Lost


:: Jack Shephard
:: John Locke
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:: Boone Carlyle
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:: Mr. Eko
:: Desmond


Die Charaktere


Jack Shephard

von Gisa von Delft

Dr. Jack Shephard ist Neurochirurg, wie sein Vater. Beide arbeiteten an der gleichen Klinik. Das geht solange leidlich gut, bis seinem Vater, der Alkoholiker war, bei einer Operation ein fataler Fehler passierte, der die Patientin das Leben kostet. Trotz der Bitte seines Vaters, den Fehler vertuschen zu helfen, rang Jack sich, als er erfuhr, dass die Frau schwanger gewesen war, durch, vor einer Untersuchungskommission die Wahrheit zu sagen. Diese Aussage beendete die Karriere seines Vaters und st├╝rzte ihn in Depressionen.

Jack war verheiratet mit Sarah, einer ehemaligen Patientin, die er in einer aussichtslos erscheinenden Situation vor der Querschnittsl├Ąhmung bewahren konnte. Schlie├člich verlie├č sie Jack aber, weil sie mit seiner verbissenen Art, alle Dinge regeln zu wollen, nicht mehr leben konnte.

Jack Shephard war in Sydney, um auf Wunsch seiner Mutter nach seinem verschwundenen Vater zu suchen, dessen Spur nach Australien f├╝hrte. Dort musste er allerdings erfahren, dass sein Vater sich zu Tode getrunken hatte. Er buchte auf Flug 815 um den Leichnam seines Vaters nach LA zu ├╝berf├╝hren.

Nach dem Absturz sind in dem sich bietenden Chaos nat├╝rlich seine ├Ąrztlichen Kenntnisse und F├Ąhigkeiten gefragt. Durch sein beherztes Eingreifen erlangt er im Grunde ungewollt sofort eine f├╝hrende Rolle, mit der er keineswegs immer gl├╝cklich ist und die zu mancherlei Konflikten mit anderen starken Pers├Ânlichkeiten unter den Gestrandeten - insbesondere Sawyer und John Locke, aber auch Kate Ryan - f├╝hrt. Auch hat er Probleme wegen des unbew├Ąltigten Konfliktes mit seinem Vater. Er glaubt, seinen Vater quicklebendig im Dschungel gesehen zu haben und findet schlie├člich auch noch dessen leeren Sarg.

Von seinem Vater bereits als Kind mit dessen Aussage konfrontiert, er solle nicht versuchen, allen zu helfen, denn er habe nicht das Zeug dazu, verwendet er nach wie vor enorme Kr├Ąfte darauf, sich selbst und anderen zu beweisen, dass das nicht stimmt. Immer wieder wird in extremen Situationen klar, dass er nicht in der Lage ist, loszulassen.