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2006, ein Virus tötet alle Erwachsenen und die Kinder bleiben alleine zurück. 15 Jahre später ist Jeremiah auf den Weg in den "Valhalla-Sector", einen Ort, von dem er noch von seinem Vater gehört hat. Unterwegs trifft er auf Kurdy und zusammen geraten sie im Ort Clarefield in Schwierigkeiten. Wird Ihnen die Flucht aus Theo's Reich gelingen?
Wir schreiben das Jahr 2021. Vor 15 Jahren, also 2006, hatte ein Virus alle umgebracht,
die die Pubertät hinter sich gelassen hatten. Die ältesten Lebenden sind daher jetzt in den späten Zwanzigern, ältestenfalls in den frühen Dreißigern.
Im Pilotfilm trifft der eine Hauptheld der Serie, Jeremiah, erstmals auf seinen zukünftigen Partner und Freund, Kurdy, als dieser ihm seine frisch gefangenen Fische stiehlt. Jeremiah selbst ist zu dieser Zeit auf der Suche nach einem geheimnisvollen Ort, der "Valhalla- Sector" heißt. Von diesem Ort hatte sein Vater gesprochen, als er ihn das letzte Mal lebend gesehen hatte und dort soll "Hoffnung" liegen.
In einer Welt, in der die meisten jungen Erwachsenen in rivalisierenden Gruppen organisiert sind, treffen Jeremiah und Kurdy - nachdem Kurdy seinen "neuen Freund" Jeremiah zuerstmal aus den Fängen von Theo, Chefin einer straff organisierten Gang, befreit hat, auf eine andere hoch organisierte Gruppe, deren Leiter möchte, dass sie sich anschließen und mit ihm Anstrengungen unternehmen, eine neue Welt aufzubauen und zu verhindern, dass der Virus zurück kommt. Dies soll dadurch geschehen, dass Jeremiah und Kurdy die Aufgabe eines verstorbenen Mitglieds der Kolonie, Simon, übernehmen, dazu soll Jeremiah das Notizbuch Simons übergeben werden.
von Falk T. Puschmann
„The Long Road“ ist der Serienpilot und eine Doppelfolge, in der natürlich am Anfang erstmal die Charaktere und Hintergründe vorgestellt werden. Jeremiah, der Einzelgänger, Kurdy, sein Sidekick, die Leute vom Thunder Mountain und die Bewohner der Stadt Clarefield samt Ihrer Anführerin Theo, die auch später in der Serie wieder auftauchen wird. Daneben wird ein wenig über die Vergangenheit erzählt und wir erfahren vom großen Tod, der Virusepidemie. Vom Setting her erinnert diese Folge schon ein wenig an den Film „Mad Max III – Jenseits der Donnerkuppel“, in der Tina Turner, über die Stadt Bartertown herrschte und Meld Gibson Ihr das Handwerk legen musste. Dennoch stecken in der Folge genug eigene Ideen, um die Handlung abwechslungsreich genug halten, um den Zuschauer neugierig zu machen, wie es den nun weitergeht, und erfüllt somit seine Aufgabe als Pilotepisode sehr gut. Außerdem erhält man schon einen kleinen Vorgeschmack auf den sich großen Storyarc, der sich durch die gesamte Serie zieht. Auffällig ist – vor allem für eine Amerikanische Serien – das Zeigen von nachter Busen, was wohl eines der wenigen Grundmotive aus dem Comic ist, auf dem Jeremiah basiert. Alles in allem ein guter Auftakt, der auf mehr hoffen lässt. |