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Episodenguide |
2x02 "Adrift"
[Treibholz]
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Nach der Sprengung ihres Floßes durch die "Anderen" paddeln Sawyer und Michael orientierungslos im dunklen Ozean umher. Michael schreit immer noch verzweifelt nach seinem Sohn und droht darüber zu ertrinken. Sawyer gelingt es trotz seiner Verletzung, Michael auf ein Wrackteil zu ziehen und ihn wiederzubeleben. Sawyer selbst wurde von einer Kugel in der Schulter getroffen und blutet. Michael ruft weiter nach Walt, damit dieser weiß, dass er am Leben ist.
Von Jin gibt es keine Antwort auf Sawyers Rufe. Doch dafür lockt das Blut schon nach einiger Zeit offenbar einen Hai an, der das Wrackteil der beiden attackiert, wobei Sawyer ein Teil der Munition für seinen Revolver verloren geht. Obwohl Sawyer ihm das Leben gerettet hat, gibt Michael dem Südstaatler die Schuld an ihrer Misere. Er ist der Meinung, dass die Angreifer nie auf sie aufmerksam geworden wären, wenn Sawyer ihn nicht gedrängt hätte, die Leuchtpistole abzufeuern. Sawyer ist darüber ziemlich verärgert und erinnert Michael daran, dass er verletzt wurde, als er versucht hatte sie alle zu verteidigen. Michael ist immer noch wütend. Er schwört Walt zurückzuholen und gibt Sawyer weiterhin die Schuld - vor allem, da sein Blut nun ja auch noch einen Hai angelockt hat. Schließlich verweist er diesen sogar von "seinem" Wrackteil. Sawyer fügt sich ärgerlich und klettert auf ein anderes, schmaleres Bambusfloß. Doch da sie beide von derselben Strömung mitgetragen werden, hört der Streit natürlich nicht auf.
Wie um uns zu beweisen was für ein harter Kerl er ist, entfernt Sawyer mit den Händen die Kugel aus seiner Schulter. Darüber hinaus beweist Sawyer erstaunliche Weitsicht, als er zu bedenken gibt, dass das kleine Boot ihrer Angreifer unmöglich von weit her gekommen sein kann, da seine Reichweite zu gering ist. Das Boot muss also von der Insel gekommen sein. Obwohl wir keine Szene gesehen haben, in der einer der Gestrandeten Sawyer von Rousseaus Warnungen erzählt hat, zählt er zwei und zwei zusammen: die Anderen waren nicht hinter Aaron her, sondern hinter Walt. Als bei dem ganzen Gezanke schließlich Sawyers Wrackteil auseinander fällt, rettet er sich wieder auf Michaels Floß. Dieser befiehlt Sawyer einfach den Mund zu halten und nicht mehr von Walt zu sprechen, da er keine Ahnung habe, wie es ist sich um jemanden zu kümmern oder jemanden zu lieben.
Auf der Insel sehen wir in der Zwischenzeit was in der Luke passierte, bevor Jack sich entschloss nach Locke und Kate zu suchen. Nachdem Kate in der Luke verschwunden war, steigt auch Locke hinunter. Er trifft auf Desmond, der Kate in seiner Gewalt hat und ihn nach kurzem Zögern fragt "Are you him?" (im Grunde unmöglich, es gut zu übersetzen, denn "bist du er" sagt man einfach nicht und das in der Synchro gewählte "warte ich auf dich" drückt nicht wirklich die Eindruinglichkeit aus).- Offensichtlich wartet der Lukenbewohner schon seit längerer Zeit auf jemanden. Locke versucht vorzutäuschen, dieser Mann zu sein, doch Desmond durchschaut ihn, da Locke keine Antwort auf eine offensichtliche Parole weiß. Locke erklärt schließlich, dass sie Überlebende eines Flugzeugabsturzes sind, die sich schon seit 44 Tagen auf der Insel befinden. Desmond versucht seine Überraschung zu verbergen. Er führt die beiden mit vorgehaltener Waffe tiefer in sein Refugium.
In einem Korridor sind deutlich hunderte von Strichen an der Wand zu erkennen, was Locke zu der Frage veranlasst, wie lange Desmond schon dort ist. Er befielt Kate, Locke zu fesseln, doch dieser schafft es wieder einmal geschickt, die Situation zu seinen Gunsten zu manipulieren. Er erzählt Desmond, das Kate eine gesuchte Verbrecherin ist und daher viel gefährlicher (sagt der Mann mit den 100 Messern im Gepäck). Er hingegen wäre nur ein Mitarbeiter in einer Kartonagen Fabrik. Desmond fällt prompt auf den Trick herein. Während Locke die wütende Kate fesselt, steckt er ihr eines seiner Klappmesser in den Hosenbund.
Zurück in den Höhlen, stößt die nichts ahnende Claire auf eine der Porzellan-Madonnen, die Charlie aus dem Drogenflugzeug entwendet hatte. Der Musiker fühlt sich sichtlich unwohl und versucht Claire von ihrer Entdeckung abzulenken und verstaut die Statue wieder in seinem Gepäck.
