Regie:
Alan Taylor
Drehbuch:
Edward Kitsis, Adam Horowitz
Hauptdarsteller:
Naveen Andrews (Sayid)
Matthew Fox (Jack)
Evangeline Lilly (Kate)
Josh Holloway (Sawyer)
Terry O’Quinn (John Locke)
Dominic Monaghan (Charlie)
Daniel Dae Kim (Jin)
Maggie Grace (Shannon)
Harrold Perrineau (Michael)
Jorge Garcia (Hurley)
Yunjin Kim (Sun)
Emilie de Ravin (Claire)
Malcom D. Kelley (Walt)
Michelle Rodriguez (Ana Lucia)
Gaststars:
Michael Adamshick (Lottery Official)
Sam Anderson (Bernard)
Raj K. Bose (Verkäufer)
L. Scott Caldwell (Rose)
Billy Ray Gallion (Randy)
Lillian Hurst (Carmen Reyes)
Kimberley Joseph (Cindy)
Marguerite Moreau (Starla)
Brittany Perrineau (Lottofee)
DJ Qualls (Johnny)
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Während für das regelmäßige Reset des Countdowns gesorgt wird, nimmt Hurley gemeinsam mit Rose eine Inventur der Vorräte im Bunker vor. Jack und Sayid erkunden den Rest des Bunkers und stoßen dabei auf große Betonmassen, von denen eine hohe elektromagnetische Strahlung ausgeht.
Unterdessen werden Michael, Jin und Sawyer nacheinander aus der Grube geholt und an einen Ort geführt, wo sie ein paar andere Leute treffen...
Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.
von Kristin Lenk
ALSO...mal wieder eine großartige Folge, in der sich das Handlungsnetz immer enger zieht. Auf der einen Seite fanden wir diesmal Hurley, der wieder einmal versucht, seine Ängste mit Dynamit zu beruhigen. Auf der anderen Seite Sawyer, Jin und Michael, die endlich die Wahrheit darüber erfahren, was tatsächlich mit den Menschen passierte, die im hinteren Ende des Flugzeuges saßen.
Für uns Zuschauer, die das Geschehen beider Handlungsstränge mit genügend Abstand sehen konnten, fügten sich einige der DHARMA-Puzzlestücke zusammen. Zwar konnten Michael, Jin und Sawyer mit der Entdeckung des zweiten, nicht ganz so prächtig ausgestatteten Bunkers, nicht so viel anfangen. Doch für uns, die Zeuge waren, wie Locke Desmonds ominösen Instruktionsfilm sah, ergibt sich nach und nach ein Bild, das einen größeren Zusammenhang zeigt.
Besonders die von Sayid entdeckte Wand aus Beton, die sogar einen tschernobylartigen Meltdown überstehen könnte, wirft wieder neue Fragen auf und deutet auf weiter reichende Auswirkungen des im Film erwähnten Zwischenfalls hin, der es nötig macht, den berühmten Knopf in regelmäßigen Abständen zu drücken. Wovor sollen diese Wände und die Bunker tatsächlich schützen - und könnte der erwähnte Zwischenfall gar etwas mit dem geheimnisvollen "Monster" zu tun haben?
Im Finale der 1. Staffel offenbarte sich diese mysteriöse Entität für den Bruchteil einer Sekunde als eine Art beweglicher, schwarzer Rauch. War das nur eine Halluzination, oder ist das Monster gar auf den DHARMA-Unfall zurückzuführen? Wenn ja - könnte es dann auch mit dem veränderten Magnetfeld der Insel zusammenhängen. Ist das womöglich gar der Grund das
1. Scheinbar niemand diese Insel finden kann
2. Mehrere Schiffe und Flugzeuge dort gestrandet sind???
J.J. wird diese Antwort sicher nicht leicht zu entlocken sein, da er die Serie ja auf weit mehr als 2 Staffeln angelegt hat.
Roses Ehemann Bernhard tatsächlich am Leben zu sehen, war wirklich eine große Freude. Anscheinen ist der Abgrund zwischen Glauben und Hoffen doch nicht so tief, wie Jack denkt.
Ansonsten ist nicht Ana Lucia, sondern vor allem der geheimnisvolle Mister Eko die wahre Überraschung unter den neuen Überlebenden. Mit seiner einschüchternden physischen Präsenz und seiner großartigen Ausstrahlung hat Adewale Akinnouye-Agbaje schon Die Rückkehr der Mumie geadelt, ist in den USA aber vor allem für seine fast schon beängstigende Arbeit in HBOs Gefängnisdrama OZ bekannt, wo er den unberechenbaren Drogendealer und Mörder Adebisi verkörperte. Nach Harrold Perrineau ist er somit der zweite OZ-Häftling, der auf der Insel gestrandet ist. Wenn seine Leistung in Lost – und danach sieht es aus – auf demselben Level bleibt wie in OZ, werden wir schon bald sehr beeindruckt sein. Es wird spannend werden mehr über diesen Charakter zu erfahren. Was die Symbolik des guten Mr. Eko angeht...Eko scheint eine Kurzform von EKON zu sein, ein afrikanischer Name der "Stark" bedeutet. Keine große Überraschung, oder?
Dass Ana Lucia und Sawyer sich nicht verstehen ist wohl auch keine große Überraschung. Allerdings kann man wohl schon die Tage zählen, bis die nette Wundinfektion, die unser Lieblings-Südstaatler sich nach der eigenhändigen Projektilentfernung eingefangen hat, lebensbedrohlich wird.
Der größte Gänsehauteffekt des Segments war jedoch die Erkenntnis, dass es nur noch sehr wenige Überlebende aus dem hinteren Teil des Flugzeugs gibt, die in sehr schlechten Umständen und offenbar großer Furcht leben. Es scheint klar, dass etwas oder jemand ihre Anzahl schon im Vorfeld dezimiert hast, was das große Mistrauen Ana Lucias erklärt.
Die Parallelen zwischen Hurleys Erinnerungen nach seinem Lotto-Rekordgewinn und seinen Ängsten das Essen im Bunker betreffend, waren sicher nicht unbegründet. Nach seinen schmerzhaften Erfahrungen und seinen Ängsten vor dem Fluch der enigmatischen Zahlenreihe war sein Plan, das Ganz einfach zu sprengen, sogar verständlich. Das Festessen hatte jedoch durchaus etwas von einer "Das letzte Abendmahl" Mentalität.
Hurleys Traum in dem man den guten Daniel Dae Kim englisch sprechen hört, war ein willkommener Bonus und ein wirklich gelungener Scherz. Gruseliger ist da schon die Tatsache, dass das vermisste Kind, dessen Bild auf dem Milchkarton zu sehen war, Walt ist...Obwohl Hurley das Schicksal der Floßfahrer nicht kennt.
Als letztes ist noch zu bemerken, wie Claire und Sun mit dem Fund der Flasche umgehen. Für beide scheint der Fund unmittelbar auf den Tod der vier Floßfahrer hinzudeuten. Doch Sun vergräbt die Flasche, damit die anderen nicht die Hoffnung verlieren - eine noble, aber wohl auch verzweifelte Geste.
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SAWYER: You want me hot-lips? You gotta come down and get me!
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SAWYER: What are you going to do? Beam us up??
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