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Episodenguide |
2x01 "Man of Science, Man of Faith"
[Glaube und Wissenschaft]
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Die zweite Staffel beginnt mit einer Szene die auf den ersten Blick an einen Rückblick erinnert. Aus Sicht eines Charakters sehen wir, wie er aufwacht, ein Computersystem bedient, seinen Körper trainiert und sich einen Milch-Shake zum Frühstück macht. Die Person legt eine Platte mit fröhlicher Musik auf und spritzt sich selbst eine Flüssigkeit in den Arm, die aus einem Kühlschrank stammt, der mit ähnlichen Fläschchen gefüllt ist. Doch dann erschüttert eine Explosion die Szenerie und die Nadel auf dem Plattenspieler hüpft: Es wird klar, dass sich die Person, die man sieht, allem Anschein nach hinter der Luke befindet...und ein gut ausgerüstetes Waffenarsenal besitzt.
Dann sind wir zurück, wo wir die Gestrandeten verlassen hatten: Jack, Kate, Hurley und Locke starren in die dunkle Luke hinunter. Bei näherer Untersuchung der Luke stellt Kate fest, dass auf der abgesprengten Tür sehr deutlich das Wort Quarantäne zu lesen ist. Locke möchte sofort erkunden was hinter dem tiefen Tunnel, der hinter der Luke hinunter führt, liegt, doch Jack setzt sich letztendlich durch und alle gehen gemeinsam zu den Höhlen zurück.
Die Stimmung zwischen Locke und Jack ist angespannt, da Jack den älteren Mann immer wieder mit Fragen über dessen Gedanken zum Schicksal herausfordert. Auch Hurley ist wütend und verlangt von Locke zu wissen, warum er die Lunte gezündet hat, obwohl Hurley versucht hatte, dies zu verhindern. Auf dem Weg zurück erzählt Hurley Jack die Wahrheit über seinen Lottogewinn und die Herkunft der Zahlen. Jack ist darüber jedoch nicht sehr erstaunt und konzentriert sich mehr auf die Tatsache, dass Hurley mal in der Psychiatrie war. Der Zahlenreihe misst er nicht viel Bedeutung bei.
In den Höhlen sucht Shannon nach Walts Golden Retriever Vincent. Doch keiner hat den Hund gesehen. Shannon macht sich Vorwürfe, dass sie nicht richtig aufgepasst hat und macht sich mit Sayid im Gefolge auf die Suche. Sayid ist allerdings mehr um seine Freundin als um den Hund besorgt, da Shannon seit einiger Zeit weder gegessen noch geschlafen hat und daher sehr erschöpft ist. Tatsächlich sichten sie Vincent nach kurzer Zeit und verfolgen ihn tiefer in den Dschungel.
Doch Shannon stolpert beim Rennen und findet sich plötzlich allein wieder. Als sie nach Sayid ruft, hört sie Stimmen im Winde, die ihren Namen zu flüstern scheinen. Nur wenige Momente später fällt ihr Blick auf Walt. Der Junge scheint total verängstigt und steht unter Schock, Wasser läuft an seinem Körper herunter, als würde er unter der Dusche stehen. Er bedeutet Shannon still zu sein und flüstert etwas, dass mit „I have some …“ beginnt, dann aber undeutlich wird, so als würde er rückwärts sprechen. Als Sayid zurück auf die Lichtung stürzt, ist Walt verschwunden.
Zurück in den Höhlen sorgt Shannons Erzählung für einen Aufruhr. Sayid versucht sie zu beruhigen, um die anderen nicht zu verunsichern. Er erinnert sie daran, dass sie erschöpft ist, doch Shannon besteht darauf, dass sie Walt gesehen hat. Sie lässt sich von ihrer Meinung nicht abbringen. Ihre Worte lösen bei Sun natürlich große Sorgen um die Floßfahrer aus, doch Sayid versucht diese Bedenken zu zerstreuen.
Für noch mehr Wirbel sorgt die Ankunft von Jack &Co., denn die Gestrandeten haben viele Fragen. Der junge Arzt ruft alle zur Ordnung und hält eine Rede, in der er die Geschehnisse Revue passieren lässt und erklärt, dass in der Luke wohl nicht genug Platz ist, um sie alle zu verstecken. Der Tod von Arzt scheint alle zu erschüttern. Dennoch erklärt Jack, dass sich die Gestrandeten keine Sorgen um ihr Überleben machen müssen, wenn alle zusammenhalten und vernünftig sind. Er verspricht den Anwesenden, dass alles gut werden wird. Seiner Rede zum Trotz, versorgt Locke sich zu Jacks Unmut mit genug Kabel, um in die Luke hinunter zu klettern. Auch wenn es noch immer dunkel ist, kann seine Neugier nicht bis zum Morgen warten. Kate lobt Jack für seine Rede, teilt ihm jedoch kurz darauf mit, dass sie Locke folgen wird.
In Rückblicken sehen wir diesmal, wie Jack seine zukünftige Braut Sarah kennen lernte. Sie wird nach einem schweren Autounfall mit schweren inneren Verletzungen und zerschmettertem Rücken in die Notaufnahme eingeliefert. Der Mann, der mit ihr in den Unfall verwickelt wurde stirbt, doch Jack gelingt es Sarah wiederzubeleben.
