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1x25 "Exodus (3)"
[Exodus (3)]
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Teil 2 einer Doppelfolge
Locke will die Flucht ergreifen, doch irgendetwas reißt ihn wieder um um er wird auf dem Bauch rasend schnell durch den Dschungel gezogen. Jack kann, unmittelbar bevor er in ein Loch gezogen wird, Lockes Arme greifen. Jack stützt sich mit seinen Beinen an der anderen Seite des Lochs ab und verhindert somit, dass Locke hineingezogen wird.
Kate kommt hinzu und als sie eine Stange Dynamit in das Loch werfen will erfährt sie, dass Jack es doch in seinen eigenen Rucksack gepackt hat. Obgleich Locke sie anfleht, es nicht zu tun und Jack auffordert, ihn loszulassen, wirft Kate eine Stange hinein. Nach einer Explosion dringt dichter schwarzer Rauch aus dem Loch, der aber sofort wieder verschwunden ist. Kate und Jack bringen nun Locke in Sicherheit.
Michael findet das provisorische Wörterbuch, dass Sun für Jin zusammgestellt hat. Er ist begeistert, dass Jin englisch lernt und gratuliert ihm zu seiner Ehefrau. Jin ist gleichfalls dankbar für Michaels Freundschaft und schenkt ihm die goldene Uhr, die er für seinen Schwiegervater transportieren sollte.
Im Rahmen der Verfolgung sind Sayid und Charlie auf das abgestürzte Flugzeug der Drogenschmuggler gestoßen. Charlie schaut recht konfliktbeladen drein, als er herausfindet, dass das Flugzeug mit Heroin gefüllt ist. Nur wenig später fällt er auf eine von Rousseaus cleveren Fallen herein und zieht sich eine stark blutende Kopfwunde zu. Da Charlie sich weigert umzukehren, stillt Sayid die Blutung indem er Schießpulver auf der Wunde verbrennt. Als Charlie und Sayid schließlich die Quelle des schwarzen Rauches erreichen, ist keiner außer ihnen zu sehen. Doch sie hören das Baby schreien und Rousseau weinen. Nach einigem Rufen kommt Rousseau aufgelöst aus dem Dschungel.
Rousseaus Plan ist nicht aufgegangen und der Verlust ihres Kindes scheint sie vor langer Zeit so instabil gemacht zu haben. Unter Tränen gibt sie Charlie Claires Baby zurück. Charlie glaubt ihr die Beteuerungen, dass es noch andere Bewohner der Insel gibt nicht mehr. Er beschuldigt sie, sich die ganze Sache ausgedacht zu haben. Rousseau beschwört allerdings, dass sie die "Anderen" gehört habe, wie sie geplant hätten, "den Jungen" zu entführen.
Die Dunkelheit ist hereingebrochen und Jacks Gruppe geht mit Fackeln durch den Dschungel. Hurley flüstert leise und immer wieder seine Zahlen vor sich hin. Bei der 23 hakt Kate, die das mitbekommt, ein und erzählt Hurley, dass in Australien 23.000 Dollar auf ihren Kopf ausgesetzt waren.Jack stellt unterdessen Locke zur Rede, warum er freiwillig in das Loch fallen wollte. Locke erklärt, dass er an Schicksal glaube, und daran, dass alles aus einem guten Grund geschehe. Jack hingegen sei ein Mann der Wissenschaft, darum würden sie viele Dinge sehr unterschiedlich sehen.
Die Dynamit-Truppe kommt unterdessen an der Luke an und Jack beauftragt Hurley, den Rucksack mit dem Reserve-Dynamit auf angemessenen Abstand zu bringen. Sicherheitshalber tauscht Hurley seine Fackel gegen eine Taschenlampe ein. Kate und Jack beginnen jetzt, die Zündschnur anzubringen.
Jack, Locke und Kate haben das Dynamit angebracht und wollen die Sprengung einzuleiten.
Hurley kommt gerade zurück und seine Taschenlampe fällt ihm aus der Hand. Der Leuchtkegel lässt eine Gravur auf der Luke erkennen und zwar die Zahlen 4 8 15 16 23 42. Hurley ist entsetzt über das böse Omen und schreit die anderen an, es nicht zu machen, die Zahlen seien böse. Doch Locke ignoriert ihn und zündet die Lunte an. Hurley versucht, sie wieder zu löschen, doch Jack hält ihn gerade rechtzeitig zurück, bevor es einen riesigen Knall gibt und die Luke in die Luft fliegt.
