Jeremiah


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei


:: 2x01 letters from the other side I
:: 2x02 letters from the other side II
:: 2x03 strange attractors
:: 2x04 deus ex machina
:: 2x05 rites of passage
:: 2x06 the mysterious mr. smith
:: 2x07 voices in the dark
:: 2x08 crossing Jordan
:: 2x09 running on empty
:: 2x10 the question
:: 2x11 the past is prologue
:: 2x12 the face in the mirror
:: 2x13 state of the union
:: 2x14 interregnum I
:: 2x15 interregnum II


Episodenguide


2x04 "deus ex machina"

[Deus ex machina]


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Regie:
Mike Vejar
Drehbuch:
J. Michael Straczynski

Hauptdarsteller:
Luke Perry (Jeremiah)
Malcolm-Jamal Warner (Kurdy)
Sean Astin (Mr. Smith)

Gaststars:
Peter Stebbings (Marcus Alexander)
Ingrid Kavelaars (Erin)
Byron Lawson (Lee Chen)
Kim Hawthorne (Theo)
Joanne Kelly (Libby)
David Palffy (Cory)
Scott Heindl (Trent)
Kavan Smith (Vincent)
Adrian Holmes (Sandor)
Craig Veroni (Enrique Hernandez)
David Quinlan (Arbeiter)

 Kurzinhalt
Im Thunder Mountain geht das Treffen der Gruppierungen weiter. Marcus versucht die Gründung eines neuen amerikanischen Staats vorzuschlagen, aber die meisten Teilnehmer haben nur ihre eigenen Interessen im Kopf. Als Delegierte aus Minnesota vermisst werden, macht sich Kurdy mit einem neuen Partner auf, diese zu suchen. Sie werden aber von Banditen gefangen.
Kurzinhalt


 Inhalt
Marcus ist aufgeregt. Jetzt, wo die Delegierten aus Milhaven befreit wurden, soll die Konferenz im Thunder Mountain weiter gehen. Er will eine amerikanische Allianz gründen, die sich an den Idealen der USA orientiert. Wie einst die Gründerväter soll eine Verfassung erarbeitet werden. Aber viele Delegierte haben nur ihre eigenen Interessen im Kopf. Immer wieder fällt auch der Name „Daniel“. Jeremiah versucht von Theo herauszufinden, was sie über diesen Daniel weiß. Sie fürchtet sich vor diesem Mann, den sie noch nie gesehen hat. Daniel soll eine starke Diktatur im Osten aufgebaut haben. Unaufhaltsam weitet sich sein Machtbereich aus.

Kurdy möchte unterdessen bei Marcus durchsetzen, das Mr. Smith sein neuer Partner wird. Nach wie vor will er nicht mit Jeremiah zusammen arbeiten. Marcus hat aber kein Vertauen zu Mr. Smith, der immer noch Botschaften von Gott erhält und so etwas sonderbar wirkt. Marcus macht Kurdy klar, das er die Entscheidungen trifft, und setzt Kurdy Trent als Partner vor.

Lee berichtet Marcus, das die Delegierten aus Minnesota vermisst werden. Sie hätten schon längst da sein sollen. Etwa 100 Meilen nördlich vom Thunder Mountain sind schon öfter Leute verschwunden. Marcus macht Lee klar, das er nicht mehr Sicherheitschef ist. Sollte es noch einmal passieren, das er solche wichtigen Informationen erst durch Lee erfährt, würden jene, von denen Lee diese Informationen hat, sofort rausgeschmissen werden. Diese Leuten sollen sich gefälligst direkt an Marcus wenden.

Kurdy und Trent sind in der Gegend angekommen, wo die Delegierten aus Minnesota verschwunden sind. Während einer Pause trifft Kurdy auf Mr Smith. Da hört Kurdy, wie der Wagen angelassen wird. Er befürchtet, Trent könne ohne ihn weiter fahren und er läuft zurück. Aber Trent ist von Banditen angegriffen worden. Und dann wird Kurdy bewusstlos geschlagen. Diese Banditen haben die Delegierten gefangen. Da kommt Mr Smith und redet mit dem Anführer. Als die beiden zurück kommen, ist dieser ganz verwirrt. Er ruft seine Gang zu sich, und sprengt sich mit ihnen in die Luft. Irgendetwas, das Mr Smith ihm erzählt hat, muss ihm zu diesen Schritt gezwungen haben. Nach diesen Ereignissen ist Marcus damit einverstanden, das Kurdy sich den Partner sucht, den er haben will, und Kurdy entscheidet sich für Mr Smith.

Auf der Konferenz taucht ein Überraschungsgast auf: Ein Abgesandter von Daniel. Er lädt die Gruppen ein, sich Daniel anzuschließen. Da ergreift Theo das Wort. Sie ist schwanger und fragt die Anwesenden, wo kann ihr Kind am besten aufwachsen? Bei Daniel? Der Menschen in die Sklaverei treibt? Oder bei Marcus, der seine Ideale höher stellt, als seine Person. Zweifellos ist Marcus die bessere Wahl. Und die Delegierten stimmen ihr zu.


 Episodenreview
von Dirk Wilkens

Das Tempo, mit dem die Handlung voranschreitet ist unglaublich. Wenn man aber im Hinterkopf hat, das Producer J.M.S. zu diesem Zeitpunkt bereits wusste, das er die Serie nach Ablauf der Staffel nicht weiter machen wird, dann erkennt man, das er ähnlich wie in der 4. Staffel von Babylon 5 die Handlung beschleunigt, um sie zu einem Ende zu bringen. Er läuft so allerdings auch Gefahr, den Zuschauer zu oft ohne Erklärung für Ereignisse zurück zu lassen.
Die Art und Weise, wie Mr. Smith Kurdy und die anderen aus der Hand der Banditen befreit ist so ein Fall. Dem Zuschauer wird nicht erklärt, wie Smith es macht. Man sieht nur, das er dem Anführer eine lange Standpauke hält. Offensichtlich wieder eine seiner Botschaften von Gott. Und danach bringt sich der Anführer mit seiner Gang einfach um.

Das stellt Mr Smith jetzt in einem sehr geheimnisvollen Licht dar. Es macht aber auch die Gefahr deutlich, die die Figur für die Serie darstellt: Mit einem Mr Smith, der jederzeit durch geheimnisvolle Tricks die Situation retten kann, wird es fast langweilig, überhaupt noch mitzuverfolgen, welche Probleme Kurdy hat, denn eine Lösung wird ja sowieso durch Mr Smith ohne Erklärung geliefert. Die weiteren Folgen werden zeigen, ob JMS in die Falle geht, und Mr Smith zu einem Problemlöser macht, oder ob da doch noch mehr hinter steckt.