Regie:
Greg Yaitanes
Drehbuch:
David Fury
Hauptdarsteller:
Naveen Andrews (Sayid)
Matthew Fox (Jack Shephard)
Evangeline Lilly (Kate Ryan)
Josh Holloway (Sawyer)
Terry O´Quinn (John Locke)
Dominic Monaghan (Charlie Pace)
Daniel Dae Kim (Jin-Soo Kwon)
Maggie Grace (Shannon Rutherford)
Harrold Perrineau (Michael Dawson)
Jorge Garcia (Hugo "Hurley" Reyes)
Ian Somerhalder (Boone Carlyle)
Yunjin Kim (Sun Kwon)
Malcom D. Kelley (Walter "Walt" Lloyd)
Emilie de Ravin (Claire Littleton)
Gaststars:
Mira Furlan (Danielle Rousseau)
Andrea Gabriel (Nadia)
Will Mapother (Ethan)
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Bei seinem Erkundungsgang um die Insel stolpert Sayid im wahrsten Sinne des Wortes über die Stimme des französischen SOS-Signals, Danielle Rousseau. Nach einigen einsamen Jahren auf der Insel ist die Französin allerdings allem Anschein nach geistig verwirrt und nicht ungefährlich.
Im Camp bemüht sich Hurley mit einer überaus verrückten Idee, den Gestrandeten die Langeweile zu vertreiben und ein wenig Frieden zu stiften - indem er einen Golfkurs anlegt!
Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.
von Kristin Lenk
Wiedermal eine brillante Folge - wie es aus der Feder des brillanten David Fury ( Buffy, Angel) eigentlich auch nicht anders zu erwarten war.
Interessant ist hierbei besonders die aufgezeigte Parallele zwischen Sawyer und Sayid: Beide Männer landeten auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit auf der mysteriösen Insel. Beide Männer sind dort gezwungen sich mit ihrem Leben und ihren Taten auseinanderzusetzen und beide haben Seiten, die sie vor sich und anderen verbergen möchten. Auf den ersten Blick sind Sayid und Sawyer zwei Enden eines Spektrums und je mehr man erfährt, desto offensichtlicher ist es, dass sie sich ungeheuer ähnlich sind.
In dieser Folge steckte Sayid in der Rolle des Gefolterten, doch auf einer anderen Ebene wird dem Zuschauer klar, dass Sawyer und Sayid sehr wohl beides sind: Folterer und Opfer, denn beide foltern sich innerlich selbst. Ich bin ziemlich sicher die beiden werden früher oder später ziemlich dicke Feunde, auch wenn es noch nicht danach aussieht. Naveen Andrews bewegendes Spiel ist immer wieder eine Freude und J.J.Abrams kann sich zu seiner Besetzung eigentlich täglich selbst gratulieren. Andrews spielt Sayid weder als vollkommen gut, noch als vollkommen schlecht. Vielmehr gelingt es ihm, den Charakter unglaublich menschlich und vielschichtig zu gestalten.
Hurleys Idee und die Szenen der golfspielenden Gestrandeten waren schlicht und ergreifend brillant. Eine willkommene Auflockerung einer sonst sehr emotionsgeladenen Folge. Auch die seltsame Verbindung zwischen Sawyer und Kate wird für mich immer reizvoller. Ganz offensichtlich sieht Kate etwas menschliches in Sawyer, dass den anderen entgeht. Sie durchschaut sein hartes Macho-Gehabe und sagt ihm das offen ins Gesicht - ihm imponiert das offensichtlich. Auch die Entdeckung des genialen Josh Holloways und der wunderschönen Evangeline Lilly kann Abrams sich ganz groß auf seine Fahnen schreiben!
Darüber hinaus: Ist schon jemandem aufgefallen, dass wir mit Rousseau und John Locke nun schon zwei berühmte, sehr tote aber wichtige Staatstheoretiker auf der Insel haben? Leute die sich Gedanken machten darüber wie Demokratie, Zivilisation, Ethik und Moral funktionieren? Ich denke nicht, dass es sich dabei um einen Zufall handelt. Fragt sich nur wann wir Hobbes oder Foucault begegnen!
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Jack: Uh ..this is bad.
Michael: Yeah, I know what I would do but,...this has to be your call.
Jack: Alright.....give me the 7 iron.
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Sawyer: A doctor playin' golf? Now I've heard everything! What's next? A cop eating a doughnut?
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