Regie:
David Grossman
Drehbuch:
Leonard Dick
Hauptdarsteller:
Naveen Andrews (Sayid)
Matthew Fox (Jack Shepard)
Evangeline Lilly (Kate Ryan)
Josh Holloway (Sawyer)
Terry O´Quinn (John Locke)
Dominic Monaghan (Charlie Pace)
Daniel Dae Kim (Jin-Soo Kwon)
Maggie Grace (Shannon Rutherford)
Harrold Perrineau (Michael Dawson)
Jorge Garcia (Hugo "Hurley" Reyes)
Ian Somerhalder (Boone Carlyle)
Yunjin Kim (Sun Kwon)
Malcom D. Kelley (Walter "Walt" Lloyd)
Emilie de Ravin (Claire Littleton)
Gaststars:
Jenny Gago (Agent Cole)
David Patterson (Agent Hewitt)
Donnie Keshawarz (Essam)
Dariush Kashani (Haddad)
Ali Shaheed (Yusef)
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Um Shannons Willen versucht Sayid herauszufinden, ob Locke lügt oder Boones Tod nur ein Unfall war. Shannon ist mit dem Schluss zu dem Sayid kommt jedoch nicht zufrieden und versucht, sich an Locke zu rächen. Damit Claire sich ausruhen kann, versucht Charlie mit mäßigem Erfolg ihr Baby ruhig zu stellen. Tatsächlich reagiert das Baby nur auf - ausgerechnet - Sawyers Stimme...
Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.
von Kristin Lenk
Eine emotionale und sehr aufwühlende Folge, die einmal mehr die Grenzen von Moral und Ethik erforschte. Motive wie Rache, Trauer und Recht wurden auf verschiedenen Ebenen sowohl in Rückblicken als auch in den Folgen-Handlungen auf verschiedenen Ebenen diskutiert. Wer hat das Recht zu lügen und zu täuschen? Hat überhaupt jemand dieses Recht? Für die Schreiber der Serie, soviel ist klar, heiligt der Zweck keinesfalls die Mittel. Jede Handlung hat Konsequenzen, nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für die Gemeinschaft - soviel wurde klar.
Es war schön zu sehen, dass eine amerikanische Serie einen Terroristen wie Essam nicht als eindimensionalen Charakter darstellte, den nur der Hass motiviert. Die differenzierte Darstellung von Essams Verlust, seinen menschlichen Zweifeln und Gewissenbissen gab ihm eine sehr differenzierte Haltung und dem Ganzen eine klare Botschaft. Ohne Terrorismus auf irgendeine Weise zu rechtfertigen wurde erklärt, wie dieser Mann, der in Philosophie promoviert hatte, ein Opfer des Krieges und seines eigenen Verlustes wurde, dass er Motive jenseits von blindem, sinnlosen Hass hatte. Vielmehr konnte Essam den Terror nicht mit der Botschaft seiner Religion vereinbaren und betonte, dass der Koran Frieden und nicht Hass predige. Essam war sich durchaus bewusst, dass der Verlust seiner Frau nicht die Taten rechtfertigte an deren Ausübung er beteiligt sein sollte.
Sayid, der sich selbst schon oft mit diesen Konzepten auseinander gesetzt hatte, wollte Shannon daher nicht nur um der Gerechtigkeit Willen von einem Mord abhalten, sondern weil er besser als jeder andere wusste, was diese Tat ihr selbst antun würde. Er beschützte also Locke ebenso, wie er seine neue Gesellschaft und Shannon beschützte.
Trotz der hohen Emotionalität gelang es den Schreibern dennoch, die Balance zwischen Dramatik und Humor zu behalten. Wer hätte schon geahnt, dass ausgerechnet Sawyer wie ein Schlaflied auf Claires Baby wirken sollte? Die Szene in der der harte Redneck Claires Baby mit einer albernen Brille auf der Nase aus einem Motorradmagazin vorliest, ließ den Zuschauer fast die Schrecken der letzten beiden Folgen vergessen.
Dennoch wird Locke nun wohl das Geheimnis der Luke mit den anderen Gestrandeten teilen, wir werden sehen wohin uns das führt...
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KATE: I brought you something to eat.
JACK: What is it? Chloroform?
KATE: Soup.
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SAYID: I am Iraqui. I am not a terrorist
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LOCKE zu SAYID: I know what it cost you to do what you did. Thank you.
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SAYID zu LOCKE: John, no more lies!
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ESSAM: You talked me into this!
SAYID: Essam, don't...
ESSAM: You said it was for the greater good! You were supposed to be my brother, my friend.
SAYID: I am your friend.
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KATE : You had no choice.
SAYXID: There is always a choice.
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