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Lost


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Episodenguide


1x18 "Numbers"

[Verfluchte Zahlen]


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 Synopsis
Die Folge beginnt wieder am Strand, wo Michael und Jin dabei sind, das neue Floß langsam aber sicher seetüchtig zu machen. Offensichtlich sind die beiden zu einer holprigen Freundschaft gekommen und haben gelernt sich über Zeichensprache miteinander zu verständigen. Michael und Jack wollen Sayid darum bitten ihnen etwas zu bauen, womit Michael später vorbeifahrende Schiffe auf das Floß und seine zukünftigen Insassen aufmerksam machen kann. Leider haben sie keine Batterien mehr, um eine derartige Konstruktion zu betreiben. Hurley schlägt vor "die irre Französin" zu fragen - eine Idee, die bei Sayid ganz und gar nicht gut ankommt. Sayid gibt an, dass er sich an den Weg zu Rousseaus Versteck nicht erinnern kann, da er ohnmächtig war, als sie ihn verschleppt hatte. Darüber hinaus würden auch Rousseaus Landkarten keine klaren Ahnhaltspunkte geben, denn das Gekritzel ergebe für ihn keinen Sinn. Während Jack und Sayid sich weiter über das Vorgehen streiten, starrt Hurley allerdings wie hypnotisiert auf die Karten. Er hat auf den Karten der Französin eine sich wiederholende Zahlenfolge gefunden, die ihm anscheinend nicht fremd ist. Dies sind die mysteriösen Zahlen: 4 8 15 16 23 42.

Später in der Nacht wacht Sayid überrascht auf, um Hurley direkt neben sich zu finden. Er will mit ihm über Rousseau reden. Er fragt Sayid nach den seltsamen Nummer, die Sayid zunächst für Koordinaten hielt. Doch für ihn würden die französischen Texte und Zahlenreihen keinen erkennbaren Sinn ergeben. Etwas das auch Sayid frustriert. Sayid erklärt Hurley, dass das Kabel, welches er am Strand entdeckt hatte ihn nicht zu Rousseau, sondern lediglich zu einer ihrer Fallen geführt hat und wundert sich über Hurleys plötzliche Interesse. Der jedoch wiegelt ab. Als er sich wieder entfernt, wird jedoch klar, das er die Karten und Notizen Rousseaus mitgehen lässt.

Am nächsten Morgen befüllt Hurley in den Höhlen viele Flaschen mit Wasser. Als Charlie dazukommt verhält er sich ungefähr so unauffällig wie ein kleines Kind, das man auf frischer Tat mit dem ganzen Arm in der Keksdose erwischt hat. Charlie ist von Hurleys seltsamem Benehmen irritiert.

In der Zwischenzeit sitzt die hochschwangere Claire gelangweilt am Strand. Locke fragt sie, ob sie ihm vielleicht bei etwas helfen könnte, da sie gerade nichts zu tun hätte. Claire erklärt ihm, dass ihre Möglichkeiten aufgrund des zusätzlichen Gewichts, dass sie vor sich her trägt recht eingeschränkt seien. Doch um das zu bauen was Locke geplant hat, scheint das kein Problem zu sein. Locke entgegnet es reicht, wenn sie etwas dazu sagen könnte und hilft ihr auf die Beine.

Sayid hat derweil den Verlust der Karten bemerkt und konfrontiert zunächst Jack, den er für den Verantwortlichen hält. Doch es kommt sehr schnell heraus, dass Jack keine Ahnung hat, was passiert ist. Charlie erzählt den beiden, dass er vor einiger Zeit Hurley getroffen hätte, der sich überaus seltsam verhalten habe. Sayid braucht nicht lange, um zu erkennen, dass Hurley vorhat nach Rousseau zu suchen. In Windeseilen machen die drei sich auf, Hurley zu folgen und zurück zu bringen.

Shannon scheint über die Aussicht, dass ihr neuer Freund sich auf die Suche nach einer anderen Frau macht – noch dazu eine, die ihn gefoltert hat- nicht sehr glücklich. In ihrer leicht zickigen Art verlangt sie von Sayid zu wissen, wann er wieder zurück sein wird. Sayid fragt sie nur grinsend und offensichtlich relativ zufrieden, ob sie um ihn besorgt sei und berührt zärtlich ihre Wange.

Hurley ist währenddessen schon ein gutes Stück voran gekommen und marschiert schwitzend den Strand entlang. Er findet das Kabel und folgt dessen Verlauf in den Dschungel hinein.

Am Strand beobachten Kate und Sun, wie es zwischen den Floßbauern mal wieder zu recht lauten Kommunikationsstörungen kommt. Kate ist sicher, dass Jin sich wieder beruhigen wird und dann auch wieder mit Sun redet. Sun ist jedoch sicher, dass Jin nie wieder mit ihr reden wird, da ihr Verhalten ihn schwer gedemütigt hat. Sie ist besorgt, dass Jin mit Michael auf dem Floß fortsegeln wird.

