Regie:
Kevin Hooks
Drehbuch:
Christian Taylor
Hauptdarsteller:
Naveen Andrews (Sayid)
Matthew Fox (Jack Shephard)
Evangeline Lilly (Kate Ryan)
Josh Holloway (Sawyer)
Terry O´Quinn (John Locke)
Dominic Monaghan (Charlie Pace)
Daniel Dae Kim (Jin-Soo Kwon)
Maggie Grace (Shannon Rutherford)
Harrold Perrineau (Michael Dawson)
Jorge Garcia (Hugo "Hurley" Reyes)
Ian Somerhalder (Boone Carlyle)
Yunjin Kim (Sun Kwon)
Malcom D. Kelley (Walter "Walt" Lloyd)
Emilie de Ravin (Claire Littleton)
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Während den Gestrandeten das Wasser ausgeht, hadert Jack mit der Führungsposition, in die er sich von einigen seiner Leidensgenossen gedrängt fühlt. Zwischen Erinnerungen an die konfliktbeladene Beziehung zu seinem Vater und möglichen Halluzinationen, macht der junge Arzt sich Sorgen, um die Verantwortung und die Folgen, die ein mögliches Versagen seinerseits für die Gestrandeten bedeuten könnte. Dehydration und Stress führen zwischen den Gestrandeten zu Aggressionen und bei Claire zu Ohnmachtsanfällen.
Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.
von Kristin Lenk
Eine großartige, sehr vielschichtige Folge. Nicht nur lernen wir mehr über den Hintergrund des zaudernden Anführers Jack, vielmehr gab die Folge Matthew Fox auch die Gelegenheit sich als wirklich guter Schauspieler zu beweisen.
Das Wassermangel früher oder später zum Problem werden würde, war ja schon abzusehen und auch die immer schneller ausbrechende Bereitschaft zu Gewalt lässt auf den Stress schließen, unter dem die meisten Gestrandeten stehen.
"Sind hier denn alle verrückt?" fragte das Mädchen.
"Aber natürlich. Die sind verrückt, ich bin verrückt, du bist verrückt…"
"Ich bin nicht verrückt!" sagte Alice.
"Aber natürlich bist du das…", entgegnete die Tigerkatze, "sonst wärst du doch nicht hier."
Lewis Carrolls "Alice Im Wunderland" bot Schreiber Christian Taylor das Motiv für die Folge "White Rabbit". Wie die kleine Alice folgt Jack seinem weißen Kaninchen - seinem Vater- zwar nicht in seinen Bau, dafür aber doch in den Dschungel und findet dort Dinge, die er nicht erwartet hatte. Erst beim wiederholten Ansehen der Folge wurde mir klar, dass Locke dabei wohl die Rolle der getigerten Katze übernommen hat. Wie ein griechischer Chor kommentiert der geheimnisvolle Jägersmann die Dinge, die Jack zustoßen, und bringt unseren Helden dadurch wieder auf den richtigen Pfad. Er ist derjenige, der ausspricht, was Jack sich nicht einzugestehen wagt: Was wenn das, was er gesehen hat keine Halluzination war? Und was mag Locke meinen, wenn er sagt, er habe der Insel ins Auge gesehen und was er sah war wunderschön?
Ohne Lockes offene Worte, hätte Jack sich vielleicht nicht getraut weiter im Dschungel zu warten, und sich mit seinem weißen Kaninchen oder seinen Dämonen zu konfrontieren.
Ohne Locke hätte er vielleicht nicht die Initiative ergriffen und die Verantwortung geschultert, die man ihm seit Beginn der Serie antragen wollte.
Tatsächlich wird es für die Gestrandeten Zeit sich zu organisieren und damit zu beginnen den Rahmen ihrer kleinen Mini-Zivilisation abzustecken. Wie in dieser Folge zu sehen war, ist der Mensch wenn er in Bedrängnis kommt (wie durch den Wassermangel) auch nicht mehr als ein Tier, das beginnt, um sich zu schlagen, um sich aus seiner Falle zu befreien. Das "Jeder Mann für sich selbst" Gehabe, dass einige Mitglieder an den Tag legen, hat schließlich schon zum Verlust eines Lebens geführt. Der Tod der anonymen Joanna zeigt auch ganz deutlich, dass sich die Gestrandeten nicht auf einem verlängerten Urlaub auf einer tropischen Insel befinden, sondern als Ahnungslose inmitten eines unbekannten, gefährlichen Terrains.
Ein weiterer subtiler Hinweis darauf, ist das Buch, das man Sawyer in einer Szene lesen sieht: WATERSHIP DOWN. Das Buch handelt von einer Gruppe Kaninchen, die auf der Suche nach einer neuen Heimat einer Reihe von großen Gefahren ausweichen müssen und sich selbst oft mit großen, moralischen Fragen konfrontiert sehen. (ACHTUNG: Auch wenn es immer wieder behauptet wird ist UNTEN AM FLUSS keinesfalls ein KINDERBUCH!)
In der Tat wird es also Zeit, Schock und Apathie abzuschütteln und sich mit der eigenen Lage zu befassen.
Davon abgesehen sahen wir:
Im Austausch zwischen Charlie und Claire den ersten Schimmer einer Möglichkeit.
Im Verhalten Kates und Sayids Sawyer gegenüber den Beginn eines ermüdenden Musters
(Wartet’s nur ab, Sawyer hat am Ende der Staffel womöglich ein U-Boot/Rettungsboot/Flugzeugträger unter seiner Luftmatratze vergraben…….).
Im Verhalten Boones den Versuch Verantwortung zu übernehmen, doch gleichzeitig auch die Tendenz andere Leute für eigene Fehler verantwortlich zu machen.
In Locke den Beginn einer Entwicklung zum großen Dschungel-Guru.
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CHARLIE: I mean who packs 400 knives? Now, personally I could go for 200, maybe 300 at most!
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JACK: How are they
LOCKE: Thirsty, hungry, waiting to be rescued. And they need someone to tell them what to do.
JACK: Me? I can't.
LOCKE: Why can't you?
JACK: Because I'm no leader
LOCKE: And yet they all treat you like one!
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LOCKE: This place is different, special. The others don't want to talk about it, because it scares them, but they feel it.
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JACK: Last week most of us were strangers, but we
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