In der Nacht schalten die Floßfahrer auf Sawyers wiederholtes Drängen Sayids Radargerät ein. Als der Südstaatler sich über Michaels Geduld mit Walt mokiert, erfährt dieser auch, was einst mit Sawyers Eltern geschah. Michael fragt ihn, ob sein risikofreudiges Verhalten daraus resultiert, dass er selbst eine Art Todeswunsch hegt. Sawyers Antwort ist weniger flapsig als enthüllend. Ihre Unterhaltung wird allerdings von den Piepstönen des Radargerätes gestört, dass auf ein Objekt gestoßen ist. Leider scheint es sich von ihnen weg zu bewegen. Michael schießt die Leuchtpistole ab und wird mit dem lauter werdenden Piepsen des Radargerätes belohnt.
Tatsächlich erscheint bald ein kleines Boot längsseits des Floßes, an Bord eine Reihe nicht unbedingt vertrauenswürdig erscheinender Gestalten. Die Floßfahrer sind zunächst aber zu euphorisch um dies zu bemerken. Erst als die –offensichtlich „Anderen“ – von Michael die Herausgabe seines Sohnes fordern, fällt der Groschen. Sawyer versucht sich gegen die Entführer zur Wehr zu setzten und feuert die Waffe ab, wird aber selbst von einem Schuss getroffen. Er stürzt ins Wasser. Jin springt ihm nach, um zu helfen. Michael kann nicht verhindern, dass die Fremden Walt auf ihr Boot zerren und das Floß anzünden. Er selbst landet im Wasser, um hilflos dem sich entfernenden Schiff nachzusehen.
An den Strand zurückgekehrt überreicht Charlie das gerettete Baby Aaron der überglücklichen Claire. Shannon schaut sich panisch nach Sayid um. Als sie ihn am kleinen Wasserfall in der Höhle findet, fällt sie ihm erleichtert um den Hals. Als Claire Charlies Wunde überprüft, sehen wir, dass er einige der Marienstatuen aus dem Heroin-Fluzeug in seiner Tasche hat.
Locke und Jack treten an die Luke heran, die sich jetzt widerstandslos öffnen lässt und schauen hinab in einen langen Schacht, der in die Tiefe führt.
Wir sehen wir die meisten Gestrandeten kurz vor oder beim Einsteigen in das schicksalsträchtige Flugzeug, dessen Absturz sie alle auf die Insel gebracht hat. Zwei der Flughafen-Polizisten entschuldigen sich bei Sayid, weil sie ihn nach Shannons Anschuldigungen einfach festgenommen haben und wahrscheinlich auch sein Gepäck durchsucht haben.
Auf der Toilette wird Jin von einem amerikanischen Schergen seines Schwiegervaters gewarnt ja nicht auf Fluchtgedanken zu kommen, während er in L.A. ist, sonst könnte er seine Ehefrau für immer verlieren.
Charlie wacht kurz vor dem Flug mit einem Groupie in einem Hotelzimmer auf und streitet sich mit ihr um den letzten Heroinvorrat.
Michael ruft vom Flughafen aus bei seiner Mutter an, in der Hoffnung die Verantwortung für Walt auf sie abwälzen zu können – ohne Erfolg. Dummerweise stellt sich heraus, dass sein Sohn das Gespräch mitgehört hat.
Hurley wacht viel zu spät in einem Hotel auf und muss im wahrsten Sinne eine ganze Odyssee unternehmen, um das Flugzeug noch zu erreichen (ironischerweise begegnet er dabei ganz kurz Charlie, der im selben Hotel war). Er erwischt den Flug in letzter Sekunde, wird allerdings von einer sehr zickigen Dame gezwungen aufgrund seines „Körperumfangs“ ein zweites Ticket zu kaufen.
Locke wartet am Gate darauf einsteigen zu können. Da aber kein Rollstuhl für ihn bereitsteht, muss er sich auf seinen Platz tragen lassen.
In einer langsamen Montage sehen wir, wie die restlichen Passagiere das Flugzeug boarden.
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