Hurley folgt weiterhin dem Kabel und findet eine von Rousseaus Fallen, komplett mit einem vom Baum hängenden toten Eber dran, der von Fliegen umschwirrt wird. Als er weitergeht, tritt er mit dem Fuß auf etwas, dass offensichtlich einen Mechanismus der Falle auslöst. Sayid und Co. sind allerdings rechtzeitig zur Stelle. Sobald Hurleys Fuß den Mechanismus verlässt wird ein mit vielen spitzen Speeren bewehrter Baumstamm auf ihn niederfallen. Die drei versuchen etwas zu finden, dass Hurleys Gewicht auf dem Mechanismus ersetzen kann, doch Hurley weigert sich zu warten und springt rechtzeitig zur Seite, bevor der Baumstamm ihn treffen kann. As Jack Hurley fragt, was er eigentlich tun würde, gibt der vor nur wegen der Batterien auf der Suche nach Rousseau zu sein.

Gemeinsam ziehen sie weiter und finden schließlich eine sehr unzuverlässig aussehende Hängebrücke, die über einen Abgrund führt. Hurleys und Charlie gelingt es die Brücke zu überqueren, doch bevor Jack und Sayid ihnen folgen können, bricht die Brücke auseinander. Obwohl Jack Hurley bittet zu warten, bis er und Sayid einen Weg zu ihnen gefunden haben, beschließt Hurley dem kleinen Pfad weiter zu folgen. Charlie ist darüber alles andere als glücklich.

In der Zwischenzeit ist Locke schon voll dabei mit Claire eine Konstruktion aus Bambusholz zu bauen, die sie für eine Art Tierfalle hält. Dabei stellen wir fest, dass Locke im Dschungel sogar Klebstoff produzieren kann (wahrscheinlich kein so weiter Schritt von den bewusstseinverändernden Drogen, mit denen er Boone eingeschmiert hatte, hm?). Claire gibt zu, dass sie es schön findet mit Locke an etwas Sinnvollem zu arbeiten, statt sich ständig Gedanken um ihre riesigen Erinnerungslücken nach der Entführung zu machen.

In Dschungel hingegen, lösen Jack und Sayid bei ihrer Suche eine weitere von Rousseaus Fallen aus und verursachen dadurch eine Explosion. Offensichtlich hat Rousseau ihr eigenes Versteck in die Luft gesprengt, bevor sie zulässt, dass jemand es findet. Während Charlie sich noch bei Hurley über ihre momentane Situation beschwert, werden die beiden plötzlich aus dem Hinterhalt beschossen. Die beiden rennen um ihr Leben, bis Hurley stürzt. Als er aufblickt, ist er wenigsten am Ziel seiner Wünsche: Er hat Rousseau gefunden. Dumm nur, dass die streitbare Französin ihr großes Gewehr auf ihn gerichtet hat. Hurley erklärt ihr, dass er ein paar ihrer Notizen hat und sie deshalb etwas fragen muss. Rousseau scheint darüber erstaunt. Als Hurley sie jedoch bittet ihm zu sagen, warum sie diese Zahlen geschrieben hat, gibt sie zu, dass sie es nicht weiß. Hurley ist mit dieser Antwort allerdings gar nicht zufrieden.

Rousseau hört nun auf, ihn mit ihrem Gewehr zu bedrohen und erklärt, dass ihr Schiff diese Zahlen als Radiosignal empfangen hat. Sie änderten den Kurs um der Übertragung auf den Grund zu gehen und strandeten auf der Insel. Wochen später erst fand ihre Expedition den Rundfunkturm in der Nähe des "schwarzen Felsens". Während man auf Rettung wartete, hatte ihr Team versucht die Bedeutung der Nummern zu ergründen, doch ohne Erfolg. Nachdem ihr gesamtes Team von der geheimnisvollen Krankheit ausgelöscht worden war, hatte Rousseau selbst das Signal geändert. Hurley ist mehr denn je der Meinung, dass jene Zahlen verflucht sein müssen und Rousseau stimmt zumindest teilweise zu. Die Zahlen brachten sie schließlich beide auf die Insel und ihm Zuge dessen hat sie selbst alles verloren. Hurley ist so überglücklich, dass ihm jemand zustimmt, dass er Rousseau spontan umarmt.

Charlie findet Sayid und Jack, die in den Überresten von Rousseaus Versteck nach nützlichen Dingen suchen und erzählt ihnen von den Schüssen. Gerade als sie nach ihm suchen wollen, taucht Hurley auf. Er hat von Rousseau sogar die gebrauchte Batterie erhalten.

Zurück im Camp drückt Sayid dem staunenden Michael die Batterie in die Hand. Locke fragt Claire, wie sie denn ihr Baby überhaupt nennen wird, wenn es denn endlich geboren ist. Claire ist sich allerdings noch nicht sicher. Sie gesteht Locke, dass sie das Kind eigentlich zu Adoption freigeben wollte und das ausgerechnet an diesem Tag ihr Geburtstag ist. Als Locke die hölzerne Konstruktion an der sie beide gebastelt haben schließlich umdreht, erkannt man, dass sie keine Tierfall sondern eine Wiege gebastelt haben.