Als Sarah das Bewusstsein wiedererlangt, teilt sie ihm mit zitternder Stimme mit, dass sie auf ihrer Hochzeit tanzen will. Später erklärt Jack ihr kühl, dass ihre Chancen jemals wieder laufen zu können, fast nicht existent sind. Mehrere ihrer Wirbel sind gebrochen und er ist nicht optimistisch, dass seine bevorstehende Operation sie wieder vollständig heilen kann. Jacks Vater, der den Austausch mitbekommen hat, tadelt Jack für seine unfreundliche Art. Er rät ihm, mehr Sympathie für seine Patienten aufzubringen und ihnen nicht alle Hoffnung auf Genesung zu nehmen. Jack entgegnet, dass er seinen Patienten keine falschen Hoffnungen machen will, doch sein Vater ist der Meinung, dass falsche Hoffnung immer noch besser ist als keine.
In einem Gespräch setzt Jack Sarahs Diagnose ihrem Verlobten auseinander. Der junge Mann ist mit der Situation vollkommen überfordert und ganz offensichtlich alles andere als begeistert von der Aussicht ein Mädchen zu heiraten, das möglicherweise behindert bleiben wird. Dementsprechend sieht Sarah ihn so schnell nicht wieder. Kurz vor der Operation flüstert Sarah Jack zu, dass es okay ist, wenn er sie nicht vollständig wiederherstellen kann. Sie möchte ihn trotzdem auf ihre Hochzeit einladen. Zum Erstaunen aller anderen Ärzte und Schwestern, verspricht Jack ihr jedoch, sie vollständig gesund zu machen.
Nach der Operation finden wir Jack in einem Stadion, wo er trainiert indem er versucht sämtliche Treppen auf und abzulaufen. Er versucht mit einem andren Jogger mitzuhalten, verknackst sich dabei allerdings den Knöchel. Die beiden kommen ins Gespräch und teilen sich ein Wasser. Der Name des anderen Mannes ist Desmond und sein netter Akzent weist ihn als Schotten aus. Desmond wollte selbst einmal Arzt werden, hatte aber aufgegeben. Jack erzählt ihm von seinem Versprechen an Sarah. Er fühlt sich schuldig, weil er sich sicher ist, dass er ihr nicht helfen konnte. Desmond meint, dass Jack sich da doch gar nicht sicher sein könnte, auch wenn er glaubt, dass eine Genesung an ein Wunder grenzen würde.
Als Sarah später aufwacht sitzt Jack an ihrem Bett. Sie bemerkt, dass er recht streng riecht, woraufhin er ihr von seinem Training erzählt. Er entschuldigt sich sehr gefühlvoll bei ihr, weil er sie trotz seines Versprechens nicht heilen konnte und sie für den Rest ihres Lebens von der Hüfte abwärts gelähmt sein wird. Mitten in seiner tränenreichen Ansprache fragt Sarah Jack, ob er sich vielleicht einen üblen Scherz erlaubt, da sie ja schließlich ihre Zehen bewegen könnte. Erstaunt untersucht Jack sie und stellt fest, dass er es tatsächlich geschafft hat, Sarah zu heilen.
Wieder an der Luke angekommen, ist Locke nicht überrascht Kate zu sehen. Er scheint sie sogar erwartet zu haben. Da Kate kleiner und leichter ist, will er sie in die Luke hinunter lassen. Zunächst geht auch alles gut, doch dann verliert Locke den Halt und Kate droht abzustürzen. Wenige Meter vor dem Boden kann Locke sie jedoch festhalten. Kate hat bei der Rutschpartie jedoch ihre Taschenlampe verloren und sieht nun ein aus und angehendes Licht am Boden des Tunnels. Man hört das Knirschen einer Stahltür, die sich öffnet und Kates Blick fällt auf etwas, dass aussieht wie eine große schwarz-weiß Fotografie auf dem Boden.
Kate ist ihre Angst deutlich anzusehen. Doch noch während sie zu Locke heraufruft, dass da unten etwas ist, beginnt sie zu schreien. Ein strahlend helles Licht bricht aus dem Schacht hervor und etwas zerrt an den Kabeln an denen Kate hängt. Als Locke sie jedoch hochziehen will, sind die Kabel schon gekappt.
Auch Jack hat sich die Sache mit dem Warten mittlerweile anders überlegt. Während Hurley ihn noch genervt an die Worte erinnert, mit denen er noch vor kurzem die Gestrandeten beruhigt hat, teilt Jack ihm seine Absicht mit, zurück zur Luke zu gehen. Als der Arzt dort ankommt ist aber weder von Kate noch von Locke etwas zu sehen. Nur die Kabel führen noch hinunter in die Luke. Jack klettert daran hinunter. Unten wird er von lauter Musik begrüßt. Er folgt dem Gang ins Innere und trifft schließlich auf ein Computersystem.
Bevor er es berühren kann, fordert Locke ihn auf, es besser nicht zu tun. Er wird von einem Unbekannten mit einer Waffe bedroht. Locke beschwört Jack, ruhig zu bleiben, als dieser verlangt zu wissen wo Kate ist. Der Unbekannte fordert Jack auf, seine Waffe fallen zu lassen, sonst würde er Locke erschießen. Nach einem Warnschuss des Unbekannten, fragt Jack Locke gereizt ob das seine Vorstellung von Schicksal wäre …ob alle ihre Wege sie tatsächlich zu diesem Ort bringen sollten. Eine weitere Drohung des Unbekannten verunsichert Jack zutiefst, denn die gewählten Worte erinnern Jack an seine Vergangenheit, genauer gesagt an eine Unterhaltung die er führte.
Mit Entsetzten muss Jack feststellen, dass er den Bewohner der Luke schon einmal getroffen hat - es ist Desmond.
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