Jeremiah


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei


:: 1x01 the long road
:: 1x03 man of iron, women under glas
:: 1x04 …and the ground, sown with salt
:: 1x05 to sail beyond the stars
:: 1x06 the bag
:: 1x07 city of roses
:: 1x08 firewall
:: 1x09 the red kiss
:: 1x10 journeys end in lovers meeting
:: 1x11 thieves’ honor
:: 1x12 the touch
:: 1x13 mother of invention
:: 1x14 tripwire
:: 1x15 ring of thruth
:: 1x16 moon in gemini
:: 1x17 out of the ashes
:: 1x18 a means to an end
:: 1x19 things left unsaid I
:: 1x20 things left unsaid II


Episodenguide


1x08 "firewall"

[Die Brandmauer]


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Regie:
Peter DeLuise
Drehbuch:
J. Michael Straczynski

Hauptdarsteller:
Luke Perry (Jeremiah)
Malcolm-Jamal Warner (Kurdy)

Gaststars:
Peter Stebbings (Marcus Alexander)
Ingrid Kavelaars (Erin)
Byron Lawson (Lee Chen)
Suzy Joachim (Meaghan Lee Rose)
Alex Zahara (Ezekiel)
John Ralston (Dr. Sean Alexander, Marcus´ Vater)
Michael Rooker (Major Quantrell)
Michael Kopsa (Colonel)
Ray Galletti (Clete)
Awaovieyi Agie (Rich)
Andrew Francis (junger Marcus)
Carin Moffat (Jean Alexander, Marcus´ Mutter)

 Kurzinhalt
Kurdy und Jeremiah treffen erneut auf die "Burners". Als diese sich in einen Hubschrauber (!) zurück ziehen, bleibt einer zurück, den die beiden nach Thunder Mountain. Dort stellen sie zunächst fest, dass dieser "Burner" mindestens 50 Jahre alt ist und sich er und Marcus sich kennen - der "Burner" war in den letzten Tagen des "Big Death" der Commander von Thunder Mountain.
Marcus möchte daher zunächst alleine mit ihm reden, was bei Kurdy, Jeremiah und den anderen Anwesenden nicht gerade auf Begeisterung stößt - als Leiter der Kolonie setzt Marcus aber durch, dass er eine Stunde mit dem Gefangenen alleine srechen darf. Im Verlauf seines Gesprächs mit dem "Burner" erfährt man einiges über den Valhalla-Sector, die letzten Tage des "Big Death" und die besondere Beziehung, die Marcus mit dem "Burner" hat. Doch damit nicht genug: Es sind bereits schwer Bewaffnete unterwegs, um den Gefangenen zu befreien und des Weiteren tritt Ezekiel wieder auf...