Am Lagerfeuer fragt Charlie Hurley noch mal, was sie eigentlich da draußen im Dschungel wirklich gesucht haben. Hurley will zunächst nicht darüber reden. Charlie enthüllt jedoch, dass er nicht der einzige Mensch mit emotionalem Gepäck auf der Insel ist, das Charlie selbst ein Junkie war. Als Hurley ihm jedoch verrät, dass er daheim ein Multi-Millionär ist, hält Charlie dies wieder nur für eine Ausflucht.

In der letzten Szene sehen wir einmal mehr die seltsame Luke, die Locke und Boone ihm Dschungel ausgebuddelt habe. Auf einer Seite des Metalls sind recht klein die Zahlen 4 8 15 16 23 und 42 eingeprägt.

Die Rückblicke dieser Folge sind demnach auch (endlich) Hurley gewidmet. Der hat es sich gerade mit einer Portion Fast Food vor dem Fernseher gemütlich gemacht. Seine Mutter nervt ihn mit der Wahl seiner Freizeitbeschäftigung und seines Geschmacks im Hinblick auf Fernsehunterhaltung. Es ist offensichtlich, dass Hurley bei seiner Mutter wohnt, da er ihr erklärt sie müsse seins Privatsphäre respektieren. Seine Mutter scheint von dieser Forderung vollkommen unbeeindruckt und fordert Hurley ihrerseits auf, sich endlich eine nette Freundin zu suchen. Gleichzeitig macht sie ihn in sensibler Weise auch noch auf sein Übergewicht aufmerksam (wie nett!). Hurley schaltet die Lottoziehung ein, nur um kurz darauf die Besinnung zu verlieren! Er ist der glückliche Gewinner eines Rekord-Jackpots!

Wie schon erwähnt bringen die Zahlen Hurley jedoch kein Glück: Sein Großvater hat auf einer Pressekonferenz einen Herzinfarkt, bevor Hurley ihm mit all dem Geld etwas Gutes tun kann. Das Haus, das Hurley seiner Mutter von dem Geld gekauft hat, brennt ausgerechnet in dem Moment ab, als er es ihr Stolz präsentieren will und sie selbst bricht sich den Knöchel. Gleichzeitig wird Hurley von übereifrigen Polizisten verhaftet. Doch das Pech, das von seinem Gewinn ausgeht, scheint nicht nur Hurleys Familie zu betreffen. Wie wir in einem Treffen mit Hurleys Buchhalter/Investment-Betreuer erfahren, häufen sich auch unschöne Vorfälle wie Brände und tropische Stürme…diese mehren allerdings Hurleys Reichtum eher, als sie ihm finanziell schaden. Sein Buchalter versucht Hurley davon zu überzeugen, dass auf dem Gewinn kein Fluch liegt- ausgerechnet in dem Moment, als sich jemand aus dem Hochhaus in dem sie sich befinden, zu Tode stürzt.

Daraufhin macht sich Hurley auf, einen alten Freund zu besuchen. Der Mann heißt Lenny und befindet sich in einer geschlossenen Anstalt. Lenny flüstert jene Nummern, mit denen Hurley die Lotterie gewonnen hat vor sich hin. Hurley will von ihm erfahren, was diese Zahlen bedeuten und woher Lenny diese Zahlen hat. Als Lenny jedoch erfährt, dass Hurley damit die Lotterie gewonnen hat, flippt er vollständig aus und wiederholt: "You´ve opened the Box!" Bevor die Pfleger Lenny wegschleppen, brüllt er Hurley zu er hätte die Zahlen von einem gewissen SAM TOOMEY aus einem Kaff in Australien.

Natürlich reist Charlie dorthin, findet allerdings nur noch Sam Toomeys einbeinige Witwe vor. Der gute Sam hat vor vier Jahren das Zeitliche gesegnet. Auch ihm brachten die verhängnisvollen Zahlen nicht viel Glück. Es stellt sich heraus, dass Sam und der irre Lenny gemeinsam in der Army waren. Sams Frau erkennt schnell, dass Hurley wegen der Zahlen gekommen ist. Diese Zahlen hatten Lenny und Sam gehört, während sie auf einem langweiligen Außenposten stationiert waren, wo sie nichts anderes zu tun hatten als Langwellenübertragungen über dem Pazifik zu belauschen. Jahrelang gab es nichts zu hören, aber vor 16 Jahren hörte Sam einen Funkspruch in dem immer nur diese Zahlen wiederholt wurden.

Auch Sam benutze diese Zahlen, um bei einem Spiel 50000 Dollar zu gewinnen. Doch noch am selben Abend verlor Sams Frau dann bei einem Autounfall ihr Bein. Auch den Menschen um Sam passierten danach oft schreckliche Dinge. Hurley erzählt ihr von seinem Glauben, dass die Zahlen verflucht sein. Ein Gedanke, der auch Sam oft gekommen war, doch seine Witwe glaubt nicht daran.