Desmond sperrt die gefesselte Kate in einer Kammer ein. Dank ihrer Gelenkigkeit und Lockes Messer gelingt es ihr schon nach kurzer Zeit sich von den Fesseln zu befreien. Kate entdeckt, dass sie in einer Vorratskammer eingesperrt ist. Seltsam ist jedoch, dass alle Produkte dasselbe Logo haben - ein Logo, dass man auch schon auf Desmonds Hemd gesehen hat. Bevor Kate ihre Flucht durch die Ventilation beginnt, kann sie einem Schokoriegel nicht widerstehen und steckt noch ein paar für später ein. In der Zwischenzeit klärt Locke Desmond über den Absturz auf. Desmond scheint darüber sehr erstaunt zu sein und fragt Locke sogar: "So the world is still out there?". Desmond verlangt zu wissen wie viele Gestrandete es gibt und wie viele davon schon krank geworden sind. Als Locke ihm versichert, dass keiner krank ist, könnte Desmond nicht erstaunter sein.
Als Locke jedoch beginnt Desmond Fragen zu stellen geht ein enervierender Alarm los. Desmond führt Locke zu einem vollkommen veralteten Computer-Terminal über dem eine ebenso alte Uhr hängt, die einen Countdown abzählt. Als Locke sich setzt, zeigt sie nur noch 2:37 an. Er fordert ihn auf, eine Zahlenreihe einzugeben, die tatsächlich der von Hurley entspricht (4 8 15 16 23 42). Locke ist verblüfft, nachdem er Execute/Ausführen gedrückt hat, springt die Countdown-Uhr zurück auf 108:00.
In diesem Moment hört man schon Jack in der Luke nach Locke rufen. Mittels eines Spiegelsystems sieht sich Desmond den Neuankömmling an. Locke erklärt ihm, dass Jack der Arzt der Gruppe ist, doch Desmond fällt sofort auf, dass Jack eine Waffe bei sich hat. Um Jack zu verwirren, macht Desmond wieder laute Musik an. Kate kann Jack zwar durch die Belüftungsschlitze sehen, doch er hört ihre Rufe nicht. So kann sie nichts weiter tun, als zusehen, wie sich der Stand.Off zwischen Desmond und Jack entfaltet. Der Warnschuss, den Desmond auf Jack abgibt, streift sie nur um Haaresbreite und wir landen wieder an genau der Stelle, an der die letzte Folge geendet hatte.
In den Rückblicken sehen wir diesmal wie Michael nach seinem schrecklichen Unfall Walt zum ersten Mal verlor. Walts Mutter möchte, dass Michael seine Vaterrechte aufgibt, damit sie ihren Sohn mit nach Rom nehmen kann. Sie hat dort eine Karrierechance und ihr Lebenspartner möchte Walt adoptieren. Michael versucht gerichtlich dagegen vorzugehen, auch wenn sein Anwalt ihm rät, es lieber sein zu lassen. Michaels finanzielle Situation ist seit dem Unfall nicht gut und wegen seiner Reha kann er noch nicht wieder arbeiten. In einem Treffen vor dem Gerichtstermin mach ihm Susans Anwältin klar, dass seine Argumente und Rechte nicht sehr plausibel sind: Er weiß nichts über Walt und hat das Kind seit einem Jahr nicht mehr gesehen. Es sieht schlecht für ihn aus.
Susan versucht trotzdem die Sache auf freundlicher Basis mit ihm zu klären. Sie bittet Michael an ihr Kind zu denken. In Rom kann sie ihm alles geben was er braucht, während Michael Walt nicht viel zu bieten hat. Zum Wohle des Kindes stimmt Michael schließlich widerstrebend zu. Susan trifft sich mit ihm und Walt in einem Park, doch der kleine Walt zeigt sich verängstig und zurückhaltend, da er Michael nicht kennt. Michael hat seinem Sohn ein Stofftier mitgebracht: ein Eisbär! Michael erklärt dem Jungen, dass er ihn sehr liebt und alles für ihn tun würde, bevor er sich von Walt und Susan verabschiedet.
Nach einiger Zeit des schweigenden Umhertreibens auf der dunklen See, fällt Sawyers Blick auf eine der großen Schienen des Floßes. Er versucht, dem Wrackteil entgegen zu paddeln, auch wenn Michael ihn warnt, dass das zum Auseinanderbrechen ihres Floßes führen könnte. Nur Sekunden später bricht das Floß tatsächlich entzwei und Sawyer befindet sich wieder im Wasser. Da das Wrackteil nicht stabil genug für beide ist, gibt Sawyer Michael seine Waffe. Er will zu der Floßschiene hinüber schwimmen. Falls der Hai ihn angreifen will, soll Michael das Biest erschießen. Da Sawyer jedoch eine verletzte Schulter hat, kommt er nur langsam voran und der Hai schnell hinter ihm her. Michael schießt einige Male daneben und die Waffe klemmt, dann gelingt es ihm doch noch den Hai zu treffen. Von Sawyer ist zunächst nichts zusehen, erst als Michael sich der Schiene nähert, taucht Sawyer dahinter auf und sie ziehen sich gemeinsam auf das große Teil ihres zerstörten Floßes.
Als Sawyer am nächsten Morgen aufwacht, stellt er fest, dass Michael weint. Er gibt sich nun selbst die Schuld für Walts verschwinden, weil er den Jungen mit auf das Floß gebracht hatte. Abermals schwört er, dass er seinen Sohn zurückholen wird. In diesem Moment stellt Sawyer fest, dass die Strömung sie wieder zurück zur Insel getragen hat. Nach einiger Zeit stolpern sie erschöpft an den Strand. Dort empfängt sie schon lautes Geschrei. Ein gefesselter Jin rennt auf sie zu und ruft wiederholt "Others". Am anderen Ende des Strandes tauchen bewaffnete Gestalten auf...
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