rodriguez (Ana Lucia)
A. Akinnuoye-Agbajea (Mr.Eko)
Cynthia Watros (Libby)
Gaststars:
Ian Somerhalder (Boone)
Sam Anderson (Bernard)
L. Scott Caldwell (Rose)
Michael Cowell (Doktor)
David Ely (Intern)
Lindsay Frost (Sabrina)
Francois Guétary (Philippe)
Patti Hastie (Krankenschwester)
Kimberley Joseph (Cindy)
Sandra Le Bat (Dominique)
Maree Miller (Sophie)
Jessica Smith (Brenda)
Ashleigh Ann Wood (Nora)
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Sayid hat eine Hütte für Shannon gebaut, doch ihr Glück hält nicht lange an. Denn Shannon hat, als Sayid Wasser holen geht, Walt gesehen, was er jedoch nicht glauben kann.
Claire ist nicht sehr begeistert davon, dass offensichtlich alle anderen besser mit ihrem Baby umzugehen wissen als sie.
Die Gruppe um Ana Lucia ist unterdessen an einer Steilküste angelangt, kann den zeklüfteten Weg dort entlang jedoch nicht benutzen, da Sawyer den Strapazen nicht gewachsen wäre. Zu Ana Lucias Ärger müssen sie weiter durch den gefährlichen Dschungel gehen.
Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.
von Kristin Lenk
Diese Folge hatte es mal wieder in sich! Hatte irgendjemand geglaubt, wir würden den guten Walt so schnell nicht wieder sehen?
Es scheint fast so, als hätte sich die aufwühlende Reise von Ana Lucia & Co. in Richtung unserer Gestrandeten im Seelenleben der Strandbewohner gespiegelt.
Gerade als man denkt, dass sich die Beziehung von Sayid & Shannon mit großen Schritten vorwärts bewegt, kehrt die Vision des zitternden, durchnässten Walt zurück und stellt Sayids Glauben an seine Geliebte ernsthaft auf die Probe.
Auf verschiedenen Webeseiten war schon zu lesen, dass Walts gestammelte Worte keinen Sinn machen. Besonders eifrige Fans fanden jedoch heraus, dass J.J. Abrams sich derselben Technik bedient, die schon Kultregisseur David Lynch in TWIN PEAKS anwendete: das Gesprochene wurde dadurch entfremdet, dass die Tonspur rückwärts lief. Was Walt versucht Shannon mitzuteilen ist: THEY'RE COMING AND THEY'RE CLOSE. Zweifelt noch jemand daran, dass es sich dabei um die "Anderen" handelt?
Es war sehr schön zu sehen, welche Umstände die gute Shannon zu der stacheligen Zicke gemacht hatten, die wir in der ersten Staffel noch so gern gehasst haben. Nach wie vor hängt bei Lost alles zusammen... Shannons Vater, starb tatsächlich bei dem Autounfall, der Sarahs (Jacks Ex-Frau) Rückgrat zertrümmerte und so zu ihrer Begegnung mit Jack führte.
Wie ein seelischer Striptease enthüllte Schreiberin Elizabeth Sarnoff für uns die Hoffnungen, zerplatzten Träume und Unsicherheiten der hübschen Blondine. Nicht selten kommt es einem bei den Rückblicken so vor, als würde man auf ein Puzzle starren, dass durch die neuen Information ein völlig anderes Bild ergibt, als man bis dato gesehen hatte. Gerade bei Shannon erwies sich dies als besonders aufschlussreich. Es erklärt auch ihre Angewohnheit Männer zu benutzen und nicht an sich ranzulassen, nachdem sie erlebt hat, wie ihr felsenfestes Vertrauen in ihren geliebten Vater so bitter enttäuscht wurde. Es kann nicht leicht gewesen sein zu verstehen, dass man als Tochter im Rennen um die Gunst des Vaters als Verliererin ins Ziel geht, und nach seinem Tod die Stiefmutter um Geld bitten muss.
Daher scheint auch ihre Wut und ihr Bedürfnis von Sayid wegen ihrer Visionen nicht für verrückt gehalten werden noch verständlicher. Shannons Verlustängste nach dem Tod ihres Vaters und ihres Stiefbruders sollten sogar den unsensibelsten Zuschauern einleuchten.
Fraglich bleibt dennoch, ob Sayid Walt im Dschungel tatsächlich auch gesehen hat, oder es nur gesagt hat, um Shannon zu beruhigen und ihr zu zeigen, dass er ihr glaubt.
Doch auch andere seelische Abgründe tun sich auf: Charlie scheint Locke als Konkurrenten für die Vaterstellung bei Aaron anzusehen – eine Tendenz, die nicht nur bei Claire zu erhobenen Augenbrauen und einem leichten Gefühls drohenden Unheils führt. Nach der Erwähnung der Jungfrau-Maria-Statue, von deren opiumhaltigem Inhalt Claire noch nichts ahnt, scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis dieses kleine Geheimnis auffliegt. Das könnte allerdings für Charlie nicht gut ausgehen, da es ja Locke war, der ihn erst von seiner Sucht befreit hatte.
Auf der anderen Seite der Insel führt Ana Lucia immer noch ein hartes Regiment. Sawyers Wunde entwickelt sich genauso, wie ein fleißiger EMERGENGY ROOM-GUCKER es sich vorstellt. Eine Blutvergiftung kann bei einem derartig feuchten Klima keinesfalls angenehm sein. Entgegen ihrer Härte und Drohungen – und Sawyers nicht gerade versöhnlichem Verhalten - siegt dennoch menschliche Güte über das Darwinistische Prinzip. Als Sawyer umfällt, lassen ihn Eko und die anderen nicht einfach zurück. Erschreckend bleibt, mit welcher Leichtigkeit die "Anderen" wieder fähig waren, ein weiteres Mitglied der Gruppe einfach verschwinden zu lassen.
Wir wollen ernsthaft hoffen, dass unser Südstaatler es bis zum Strand schafft, bevor ihm der Arm abfault. (Und das Jack sich in Anbetracht seiner bisherigen Erfahrungen nicht dazu hinreißen lässt wieder von Amputation zu reden …oder erinnert sich noch einer daran, wie das letztes Mal ausging?)
Das dramatische Cliffhanger-Ende der Folge, machte nur noch Lust auf mehr. Eine weitere Woche auf eine neue Folge zu warten, kommt einem ja eh schon wie Folter vor.
Einige Spoiler hatten schon angedeutet, dass ein weiterer Inselbewohner sterben würde, doch das unabwendbare von beiden Seiten zu sehen, machte es eigentlich nur noch schlimmer.
Alles in allem ein tolle Folge, mit großartigen schauspielerischen Leistungen von Maggie Grace, Michelle Rodriguez und Naveen Andrews (der diesen Golden Globe wirklich verdient hätte!).
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CLAIRE (über Charlie): We are playing Mum and Dad to this baby
SHANNON: So does all this, the tent the flowers
SAYID: Quite definitely not. I do this for all the girls I meet on deserted Islands
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ANA-LUCIA: You are doing this to get the cowboy back faster, aren't you? You would risk our lives to help him.
EKO: It is the only way I know.
ANA.LUCIA: I liked you better when you were not talking.
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SAWYER: I would have left you behind.
MICHAEL: Yeah
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