 Inhalt
Jeremiah schreibt seinem Vater einen Brief über ungewöhnliche Erlebnisse:
Kurdy und er hatten Gerüchte gehört, dass Leute in Weltraumanzügen willkührlich Menschen entführen, wohl offenbar für irgendwelche Tests. Kurdy und Jeremiah verfolgen die Entführer, einer von ihnen bleibt zurück und wird von unseren Helden eingeholt und überwältigt. Jeremiah und Kurdy läuft es kalt den Rücken herunter, als sie in das Gesicht ihres Gefangenen blicken: Er ist alt! Zumindest im Vergleich zum Rest der Menschheit. Der Mann ist vielleicht Mitte 50. Und als sie ihn zum Thunder Mountain bringen, erkennt Markus Alexander ihn sofort: Der Gefangene ist Major Quantrell, der ehemalige Kommandant des Thunder Mountain. Marcus erinnert sich, wie es damals war: Seine Mutter wurde vermisst. Ausserhalb des Thunder Mountains wütete der Große Tod, und Marcus Vater machte sich große Sorgen. Doch Quantrell bestand auf strikte Quarantäne. Niemand von ausserhalb des Stützpunktes sollte hereingelassen werden. Marcus Mutter meldete sich plötzlich, aber sie wird nicht in den Stützpunkt gelassen. Sie war vom Großen Tod infiziert. Da verabschiedet sich Marcus Vater von seinem Sohn und verlässt heimlich den Berg, um zusammen mit seiner Frau zu sterben.
Marcus besteht darauf mit dem Gefangen allein sprechen zu können. Jeremiah, Kurdy und Erin, Marcus Stellvertreterin protestieren, sie wollen wissen was vor geht. Nur Lee Chen, der Sicherheitschef, steht hinter Marcus.
Als Marcus und der Gefangene allein sind, macht sich dieser über die Leistungen der Gruppe lustig. Quantrell trägt einen Chip, mit der er von seiner Organisation jederzeit lokalisiert werden kann. Und diese Organisation würde es nicht zulassen, dass er wichtige Informationen verrate und daher würde ein Angriff auf den Thunder Mountain unmittelbar bevorstehen.
Während sich Marcus und Quantrell unterhalten, holt Lee Cheng ein verstecktes Handy und telefoniert mit jemanden. Wenig später öffnet er einen Verschlag und lässt einen Mann mit langen blonden Haaren herein. Er trifft auf Jeremiah und behauptet, Jeremiahs Bruder zu sein. Sie hätten verschiedenen Väter und verschiedenen Mütter, denoch seinen sie Brüder. Als Jeremiah sich kurz umdreht, ist Ezekiel, wie der Blonde heißt, verschwunden. Jetzt platzt Jeremiah der Kragen und er will mit Marcus reden. Er platzt rein, als dieser sich noch mit Quantrell unterhält. Er will Antworten: Marcus gibt nach, und erklärt Jeremiah, was er weiss: Quanatrell kommt aus dem Valhalla Sektor. Dorthin ist er geflogen, nachdem die Seuche trotz aller Quarantänevorschriften in den Thunder Mountain eingedrungen war. Triumphierend erklärt Quantrell, dass der Valhalla Sektor angreifen wird. Man habe bis heute gewartet, aber jetzt würde man angreifen und eine Welt aufbauen, die auf Macht beruht. Und tatsächlich, sechs Hubschrauber nähern sich dem Thunder Mountain. Marcus sieht keinen anderen Weg, als den Gefangenen zu töten. Nur so glaubt er, den bevorstehenden Angriff noch verhindern zu können. Denn wenn er tot ist, hätten die Gegner keinen Grund mehr, einen Befreiungsversuch zu starten. Jeremiah ist dagegen – er will lieber kämpfen. Die beiden streiten sich heftig. Niemand achtet auf den Gefangenen. Ezekiel betritt den Arrest. Mit den Worten „Mein Vater lässt sie grüßen – beide“ leitet er Gift in die Zelle und tötet Quantrell. Die Hubschrauber registrieren keine Lebenszeichen mehr von Quantrell und drehen ab.
Nach diesen Ereignissen überdenkt Marcus seine Taktik. Von jetzt an soll offener gespielt werden. Ab sofort soll den Leuten draußen vom Thunder Mountain erzählt werden. Nicht wo er ist, aber das er da ist.


 Episodenreview
von Dirk Wilkens

Dies ist die erste Folge nach dem Pilotfilm, die den Handlungsbogen weit vorantreibt. Die ersten Fragen werden beantwortet, viele werden neu gestellt.
Wer schon die Serie „Babylon 5“ gesehen hat, weiss, dass in solchen sogenannten „Arc-Folgen“ die Stärke von Produzent und Drehbuchautor Joe Michael Straczinsky liegt. Hier schadet es nicht, sich die Folge ein 2. mal anzuschauen, um bei den Gesprächen noch einmal genau hinzuhören. Gerade das, was Ezekiel sagt, sollte man auf die Goldwaage legen, und jedes Wort zweimal umdrehen. Wie schon bei Babylon 5 macht das Spekulieren über den Fortgang der Serie besonders dann Spass, wenn man selbst kleinste Hinweise gefunden zu haben glaubt und diese vesucht, wie bei einem Puzzle in ein Gesamtbild einzufügen.
Die Bedeutung, die „Die Brandmauer“ für die weitere Serie hat, ist vielleicht vergleichbar mit der letzten Folge der ersten Babylon 5 Staffel. Dort sagt es Commander Sinclair am Schluss und hier sagt es Jeremaih am Anfang: „Es war nichts mehr so, wie es mal war.“
Die Spannung der Folge ist in jeder Szene spürbar. Die Handlung wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. In den Rückblenden sehen wir, die letzten Tage des Großen Todes aus der Sicht des 13 jährigen Marcus.

Einige Fragen die sich aufgrund der Folge stellen, sollte man im Kopf behalten:
1. Wieso tragen die Leute aus dem Valhalla Sektor Schutzanzüge, wenn der Große Tod doch vorbei ist?
2. Warum entführen die Leute aus dem Vahalla Sektor Menschen?
3. Was meint Ezekiel, wenn er zu Quantrell sagt, er solle ihn von beiden Vätern grüßen.
4. Was meint Ezekiel, wenn er zu Jeremiah sagt, sie hätten verschiedenen Mütter, und verschiedenen Väter, seien aber doch Brüder?
5. Warum hat Lee Cheng Ezekiel in den Stützpunkt gelassen? Was verbindet die beiden?