Regie:
Tucker Gates
Drehbuch:
Damon Lindelof
Hauptdarsteller:
Naveen Andrews (Sayid)
Matthew Fox (Jack Shephard)
Evangeline Lilly (Kate Ryan)
Josh Holloway (Sawyer)
Terry O´Quinn (John Locke)
Dominic Monaghan (Charlie Pace)
Daniel Dae Kim (Jin-Soo Kwon)
Maggie Grace (Shannon Rutherford)
Harrold Perrineau (Michael Dawson)
Jorge Garcia (Hugo "Hurley" Reyes)
Ian Somerhalder (Boone Carlyle)
Yunjin Kim (Sun Kwon)
Malcom D. Kelley (Walter "Walt" Lloyd)
Emilie de Ravin (Claire Littleton)
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Shannons Asthmamedizin ist ausgegangen. Ihr Bruder Boone ist überzeugt davon, dass Sawyer die restlichen Medikamemte gehortet hat. Bei dem Versuch Shannons Zustand zu verbessern, greifen Sayid und Jack zu extremen Mitteln. Charlie versucht, die hochschwangere Claire zu überreden, auch in die Höhlen zu ziehen, und lässt sich dabei auf einen nicht ganz einfachen Handel ein.
Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.
von Kristin Lenk
Meiner Meinung nach ist dies ohne Frage die bisher beste Folge der Serie. Die schauspielerische Leistung und die fundamentalen moralischen Fragen, mit denen sich die Charaktere auseinandersetzen müssen, lassen so tief in die Psyche einiger Gestrandeter blicken wie noch nie.
Wie erhält man entfernt von Zivilisation und Gesetz die einfachsten ethischen Regeln des Zusammenlebens aufrecht? Wann ist der Punkt erreicht, an dem das filigrane Geflecht jener Regeln, auf die unsere Gesellschaft aufgebaut ist, sich auflöst und zerbricht? Sowohl Jack als auch Sayid wissen, dass Folter ein Verbrechen ist, dennoch sind sie bereit ein Stück Menschlichkeit und Zivilisation zu opfern, um ein Leben zu retten. Dass der Zweck für beide nicht dieses Mittel heiligt, bringen Matthew Fox und Naveen Andrews in jeder Szene ihrer Charaktere klar heraus.
Die Konfrontationen und Dialoge zwischen Sayid und Sawyer sind von einer solchen Intensität, dass eine meiner Freundinnen sogar vom Sessel runter auf den Fußboden rutschte, um dem Fernseher näher zu sein. Dabei macht Andrews einmal mehr mit seinem eindringlichen Spiel klar, wieviel Tiefe in Sayids Charakter steckt und wie sehr er sich mit seinen Taten quält, auch wenn er das tut, was seiner Meinung nach getan werden muss. Dasselbe gilt für Josh Holloway, der es immer wieder schafft einen auf den ersten Blick unsympathischen Charakter zu einer der vielschichtigsten Figuren dieser Insel zu machen. Die Erkenntnis, dass Sawyers Benehmen zu einem großen Teil auf Selbsthass basiert, kommt am Ende dieser Folge wohl nicht nur der hübschen Kate.
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SAWYER: You know what I think, Ali? I think you've never actually tortured anyone in you life!
Sayid: Unfortunately for the both of us, you are wrong.
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